Kurzbeschreibung
Anfang der Zwanziger Jahre las ein Drogistenlehrling in Hamburg kabbalistische Schriften. Er beschloss, die in den Büchern entdeckten Anweisungen über die künstliche Herstellung von Gold zu befolgen. Sein Name: Franz Tausend. Zahlreiche Investoren sprangen auf den Zug auf. Unter ihnen der Hitler-Vertraute General Erich Ludendorff und Industrie-Größen wie Alfred Mannesmann. Die neu gegründeten Tausend-Gesellschaften konnten schon bald mehrere hunderttausend Goldmark an Ludendorff - und damit auch an die NSDAP - überweisen ...
Knapp 80 Jahre später wurden zur Jahrtausendwende erstmals die Memoiren Adolf Eichmanns unter dem Titel Götzen zur Veröffentlichung freigegeben. Eichmann erinnerte sich auch an einen Alchemisten, der im Auftrag des Reichsführers-SS Heinrich Himmler experimentierte:
Als ich um jene Zeit im SD-Hauptamt war, hatte Himmler einem solchen modernen Alchimisten in dem Park, in dem wir unsere morgendlichen Exerzierübungen absolvierten, ein kleines Laboratorium eingerichtet. Er sollte darin Gold machen. Angeblich konnte er es. Dieser Goldmacher hieß merkwürdigerweise Tausend.
Diese neue Äußerung ist für den Historiker Franz Wegener Grund genug, unkonventionellen Versuchen der Goldgewinnung in Weimar und im Nationalsozialismus nachzugehen.
Der Verlag über das Buch
Bei dem Titel handelt es sich um den sechsten Band der KFVR-Reihe zur "Politischen Religon des Nationalsozialismus".