Eine Kritikerin hat es perfekt auf den Punkt gebracht: Dieses Buch zeigt Alex Rider deutlich nachdenklicher als in den beiden ersten Bänden. Das Agentenleben beginnt, seine Auswirkungen bei Alex zu zeigen. Zwar hat er bereits in den ersten zwei Abenteuern den Leser wissen lassen, wie sehr er seinen "Job" verabscheut, aber inzwischen wird er sich der ganzen Konsequenzen für sich und andere bewusst. Alex leidet - körperlich und seelisch unter seiner Aufgabe. Dadurch wird die Geschichte nicht nur realistischer, sondern gewinnt auch an Tiefe und an Spannung. Es geht nicht mehr nur um die Frage, wie der Fall ausgeht, sondern vielmehr darum, was aus Alex wird, wie sich das Erlebte auf ihn auswirkt. Alex wirkt jetzt eher wie eine Figur aus Fleisch und Blut. Sein Charakter wird weiter entwickelt, er wird erwachsener und es ist faszinierend, ihm dabei zuzuschauen und mitzufiebern. In den folgenden drei Bänden setzt sich diese Entwicklung fort, Leser dürfen sich also darauf freuen, dass es neben den Missionen noch mehr zu erleben gibt. Ein Tipp für Jugendliche ab 12.