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4.0 von 5 Sternen
Solide Kurzbiographie, 12. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Alexander der Grosse (Taschenbuch)
Trotz seiner verhältnismäßig kurzen Lebenszeit scheint es fast unmöglich, das komplexe Bild Alexanders d. Gr. auf unter 100 Seiten darzustellen. Hans-Joachim Gehrke ist dies sicher so gut gelungen, wie es gelingen konnte. Die Kurzbiograhie ist als Einstieg in die Materie oder einfach zum Nachlesen für historisch Interessierte geeignet, Studenten, die sich näher mit ALexander befassen sollten lieber auf eines der bekannten Standardwerke zurückgreifen.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kurzbiographie über einen der größten Männer der Geschichte., 26. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Alexander der Grosse (Taschenbuch)
Alexander der Große...alleine die Tatsache,dass man Alexandros III.,König der Makedonen und Hegemon des Korinthischen Bundes,den Beinamen "der Große" als Ersten in der Geschichte gab (Kyros II. wurde der Titel erst später zugedichtet),sagt einiges über diesen Mann aus.
Der Schüler des Aristoteles,ein hochgebildeter Mann,der die Illias verschlang,hatte wie kaum ein Zweiter in der Geschichte ein "zweites Gesicht".Er erschlug seinen Freund Kleitos,der ihm am Granikos das Leben gerettet hatte,im Rausch.Er ließ Parmenion,einen seiner besten Generäle umbringen und war jähzornig und oft auch mehr als nur anmassend.Und dennoch: er erschuf ein wahres Weltreich,welches zwar kurz nach seinem Tode zerfiel,aber eine kulturelle Leistung vollbrachte,die man seit Gustav Droysen schlicht als "Hellenismus" bezeichnet.Ohne ihn hätte es wohl kein Imperium Romanum gegeben,welches sich vieler griechischer Errungenschaften bediente,kaum ein Christentum in der heutigen Form,da das Crhistentum nach Paulus sich der griechischen Philosophie (siehe Gott näher zu kommen) bediente,und dies fruchtete vor allem im östlichen Mittelmeerraum,eben da,wo der Hellenismus die Einwohner "hellenisiert" hatte,sei es auch nur oberflächlich.
Zu meiner Zwischenprüfung informierte ich mich u.a. anhand dieses Buches über weiterführende Litertur.Insgesamt eine gute EINFÜHRUNG..mehr ist und mehr kann es auch nicht sein,dazu ist der Raum zu beschränkt.Siegfried Lauffer bietet bessere Informationen,Bengtson's "Philip und Alexander" ist ebenfalls zu empfehlen.In meinen Augen unerreicht ist Nicholas Hammond's "Alexander der Große - Feldherr und Staatsmann".
Dennoch: wer sich weiter über diesen genialen Mann (denn das war er ohne jeden Zweifel,wie man auch sonst zu Ihm stehen mag) informieren will,sollte daher zu den genannten greifen.Dieses Büchlein bietet jedoch eine aussreichende Einführung,auf die man als Laie nicht verzichten sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Knapp und Gut., 27. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Alexander der Grosse (Taschenbuch)
Hans-Joachim Gehrkes Buch ist eine gelungene Vorstellung eines komplexen Themas. Eine Arbeit dieser Dimension (knapp unter 100 Seiten) hat keinen Anspruch auf Detailtreue oder Vollständigkeit. In einer schönen Sprache formuliert und entdeckt Gehrke die wichtigsten Stationen aus dem Leben Alexanders neu. Die Blickwinkel und Ergebnisse sind nicht revolutionär, aber ideal für den Einstieg in das Thema. Dies ist auch der Anspruch den man an ein Buch dieser Reihe stellen kann.
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