Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieses Buch lesen und sich wie mitten in Alaska fühlen...., 4. Dezember 2002
Von Ein Kunde
ist eins! Ich habe mir das Buch aufgrund des hier abgedruckten Textauszuges gekauft, der mich so fesselte, dass ich am liebsten sofort weiterlesen wollte. Und es hat sich gelohnt. Das Buch ist einfach superklasse! Man fühlt sich eins mit dem Autor, leidet mit ihm, freut sich mit ihm, man fühlt mit ihm. Ob in der gefährlichen Wildnis bei der Elchjagd (mit dem kurz vor dem durch die Einsamkeit durchdrehenden Tom Leeks, der mit seiner ganzen Familie mitten in der Wildnis lebt und immer merkwürdiger wird bis schliesslich....), auf dem Truck von Anchorage zur Prudhoe Bay entlang der Pipeline, auf Eisbärenjagd durch die arktische Einsamkeit mit dem Eskimo Jackson Walluk oder als Begleiter beim Iditarod, dem gigantischtsen Schlittenhundrennen der Welt: Man ist dabei, man versinkt in diesem Buch und möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Man spürt den eisigen Wind um die Nase, man fühlt förmlich das Eis auf der eigenen Haut und empfindet die Unendlichkeit der unglaublich rauhen und doch unwiderstehlich schönen Wildnis Alaskas. Kaufen, lesen und "schöne Reise "!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Quer durch Alaska, 28. August 2004
Vieles Alaskatypische wird in diesem Buch abgehandelt(Einsamkeit, Öl, Iditarod und Gold). Die erste wichtige Station des Autors bei seinem Alaska Trips ist der Besuch eines alten Freundes. Hier erlebt er hautnah was Isolation uns Abgeschiedenheit mit der Psyche eines Menschen anrichten können. Darauf folgt eine Fahrt entlang der Pipeline mit einem Angestellten (Lkw-Fahrer) eines Ölkonzerns. In diesem Abschnitt des Buches schildert Wolf-Ulrich Cropp einige der Probleme für Natur und Tierwelt, welche der Ölfund mit sich gebracht hat. Zudem gibt er Einblicke in, den harten Arbeitsalltag in dieser kalten Region. In Barrow angekommen geht er mit einem Indianer auf Robbenjagd bei der ihm die Schneeblindheit nicht erspart bleibt und er am eigenen Leib erlebt wie schwierig und anstrengend die Essensbeschaffung in dieser nördlichen Region ist. Iditarod, bei diesem legendären Hundeschlittenrennen, bei dem ein Teilnehmer für mehrere tage als verschollen gilt, fiebert und bangt er als Zuschauer mit. In der letzten Station versucht er sich wie in Jack Londons zeit als Goldsucher.Es gelingt dem Autor dem Leser Alaska auf eine sachliche, nicht verherrlichende Weise näher zu bringen. Zudem werden vielen unterschiedlichen Phasen des Lebens in dieser rauen und abenteuerlichen Gegend beschrieben. Die Spannung des Buches hält sich beinahe konstant (es gibt 3 etwas spannende Höhepunkte) auf einem mittleren Level. Der Alaska-Interessierte wird eher durch die Vielfältigkeit dieses beneidenswerten Abenteuerurlaubs zum weiter lesen animiert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gefühl fehlt, 27. April 2006
Während die bisherigen Rezensionen das Thema des Buches sehr gut beschreiben, finde ich, dass in diesem Buch das Gefühl für die Natur, die Menschen oder die Schlittenhunde fehlt. Ich hatte irgendwie immer den Verdacht, dass er sich von der Erdöl-Lobby sponsern lässt, zumal er ja seine eigene Tätigkeit im Dunkeln hält und anders kann ich mir seine positiven Äusserungen auch nicht erklären. Der Autor stellt sich selbst als mitreisender Schmarotzer dar, dem einerseits bewusst ist, dass seine Anwesenheit teilweise Stress und Hunger auslöst, dennoch ist er doch immer nur ein ferner und fremder Beobachter, der zwar alles um ihn herum sehr detailiert beschreibt, aber keinerlei wirkliche Anteilnahme rüberbringt. Weder als sein ehemaliger Freund langsam durchdreht, noch als ein befreundeter Schlittenhundefüher tagelang im Schnee verschollen ist, noch als sein Führer sich bei der Eisbärenjagd selbst schadet, macht er auf mich einen sympatischen Eindruck. Er mag zwar einige Zeit in Alaska gewesen sein, das Land und die Leute scheinen ihm dennoch fern geblieben zu sein. Das schmachvolle Ende seines Aufenthaltes habe ich ihm dann irgendwie richtig gegönnt, wie die Einheimischen schon sagten, er ist halt doch bloss ein Neuling...
Was kann man also erwarten? Es ist ein Erfahrungsbericht mit mehreren Stationen (Ölfeld, Holzhütten, Eisbärenjagd, Hunderennen, Goldgräber, Fallensteller), die jedoch alle ein wenig kurz kommen und das Gefühl für das Leben dort nicht vermitteln können.
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