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Albert Einstein oder Der Irrtum eines Jahrhunderts [Gebundene Ausgabe]

Christoph von Mettenheim
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

12. August 2009
"ALBERT EINSTEIN oder Der Irrtum eines Jahrhunderts" enthält eine grundlegende Abhandlung zur theoretischen Physik des 20.Jahrhunderts. Seine Schwerpunkte liegen - in einer kritischen Darstellung der Einsteinschen Theorie der wissenschaftlichen Erkenntnis unter besonderer Berücksichtigung der geschichtlichen Bedingungen ihrer Entstehung und ihrer Auswirkungen auf die Forschung im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart; - in einer methodologisch fundierten Kritik der Quantentheorie, der Relativitätstheorie und der Theorie des planetarischen Atommodells unter Darstellung der diesen Theorien zugrundeliegenden logischen und mathematischen Fehler; - in einer respektvollen Kritik an Karl Popper; diese Kritik richtet sich nicht gegen Poppers Wissenschaftstheorie, sondern gegen seine Anwendung dieser Theorie auf Probleme der theoretischen Physik. Obwohl einige der zitierten Formeln kompliziert aussehen, erfordert das Buch keine besonderen mathematischen Kenntnisse. Im übrigen stellt es aber hohe Anforderungen an den Leser, nämlich an sein Kritikvermögen, seine geistige Disziplin und seine Fähigkeit, sachliche Argumente von intellektuellen Modeerscheinungen zu unterscheiden und sich selbständig eine eigene Meinung zu bilden. Es erfordert auch intellektuellen Wagemut, nämlich die Bereitschaft, überlieferte Anschauungen in Frage zu stellen und neue Gedanken ernsthaft in Betracht zu ziehen. Wer das Buch mit Gewinn lesen will, sollte in der Lage sein, auch den eigenen Irrtum für möglich zu halten. Wichtigstes Ziel des Buchs ist eine sachliche Diskussion, in der sich nachprüfbare Argumente ohne Rücksicht auf Personen oder Traditionen allein wegen ihrer inhaltlichen Überzeugungskraft durchsetzen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 380 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (12. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837033619
  • ISBN-13: 978-3837033618
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 16,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.638.528 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Albert Einstein oder Der Irrtum eines Jahrhunderts 22. Oktober 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Anders als der Buchtitel vermuten lässt, kritisiert Mettenheim nicht nur die Relativitätstheorie, sondern stellt die theoretische Physik des 20. Jahrhunderts auf den wissenschaftstheoretischen Prüfstand. Er wirft ihr vor, dass sie Grundlagenprobleme wie die Äthertheorie oder das planetarische Atommodell nie zu Ende diskutiert hat. Statt dessen halte sie auf dogmatische Weise an überholten Theorien fest und ignoriere den spätestens seit Karl Popper selbstverständlichen Grundsatz, dass jede Wissenschaft von der Diskussion lebt. Die theoretische Physik als Institution versage, weil die darin Tätigen meist gar kein Interesse daran haben, die grundlegenden Ansätze der etablierten Theorien selbständig zu durchdenken oder gar in Frage zu stellen. Der Autor spannt einen weiten Bogen von Euklid über Descartes und Kant bis Karl Popper, von der deduktiven und induktiven bis zur axiomatischen Methodik, und versucht in diese Koordinaten das wisssenschaftliche Denken von Albert Einstein und Max Planck einzuordnen. Keine leichte Kost, aber trotzdem ist der Text allgemein verständlich und gut lesbar, er setzt keine fachwissenschaftlichen Kenntnisse voraus.
Mit der Darlegung von "Einsteins Rechenfehler" macht es der Autor der offiziellen Physik nur auf den ersten Blick leicht. Denn für diese ist der Fall damit erledigt, dass die Gleichung c + v = c - v nicht auf einem logischen Fehler, sondern auf dem von Einstein postulierten Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit beruht. Über der mathematischen Darlegung gerät aber Mettenheims eigentlicher Gedanke fast in den Hintergrund: Wie Karl Popper gezeigt hat, lassen sich aus widersprüchlichen Prämissen rein logisch beliebige Folgerungen ableiten. Daher sind Theorien, die von widersprüchlichen Prämissen ausgehen, in der Wissenschaft unbrauchbar. Dass die theoretische Physik sich über diese und ähnliche Fragen kaum Gedanken macht, ist Gegenstand der Kritik Mettenheims. Er versucht, durch seine wissenschaftstheoretische Breitseite eine Grundlagendiskussion in der theoretischen Physik in Gang zu bringen. Auch wenn es bis dahin noch ein langer Weg sein dürfte, so ist das Buch gleichwohl für Fachleute als auch für interessierte Laien sehr lesenswert.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ignorantes Geschwurbel 11. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
ich kann nur jedem ernsthaft an Physik Interessierten abraten, für diesen Preis dieses Machwerk zu erwerben. Der Text ist auch im Internet einzusehen. Der angebliche Fehler Einsteins besteht nur in der absolut jämmerlichen mathematischen Ignoranz des Autors.Der nimmt zwei Gleichungen, in denen die verwendeten Symbole eindeutig sich auf verschiedenen Kontexte beziehen, setzt diese ineinander ein, und erhält einen Widerspruch: Welch ein Wunder! Davon abgesehen besteht der Text aus (in meinen Augen) absolut belanglosem Galimathias.
Lesen Sie Feynman oder Einstein oder Heisenberg. Vergessen Sie diese Buch!
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