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Alera: Geliebter Feind
 
 
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Alera: Geliebter Feind [Gebundene Ausgabe]

Cayla Kluver , Henriette Zeltner
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Piper (August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492702163
  • ISBN-13: 978-3492702164
  • Originaltitel: Legacy
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 280.530 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Alera geht ihren eigenen Weg – und jeder Leser wird ihrem Charme sofort erliegen.« Booklist »Ein bisschen an Romeo und Julia erinnert Cayla Kluvers Roman Alera. Eine Königstochter, die von ihrem Vater aus Gründen der Staatsräson verheiratet werden soll, doch eigentlich den Sohn des verfeindeten Nachbarreiches, Narian liebt. Wie die Geschichte ausgeht, erfahren wir freilich nicht, denn zwei weitere Bände sollen folgen.« Morgenpost am Sonntag

Kurzbeschreibung

Alera ist nicht nur die Thronfolgerin des Königreichs - sie hat auch ihren eigenen Kopf, und ihre Vorstellungen von Freiheit und Gerechtigkeit finden am traditionellen Hof nicht immer Anklang. Das Land blickt dunklen Zeiten entgegen. Die lange währende Feindschaft mit dem Nachbarreich droht in einen Krieg zu münden. Und als eines Tages der junge Narian aus dem Feindesland an Aleras Hof auftaucht, ändert sich alles: Ist Narian ein Spion, ein Attentäter oder gar ein Freund? Alera erfährt mehr über das Volk, das sie für ihren erbitterten Gegner hielt. Sie erkennt, dass sie sich unweigerlich in Narian verliebt hat - und dass ihre Liebe nicht nur ihr Leben, sondern das Schicksal des ganzen Königreichs aufs Spiel setzt.

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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Handel TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Als älteste Tochter ihrer Eltern ist es Prinzessin Aleras Schicksal, an ihrem siebzehnten Geburtstag zu heiraten und den Königsthron zu besteigen. Wahre Macht wird sie allerdings nicht besitzen, die Königsmacht wird einzig und allein ihrem Ehemann obliegen. Kein Wunder also, dass sich die adeligen Sprößlinge ihres Landes allesamt um sie bemühen. Dabei ist die Wahl ihres Gatten ohnehin schon beschlossene Sache: Ihr Vater will, dass sie den attraktiven und talentierten Stendor heiratet. Leider kann Alera sich so gar nicht für den arroganten Schnösel erwärmen.

Als Narian am Königshof auftaucht erliegt Alera schnelldem Charme des verschlossenen, geheimnisvollen jungen Mannes. Narian scheint das Kind befreundeter Adeliger zu sein, das vor vielen Jahren als Kriegsbeute von Soldaten des feindlichen Nachbarreichs entführt wurde. Weshalb sie ihn jetzt haben gehen lassen und wieso er zurücgekehrt ist, weiß niemand so recht.

Dann jedoch spitzt sich die Situation gefährlich zu: Während ihr Vater Alera wegen der bevorstehenden Heirat das Messer auf die Brust setzt und zwischen Alera und Narian das zarte Pflänzchen Liebe erwächst, rüstet der uralte Feind aus dem Nachbarreich erneut zum Krieg. Und auf welcher Seite Narian stehen wird, bleibt ungewiss ...

Immer mal wieder (und in den letzten Jahren häufiger als früher) geschieht es, dass ein Roman veröffentlicht wird, der aus der Feder eines Jugendlichen stammt. Spätestens seit Christopher Paolinis Eragon hoffen die Verlage auf Wunderkinder, die ihnen - nicht zuletzt Dank des marketingstrategisch günstigen Alters des Autors bzw. der Autorin - traumhafte Absatzzahlen bescheren. Die Amerikanerin Cayla Kluver zählt zu ihnen. Gerade mal süße vierzehn Jahre alt war sie (inzwischen 16), als sie ihren Debütroman Alera - Geliebter Feind begann.

Jugendlichen Autoren stehe ich prinzipiell erstmal mit einer gesunden Skepsis gegenüber. Schlussendlich will ich einen Roman aber an seiner Qualität messen und nicht am Alter des Verfassers und deshalb greife ich in solchen Fällen durchaus trotzdem zum Buch, wenn das Thema mir reizvoll erscheint. Und eins macht "Alera - Geliebter Feind" sehr schnell deutlich: Cayla Kluver hat Talent. Ihr Stil liest sich sehr flüssig und angenehm und hält mühelos mit dem älterer Kollegen mit. Tasächlich bin ich schon auf weitaus schlechtere Stile bei weitaus älteren Autoren gestoßen. (Ein Kompliment deshalb auch an die Übersetzung durch Henriette Zeltner). Die Liebesgeschichte zwischen Alera und Narian entwickelt sich sehr zögerlich, aber glaubhaft; der Umgang der Figuren untereinander ist meist recht glaubwürdig, wenn Kluver jedoch mehrfach gewisse Klischees bedient und ihre Figuren mitunter naiv reagieren (deutlich anzumerken im Handlungsstrang, in dessen Mittelpunkt Aleras Leibwächter steht).Sehr beeindruckt haben mich hingegen Kluvers Kenntnisse der Ettikette bei Hof, die doch deutlich über das hinausgeht, was man sonst in einem Standard-Fantasy-Roman geboten bekommt. Da Bälle, Teegesellschaften und Audienzen eine große Rolle spielen, kommt das der Geschichte sehr zu gute.

Trotzdem hatte ich Mühe, den Roman zu Ende zu lesen. Der Grund ist simpel. Das Problem von "Alera - Geliebter Feind" ist nicht, dass es kein gutes Buch wäre, sondern vielmehr, dass es auf den ersten Blick den Eindruck erweckt, etwas anderes zu sein, als es ist. "Alera - Geliebter Feind" wird als Fantasyroman vermarktet, der seinen Schwerpunkt auf das romantische Element legt. Tatsächlich ist das Buch aber ein Liebesroman in einem fiktiven, pseudo-mittelalterlichen Setting, in dem so gut wie keine Fantasy-Elemente zum Tragen kommen. Warum diese Unterscheidung so wichtig ist? Ich selbst mag Fantasy-Romane, in denen eine sich zart entwickelnde Beziehung oder eine Liebesgeschichte eine signifikante Rolle spielen. Aber ein bisschen Mystik, Spannung und magische Momente brauche ich schon. Die finden sich in "Alera - Geliebter Feind" so rar, dass sie eigentlich nicht vorhanden sind. Es entspricht also nicht meinem Beuteraster. Ganz wichtig ist übrigens auch der Hinweis, dass das Buch das erste einer Trilogie ist und mitten in der Handlung endet.

So nett das höfische Geplänkel der königlichen Geschwister, das Zurschaustellen der neuesten Ballmode, das Rebellieren gegen die Eltern und das zarte Erblühen unschuldiger Liebe auch ist - eine düstere Prophezeiung und ein paar sehr wage eingestreute Anspielungen auf potentielle magische Momente genügen nicht, um aus einem Liebesroman einen Fantasyschmöcker zu machen. "Alera - Geliebter Feind" ist die Coming of Age-Geschichte einer jungen Prinzessin zwischen Pflicht und Sehnsucht, der man kaum anmerkt, dass sie in einem Fantasy-Setting angesiedelt ist. Wer das sucht, kommt hier auf seine Kosten. Der typische Fantasyleser wird jedoch enttäuscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amelie
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Zur Aufmachung

Zum Cover: Sosehr ich es auch liebe... Ich hasse es! ich weiß, das macht keinen Sinn, ist aber so. Warum packen die da immer Mädchen auf die Cover drauf, die so gar nicht aussehen wie der Hauptcharakter? Alera hat KEINE blauen Augen und sie hat Locken!!!
Den Titel finde ich allerdings sehr schön, auch wenn "Legacy" natürlich noch viel besser klingt.

Zum Buch

Alera.

Ihr wisst ja gar nicht wie schwer das manchmal ist, ein Buch zu bewerten. Problem bei dem Buch ist, dass ich jetzt einiges bemängeln werde, das Buch aber trotzdem eine gute Bewertung bekommt, weil es trotz dieser Fehlerchen einfach genial war und ich mir für satte 15 (!!!) Euro direkt den zweiten Teil bestellt habe. So viel hab ich schon lange nicht mehr für ein Buch ausgegeben und dann auch noch ein olles Taschenbuch. Ich könnt' mich noch immer aufregen. Aber gut.

Also erst einmal entspricht das Buch so gar nicht dem, was ich erwartet hätte. Überhaupt nicht! Es geht vor allem viel um die Pflichten, die Alera als Prinzessin hat und Narian ist ganz anders als ich gedacht hätte. Überraschenderweise war er gar kein Spion und ich habe ihn auch keine Sekunde lang verdächtigt einer zu sein.

Nur mal so ein Beispiel: Narian ist ein Jahr jünger als Alera. Wann ist das in letzter Zeit mal in einem Fantasybuch vorgekommen? Da ist die große Liebe immer mindestens gleichalt. Das IST einfach so. Aber ich frag mich, ob man den ersten Band wirklich als Fantasybuch bezeichnen kann, weil nämlich gar keine Fantasyelemente vorkommen. Ok, eine Prophezeiung ist schon dabei, aber das wars dann auch. Die erste magische Handlung findet erst im Prolog des zweiten Bandes statt.

Mir fällt es auch schwer das ganze als High-Fantasy einzustufen, weil es nämlich nicht wirklich in einer fiktiven Welt spielt. Das fand ich etwas schade. Wenn man schon neue Länder etc. kreiert, warum gibt es dann da das Weihnachtsfest und generell alles, was mit dem Christentum zu tun hat? Fand ich etwas blöd.

Der Schreibstil ist auch so gar nicht wie ich das erwartet hätte. Nicht schmachtend oder extrem auf Gefühle fixiert. Der Schreibstil würde gut zu einem Historienroman passen, wie ich finde.

Auf mich persönlich wirkte Alera im ersten Teil an vielen Stellen ziemlich naiv. Besonders zu Beginn des Buches. Aber das legte sich mit der Zeit und ich hoffe einfach mal, dass es im zweiten Band nicht mehr so sein wird.

Was mir auch nicht so ganz gefallen hat, war, dass eigentlich kaum Spannung aufkam. Also, ich habe das Buch trotzdem kaum aus der Hand legen können, aber wirkliche Action war da nicht gerade. Es ging hauptsächlich darum, dass Alera ihre Pflichten erfüllen muss, aber nicht will. Außerdem ist sie Steldor gegenüber echt manchmal extrem unfair und das Ende des Buches war einfach nur mega schlimm. Nicht wirklich offen, aber so entmutigend.

Fazit

Schreibstil: 4 Herzen
Charaktere: 4 Herzen
Spannung: 2,5 Herzen
Emotionale Tiefe: 3,5 Herzen
Humor: 4 Herzen
Originalität: 3,5 Herzen

So sehr man es auch versucht, man kann sich diesem Buch trotz einiger kleiner Fehler einfach nicht entziehen. Aber Band zwei soll ja sehr viel actionreicher sein, also sag ich nur: Die "Zeit der Rache" ist gekommen! Also wenn das jetzt mal keine gute Überleitung gewesen ist...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von E. Saletros TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn man Bücher wie Der Kuss des Kjer, Die Beschenkte oder Seelen gewohnt ist, kann man von diesem hier nur ziemlich enttäuscht sein.
Da sind im Vergleich selbst die 3 Sterne fast zuviel des Guten.

Fangen wir mal mit dem Hauptproblem an: Das Buch zieht sich endlos in die Länge, phasenweise wirklich zum Einschlafen - ich hätte es glaube ich auf etwa die Hälfte gekürzt.
Mir geht es jetzt nicht darum, dass es permanent Action geben muss, aber sie zerredet alles bis ins kleinste Detail. Alera geht an einem Fluss spazieren und das wir als Anlass genommen, erst mal die ganze Umgebung um sie bis ins kleinste zu beschreiben und dann mehrere Seiten lang die Lage der einzelnen Königreiche anhand vom Fluss zu erklären, deren Landschaft und das Volk dort etc. Wenn sie einen Raum betritt, werden alle sich darin befindenden Möbel, deren Stoffbezüge und Leuchter etc. beschrieben. Meist sogar noch die ganzen angrenzenden Räume in aller feinheit. Fehlt grad noch, dass sie erzählt, wann die Putzfrau das letzte Mal dort war... Es war einfach immer wieder zuviel des Guten. Vor allem, weil viele Informationen für die Story keinerlei Wert hatten, außer das Buch in die Länge zu ziehen. Was XY wann wo getan hat, interessiert nicht, wenn es zu der Geschichte nichts beizutragen hat und ist und bleibt unnötiges Füllmaterial. Ab der Hälfte habe ich es nicht mehr ausgehalten und ganze Seiten nur noch überflogen oder ganz umblättert. Zu meiner Enttäuschung hat dies meinem Verständnis von der Story keinerlei Abbruch getan und einmal mehr bestätigt, dass alles unnötig aufgeblasen wurde.

Was mich bei dem ganzen am meisten gestört hat war, dass die Detailverliebtheit den Charakteren nicht zugute kommt - sie bleiben durchwegs oberflächlich. Werden Veranstaltungen und die Umgebung etc. ins Detail zerpflückt, so bleibt die Persönlichkeit der Darsteller im Dunkeln - scheint manchmal fast schon Nebensache zu sein, dabei würde alles gerade dadurch erst zum Leben erwachen. So weiß man bis auf Alera von keinem wirklich genug um das Gefühl zu bekommen, die Person zu "kennen". Und Alera ging mir immer wieder wahnsinnig auf die Nerven - war somit eine Hauptdarstellerin, mit der ich mich nicht identifizieren konnte und die mir auch immer unsympathischer wurde. Ich bin keine Emanze, aber eine Story die sich darum dreh, dass sich eine Frau ihrem Schicksal zu fügen hat, am Besten gut aussieht und die Klappe hält, noch dazu neben einem Mann, der so ein Ego hat, dass man damit jemanden erschlagen könnte, damit tue ich mir doch schwer. Vor allem, wenn die Hauptdarstellerin dann auch noch genau dies tut - die Klappe nicht aufmacht und keine innere Stärke erkennen lässt sondern nur jammert oder gar irgendwelchen Blödsinn anstellt.

Dass dieses Buch keine wirklichen Fantasie-Elemente erkennen lässt, wäre in meinen Augen überhaupt kein Problem. Das sollte also nicht abschrecken. Es ist viel eher das, was ich oben beschrieben habe. Ein Buch sollte einen packen, berühren, mitfiebern lassen und den Spannungsbogen so halten, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann. Leid hat das Buch - zumindest für mich - keine dieser Eigenschaften erfüllt.

Das Ende dieses Teils lieferte mir schlussendlich den endgültigen Grund, den zweiten Teil, den ich bereits mit diesem bestellt hatte, zurück zu schicken.
Ganz offensichtlich ist diese Reihe nichts für mich und die Autorin noch viel weniger. Wenn ihr eines der oben erwähnten Bücher gelesen habt und von ihnen so begeistert wart wie ich, wäre ich an eurer Stelle mit diesem hier vorsichtig. Allen anderen wünsche ich weiterhin viel Spaß mit der Reihe - Geschmäcker sind ja verschieden :)
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