Aus der Amazon.de-Redaktion
Es ist tragisch, dass ausgerechnet die begabtesten, innovativsten Musiker mit schöner Regelmäßigkeit auch die schlechtesten Teamworker sind. Wären die Musiker von Faith No More nicht so schwierige Typen, die Band hätte sich wahrscheinlich nie aufgelöst. Andererseits wären ihre Platten aber wohl auch nie so gut geworden, wenn sich fünf verträgliche Durchschnittsmucker im Studio getroffen hätten. So bleiben uns nur die vielen positiven Erinnerungen und mit
Album Of The Year ('97) ein Abschiedsalbum, das noch mal alle Qualitäten der Amis auf den Punkt bringt. Sehr facettenreicher Crossover-Rock mit prägnanten Keyboards und dem einzigartigen Gesang von Stimmbandwunder Mike Patton läutet zur letzten Kreativitätsrunde und wirft mit den fabelhaften Nummern "Last Cup Of Sorrow" und "Ashes To Ashes" sogar zwei Hits von "Epic"-Format ab. Selten klangen Faith No More so schlüssig und harmonisch wie auf diesem Album, mit dem sie sich viel zu früh von uns verabschiedeten. Schnüff!
--Michael Rensen
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Ob's wirklich das "Album des Jahres" ist, mag man bezweifeln. Trotzdem stellen die Mannen um Sänger Mike Patton erneut klar, daß sie für den Begriff Crossover maßstabsetzend sind. Vom Gitarrenkracher "Collision" über die Ballade "Helpless" bis zum abgedrehten Takt und Sprechgesang von "Mouth To Mouth" zeigen Faith No More, daß sie immer noch in der Bundesliga des Genres spielen. Ein Meilenstein wie das 92er Opus "Angel Dust" ist der Band nicht gelungen, für ein sehr gelungenes Album reichte es aber allemal. ** Musik.: 03-04
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