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Der Alchimist
 
 
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Der Alchimist [Gebundene Ausgabe]

Paulo Coelho , Cordula Swoboda Herzog , Cordula Swoboda Herzog
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (394 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325706554X
  • ISBN-13: 978-3257065541
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (394 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 122.824 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Paulo Coelho
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie der Bestseller Die Möwe Jonathan präsentiert Der Alchimist eine schlichte, auf einfachen Wahrheiten beruhende Fabel, gibt ihr aber einen höchst ungewöhnlichen Rahmen. Und obwohl wir hier das Rezept für einen Bestseller wittern mögen -- ein neues ist es sicherlich nicht. Schon die Geschichtenerzähler in den alten Stammeskulturen wußten, daß dies der beste Weg war, ein Publikum erfolgreich zu unterhalten, während man gleichzeitig die eine oder andere Lehre mit einfließen ließ.

Der brasilianische Geschichtenerzähler Paulo Coelho macht uns mit Santiago bekannt, einem andalusischen Hirtenjungen, der eines Nachts von einem fernen Schatz in den ägyptischen Pyramiden träumt. Und so macht sich Santiago auf den Weg: er verläßt Spanien, um buchstäblich seinem Traum zu folgen.

Unterwegs trifft er auf viele spirituelle Boten, die in bescheidenen Formen auftreten -- zum Beispiel als Kameltreiber oder als belesener Engländer. In einem der Bücher des Engländers erfährt Santiago zum ersten Mal von den Alchimisten -- Männern, die glaubten, daß, wenn man ein Metall jahrelang erhitzt, es sich von all seinen individuellen Eigenschaften befreien würde, und daß das, was übrigbliebe, die "Seele der Welt" sei. Natürlich trifft er irgendwann tatsächlich auf einen Alchimisten, und die daraus entstehende Lehrer-Schüler-Beziehung rückt das irrige Weltbild des Jungen zurecht, während sie ihn gleichzeitig dazu ermutigt, seinen Träumen treu zu bleiben. "Mein Herz fürchtet sich davor, zu leiden", vertraut der Junge dem Alchimisten eines Nachts an, als sie in den mondlosen Himmel schauen.

"Sag deinem Herz, daß die Furcht vor dem Leiden schlimmer ist, als das Leiden selbst", antwortet der Alchimist. "Und daß noch nie ein Herz auf der Suche nach seinen Träumen gelitten hat, weil jede Sekunde der Suche eine Sekunde der Begegnung mit Gott und der Ewigkeit ist." --Gail Hudson -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Neue Zürcher Zeitung

Einschlägige Herzensbildung

Paulo Coelhos «Alchimist» verwandelt Blei in Gold

Der junge Hirte Santiago wundert sich über den «geheimnisvollen Gleichklang», der sein Leben mit demjenigen der Schafe verbindet: «Sie haben sich schon so an mich gewöhnt, dass sie meinen Rhythmus kennen.» Aber «nach kurzer Überlegung» kommt er zum Schluss, dass es «auch umgekehrt sein könnte: er selber hatte sich dem Rhythmus seiner Schafe angepasst». Der 50jährige Ex-Hippie und -Songtexter Paulo Coelho will mit der Schreibfeder nicht irritieren, sondern Ruhe spenden. Der Brasilianer reiht sich ein in jenen Literaturzweig, der vor der Kulisse einer vielbeschworenen Jahrtausendwende-Sinnkrise die Harmoniesucht, oder vielleicht sollte man besser sagen: das Erholungsbedürfnis, einer von Hektik geplagten Leserschaft zu bedienen weiss. Die Lektüre eines Buches (etwa über eine «Beerdigung im Schnee») mag denn nicht nur unserem Schafhirten ein «Gefühl der Erfrischung unter starker Mittagssonne» bringen.

Wie findet die Menschheit zu sich selbst, lautet die endlos variierte Gretchenfrage. Indem sie «die Dinge so sieht, wie sie wirklich sind», antwortete zum Beispiel Susanna Tamaro vor nicht allzu langer Zeit mit dem Tiefsinn eines Fernsehseriendoktors und beförderte damit ihr Opusculum «Geh, wohin dein Herz dich trägt» prompt zum meistverkauften italienischen Buch seit Ecos «Der Name der Rose».

Auf einschlägige Herzensbildung setzt – ebenso erfolgreich – Coelho, dessen Parabel über einen andalusischen Hirten «O Alquimista» (deutsch: «Der Alchimist») im Original 1988 erstmals erschienen ist und seither über 6 Millionen mal verkauft und in 28 Sprachen übersetzt wurde. Von Australien bis Norwegen erobert das Buch die Bestsellerlisten und befördert Coelho nach García Márquez zum meistgelesenen lateinamerikanischen Schriftsteller (wie «The Economist» ausgerechnet hat). Für den Erfolg der deutschsprachigen Ausgabe war nun immerhin ein zweiter Anlauf nötig, nachdem das Buch 1991 unter dem Titel «Die Geheimnisse der Pyramiden» bereits im kleinen Peter-Erd-Verlag erschienen war und zwischen Ayurveda-Büchlein und Esoterik-Wegleitung verstaubte. Der zweite Versuch beim Diogenes-Verlag hat geklappt; die Herausgabe weiterer Coelho-Bücher auf deutsch ist geplant. – Mit magischem Realismus hat dies freilich weniger zu tun als mit instinktsicherer Spekulation, die orientalische Lebensweisheiten und südländischen Charme legiert. Das mündet in ebenso simple wie einleuchtende Botschaften: «Vertraue auf die Stimme deines Herzens, aber vergiss nicht, dass du dich in der Wüste befindest.» Die Erfolgsquote ist direkt proportional zur Erfüllung der Publikumserwartungen; Coelhos Reisebegleiter hat für jede Lebenslage eine Binsenweisheit parat.

Der Plot ist schnell erzählt: Santiago, der den einfachen, redlichen Menschen verkörpert, will sich eines Tages nicht mehr damit bescheiden, seinen Schafen aus Büchern vorzulesen, und zieht traumgeleitet nach Afrika, um dort einen Schatz zu finden. Auf dem Weg zu seiner «inneren Bestimmung» trifft er einen weisen Alchimisten und die schöne Fatima. Er lernt, dass man der «Sprache der Zeichen» folgen muss und «dass die Liebe niemals einen Mann von seiner Bestimmung abhält». Am Ende erfährt er, dass der gesuchte Schatz zu Hause unterm andalusischen Maulbeerbaum vergraben liegt.

Der Autor tarnt seinen «Roman» geschickt als Märchen, womit auch das Herz und die Elemente in den Kalenderspruch-Disput um die «Weltenseele» eintreten dürfen. Mit Wind-und-WetterDramaturgie wird das menschliche Geschick in Naturgeschichte mystifiziert und die Sehnsucht nach den letzten Antworten gewissermassen herbeisuggeriert, um am Ende doch nur auf den Unterschied zwischen Epiphanie und Erleuchtungsklischee zu verweisen. Die Erfahrung, «dass Ausdauer und Mut eines Menschen geprüft werden, der nach seinem persönlichen Lebensweg sucht», macht am Ende auch der Leser.

Die Zeichen der Zeit haben übrigens auch Warner Bros. erkannt und sich die Filmrechte gesichert. Wir wünschen uns Umberto Eco als Drehbuchadapteur, Till Schweiger als lesenden Schäfer und Jörg Kachelmann als Chefbeleuchter.

Claudia Schwartz -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Visionssuche, 9. September 2008
Von 
Sonnentau - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Alchimist (Broschiert)
Ich habe dieses Buch nur aus einem Grund gekauft und gelesen:
Es stand über 10 Jahre auf der Bestsellerliste und in meinem Beruf ist es ganz praktisch, wenn man über Bestsellerautoren bescheid weiß.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich "Der Alchimist" von der ersten Zeile an in seinen Bann gezogen hat.
Mit Spannung und Interesse habe ich Seite für Seite verschlungen. Gespickt mit tiefen spirituellen Erkenntnissen und mit Zufällen die keine sind ist dieses ganz normale Leben, das magischer nicht sein könnte allzu gut nachzuvollziehen.
Unser Weg führt uns manchmal dorthin, wo wir gar nicht hinwollen und doch ergibt alles zum Schluss ein rundes Bild. Alles geschieht aus einem höheren Grund, und alles geschieht zur rechten Zeit.

Ich werde dieses Buch noch oft weiter empfehlen. Nicht, weil es mir auf meinem Weg geholfen hat, mehr jedoch, weil es mich zum nachdenken brachte.

"Der Alchimist" von Paulo Coelho ist eine Bericherung - und sicher nicht das letzte Buch dass ich von Coelho gelesen habe!
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen märchenhaft, romantisch und viel südländischer Charme, 9. März 2007
Von 
Wolfgang Gonsch (Passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Alchimist. 4 CDs (Audio CD)
Der Plot handelt vom andalusischen Schafhirten Santiago, der einen immer wieder kehrenden Traum von einem Schatz am Fuße der Pyramiden von Gizeh träumt. Eine Traumdeuterin gibt ihm den Rat, er solle losziehen, um den Schatz zu suchen. Später trifft er auch noch auf einen Mann, von dem sich herausstellt, dass er ein König ist. Auch dieser rät Santiago, er solle seinem Traum folgen.

Der Hirte beginnt seine abenteuerliche Reise und wird bereits nach der Überquerung der Meerenge von Gibraltar seiner gesamten Habe beraubt. Er findet Arbeit bei einem Kristallwarenhändler, dessen Geschäfte nach einer gewissen Zeit wieder aufblühen. Santiagos Wunsch, wegzukommen rückt erst einmal in den Hintergrund; zudem möchte er wieder nach Hause um dort mit einer neuen Schafherde neu anzufangen. Als er aber wieder genug Geld beisammen hat, beschließt er doch, seinem Traum weiterhin zu verfolgen und die Reise durch die Wüste anzutreten. Er lernt einen jungen Engländer kennen und kurz darauf einen Alchimisten, beide helfen im indirekt und direkt, seinen Traum nicht aus den Augen zu verlieren. In einer Oase lernt er auch noch seine große Liebe Fatima kennen. Auf diese Weise erreicht Santiago, von verschiedenen Zeichen geleitet, doch noch Ägypten und die Pyramiden. Er erkennt, dass das Leben demjenigen stets helfend zur Seite steht, der an seine Träume glaubt und die Bereitschaft hat, diese zu verwirklichen. Nur so kann ein Mensch mit sich im Reinen sein.

Die Handlung ist sehr märchenhaft, romantisch und weist viel südländischen Charme auf. Auf weise und tiefsinnige Art wird der unschuldige und tapfere Santiago seinem Traum zugeführt. Die große Botschaft des Textes ist es, dass man seine Ziele stetig verfolgen soll, ohne dabei sich selbst zu verraten, den eigenen Weg zu gehen und auf die Zeichen zu achten. Man kann in die Geschichte eintauchen wie in einen Traum, es herrscht die ganze Zeit über eine sehr ruhige und beruhigende, gelassene Stimmung. Man kann sich tragen lassen vom Anfang bis zum Ende.

Die Stimme des bekannten Synchronsprechers Christian Brückners ließ mich in den ersten Momenten sehr an Robert DeNiro denken, der ja immer eher einen Bösewicht mimt, und befremdete mich somit ein wenig, aber das verflog nach ganz kurzer Zeit. Da diese dunkle, leicht raue, vibrierende Stimme sehr angenehm ist, ist es ein Genuss, ihr zu lauschen. Auch das Sprechtempo und der Ausdruck machen das Zuhören zu einem Erlebnis.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Sprache der Seele!, 4. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Alchimist (Gebundene Ausgabe)
Was machte dieses Buch so unglaublich erfolgreich? Warum bewegte es die Herzen der Leser? Warum sieht man nach der Lektüre des "Alchimisten" so vieles anders?

"Nun bist du beinahe am Ziel deiner Reise", sagte der Alchimist. "Meinen Glückwunsch, dass du deinem persönlichen Lebensweg gefolgt bist." (S.132)

Zum Teil liegen die Antworten auf diese Fragen in der Geschichte, die uns Coelho erzählt. Es ist die Geschichte des einfachen Hirten Santiago, der von einem Schatz träumt. Für diesen Traum und für seinen Schatz gibt er all das auf, was ihn definierte. Er folgt seinen Träumen ungeachtet aller Hindernisse. Hier trifft Coelho den Nerv der Zeit: Er hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor, in dem wir sehen, dass wir nie glücklich sein können, wenn wir uns nur über Geld und Macht definieren. Wir sind nicht nur Konsumenten, sondern Individuen. Und jedes Individuum hat seinen eigenen Weg zum Glück. Doch der Grund, warum dieses Buch so faszinierend ist, muss mehr als nur seine Geschichte sein.

"Es gibt eine Sprache, die jenseits der Worte steht", dachte er. (S. 50)

Vielleicht liegt der Zauber Coelhos in seiner Sprache. Die Sprache wirkt teilweise einfach, märchenhaft und schlicht, dann schwingt sie sich wieder zu philosophischen Höhen auf. Doch es geht Coelho nicht darum, ob seine Sprache kunstvoll ist. Es geht ihm darum, dass er mit der Sprache die Empfindungen seiner Seele auf Papier bannen kann. Somit könnte man Coelho als eine Art Gegenpol zu den Klassikern Schiller und Goethe aufstellen, die beide in einem Kunstwettstreit ihre Werke hochstilisiert haben. Während bei den Klassikern oft die Kunst der Sprache im Vordergrund stand, steht bei Coelho nur die reine Aussage im Vordergrund.
Somit wird sicher nicht jeder mit den mystischen Büchern Coelhos glücklich werden, doch ist auch nicht jeder ein Goethe Verehrer. Es gibt nur ein Mittel, um herauszufinden, ob Coelho auch ihre Seele berührt: Lesen sie den "Alchimisten"!
Sie werden es nicht bereuen :-) ...

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