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Alberta empfängt einen Liebhaber Taschenbuch – Dezember 2001


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 117 Seiten
  • Verlag: Fischer (Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596505429
  • ISBN-13: 978-3596505425
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.568.872 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Alberta empfängt einen Liebhaber
OA 1997 Form Erzählung Bereich Gegenwart
In der verqueren Liebesgeschichte über ein Paar, das sich immer wieder über den Weg läuft und jedes Mal nach einem neuen Anfang sucht, entdeckten viele Leser einen Teil ihrer eigenen Biografie wieder.
Entstehung: Alberta empfängt einen Liebhaber ist die sechste Erzählung von Birgit Vanderbeke und die dritte, die sie nach dem Umzug ins Languedoc schrieb. Entstanden ist das schmale Buch in wenigen Wochen. Von langem Feilen an einzelnen Sätzen hält die Autorin nichts, wie sie in Interviews immer wieder betont. Ihr Geheimnis liege darin, den einmal gewonnenen Erzählschwung zu nutzen.
Inhalt: Alberta, die Protagonistin, und Nadan, der Astrophysiker, waren schon mehrmals ineinander verliebt. Zuerst in den engagierten 1970er-Jahren. Das zweite Mal kommen die beiden in den 1980er-Jahren zusammen. Sie wollen wollen aus ihrem bisherigen Leben ausbrechen, nach Paris, schaffen es aber nur bis Ludwigshafen, weil sie unterwegs erkennen, dass ihre Liebe für ein gemeinsames Leben der beiden unterschiedlichen Charaktere nicht stark genug ist: Alberta, die Unberechenbare und Nadan, der Ordentliche, wissen, »dass von allen danebengegangenen Geschichten unsere miteinander die danebengegangenste ist, und zwar schon von Anfang an und daher für alle Zeit bis zum jüngsten Tag«. Trotz dieses Wissens kommt es zu einer dritten Begegnung, bei der sich die Voraussetzungen geändert haben: Nadan führt inzwischen eine Familie, Alberta ihr eigenes Leben. Sie empfängt den Bilderbuchspießer als Liebhaber.
Aufbau: Die Geschichte von Alberta und Nadan ist kunstvoll-raffiniert mit einer anderen verknüpft: Diese setzt mit dem zweiten Kapitel (Jean-Philippe) ein und enthüllt den Alberta-Nadan-Plot als Fiktion aus der Feder einer Autorin, die mit ihrem französischem Gatten und einem Kind bei ihren Schwiegereltern im Rhône-Tal lebt. Über das Ende der Alberta-Nadan-Geschichte, der im Buch das erste Kapitel (Eine Mizzebill) gewidmet ist, kommt es zwischen dem in Frankreich lebenden Paar zum Streit. Um den Ehekrach beizulegen, verfasst die fiktive Autorin schließlich einen neuen Schluss: Sie führt Alberta und Nadan in den 1990er-Jahren das besagte dritte Mal zusammen – im Buch das dritte Kapitel (Alberta empfängt einen Liebhaber), dessen Titel Vanderbeke als Buchtitel wählte.
Wirkung: Wie in ihren anderen Texten überzeugte Vanderbeke auch in Alberta empfängt einen Liebhaber vor allem durch ihre klare, aufs Wesentliche konzentrierte Sprache, mit der sie aus der Binnensicht die Intellektuellen des ausgehenden 20. Jahrhunderts charakterisiert. Sie beschreibt die Schwierigkeiten der Liebe dabei so überzeugend, dass sich die Kritik und ihre rasch wachsende Lesergemeinde schnell einig waren: Das Buch sei – so Der Tagesspiegel – »ein Glücksfall«.
Nicht unerheblichen Anteil an der gelungenen Vermarktung von Alberta empfängt einen Liebhaber hat auch der von dem Hamburger Grafikerbüro Buchholz/Hinsch/Hensinger gestaltete Schutzumschlag unter Verwendung des Fotos Betty (1988) von Gerhard Richter: Die zurückblickende Halbfigur mit dem Haarknoten wurde für viele Leserinnen zur Ikone der selbstbewussten Frau. M. E. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Autorin und Sprecherin Birgit Vanderbeke, 1956 im brandenburgischen Dahme geboren, lebt in Südfrankreich. Ihre Erzählung 'Das Muschelessen' wurde 1990 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Seitdem hat sie mehrere von der Kritik vielgelobte Bücher geschrieben. Das letzte davon, 'Alberta empfängt einen Liebhaber', wurde ein Bestseller. 1997 erhielt sie für ihr Gesamtwerk den Kranichsteiner Literaturpreis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 21. Februar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Für gewöhnlich folge ich nicht den Empfehlungen Reich-Ranickis. Zu oft wurde ich enttäuscht. Doch diesmal hat mich ein Freund auf das Buch aufmerksam gemacht, es dennoch zu lesen - und es hat sich mehr als gelohnt. Die Erzählung spinnt sich um eine unausgelebte Liebe, die Geschichte einer von vorneherein zum Scheitern verurteilten Beziehung und die Entstehung dieser Geschichte. Hört sich verworren an, doch ist es nicht. Sie beschreibt so gut die Stimmungen, dass ich direkt dieses Hotel im Norden Mannheims vor mir sehe, in dem Alberta und Nadan beim "Durchbrennen" landen. Es ist eine wunderschöne Geschichte von Liebesglück und Liebesleid und das was wir i.a. dafür halten. Nicht immer ist die "grosse Liebe" wirklich das, was Menschen glücklich macht. Eine Erzählung nicht nur für Menschen jenseits der 30. - Glückwunsch, Frau Vanderbeke.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. März 2001
Format: Broschiert
Bei der vorliegenden Erzählung von Vanderbeke handelt es sich um eine gar nicht ins Kitschige verfallende Geschichte über eine große Liebe, die mit dem Durchbrennen beginnt und nicht ganz so endet, wie die Beteiligten es sich wünschen würden... Ganz besonders gefallen hat mir der Ton, in dem die Ich-Erzählerin von dieser Liebe berichtet, ein wehmütiger, aber dennoch realistischer Ton, der es dem / der Leser/in ermöglicht, die Gefühle nachzuempfinden und in gewisser Weise zu glauben. Teilweise habe ich mich sogar dabei ertappt, schon einmal genauso gefühlt zu haben. Mit einem Augenzwinkern sei hier zum Beispiel an die Stelle verwiesen, in der die Ich-Erzählerin fragt: „Magst du eigentlich Brahms?". Auch sehr schön fand ich, daß eine Liebe über ein halbes Leben hinweg beschrieben wird und dies auf so engem Raum und unter Erzeugung einer schnörkellosen, erzählerischen Dichte ohne Umschweife. Originell ist auch der Aufbau des Textes, über den ich hier nicht zuviel verraten möchte (sonst macht's keinen Spaß mehr), der den/die Leser/in zu einem gewissen detektivischen Kombinieren auffordert. Also, sollten Sie gerade verliebt, verheiratet oder getrennt sind, egal, denn aus diesem Buch kann meiner Meinung nach jeder etwas Positives mitnehmen, denn neben erzählerischem Talent, Humor und Sprachgefühl beweist die Autorin noch etwas sehr Wichtiges: Intelligenz.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. November 1999
Format: Taschenbuch
Ein Autobahnhotel mitten im industriellen Südwesten der Bundesrepublik. In der Kellerbar singen betrunkene Ausflügler vom Polenmädchen. In einer solchen Szenerie kann eine Liebe schwerlich gedeihen, vor allem, wenn sich beide Kontrahenten nach langen JAhren erst entschlossen haben, den gemeinsamen Auf(Aus)bruch zu wagen. Und so schafft es Alberta nicht, sich mit ihrem Jugendliebhaber einzulassen. Doch ist diese nur eine der "danebengegangenen Geschichten", von denen die Autorin erzählt. In einer geschickten ERzählkonstruktion sind Vergangenheit und GEgenwart gegeneinandergeschaltet, steht unmögliche gegen mögliche Liebe. Leider verlegt sich die Autorin darauf, zahlreiche Ausdrücke neu zu kreieren, die nicht in jedem Fall gelungen erscheinen. In jedem FAll ist dieses Buch sehr lesenswert, vor allem wohl für Menschen, die sich in langjährigen Zweierbeziehungen befinden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. Mai 2000
Format: Taschenbuch
Nadan liebt Alberta, Alberta liebt Nadan und das jeweils in drei Anläufen. Die Wirren und Irrungen dieser Liebesbegegnung beginnen Mitte der siebziger Jahre bei einem Wochenendausflug. In den Achtzigern verliebt sie sich ein zweites Mal und wollen zusammen nach Paris durchbrennen. Beim dritten Aufeinandertreffen hat Alberta ihr eigenes Leben und Nadan eine Familie - diesmal empfängt Alberta nur einen Liebhaber... Dieses Buch beschreib auf eine leicht nachdenkliche Weise sehr schön die Höhen und Tiefen einer Liebe. Kurz es ist ein sehr gelungenes Buch für die ruhigen Momente im Leben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. November 1999
Format: Taschenbuch
Ein großartig erzählter Liebesroman. Die Autorin findet äußerst treffende Worte zur Schilderung der Möglichkeit und Unmöglichkeit von Liebe; wenige, lakonische Sätze reichen, um eine "danebengegangene Geschichte" nachvollziehbar zu machen. Erzählt wird der verpatzte Versuch, endlich die lebenslange Liebe auszuleben, mit Allem zu brechen und auszureißen. Greifbar wird der Horror, in einem Autobahnhotel irgendwo bei Mannheim zueinander zu finden, während grölende Biertrinker in der Bar feiern. Geschickt erscheint mir die Konstruktion, die Protagonistin eine Geschichte ihrer Vergangenheit schreiben zu lassen, über die sie wiederum mit ihrer Gegenwart konfrontiert wird. Eine fehlgeschlagene Beziehung wird gegen eine andere, mittelmäßige ins Feld geführt. Ende offen. Nicht zuletzt ist das Buch für die Generation zwischen 35 und 50 Jahren geschrieben und hebt sich damit von den TExten all der Jungautor/inn/en ab, die derzeit den Markt überschwemmen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gaby@gahnstrom.com am 5. April 2000
Format: Taschenbuch
Die Idee, die hinter der Komposition dieser Erzählung von Birgit Vanderbeke steckt, ist äusserst intelligent und hervorragend durchgeführt. Zwei verschiedene fiktive Ebenen laufen teils nebeneinander-, teils übereinander her und engagieren den Leser, ohne ihn zu überfordern. Eines der Hauptthemen dieser Erzählung gilt der Beschreibung der unterschiedlichen Erlebniswelten von Mann und Frau. Souverän und mit unübertreffbarer ironischer Distanz wird die Sicht der Erzählerin zu diesem komplexen Thema wiedergegeben. Doch trotz des beherrschten Erzähltons erfährt der Leser zwischen den Zeilen etwas von der verborgenen Fähigkeit zur Leidenschaftlichkeit der Heldin Alberta, einer Hingabefähigkeit, die ihrem blutleeren Gegenspieler Nadan so ganz zu fehlen scheint. Geschickt gestaltet sind auch die jeweiligen Berufe der beiden Protagonisten: Alberta übersetzt beruflich schwierige Texte während sie privat versucht, verbale und emotionale Äusserungen der Männer in ihrem Leben in ihre eigene Sprache zu übersetzen. Nadan wiederum scheint die Bewegungen der Sterne am Himmel besser deuten zu können als die Schachzüge seiner Mitmenschen. Offen bleibt jedoch die Frage, wie die Liebe in dieser Erzählung zu verstehen ist. Als das ewige Missverständnis zwischen Mann und Frau? Als individuelles Missverständnis? Gilt die Liebe, von der hier die Rede ist, wirklich dem jeweiligen Gegenüber oder ist die Liebe hier (und im Leben) nur ein Verliebtsein in die Liebe?
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