Alex (Luke Wilson) hat eine Schreibblockade. Dies ist für den Schriftsteller ein nicht geringes Problem. Allerdings ist es für Alex in diesem Fall ein großes Dilemma, denn wenn er in dreißig Tagen keinen fertigen Roman vorlegen kann, bekommt er von seinem Verleger keinen Penny mehr und zwei heißblütige Kubaner werden ihn umlegen, da er ihnen die geschuldete Summe in Höhe von 100.000,00 Dollar nicht bezahlen kann. Traurigerweise haben seine Gläubiger gerade eben noch seinen Computer zerstört, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Wie soll er nun sein Buch schreiben? Seine letzte Hoffnung ist die Stenotypistin Emma (Kate Hudson), die jedoch zunächst von seinen prosaischen Ergüssen wenig angetan ist...
Ein Hypochonder mit Schreibhemmung und Beziehungsblockade diktiert einer Stenotypistin mit eigenem Kopf und einer festen Vorstellung einer Romangestaltung eine absolut abgefahrene und hoffnungslos bitter-romantische Liebesgeschichte, in der sich der Held nach einer Frau verzehrt, der er die Welt zu Füßen legen würde, wäre da nicht ein nicht unerhebliches Geldproblem. Hier kommt der Schreibkraft schon sehr bald der Verdacht, dass der Autor der Geschichte seine eigenen Gefühle und Erfahrungen verarbeitet. Und unversehens wird auch sie selbst eingebaut; zunächst als schwedisches Aupairmädchen, dann als russische Hausdame, kurz schwebt auch die Idee einer heißblütigen, spanischen Köchin durch den Raum und schließlich bleibt es bei der empfindsamen amerikanischen Gesellschafterin. Zwischen Alex und Emma entwickelt sich jedoch nicht nur im Roman eine Beziehung und Emma träumt schon von einem Happyend, aber leider gibt es auch im realen Leben eine gefährlich reizende Frau, die unseren Helden mit einem abenteuerlichen Leben locken will.
Dieser Film ist mit so vielen absurden Ideen gesegnet, dass man oft herzhaft lachen kann. Und Kate Hudson zeigt Mut zur Verwandlung, indem sie sich jeweils als aktuelle Romanfigur des Schriftstellers präsentiert. Auch Luke Wilson bietet eine annehmbare Karikatur eines weltfernen Schriftstellers, wie man sich einen solchen wohl vorstellen mag.
Da verzeiht man natürlich auch das zuckersüße Ende, welches vielleicht zu sehr an gewisse Romane erinnert!