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Albtraum Neuer Markt. Eine brisante Internetstory vom Aufstieg und Fall eines Zukunftsunternehmens.
 
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Albtraum Neuer Markt. Eine brisante Internetstory vom Aufstieg und Fall eines Zukunftsunternehmens. [Gebundene Ausgabe]

Andreas Lindenberg
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag; Auflage: 1. Aufl. (10. November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932114507
  • ISBN-13: 978-3932114502
  • Größe und/oder Gewicht: 23,1 x 15,9 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 981.960 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zu Tausenden wollten Unternehmer und Anleger an der Börse das große Geld machen. Sie investierten viel. Allen Warnungen zum Trotz. Kühnste Träume schienen wahr zu werden. Aber nur für kurze Zeit - dann kam die Krise... Andreas Lindenberg war als Mitbegründer und Vorstand eines vielversprechenden Internetunternehmens mittendrin im sagenhaften Boom der New Economy. Nüchtern und realistisch legt er Ihnen jetzt seinen Erfahrungsbericht über eine Wirtschaftsphase vor, in der hohe Kurse nur durch noch höhere Kurse übertroffen wurden und realistische Unternehmensbewertungen völlig verpönt waren. Endlich erfahren Sie in einem faszinierenden Erlebnisbericht, wie es wirklich war: Der Gang an die Börse, die Rolle der Konsortialbanken und Analysten, eine zu hohe Cash-Burn-Rate als Folge einer verfehlten Wachstumsstrategie, zunehmende Spannungen auf Vorstandsebene und schließlich der Fall der Aktie in den Bereich der Penny Stocks. Andreas Lindenberg selbst verlor als Aktionär die unglaubliche Summe von über 25 Millionen Euro. Die ganze unglaubliche Geschichte vom Aufstieg, Fall und überlebenskampf eines Neuer Markt-Unternehmens aus erster Hand.

Klappentext

Der Neue Markt. Es ist noch nicht so lange her, da war er ein Traum für alle Beteiligten, für die Anleger ebenso wie für die Unternehmer. Beinahe täglich gab es neue Höchstkurse - die Börsenparty erreichte ihren unglaublichen Höhepunkt Mitte März 2000, als der Nemax 50 sogar die magische Marke von 9694 Punkten erklomm. Dann ging alles ganz schnell: Gewinnwarnungen von Unternehmen, Verkaufsempfehlungen von Analysten, der tiefe Fall von Vorzeigefirmen. Fluchtartig verließen erst die Groß- und schließlich die Kleinanleger den Neuen Markt... Andreas Lindenberg war als Mitbegründer und Vorstand des Internetdienstleisters WWL Internet AG mittendrin im sagenhaften Kursfest am Neuen Markt. Jetzt legt er seinen aufrüttelnden Tatsachenbericht vor, wie es seinem ehemaligen Unternehmen im Soge des New Economy Booms erging. Lesen Sie aus erster Hand, wie sich nach einem fulminanten Börsengang, der dem frisch notierten Unternehmen gut gefüllte Kassen bescherte, Champagnerlaune breit machte! Doch schon bald ging es im Eiltempo unerbittlich abwärts: Unglückliche Managemententscheidungen, verfehlte Geschäftspolitik, übereilte und gescheiterte Übernahmen trieben das Unternehmen ins Abseits. Und dann geschah das, wovon viele Neuer Markt-Aktionäre ein Lied singen können: Der Aktienkurs sackte um mehr als 98 Prozent vom einmaligen Allzeithoch von über 60 Euro zeitweise auf unter 1 Euro ab, ehe er sich zwischen 1,50 und 2,50 Euro stabilisierte (Stand Oktober 2001). Wie konnte das alles geschehen? Andreas Lindenberg erinnert lebhaft an die Boomphase der New Economy, als die Internetagenturen ihre heiß umworbenen Mitarbeiter mit teuren Versprechen an sich binden mussten und fasst seine Erfahrungen aus zwei Jahren an der Börse in fünfzehn Irrtümern zusammen, denen man als Unternehmer gerne immer wieder unterliegt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Auf einmal waren Autos, Versicherungen und Chemie so unendlich langweilig. Gefragt war etwas Aufregenderes: Alles drehte sich um Computer, Internet und E-Commerce. Die Old Economy hatte abgewirtschaftet, die New Economy machte überall von sich reden. WWL Internet war eines der Unternehmen, die auf dieser Welle an die Börse surften. Doch als die Kurse immer neue Höchstwerte erreichten, war der Geschäftsleitung das Ruder längst aus den Händen geglitten. Nicht um sinnvolle Geschäftsstrategien wurde gestritten, sondern um Machtpfründe und um Forderungen von Banken und Grossinvestoren. Andreas Lindenberg wirft einen Blick zurück hinter die Kulissen und vermittelt, wie Naivität und Selbstüberschätzung die kleine Software-Firma wieder ins Nichts zurücksinken liessen. getAbstract.com empfiehlt dieses Buch allen Lesern, die einen erhellenden Blick in die dunklen Hinterhöfe des Neuen Marktes werfen wollen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch hält einige interessante Anekdoten rum die Geschehnisse des Neuen Marktes bereit - es wird eine recht nette Geschichte erzählt. Leider ist das aber auch schon fast alles, was das Buch zu bieten hat. Das Buch ist recht einseitig geschrieben, was sich etwa so auf den Punkt bringen lässt: Alle anderen haben Schuld am Niedergang der WWL Internet AG - alle, nur der Autor (Vorstands- und Gründungsmitglied der WWL) nicht. Wer zumindest am Ende des Buches ein kritisches Fazit erwartet, dem sei gesagt: Das gibt es nicht.

Allerdings ist dies nicht der alleinige Grund für die zwei Sterne gewesen, diese resultieren auch aus dem Aufbau des Buches; Geschichte an Geschichte wird aneinander gereiht und das dann nicht einmal chronologisch. So springt das Buch hin und her in der Zeit und der Leser ist oftmals verwirrt und weiß die Ausführungen nicht richtig einzuordnen bzw. muss Zusammenhänge selbst herstellen. An manchen Stellen ist das Buch für den Leser fast schon eine Zumutung.

Fazit: Ich hatte mir deutlich mehr von dem Buch versprochen. Es wäre schön gewesen, wenn man das ein odere andere Mal zum Nachdenken animiert worden wäre.

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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Andreas Lindenberg zieht einen beim Lesen seines Buches ganz schön in Bann. Man kann nur staunen, wie der Börsengang der WWL tatsächlich abgelaufen ist: die raffinierten Taktiken zweifelhafter Berater beim Pushen des Aktienkurses, gravierendes Fehlverhalten einiger Manager, das Absacken des Kurses infolge von eklatanten Fehlentscheidungen...Tragisch, dass selbst der Mitgründer das Ding nicht mehr umbiegen konnte. Die gewonnenen Erkenntnisse des Autors werfen ein helles Licht auf die unglaublichen Geschehnisse am Neuen Markt. Ich kann das Buch aufgrund seiner nüchternen Analysen, der realistischen, aber trotzdem spannenden Darstellung, nur empfehlen. Ebenfalls sehr gelungen ist, dass Lindenberg keine besserwisserischen Ratschläge erteilt, sondern umsetzbare Lösungen bietet.
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