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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Einseitige Sichtweise, nicht gut recherchiert und stark überarbeitungsbedürftig,
Rezension bezieht sich auf: Albanien entdecken. Auf den Spuren Skanderbegs (Broschiert)
Da ich in Albanien lebe, habe ich es sehr begrüßt, dass in diesem Jahr erstmalig auch ein Reiseführer in deutscher Sprache zu diesem Land erschienen ist. Nach der Lektüre von "Albanien entdecken" fällt mein Urteil allerdings sehr mäßig aus.Ich kenne auch andere Reiseführer aus dem Trescher Verlag und weiß daher, dass sich diese Reihe eher durch ausführliche landeskundliche Hintergrundinformationen, als durch eine Vielzahl kurzer, prägnanter Reisetipps auszeichnet. Das Kapitel "Land und Leute" dieser Ausgabe finde ich gut gelungen und infornativ. Der eigentliche Reiseführerteil dagegen ist meiner Meinung nach nicht nur verhältnismäßig kurz, sondern auch wenig aussagekräftig und an manchen Stellen schlecht recherchiert oder sogar inhaltlich falsch. Beispielsweise wird auf S. 131/132 "Das grüne Tirana" der große Stadtpark beschrieben. Während jedoch der britische Soldatenfriedhof sowie die antifaschistische Gedenkstätte und das Denkmal der Gebrüder Frasheri erwähnt werden, fehlt der direkt angrenzende deutsche Soldatenfriedhof in der Beschreibung, ein Umstand, der gerade bei einem deutschsprachigen Reiseführer nicht hätte vorkommen dürfen. Ein weiterer eklatanter Fehler findet sich auf S. 143. Dort heißt es: "Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel bis zum Park." Gemeint ist der Dajti-Nationalpark, der sehr wohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Seit Juli 2005, also in etwa seit dem Zeitpunkt auf dessen Stand zu sein der Reiseführer vorgibt, kann man mit dem von einer österreichischen Firma gebauten 'Dajti-Express' bis auf das Plateau mitten im Nationalpark fahren. Die Seilbahn befand sich seit längerem im Bau, ihre Existenz ist somit keine Überraschung, auch wenn man diese Gegend einige Monate vor der Eröffnung besucht hat. Die "Reisetipps von A-Z" sind ebenfalls oft nicht besonders hilfreich und sogar fehlerhaft: Einige Flugverbindungen und die Mailadresse und Telefonnummer der deutschen Botschaft stimmen nicht und entgegen der Behauptung gibt es in Deutschland eine Landkarte zu Albanien (allerdings von der Konkurrenz, dem Reise Know-How Verlag). Regelrecht geschmacklos finde ich einige Passagen der Danksagung. Sich bei jemanden zu bedanken, "die mir zu Essen brachte, wenn ich keine Lust zum Einkaufen hatte, die meine Wäsche wusch und meine Frisurprobleme löste", gehört wirklich nicht in einen seriösen Reiseführer. Auch an anderer Stelle erinnert der Schreibstil eher an eine lockere Reisereportage (S. 194 Toiletten in Vermosh, S.258 Lärmbelästigung in Berat), und ist damit fehl am Platze. Die Feststellung im Nachwort, der Tatbestand, dass es für Albaner noch immer schwierig ist, in westeuropäische Länder zu reisen, während die Bürger dieser Länder visafrei nach Albanien einreisen können, stelle "eine große Ungerechtigkeit" dar, zeugt von Naivität und einseitiger Darstellungsweise. Albanien ist ein Haupttransit- und Herkunftsland für Drogen-, Menschen- und Waffenschmuggel in die EU-Staaten. Organisierte Kriminalität und Korruption ist in Albanien nach wie vor ein riesiges Problem. Der Migrationsdruck nach außen ist anhaltend groß. Die Medien (z.B. DW und Spiegel Online) und unabhängige Quellen (z.B. Transparency International und EU-Kommission) berichten regelmäßig davon. Dass über solche Themen in einem Reiseführer eher weniger geschrieben wird, ist verständlich, gänzlich unter den Tisch fallen -wie in diesem Buch geschehen- sollten sie jedoch nicht. Und der Visapflicht, welcher die Albaner zur Einreise in die EU unterliegen, als "große Ungerechtigkeit" zu verurteilen, halte ich für kurzsichtig und unpassend. Ich finde es gut und richtig, dass es einen deutschsprachigen Reiseführer zu Albanien gibt. Interessierte Leser dürfte er zur Genüge finden und es ist diesem landschaftlich wunderschönen und kulturell reichem Land zu wünschen, dass der Tourismus in Zukunft eine größere Rolle spielt. Daher hoffe ich auch, dass es eine weitere Auflage von "Albanien entdecken" geben wird. Diese sollte jedoch sorgfältiger recherchiert und überarbeitet werden, als die erste Auflage. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Grosse Enttäuschung!,
Rezension bezieht sich auf: Albanien entdecken. Auf den Spuren Skanderbegs (Broschiert)
Ich bin über die Maßen enttäuscht, den schon eine kursorische Lektüre genügt, um festzustellen, dass hier sehr vieles faktisch nicht korrekt ist bzw. viele Informationen doch ideologisch schöngefärbt sind. Andererseits sind ganz praktische Dinge, die man in einem Reiseführer einfach erwarten muss (wie z.B. Einreise-/Visainformationen), alban. Vertretungen im Auslandetc. überhaupt nicht vorhanden.a) Falsche Fakten (Beispiele) Stadtplan S. 129 ist fehlerhaft: z.B. Opernhaus ist falsch, an dieser Stelle. Die Oper ist tatsächlich im Kulturpalast untergebracht Das Rathaus fehlt im vorliegenden Plan gänzlich, denn der reale Strassenverlauf ist an dieser Stelle tatsächlich anders als dargestellt. Das wichtige Hotel Tirana International fehlt auf dem Stadtplan völlig hingegen ist das unbedeutende Hotel Lugano verzeichnet b) Falsche Bewertungen (Beispiele) Durchgängig absolut falsch und gefährlich irreführend sind die Informationen (bzw. die Abwesenheit von realistischen Informationen) zur ökologischen Situation Albaniens, insbesondere S. 19 Ökologie und Naturschutz, aber auch weiterhin an vielen Stellen des Textes. Frau N. ist hier zum Opfer Ihrer eigenen, subjektiven, Albanien-Überhöhung geworden, die zu teilweise grotesken Falschinformationen führen. Beispiele: S. 19 und 94 Ökosystem intakt ..die landwirtschaftlichen Erzeugnisse von sehr guter Qualität. Chemikalien werden nicht benutzt. die Rinder in Albanien waren nie BSE verseucht. Diese Aussagen sind grotesk: Ein Blick auf die lokalen Märkte Albaniens zeigt überdeutlich die unbeschränkte Verfügbarkeit (und lebhafte Nutzung) der gesamten Palette von Insektiziden, Pestiziden, Tierpharmazeutika .. die völlig unkontrolliert (und ungeschützt) in großen Mengen in der lokalen Landwirtschaft / Tierzucht eingesetzt werden. Solche Beispiele sind leider im gesamten Land anzutreffen und machen Bewertungen wie die auf Seite 19 getroffenen einfach nur surreal. S. 162 ff.langer Sandstrand zum Baden einlädt.. S. 239 ff ist das Wasser kristallklar. Es gibt (derzeit noch) in Gesamt-Albanien keine einzige Kläranlage, d.h. es gehen nicht nur alle Abwässer, Abfälle und Fäkalien unbearbeitet ins Meer, sondern diese werden auch nicht wie bei den sonstigen Mittelmeeranrainern üblich - über Rohre in einigem Abstand zur Küste eingeleitet. Überall wo Ansiedlungen sind, werden Abfälle, Abwässer und Fäkalien unmittelbar (meist durch offene Kanäle!) eingeleitet. An keiner Stelle gibt es eine funktionierende Abfallentsorgung, Deponierung oder Verbrennung. Frau N. verwechselt visuelle Klarheit von Wasser mit Sauberkeit. Vom Baden an (fast) der gesamten albanischen Küste ist unter gesundheitlichen Aspekten deutlich abzuraten. Das Meer mit wenigen Ausnahmen - nirgendwo auch nur annähernd Badewasserqualität! c) Unzugreichende praktische Infos S 306 Anreise mit dem Flugzeug die Angaben zu den Airlines sind fehler- und lückenhaft. Beispiel: von Düsseldorf aus ..Austrian Airlines Richtig wäre: Von Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, München (also von allen deutschen Verkehrsflughäfen aus, die von der Star Alliance bedient werden!). via Wien fliegt Austrian Airlines nach Tirana. Alitalia fliegt via Rom sowie via Mailand nach Tirana.Adria Airways fliegt via LjubjanaMalev via Budapest. etc etc. Infos zu Einreise und Visabedingungen fehlen völlig. Adressen und Telefonnummer der Airlines fehlen leider ebenfalls andere Telefonnummern sind falsch. Praktische Aspekte wie Ausstattungsmerkmale von Hotels fehlen ebenfalls völlig. Keinerlei Angaben zu den albanischen Auslandvertretungen in D, Ö und CH. etc. etc. Insgesamt ein unnützes Werk das Lektorat des Verlages hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Albanien entdecken - Durch das Land der Skipetaren,
Von
Rezension bezieht sich auf: Albanien entdecken. Auf den Spuren Skanderbegs (Broschiert)
Auch wir leben nun seit einigen Wochen in Albanien. Eigentlich wollten wir den Reiseführer noch vor unserer Abreise in Deutschland kaufen, wurden aber von den schlechten Rezensionen davon abgehalten. Nachdem wir nun die ersten Wochen damit zugebracht haben, unsere Wochnung einzurichten und Behördenwege zu erledigen (die erstaunlich unproblematisch verliefen), standen nun die ersten Ausflüge in die nähere Umgebung von Tirana an. Ohne Reiseführer gar nicht so einfach! Also haben wir uns den Reiseführer (trotz Vorbehalte) in Tirana, in der internationalen Buchhandlung, gekauft. Ganz so schlecht finde ich ihn nicht! Problemlos haben wir unsere Wege gefunden und waren dankbar für die guten Hintergrundinformationen. Vorbehaltlos schließe ich mich den Vor - Rezensenten Michael B. und langereise an. Solche Fehler, wie falsche Telefonnummer der Deutschen Botschaft dürfen einfach nicht passieren. Schließlich können davon Leben und Gesundheit abhängen. Klingt zwar dramatisch, ist aber durchaus möglich.Gerade in Hinsicht des regellosen Straßenverkehrs. Auch das Hervorheben der vermeintlichen Bio-Qualität der Erzeugnisse wiegt die Leute in falscher Sicherheit, zumal die meisten Obstverkäufer in Tirana ihre Produkte direkt an stark befahrenen Straßen verkaufen.Negativ ist mir außerdem die schlechte Gestaltung des Sprachführers aufgefallen. Für meine Begriffe ist er sehr unübersichtlich gestaltet. Die Themen sind nicht eindeutig voneinander abgegrenzt. Das verwirrt. Auch wird das eine Mal die bestimmte Form des Substantives, ein anderes Mal die unbestimmte Form angegeben. Wiederum Verwirrung. Bei den Adjektiven weitere Verwirrung: wann wird i und wann e benutzt? In der Einführung wird zwar kurz darauf eingegangen, aber woran erkenne ich als Laie ein männliches bzw. ein weibliches Substantiv? Das ist ja sicherlich gut gemeint, aber aus meiner Sicht überarbeitungsbedürftig. Da Albanisch keine leichte Sprache ist, sollte man sich auf einfache Redewendungen, Floskeln und Vokabeln beschränken. Der Reiseführer ist mir trotzdem 3 Sterne wert, da er im Augenblick trotz seiner Mängel der einzige brauchbare deutschsprachige Reiseführer auf dem Markt ist. Ich finde ihn auch recht gut recherchiert und seine Schreibweise ist aufgelockert ohne ins saloppe abzugleiten. Man merkt Renate Ndarurinze an, dass ihr ihre Reisen sehr viel Spaß gemacht haben und sie sich den Albanern sehr verbunden fühlt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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