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Alex, Dafi und ich: Roman über die Freundschaft
 
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Alex, Dafi und ich: Roman über die Freundschaft [Gebundene Ausgabe]

Gila Almagor , Pressler Mirjam
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (19. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446206442
  • ISBN-13: 978-3446206441
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 498.331 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gilah Almagor
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Auch wenn sich die israelische Schauspielerin gila Almagor seit 23 Jahren krebskranken Kindern widmet, ist dieses buch kein eindimensionaler Betroffenheitsbericht, sondern eine Tiefenbohrung in Sachen Schmert." Börsenblatt spezial, 6.9.2005 "Gila almagor erzählt vom Zauber einer starken Freunschaft und von der Kraft, die von einem anderen Menschen ausgeht, auf den man sich uneingeschränkt verlassen darf." Salzburger Nachrichten, 17.12.2005 "Die israelische Schauspielerin und Schriftstellerin Gila Almagor hat eine sehr ernsthafte Geschichte über pubertäre Verwirrung und den Wert echter Freunschaft geschrieben, die wahrhaft zu tränen rührt." Bücher, Januar 2006

Kurzbeschreibung

Acht Monate, eine Woche und einen Tag kann Avner nichts erschrecken, denn in dieser Zeit ist Alex sein bester Freund - selbst als es um die Gunst der schönen und lustigen Dafi geht, in die beide verliebt sind. Doch dann wird Alex krank. Schwer krank. Für Avner und Dafi steht fest: Was auch immer geschieht, sie werden seine Freunde bleiben - für immer und ewig. Eine berührende Geschichte von wahrer Freundschaft und vom Abschiednehmen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Jugendbücher, die ich je gelesen habe, 6. März 2006
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alex, Dafi und ich: Roman über die Freundschaft (Gebundene Ausgabe)
Seit langem habe ich kein so schönes und anrührendes Buch mehr gelesen. Gila Almagor ist eine Schriftstellerin aus Israel, wo dieses wunderbare Jugendbuch auch spielt. Sie ist dort seit über 25 Jahren ehrenamtlich tätig in der Betreuung und Begleitung von krebskranken Kindern und ihren Familien. Diese ganze schwere und zutiefst menschliche Erfahrung ist in ihr neues Buch eingeflossen. Es ist ein Buch über wirkliche Freundschaft und über das Abschiednehmen. Und es ist ein Buch über das Geheimnis, wie eines mit dem anderen zusammenhängt, daß man einem anderen Menschen erst wirklich nahe sein kann, wenn man ihn loslassen kann.

Avner Magan ist zwölfeinhalb Jahre alt. Er lebt als Einzelkind mit seinen Eltern in Tel Aviv. Sein Vater ist Jurist und lehrt als Professor an der Universität. Auch seine Mutter ist vom Fach und arbeitet bei Gericht. Avner spürt schon seit längerer Zeit, daß die Beziehung zwischen seinen Eltern kriselt und es macht ihm Angst. In diesen Szenen, in den Almagor die Gedanken und Gefühle Avners seinen Eltern gegenüber beschreibt, zeigt sie mit viel Gespür, wie sensibel und differenziert, aber auch mit wie viel Übernahme von Verantwortung Kinder reagieren, um ja die Beziehung ihrer Eltern zu retten.

Avner spürt aber schon früh, daß er machtlos ist. In diesen Abschnitt seines Lebens schneit von heute auf morgen ein Mensch in seinen Alltag, mit dem ihn über acht Monate eine Freundschaft verbinden wird, die ihres gleichen sucht. „Alex Lerner war mein Freund, Alex Lerner war mein bester Freund. Ich glaube, ich werde nie wieder einen so guten Freund haben wie ihn.“

Alex Lerner, mit seinen Eltern aus Russland nach Israel ausgewandert, lebt mit seiner Mutter allein in einer kleinen Wohnung, nachdem sein Vater sich von seiner Mutter hat scheiden lassen und mit einer anderen Frau nach Amerika gegangen ist. Er kann deshalb im weiteren Verlauf der Handlung seinem Freund Avner gute und hilfreiche Tipps geben, als dessen eigener Vater wegen einer anderen Frau die Familie verlässt und Avner darüber bald verrückt wird.

Kaum hat sich Alex Lerner etwas in seine Klasse eingelebt und diese ihn mit Hilfe der wundervollen Lehrerin Noga als einen der ihren aufgenommen, bricht er beim Sport zusammen und kommt ins Krankenhaus. Diagnose: Alex hat Krebs. Nun beginnt die wirkliche Bewährungsprobe einer Freundschaft zwischen drei Kindern (Jugendlichen), in der jeder den anderen auf seine Weise liebt, so stark und intensiv , wie man in diesem Alter nur lieben kann. Alex, das Mädchen Dafi und eben Avner, der lernt, seine Freundschaft zu den beiden über seine eigene Liebe zu Dafi zu stellen.

Gila Almagor schildert zunächst den Kampf der Lehrerin Noga um die Kinder in ihrer Klasse und um ein menschliches Klassenklima und dann den Kampf von Kindern und Erwachsenen gegen die Krankheit von Alex mit einer Sprache und Einfühlsamkeit, die mich sehr angerührt hat. Über viele Seiten ist sind mir beim Lesen Tränen der Betroffenheit das Gesicht hinuntergeflossen. Ich habe versucht nachzuspüren, woher eine solche starke Emotion herkommt und ich habe herausgefunden, daß es nicht die Krankheit und der tapfere Kampf der beschriebenen Menschen dagegen war. Sondern es war die innere Haltung dieser Menschen, die in einem Land, das quasi in einem permanenten Kriegszustand sich befindet und dessen Kinder täglich in ihren Schulen und Bussen von tödlichen Terroranschlägen bedroht sind. Eine innere Haltung, die viel Menschlichkeit ausstrahlt, viel Hoffnung setzt auf das Mitgefühl. An machen Stellen habe ich mich kritisch gefragt: hatte Gila Almagor Vorbilder für ihre Figuren ? Gibt es eine solche Lehrerin wie Noga ? Gibt es zwölfjährige Kinder wie Alex, Dafi und Avner, die so differenziert denken und handeln können ?

Gibt es Eltern, die über alle Krisen hinweg, den echten Kontakt zu ihren Kindern halten können und sie als echte Lebenspartner sehen können mit eigenen Zielen und eigenem Willen ?

Als Vater eines zweijährigen Sohnes hoffe ich, daß es solche Menschen wirklich gibt. Ich wünsche es ihm und ich wünsche es mir selbst, daß wir zu solchen Menschen werden können und auch solchen begegnen auf unserem Lebensweg. Ich wünsche mir gelingendes Leben, auch wenn der Tod sich dazwischen stellt.

Ein Buch, das solche Gefühle und Wünsche, solche Gedanken und Sehnsüchte auslöst, kann man nur weiterempfehlen.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Roman über die Freundschaft, 17. Dezember 2005
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alex, Dafi und ich: Roman über die Freundschaft (Gebundene Ausgabe)
Alex heißt der neue in der Klasse, er kommt aus Jerusalem, ist furchtbar gescheit, sagt wenig und lacht nie. Eigentlich will Avner sein Freund werden, aber der Neue lässt niemand an sich heran.

Und auf der Party von Dafi, die Avner heimlich liebt, hat sie nur Augen für Alex. Zum Teufel mit dem arroganten Jerusalemer. Avner hat schon so genug Probleme, da sind Dor und Ro’i, die in der Klasse das große Wort führen, denen er so gerne widersprechen würde, sich aber nicht traut. Und sein Vater ist so merkwürdig in letzter Zeit, kommt oft nachts nicht nach Hause und bald stellt sich heraus, dass er eine Freundin hat.

Dann wagt es ausgerechnet Dafi Dor und Ro’i zu widersprechen, die Vorurteile an der Schule anzusprechen und Alex unterstützt sie. Und Avner will, wenn er Dor nicht offen entgegentritt, Dafi wenigstens sagen, wie sehr er sie für ihren Mut bewundert. Langsam entwickelt sich zwischen Alex, Dafi und Avner eine Freundschaft, eine seltsame, unglaubliche Freundschaft. Schließlich sind Alex wie Avner in Dafi verliebt. Dann stellt sich heraus, dass Alex Krebs hat und ...

GilaAmagor hat eine zarte, sensible Geschichte über Freundschaft, erste Liebe, über Cliquen und Vorurteile in der Pubertät geschrieben – und natürlich über den Tod, der so plötzlich hinter Alex steht. Vielleicht wird diese Geschichte dem einen oder anderen ein wenig zu ruhig, zu sensibel erscheinen. Aber sie schafft es sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen, mit dem, was passiert, wenn ein Freund plötzlich nicht mehr da ist.

Fazit: Sensibler Jugendroman um ein Thema, das eher selten angesprochen wird.

(C) Hans Peter Roentgen

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr rührend, 20. Februar 2011
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Alex, Dafi und ich: Roman über die Freundschaft (Gebundene Ausgabe)
Seit langer Zeit hatte ich endlich wieder ein gutes Buch in der Hand. Ja die Geschichte würde ich sogar meiner Mutter empfehlen! Jedem der über 12 ist würde ich es empfehlen.

Die Geschichte ist wirklich unheimlich spannend. Am Anfang hat mich das Buch nicht wirklich beeindruckt, aber ab ca. Seite 35 gefiel mir die Geschichte immer mehr. Alles kommt unerwartet und das finde ich wirklich sehr aufregend. Die Freundschaft zwischen Avner, Alex und Dafi ist sehr stark, innig und rührend. So welche Freunde muss man mal finden. Die Geschichte hat mich gelehrt, wie richtige Freunde aussehn. Das Buch hat mich selber auch verändert, da ich jetzt viel mehr für meine Freunde tue und mich einsetze. Die Geschichte hat mich abends im Bett wirklich über das Leben nachdenken lassen. Die Diagnose Krebs, kam auf einmal so überraschend! Und das Ende vor allem, ist wahrscheinlich das unerwarteste im ganzem Buch. Es ist mein Lieblingsbuch geworden und ich muss sagen, das ich schon sehr viele Bücher gelesen habe! Früher habe ich wirklich nur Liebesgeschichten gelesen, aber nach diesem Buch interessiere ich mich mehr für freundschaftliche, spannende Bücher! Das eine Freundschaft trotz, Eifersucht, Liebe, Neid und einer Krankheit aufrecht stehn kann rührt mich. Wirklich empfehlenswert!
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