Ich habe mich einmal wieder mit einer Biografie auseinander gesetzt. EINSTEIN - wer kennt ihn nicht ...???
2005 war Einsteinjahr und aus diesem Grund erschien dieses Buch.
Inhalt und Gliederung:
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Das Buch ist in
- Vorwort des Autors zur zweiten Auflage
- Gleitwort von Prof. Dr. A. Hermann
- Vorwort des Autors zur ersten Auflage
- 9 Kapitel mit Unterkapiteln
- chronologische Zeittafel
- Personenregister
- Sachregister
- Literaturverzeichnis
- Literaturempfehlungen
- Albert Einstein Archive und Internetressourcen
- Bildquellenverzeichnis
gegliedert.
Die Gliederung finde ich dahingehend sehr gut gewählt, weil man Albert Einstein als jungen Menschen kennenlernt und sozusagen seinen gesamten Werdegang verfolgen kann. Sein Leben wird beschrieben, aber auch seine Zeit und die Physik um die Jahrhundertwende.
Bildmaterial:
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Das Bildmaterial ist sehr ansprechend, wenn auch "nur" schwarz/weiß, so aber serh umfassend und äußerst interessant (von der Geburtsurkunde über Bilder aus der Gymnasialzeit Einsteins, Einsteins Abiturabschrift, Einbürgerungsgesuch, zahlreiche technische Abbildungen, die die textlichen Passagen sehr gut erklären, bis hin zu Zeitungsausschnitten und Bildern des Einstein aus dem Jahren um 1946.
Die Texte sind so verfasst, dass sie auch von einem Leser vollkommen verstanden werden, der nicht mit dem Menschen Einstein und der Physik komplett vertraut ist. ier kann man einsteigen in die Physik und sich informieren, ohne Spezialist diesees Gebiets sein zu müssen. Lediglich ein bisschen Interesse zum Thema sollte man mitbringen, wenn man sich mit dieser einzigartigen Biografie auseinandersetzten möchte.
Einstein war ja nicht "nur" Physiker, sondern er hat sich auch revolutionär betätigt. Er setzte sich für Frieden, Völkerverständigung und Abrüstung ein.
So gesehen ist dieses Buch auch ein ganzes Stück Zeitgeschichte, weil es nicht nur um Physik und Einsteins privates Leben geht, sondern auch seine Wirken neben der Physik wird eingehend beleuchtet. Hier wird Einstein komplett und komplex dargestellt, als ein Mensch, der sich vielen Dingen verschrieben hatte, der sich Frieden und Abrüsutng genauso wie technische Entwciklungen auf die Fahnen schrieb und es sich wahrlich nicht einfach machte. Von daher ist dieses Buch wirklich sehr interessant und auch interessant zu lesen.
Die Illustrationen und Abbildungen tun ihr übriges, um das Geschriebene verständlich zu schildern.
kurze Leseprobe:
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Aus dem Leben der Sterne
Wenn man sich nun nach weiterer Anwendung der allgemeinen Relativitätstheorie umschaut, so muß man sich davon leiten lassen, daß das Verhältnis Schwarzschildradius zu Sternradius die maximale Größe der relativistischen Effekte angibt. Man muß sich fragen, ob dieses Verhältnis für alle Sterne gleich ist, oder ob wir welche finden können, bei denen man noch andere, größere Werte erhält. Diese Frage beantwortet die Theorie der Sterneentwicklung. Danach entstehen auch hueute laufend Fixsterne neu...
Einstein und die Deutschen
Wie kam Einstein wieder unter die Deutschen? Er, der doch als Jugendlicher froh war, für immer Deutschland verlassen zu können, er, der die württembergische Staatsangehörigkeit zurückgegeben hatte? Die Initiative zu seiner "Berlinerisierung", wie er es nannte, ging von Planck und Nernst aus. Diese beiden kamen 1913 nach Zürich, um ihn zu einem Wechsel nach Berlin zu bewegen. Das Angebot ist einem besonderen Gehalt, zur Hälfte von der Akademie, zur Hälfte von der preußischen Regierung zu bezahlen...
Die Darlegungen, die physikalischer Natur sind, überwiegen im Buch, aber Einsteins Leben hatte ja auch damit zum großen Teil zu tun. Aber diese sehr fachspezifischen Darlegungen sind so geschrieben, dass man sie auch wirklich ohne Probleme versteht und auf jeden Fall auch leicht dazu lernt.