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Alexander
 
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Alexander [Taschenbuch]

Gisbert Haefs
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453866630
  • ISBN-13: 978-3453866638
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,8 x 6,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 415.887 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gisbert Haefs
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gisbert Haefs' große Alexander-Romane in einem Band! Ein monumentales, farbenprächtiges, quicklebendiges Panorama der Antike. Dieser große Roman verleiht einem Lidschlag der Historie, einer fleischgewordenen Utopie, anschauliche Gegenwart.

Klappentext

"Haefs' Antike ist kein glatter Marmor, sie lebt, frisst, grölt, lacht, liebt und verreckt."
Frankfurter Rundschau -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Fundament. 12. Mai 2007
Format:Taschenbuch
Aristoteles liegt in seinen letzten Zügen und Alexander ist tot. Da Alexander keine Bestimmung über seine Nachfolge hinterlassen hat, reist der junge Peukestas zu Aristoteles und hofft, dass in einem handschriftlichen Brief von Alexander an Aristoteles ein Hinweis ist, wen Alexander sich als Nachfolger gewünscht hätte. Aristoteles gibt dem jungen Mann auch durchaus zu verstehen, dass er so einen Brief besitzt, doch will er ihn nicht aushändigen, bevor er Peukestas nicht mehr über Alexander erzählt hat, damit dieser ihn besser versteht und dann selbst entscheiden kann, was er mit dem Brief anfangen will. So beginnt also Aristoteles seine Erzählung, bei der er darauf bedacht ist, Peukestas zu vermitteln, dass auch er nicht die ganze Wahrheit kennt, sie aber vielleicht doch zwischen dem was er erzählt und dem was Peukestas weiss liegen kann.

Das ist schon ein geschickter Schachzug des Autors, da man sich selbst in der Position des Peukestas findet, mit Herrn Haefs als Aristoteles, der keinen Anspruch darauf erhebt, oder erheben kann, die Geschichte so zu schildern, wie sie wirklich war, aber aus seiner Sicht das Beste tut - und sein Bestes tut Herr Haefs, daran kann man nicht zweifeln. Sprachlich und stilistisch ist das Buch hervorragend, dabei verknüpft er unzählige Personen und Erzählstränge zu einer anspruchsvollen Geschichte, die das Chaos in Hellas sehr gut wiederspiegelt.

Ich muss zugeben, das Buch nahm ich erst zur Hand, nachdem ich durch den Film "Alexander" von Oliver Stone neugierig wurde und mehr über Alexander den Grossen wissen wollte. Für mich war es sehr hilfreich zunächst den Film gesehen zu haben, dadurch kam mir Einiges bekannt vor und darüber war ich sehr dankbar, denn in Hellas zu dieser Zeit ist es wirklich recht chaotisch gewesen und ganz ohne eine Vorahnung, was mich da erwartete, wäre ich mit Herrn Haefs Büchern heillos überfordert gewesen. Zig verschiedene Kleinstaaten besiedeln die Gegend um Athen und natürlich war das kein friedliches Nebeneinander, sondern ein brodelnder Hexenkessel aus Kleinkriegen und Bündnissen die nur so lange eingehalten wurden, wie sie nützlich waren, politischen Intrigen und den übermächtigen Persern, die im Hintergrund lieber Gold ausgaben, damit sich die Hellenen selbst zerfleischen, als selbst einzugreifen. Dazu kommt, dass Herr Haefs nicht nur die Geschichte direkt um Alexander beleuchtet, sondern hier schon bei Philipp anfängt, der die Vorarbeit geleistet hat und auch auf das Umfeld, Land und Leute, Kunst und Kultur näher eingeht. Tatsächlich handelt dieses Buch höchstens im letzten Viertel von Alexander selbst. Dadurch wird es zu dem "Fundament", einem sehr langen Prolog, damit man Alexanders Wurzeln und damit vielleicht auch seine Persönlichkeit besser verstehen kann. Natürlich führt das aber auch dazu, dass der Leser, der direkt etwas von Alexander hören möchte, vollständig ausgebremst wird und sich in manchmal fast zu genauen Einzelheiten und sehr vielen Erzählsträngen verheddern kann.

Weiterhin begegnen einem nicht selten Personen gleichen Namens, da es nicht üblich war Nachnamen zu benutzen, wird das doch manchmal verwirrend. Hier hilft einem nur das Personenverzeichnis am Ende des Buches, welches die Personen unterscheidet und einem auch gleich verrät, welche davon authentisch sind und welche nicht. Ebenso verhält es sich mit der Chronologie am Ende des Buches, in der man alle historisch belegten "Anhaltspunkte" nachlesen kann, ohne zur Fachliteratur greifen zu müssen.

Herr Haefs hat sich sehr liebevoll und ausführlich an Alexander herangewagt, man liest die Begeisterung mit der er Satz für Satz tiefer in die Geschichte eintaucht und bedacht darauf ist, dem Leser nichts zu verschweigen, mit Humor und derben Sprüchen, nicht zu ernst und doch wohl überlegt beleuchtet er die Hintergründe von allen Seiten, warum Alexander so eine fragile Persönlichkeit und doch eine so unglaubliche Anführerfigur war. Da macht das Lesen tatsächlich so viel Spass, dass man die Abwesenheit Alexanders in den ersten drei Vierteln des Buches fast ganz vergessen kann.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragender Roman 26. März 2003
Von Marta
Format:Broschiert
Das Buch beschreibt das Leben Alexander des Großen bevor er König wurde. Besser gesagt, erzählt Aristoteles, Alexanders Lehrer, die Geschichte nachdem der König bereits tot ist. Um alles verständlich zu machen wird sehr viel früher mit der Erzählung angefangen, nämlich bei Phillip II, seinem Weg zur Macht, seinem Treffen mit Olympias, Alexanders Mutter.

Das Buch ist in historischer Hinsicht verläßlich, was die bekannten Tatsachen betrifft. Selbst Alexanders Bisexualität ist ein Thema, obwohl ich das gar nicht erwartet hatte. Es werden natürlich größere Zeitsprünge gemacht, da das Buch sich über ca. 30 Jahre zieht; trotzdem kann man den Entwicklungen gut folgen.

Ein paar Mängel hat das Buch jedoch, nämlich das Auslassen nachvollziehbarer Gründe, wieso sich Phillip und Olympias entzweien. Desweiteren verkommt Olympias, über die historisch nicht viel Zuverlässiges bekannt ist, zu einem schrecklich flachen Charakter. Ich fand es schon etwas zweifelhaft sie als so "böse" darzustellen, wie ihre Gegner das in den einzig erhaltenen historischen Quellen getan haben, aber muß zugeben, dass sie anfangs trotzdem ein interesanter Charakter war. Gegen Ende wr sie aber nur noch die macht- und geldgeile Mutter, die ihrem Sohn ins Gesicht sagt, er solle ihr alle Reichtümer aus Asien schicken, da er selbst nicht lange genug leben wird um sie auskosten zu können. Das machte sie für mich völlig unglaubwürdig.
Ein weiterer Minuspunkt sind die Karten, die im Buch enthalten sind. Es ist eine Zumutung! In der Mitte zwischen zwei Seiten wurde nämlich nicht einmal ein bißchen Platz gelassen, so dass man die Städtenamen an dieser Stelle raten darf. Außerdem fehlte bei meiner HC Ausgabe ein Teil des Glossars, d.h. ein Eintrag endete mitten im Wort und wurde auf der nächsten Seite nicht fortgeführt. So gut der Roman auch geschrieben ist, so schlampig wurde der Anhang zusammengestellt. Schade.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Haefs wohl bestes Werk 19. August 2005
Von Kein Name
Format:Taschenbuch
Dieser erste der beiden Alexander- Romane beginnt mit der Verkündung des Todes von Alexander dem Großen. Der junge Makedone Peukestas, der über das Leben des genialen Heerführers schreiben möchte, besucht den sterbenskranken Philosophen Aristoteles- einst Alexanders Lehrer- von dem er sich die Lebensgeschichte des Makedonenkönigs erzählen lässt. In Rückblenden wird geschildert, wie Phillip II.- Alexanders Vater- das tief in sich zerstrittene, von Kleinstaaterei zersetzte Griechenland, teils mit raffinierter Diplomatie, teils durch rohe Gewalt eint. Aristoteles erzählt wie Olympias- Alexanders Mutter- im Hintergrund intrigiert, wie Alexander und seine Gefährten in Mieza erzogen werden, wie Phillip ermordet und Alexander zum neuen König erwählt wird. Mit der Zerstörung Thebens schließlich endet der Band.

Haefs Roman ist nicht einfach zu lesen. Die Vielfalt der verschiedenen, teils recht exotisch klingenden Namen ist enorm, Haefs tendiert dazu in langen Exkursen vom eigentlichen Erzählstrang abzuschweifen, die Geschichte wird überhaupt recht episodenhaft erzählt und es dauert seine Zeit bis die Handlung an Fahrt aufgenommen hat. Hält man jedoch durch und hat sich erst einmal eingelesen, wird man belohnt mit einem spannenden, sprachlich brillanten und raffiniert zusammengesetzten literarischen Mosaik, welches sich nach und nach aus den einzelnen Episoden zusammensetzt. Auch die Lebendigkeit mit der Haefs seine Geschichte erzählt, ist atemberaubend. Er nimmt seinen Leser mit in die billigen Spelunken des antiken Griechenlands, so dass man fast schon glaubt, den billigen Wein zu riechen und den Musiker Dymas spielen zu hören. Wenn der Autor die Schlachten beschreibt, meint man die Schreie der sterbenden zu vernehmen und den Geruch der Verwesung zu atmen. Mit "Alexander" ist Haefs sein wohl bester Roman gelungen.

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beeindruckender erster Teil
Bekannt sind verschiedene Annekdoten über Alexander den Großen und die Schlachten gegen die Perser, aber woher kommt Alexander? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2009 von Historienfreak
Uiuiui, da ist die Konkurrenz aber besser...
Vielleicht hatte ich aufgrund der bestehenden Rezensionen zuviel erwartet, doch ich fand diesen Teil der Alexander-Biografie schwach (es geht noch weiter mit Teil 2: "Alexander in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2005 von Christian von Montfort
Zwischen Genie und Wahnsinn!
Welch'ein Unterfangen, den Lebensweg Alexander des Großen in nur zwei Bände zu fassen (Band 2: Alexander in Asien). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2005 von "steffi7030"
philosophisches Wirrwarr
Schon viele historische Romane füllten mit spannendem, interessanten Inhalt meine Freizeit aus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2005 von Detlef Kronz
Erfrischend
Als Klassiche Philologin befasste ich mich bereits oft mit dem Alexander Stoff und fand in dieser Erzaehlung dennoch viel Neues und Erfrischendes. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2005 von Galle
Wer die Verwirrung sucht...
... der wird sie in diesem Buch finden.

Ich kann mich den vielen guten Rezensionen zu diesem Buch leider nicht anschließen. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 31. Januar 2005 von "farlean"
Alexander, eine große Geschichte
Mein erster Roman von Gisbert Haefs und ein voller Erfolg.
Atemberaubend wie der Autor die Antike schildert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juni 2004 von HPE
Achtung Gelegenheit endliche beide Bände zusammen
Gisbert Haefs schreibt nicht nur Kriminalromane, er ist auch höchst erfolgreich wenn es um historische Handlungsstränge geht. Lesen Sie weiter...
Am 26. Februar 2003 veröffentlicht
Perspektivenwechsel
Im Gegensatz zu Haefs` Roman Karthago, in dem die Hauptfigur lediglich aus dem Blickwinkel eines Gefährten beschrieben wird, wechselt die Betrachtung Alexanders häufig. Lesen Sie weiter...
Am 16. Oktober 1999 veröffentlicht
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