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am 9. Dezember 2006
Shakespeare hätte sich wohl kaum träumen lassen, dass mal jemand sein Werk "Der Sturm" in den Weltraum verlegt.

"Forbidden Planet" (bzw. dt. ziemlich unzutreffend "Alarm im Weltall") strotzt nur so vor neuen und ungewöhnlichen Einfällen. Allein die Optik des Films ist anders als alles, was es vorher gegeben hatte: die Klarheit und Tiefe des Weltraums, das elegante Dahingleiten des Raumschiffs C-57D vor dem sternenübersäten Hintergrund und die Landung auf dem Planeten, die gewaltigen Überreste der längst verschwundenen Krell-Rasse und natürlich Robby der Roboter.

Die Spezialeffekte sind ganz einfach wunderschön und ein Genuss für das Auge.

Die "electronic tonalities", die dem Film aus Geräuscheffekte und auch als Filmmusik dienen, sind fremdartig und unvergesslich und meines Wissens des erste Mal, dass man keine konventionelle Musik für einen Film wählte, sondern elektronisch erzeugte Klänge.

Außerdem kann "Forbidden Planet" eines der denkwürdigsten Ungeheuer der Filmgeschichte vorweisen: Das Monster aus dem Id (nicht "it", wie es gelegentlich falsch zu lesen ist und dann auch prompt falsch als "es" übersetzt wird).

Auch war dies einer der ganz wenigen SF-Filme der Fünfziger, die kein B-Film waren. Dieser Film war richtig teuer, und das sieht man auch.

Die unvergesslichsten Filmmomente in "Forbidden Planet" sind für mich der Anblick des Raumkreuzers, der durchs All gleitet und in den Orbit des Planeten eintritt (wunderschön!), und das unfassbare Id-Monster, wie es gefangen im Energiezaun und im Strahlenfeuer der Raumfahrer brüllend seinen Angriff führt.

"Forbidden Planet" ist eines der Science-Fiction-Werke, die einen sehr umfassenden Einfluss auf das gesamte Genre ausübten. Auch trifft man immer wieder auf Fragmente aus diesem Film: das Raumschiff wurde später in zahlreichen Episoden der Fernsehserie "Twilight Zone" (1959-64) wieder verwendet (und flog dort manchmal sogar auf dem Kopf); die Uniformen finden wir in zahlreichen späteren Filmen wieder, z.B. in "Die Zeitmaschine", wo sie vom Sicherheitspersonal während der Sequenz mit dem Atomangriff getragen werden; Requisiten aus dem Labor der Krell tauchen in verschiedenen Filmen wieder auf; der gewaltige unterirdische Krell-Komplex wurde im Pilotfilm der Serie "Time Tunnel" nachgeahmt; und natürlich sehen wir Robby den Roboter, der im Filmvorspann wie ein Darsteller aufgeführt wird, immer mal wieder, z.B. als eine der Hauptfiguren in "The Invisible Boy" (der sich hier auf der Bonus-Disc befindet), in der Serie "Lost In Space" oder sogar im Film "Gremlins" (wo man ihn auf der Erfindermesse sieht, genauso wie auch die Zeitmaschine dort zu sehen ist). Auch im Titelsong der "Rocky Horror Picture Show" wurde der Film verewigt: "Anne Francis stars in `Forbidden Planet`".

Direkte Einflüsse des Films finden sich z.B. auch ganz unverkennbar bei der späteren Serie "Star Trek" wieder. Ich möchte sogar behaupten, dass die deutsche Serie "Raumpatrouille" von diesem Film ein wenig beeinflusst wurde, zumindest was das Reisen der Menschen in sog. Fliegenden Untertassen angeht. Wo sieht man das sonst schon? Und McLanes Orion landet sogar ebenso wie die C-57D auf einem zentralen Stützbein.

Als Bonus hat die Doppel-DVD eine Menge vorzuweisen. Besonders hervorzuheben wären eine Episode aus der "Thin Man"-Fernsehserie, in der Robby mitspielt; eine hervorragende Dokumentation über die Science-Fiction der 50er, in der man viele Ausschnitte alter Streifen sieht, sogar von ein paar, die in Deutschland nie gelaufen sind; eine Doku über "Forbidden Planet"; eine Doku über Robby den Roboter und sogar entfallene bzw. erweiterte Szenen finden sich hier, und das bei einem so alten Film! Großartig!

Wie schon erwähnt, wird auch der komplette Spielfilm "The Invisible Boy" mitgeliefert, worin Robby ebenfalls eine tragende Rolle hat. Leider liegt der Film nur in englischem Ton vor, obwohl es seinerzeit eine deutsche Fassung gab (unter dem unsäglich schlechten Titel "SOS Raumschiff"). Dieser Film kann zwar "Forbidden Planet" nicht das Wasser reichen, ist für sich betrachtet aber sehr anständig und spannend. Es geht darin um einen Supercomputer, der die Weltherrschaft an sich reißen will, und dadurch wird ein Thema vorweg genommen, wie es eigentlich erst um 1970 herum populär in Filmen wurde, z.B. in "Colossus" (1969) oder in "Des Teufels Saat" (1977).

"Forbidden Planet" ist einer der ganz Großen im SF-Genre. Und eine bessere und umfassendere Präsentation eines solchen Klassikers ist meines Erachtens kaum vorstellbar.
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am 17. Januar 2007
Endlich, endlich ist "Alarm im Weltall" auf einer deutschsprachigen DVD zu bewundern!!! Wie lange musste man doch darauf warten, dass dieser Klassiker endlich veröffentlicht wird und nun ist es so weit!

Die Besatzung des Raumkreuzers C57-D landet auf Altair 4, um nach Überlebenden eines vor zwanzig Jahren verschollenen Expeditionstrupps zu suchen. Sie finden jedoch nur einen Überlebenden, Dr.Morbius und eine "Eingeborene", Morbius auf Altair 4 geborene Tochter Altaira vor. Morbius warnt die Raumfahrer vor einer unsichtbaren Macht, die schon vor zwanzig Jahren wütete und alle bis auf ihn und seine Frau tötete. Die Männer hören jedoch nicht auf ihn, sie interessieren sich mehr für seine Tochter, doch damit beschwören sie dass unsichtbare Unheil von damals herauf...

Der Film ist einfach genial! Es ist jedem bekannt, dass "Alarm im Weltall" auf Shakespeares "Der Sturm" basiert und das merkt man ihm (nicht nur auf Englisch) sehr gut an, denn die Dialoge sind für eine 50er Jahre SciFi-Film sehr gehoben und voller sprachgewaltigkeit (gerade im O-Ton) und dass ohne das typische pseudowissenschaftliche Gelaber oder Overacting!

-"Schuldig?-Schuldig! Schuldig!-Mein böses Selbst steht vor der Tür, und ich habe keine Macht es aufzuhalten!"-

Bei "Alarm im Weltall" trifft diese Sprachgewaltigkeit zusätzlich auf Bildgewaltigkeit und tolle, dezente Spezialeffekte die mir ehrlich gesagt viel lieber sind als CGI. Bei heutigen Effekten sagt doch eh jeder, das ist ne CGI, aber bei den Effekten von "Alarm im Weltall" fragt man sich, wie haben die das damals so hingekriegt bzw. man bemerkt den Effekt nicht, was ja auch so sein sollte!

Zur DVD-VÖ selbst kann man nur sagen, super gemacht! Der Film ist in einer guten Bildqualität, den deutschen Ton gibt es nur in Mono, dafür gibt es den O- Ton als sehr gut gelungenen 5.1-Mix. Die Extras sind super für so einen alten Film, es gibt zum A-Movie ein B-Movie im Doublefeature (The Invisible Boy), einige TV- Auftritte von "Robby", nicht verwendete Szenen, einen Kinotrailer und drei Dokumentationen (sehr informativ). Hut ab, man hat sich sichtlich Mühe gegeben.

Es gibt aber auch Negatives:

1.Die DVDs waren so fest im Case befestigt, dass ich schon Angst bekam, sie beim Entnehmen zu zerstören, letztendlich musste ich das Case mit einer Schere zerschneiden um sie zu befreien und sie samt Cover in ein anderes, lockereres Case zu transplantieren!

2.Der Raubkopiererspot ist auch ganz schön nervig gewesen, bis ich festgestellt habe, dass Warner den nur den Australiern, Österreichern, Belgiern, Niederländern, Finnen und Deutschen zumutet, alle Anderen (es sind noch etliche) müssen keinen sehen. Aber das tolle ist halt, dass es auf der DVD nur ein deutschsprachiges Menü gibt und wenn man halt, statt sich bis nach Deutschland durch zu klicken und den Raubkopiererspot zu sehen, gleich das Erste (SHQIP) auswählt, ohne Raubkopiererspot beim deutschen Menü landet (irgendwelche Untertitel werden dadurch jedenfalls nicht aktiviert! Und der Ton ist dann auch standardmässig auf Deutsch gestellt).

Fazit: Das Positive überwiegt bei weitem, die "Alarm im Weltall" Special Edition ist echt zu empfehlen!
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am 2. Dezember 2006
Auch ich bin von der Box restlos begeistert !
Schon allein die Aufmachung ist der Wahnsinn !
Zwar ist die Blechbox sehr dünn,so das ich befürchte,das mal eine kleine Delle reinkommen könnte,aber der Inhalt und die Box an sich begeistern jeden Sammler. Beim Öffnen des Scharnierdeckels geht einem das Herz über:

Die DVDs und das Kartenset befinden sich entgegen der Special Editon hier im sehr schönen Fold-out-Digipack.
Darunter befindet sich,in Plastik eingeschweißt: Die Robby-Figur.

Zu den DVDs:
Das Bonusmaterial lässt erstmals tiefere Einblicke in den Film zu,insbesondere wird gesagt,das "Alarm im Weltall" eine Art Grundlage für Filme wie Star Wars und Raumschiff Enterprise war,da "Alarm im Weltall" als herausragender Film galt,mit einer eigenen Geschichte und vor allem wegen Robby dem Roboter. So etwas gab es bis dato noch nicht.

Es gibt desweiteren Szenen zu sehen,die nur als Probe gedacht waren,ehemalige Mitwirkende kommen zu Wort und es gibt Trailer zu diesem und anderen Sci-Fi Filmen.

Auf DVD 2 gibt es den Roboter Robby im s/w Film "The Invisible Man" zu sehen,leider nur auf englisch,aber mit zuschaltbaren Untertiteln.
Aber auch auf DVD 2 gibt es noch jede Menge nie gesehenes Material.

Die Bildqualität ist in beiden Filmen sehr gut,die Tonqualität könnte einen Tick besser sein,aber aufgrund des Alters dieses Films noch im guten Bereich.

Alles in allem bin ich mit dieser Edition sehr glücklich und freue mich wahnsinnig,dieses Juwel in meiner Sammlung zu wissen.

Es ist zwar keine spezielle Limitierung angegeben,aber hier sollte man ungesehen und schnell zugreifen,denn die Box bekommt man nicht überall !
____________________________
Bonusmaterial DVD 1:

-nicht verwendete Szenen
-wiederentdecktes Filmmaterial
-MGM Parade
The Thin Man: Robot Client (TV Episode vom 28.2.1958)
-US Kinotrailer

Bonusmaterial DVD 2:

-Watch the Skies!: Science Fiction,die 1950er und wir
-Unglaubliche Hintergründe zu "Alarm im Weltall"
-Robby,der Roboter: Erschaffung einer Sci-Fi Ikone
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TOP 500 REZENSENTam 12. März 2009
Ich mache es kurz: ich bin zwar knapp 20 Jahre jünger als dieser Film, aber dennoch ist dies in meinen Augen einer der besten SF-Filme aller Zeiten!

ALARM IM WELTALL (oder im original wesentlich treffender FORBIDDEN PLANET) hat so ziemlich alles, was ein SF-Film braucht: gute Darsteller (u.a. Leslie Nielsen als junger Mann...), ein gutes Skript (basierend auf Shakespeare's TEMPEST) und Trickeffekte, die auch heute noch beeindrucken. Nicht zu vergessen die außerirdisch faszinierende Theremin-Musik!

Auf sämtlichen oben genannten Faktoren basiert meiner Ansicht nach der anhaltende Erfolg dieses Filmes - mittlerweile mögen ihn drei Generationen SF-Fans. Die Story um die destruktiven Kräfte des Id ist immer noch glaubwürdig und spannend, wurde bereits tausend Mal erneut aufgegriffen (u.a. bei Star Trek, Dr. Who...) und erstaunlicherweise kommt der Film ohne platte gut/böse Stereotypen aus.
Und wie schon angedeutet: die Optik ist einfach grandios. 50er Jahre SF wurde nie schöner designt, eine knallbunte aber nie übertriebe Planetenoberfläche, und alles mit Tricks, welche in ihrer Zeit eine absolute Sensation und auch heute noch gut aussehen... natürlich kein CGI, aber auch nichts, worüber man sofort laut lachen muss.

Sicherlich: fast 60 Jahre nach seiner Erstellung wirkt bei FORBIDDEN PLANET manches vielleicht, wenn man es zynisch betrachtet, ein bisschen altbacken und naiv - aber wenn man sich vor Augen führt wie gut FORBIDDEN PLANET immer noch da steht und vor allem wie altbacken viele SF Filme aus den 70ern und 80ern mittlerweile aussehen ist man erstaunt. Im Vergleich zu Filmen, die 30 Jahre jünger sind kann sich FORBIDDEN PLANET immer noch sehr gut schlagen... alleine das ist sensationell.

Selbstverständlich sind viele Elemente dieses Films mittlerweile SF-Klischees, welche in zahllosen anderen Filmen und Serien wieder auftauchten... aber hier sieht man den Film, der viele Klischees begründet hat und trotzdem erfrischend originell wirkt. Daher wundert es mich nicht, das beispielsweise George Lucas, Gene Roddenberry oder auch Joss Weedon (Serenity enthält genau wie Star Wars oder Star Trek einige FORBIDDEN PLANET Zitate) diesen Film als eine ihrer Hauptinspirationsquellen nennen. Von Zitaten bei Babylon 5 oder Songs von Iron Maiden (Out Of The Silent Planet) mal ganz abgesehen.

Alles in allem ohne Wenn und Aber einer der besten (und sicherlich einer der wichtigsten!) Sf-Filme aller Zeiten!
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am 10. November 2009
Shakespeare hätte sich wohl kaum träumen lassen, dass mal jemand sein Werk "Der Sturm" in den Weltraum verlegt.

"Forbidden Planet" (bzw. dt. ziemlich unzutreffend "Alarm im Weltall") strotzt nur so vor neuen und ungewöhnlichen Einfällen. Allein die Optik des Films ist anders als alles, was es vorher gegeben hatte: die Klarheit und Tiefe des Weltraums, das elegante Dahingleiten des Raumschiffs C-57D vor dem sternenübersäten Hintergrund und die Landung auf dem Planeten, die gewaltigen Überreste der längst verschwundenen Krell-Rasse und natürlich Robby der Roboter.

Die Spezialeffekte sind ganz einfach wunderschön und ein Genuss für das Auge.

Die "electronic tonalities", die dem Film aus Geräuscheffekte und auch als Filmmusik dienen, sind fremdartig und unvergesslich und meines Wissens des erste Mal, dass man keine konventionelle Musik für einen Film wählte, sondern elektronisch erzeugte Klänge.

Außerdem kann "Forbidden Planet" eines der denkwürdigsten Ungeheuer der Filmgeschichte vorweisen: Das Monster aus dem Id (nicht "it", wie es gelegentlich falsch zu lesen ist und dann auch prompt falsch als "es" übersetzt wird).

Auch war dies einer der ganz wenigen SF-Filme der Fünfziger, die kein B-Film waren. Dieser Film war richtig teuer, und das sieht man auch.

Die unvergesslichsten Filmmomente in "Forbidden Planet" sind für mich der Anblick des Raumkreuzers, der durchs All gleitet und in den Orbit des Planeten eintritt (wunderschön!), und das unfassbare Id-Monster, wie es gefangen im Energiezaun und im Strahlenfeuer der Raumfahrer brüllend seinen Angriff führt.

"Forbidden Planet" ist eines der Science-Fiction-Werke, die einen sehr umfassenden Einfluss auf das gesamte Genre ausübten. Auch trifft man immer wieder auf Fragmente aus diesem Film: das Raumschiff wurde später in zahlreichen Episoden der Fernsehserie "Twilight Zone" (1959-64) wieder verwendet (und flog dort manchmal sogar auf dem Kopf); die Uniformen finden wir in zahlreichen späteren Filmen wieder, z.B. in "Die Zeitmaschine", wo sie vom Sicherheitspersonal während der Sequenz mit dem Atomangriff getragen werden; Requisiten aus dem Labor der Krell tauchen in verschiedenen Filmen wieder auf; der gewaltige unterirdische Krell-Komplex wurde im Pilotfilm der Serie "Time Tunnel" nachgeahmt; und natürlich sehen wir Robby den Roboter, der im Filmvorspann wie ein Darsteller aufgeführt wird, immer mal wieder, z.B. als eine der Hauptfiguren in "The Invisible Boy" (der sich hier auf der Bonus-Disc befindet), in der Serie "Lost In Space" oder sogar im Film "Gremlins" (wo man ihn auf der Erfindermesse sieht, genauso wie auch die Zeitmaschine dort zu sehen ist). Auch im Titelsong der "Rocky Horror Picture Show" wurde der Film in der Textzeile "Anne Francis stars in `Forbidden Planet`" verewigt.

Direkte Einflüsse des Films finden sich z.B. auch ganz unverkennbar bei der späteren Serie "Star Trek" wieder. Ich möchte sogar behaupten, dass die deutsche Serie "Raumpatrouille" von diesem Film ein wenig beeinflusst wurde, zumindest was das Reisen der Menschen in sog. Fliegenden Untertassen angeht. Wo sieht man das sonst schon? Und McLanes Orion landet sogar ebenso wie die C-57D auf einem zentralen Stützbein.

Als Bonus hat die Doppel-DVD eine Menge vorzuweisen. Besonders hervorzuheben wären eine Episode aus der "Thin Man"-Fernsehserie, in der Robby mitspielt; eine hervorragende Dokumentation über die Science-Fiction der 50er, in der man viele Ausschnitte alter Streifen sieht, sogar von ein paar, die in Deutschland nie gelaufen sind; eine Doku über "Forbidden Planet"; eine Doku über Robby den Roboter und sogar entfallene bzw. erweiterte Szenen finden sich hier, und das bei einem so alten Film! Großartig!

Wie schon erwähnt, wird auch der komplette Spielfilm "The Invisible Boy" mitgeliefert, worin Robby ebenfalls eine tragende Rolle hat. Leider liegt der Film nur in englischem Ton vor, obwohl es seinerzeit eine deutsche Fassung gab (unter dem unsäglich schlechten Titel "SOS Raumschiff"). Dieser Film kann zwar "Forbidden Planet" nicht das Wasser reichen, ist für sich betrachtet aber sehr anständig und spannend. Es geht darin um einen Supercomputer, der die Weltherrschaft an sich reißen will, und dadurch wird ein Thema vorweg genommen, wie es eigentlich erst um 1970 herum populär in Filmen wurde, z.B. in "Colossus" (1969) oder in "Des Teufels Saat" (1977).

"Forbidden Planet" ist einer der ganz Großen im SF-Genre. Und eine bessere und umfassendere Präsentation eines solchen Klassikers ist meines Erachtens kaum vorstellbar.
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am 4. Januar 2007
Eine sehr schön aufgemachte Box dieses wunderbaren Films. Den kleinen Plastik-Robbie mag ich mal als Gimmick ansehen.

Die Bildqualität ist ebenso sehr gut.

Ohne den nicht abschaltbaren Raubkopierer-Spot hätte ich 5 Sterne vergeben.

Für mich eine Zumutung für den ehrlichen Käufer, der Raubkopierer kann sich diesen ja entfernen. Man stelle sich nur vor der ehrlich Supermarkteinkäufer müßte sich vor dem Betreten des Ladens erst einen Anti-Ladendiebstahl-Film ansehen. Mit diesem kontraproduktiven Unsinn sollte Warner ganz schnell aufhören!

Unterm Strich bleibt allerdings eine klasse Box.
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am 24. Oktober 2013
Die Filmqualität wurde top überarbeitet. Die Farbenpracht macht richtig Spaß. Der Sound ist ebenfalls klasse restauriert und die Extras sind im Gegensatz zu anderen Klassikeraufarbeitungen reichhaltig und ebenfalls top restauritert. Einziges Manko: Die beigelegten Folgen der MGM Serien mit Robby dem Roboter sowie der komplette Film The Invisible Boy sind nur in englischer Originalsprache. Aber Fans finden das klasse.
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am 25. November 2013
Ein Muß für jeden SF-Fan ist diese BluRay-Disc. Neben Alarm im Weltall (Forbidden Planet) in einer sehr guten Bild- und Ton-Qualität sind die Zusatz-Materialien (weitere Auftritte von Robbie in diversen TV-Serien und Filmen - jeweils in voller Film- bzw. Episodenlänge, eine sehr gute Darstellung der SF-Film-Entwicklung in den USA und als Schmankerl Filmschnipsel des Hauptfilms, die lange als verschollen galten sowie ein Bericht über die Hintergründe des Films) machen diese BD zu einem tollen Erlebnis.
Ein weiteres Argument für Leute, die Leslie Nielsen nur als nackte Blödel-Kanone kennen: hier zeigt der junge Leslie, daß er durchaus auch in ernsteren Filmen hätte sein Auskommen finden können...
Der Freund der 50er-Jahre US-SF bekommt mit dieser BD ein sehr unterhaltsames und von der technischen Qualität her überzeugendes Sammlerstück!
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am 25. Januar 2007
Als der Film Mitte der 50er in den Kinos erschien, war er für alle SF-Fans eine Sensation. Der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte "Konkurrenzfilm" - Metaluna 4 antwortet nicht - verblasste dagegen in jeder Hinsicht, obwohl auch er mit großem Aufwand gedreht wurde und auch er vom Inhalt wie -Alarm im Weltall- leicht mit den aktuellen SF-Filmen mithalten kann. Alarm im Weltall- Orginal der besser passende Titel - Forbidden Planet- gehörte seit dieser Zeit zu meinen SF-Lieblingsfilmen und als der Film vor einigen Jahren im Fernsehen lief, flammte meine alte Liebe wieder auf. Leider war der Film auf DVD bisher nur in USA, bzw. UK erhältlich und ich wurde von der aktuell in Deutschland erhältlichen Version nicht entäuscht. Wenn man von einigen technischen Bezeichnungen und Ausstattungsmerkmalen absieht - resultierend aus der damals PC-losen Zeit und den heute üblichen pseudowissenschaftlichen Sprachgebrauch und technisch perfekten Tricks- ist dieser Klassiker jeden Pfennig wert. Durch die SF-Klassiker wird auch deutlich, daß viele dieser Ideen wieder in die heutigen SF- Filme einfließen und die Basis mancher Drehbücher den SF-Stories der Mitte des vorigen Jahrhunderts entstammen. Volle Punktzahl für Film und Qualität, da liebevoll überarbeitet und für das Alter des Filmes nicht übliche Begleitmaterial.
Ergänzung: Die Bluray ist empfehlenswert, die Bildqualität ist gegenüber der DVD aber nur unwesentlich besser.
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am 31. März 2013
Story:
Das Raumschiff C-57D, welches im Altair-System nach dem vor langer Zeit verschollenen Kolonisten-Raumschiff Bellerophon sucht, entdeckt auf dem Planeten Altair 4 die letzten Überlebenden dieser Expedition. Es sind der Wissenschaftler Dr. Morbius (Walter Pidgeon) und seine Tochter Altaira (Anne Francis), welche nun schon seit über 20 Jahren dort leben.
Der Raumschiffkommandant Kapitän Adams (Leslie Nielsen), der von Dr. Morbius gewarnt wurde, nicht zu landen, weil eine unheilvolle Kraft auf dem Planeten Ihr Unwesen treibt, begibt sich mit seinen Kameraden dennoch auf die Planetenoberfläche.

Dort angekommen treffen sie zunächst auf den Roboter Robby, der sie zu Dr. Morbius geleitet. Sie finden heraus, das Dr. Morbius die Überreste einer untergegangenen Zivilisation entdeckt hat, deren wissenschaftliche Errungenschaften denen der Menschheit bei weitem überlegen gewesen sein müssen: Der Krell.

Auf Nachfrage, was mit der Besatzung der Bellerophon geschehen ist, erfahren sie, dass diese nicht an Krankheiten oder ähnlichem gestorben sind, sondern von einer unheimlichen Macht getötet wurden.

Bald muss Adams feststellen, das es keine leeren Warnungen waren, die Dr. Morbius aussprach, denn es ereignen sich plötzlich seltsame Dinge auf dem Planeten und das Sterben der Neuankömmlinge beginnt aufs Neue...

Bild:
Das Bild ist nicht immer scharf, allerdings ist der HD Transfer ohne störende Artefakte und Rauschen auf die Disk gelangt. Die Helligkeit ist an einigen Stellen im Film zwar manchmal etwas gering, sowie die Farben nicht immer richtig satt, aber in Anbetracht dessen, dass der Film schon über 40 Jahre alt ist, ist der Transfer dennoch recht ordentlich gelungen.

Ton:
Leider ist der deutsche Ton nur in DD 1.0 (Mono) auf der Disk abgelegt, weswegen ein Surroundklang nicht gewährleistet ist. Besser sieht es da bei der englischen Tonspur aus, da hier der Ton DTS-HD Master Audio 5.1 hinterlegt ist. Die Bewertung bezieht sich auf den deutschen Ton.
Die Sprachverständlichkeit ist leicht mehr als Mittelmaß. Zwar gehen die Gespräche nicht in den anderen Geräuschen unter, jedoch sind sie teils sehr leise. Der Dynamikumfang ist recht bescheiden, wohl auch, weil hier die original Tonaufnahmen genommen wurden, ohne sie groß nachzuarbeiten.

Extras:
In der Dokumentation "Watch the Skies: Science-Fiction, die 50er und wir" erzählen keine geringeren als Steven Spielberg, George Lucas, James Cameron und Ridley Scott, wie sie die 50er Jahre erlebt haben und in welchem Kontext sich Sci-Fi zur damaligen Gesellschaft bzw. Weltlage bewegte. Da diese Dokumentation beinahe 50 Minuten geht, und sich nicht auf "Alarm im Weltall" beschränkt, bekommt man auch einen guten Einblick in die Filmlandschaft der damaligen Zeit.

Die Dokumentation "Unglaublich! Hintergründe zu Alarm im Weltall" ist ebenfalls neueren Datums und bietet viele Infos über den Film selbst. Auch hier sind die Sprecher keine Unbekannten: Dennis Muren, Alan Dean Foster und auch Leslie Nielsen selbst seinen hier erwähnt.

Abgerundet werden die Extras mit einer TV Episode aus der "The Thin Man" Reihe ("The Client") und dem Film "The Invisible Boy" (beide leider nur in englischer Sprache) in denen "Robby, der Robot" jeweils tragende Rollen hat.

Verschiedene Trailer und TV Ausschnitte komplettieren das Material.

Kritik/Fazit:

Zuallererst vorweg:
Wie bewertet man einen Film, der seit frühester Kindheit zu den absoluten Lieblingsfavoriten gehört, ohne dabei ins Schwärmen zu geraten? Am besten gar nicht, sollte man meinen.
Ich versuche es trotzdem.

Dieser Film hat in der Kinolandschaft einiges geändert. Sei es die Beeinflussung späterer Regisseure bei Ihren Filmen, oder auch den Anspruch an die Trickeffekte seitens des Publikums und der Produzenten.
Sicherlich wurden auch andere gute Sci-Fi Filme vor diesem gedreht, aber in vielerlei Hinsicht war dieser hier neu.
Sei es nun die Detailverliebtheit der Requisiteure, die den Film ausgestattet haben, oder die Sets, die für diesen Film geschaffen worden sind. Sie alle hatten etwas gemeinsam: Die Maßstäbe waren groß angelegt und haben die Erwartungen erfüllt, wenn nicht gar übertroffen.

So werden vielen Filmen (wie unter anderem auch Star Wars oder Star Trek) indirekt Bezüge zu diesem Film nachgesagt. Wer genau hinschaut, erkennt auch, welche gemeint sind. Das Internet ist voll von Ihnen, daher will ich darauf hier nicht weiter eingehen. Der geneigte Filminteressierte wird die betreffenden Stellen schon finden.

Einer der heimlichen Stars des Filmes ist sicher "Robby, der Robot". Denn kein anderer Robot gilt so wie er als Inbegriff des künstlichen Menschen.
Warum funktionierte gerade dieser Robot in seiner Erscheinung so gut? Nun, zum einen haben ihm seine Schöpfer wichtige Eigenschaften zukommen lassen: Relevanz und Glaubwürdigkeit.
Robby sah (und sieht) so aus, als könne er wirklich funktionieren. Was die Robots vor ihm nicht hatten, war eine Geschichte und eine Persönlichkeit.
Ebenso war er auch mit den drei Asimov'schen Gesetzen der Robotik ausgestattet. Ein wichtiger Aspekt, denn die meisten vor Ihm gezeigten Robots waren eher Schreckensverbreiter als ein Individuum, auf das man sich voll und ganz verlassen konnte.
Eine weit verbreitete Vision in Filmen und Literatur (damals wie heute), war die Vorstellung, wie sich die Maschinen gegen seine Schöpfer erheben.
Sei es nun im Film Matrix, Westworld oder auch 2001. In allen Filmen wird eine Maschiene zum Monster. Dies war bei Robby anders, daher wurde der sog. "Frankensteinkomplex" beim Publikum nicht ausgelöst.

Der Film weist parallelen zu Shakespeares "Der Sturm" ("The Tempest") auf. Hier wurde das altertümliche Bühnenstück in den Weltraum versetzt, weswegen die Story tiefer war, als zu damaliger Zeit bei Sci-Fi üblich.
Dank seiner Verwandschaft zum genannten Stück hat der Film eine Botschaft, die nicht so subtil ist, dass man sie sofort durschauen kann.
Ohne hier zu viel Verraten zu wollen, geht es hier nur sekundär um Aliens, Raumschiffe oder was sonst noch gern in den Sci-Fi Filmen der früheren Jahre hervorgezogen wurde, sondern primär um den Geist des Menschen an sich.
Wir können noch so weit in den Raum vordringen und dort sovielen kritischen Situationen gegenüberstehen, aber eine Gefahr haben wir immer mit dabei: Uns selbst.

Apropos Aliens. Diese sind im Film nicht zu sehen (weil ja ausgestorben) und das ist auch gut so, denn die Filmemacher haben auf einen wichtigen Aspekt geachtet: Auf die Vorstellungskraft des Publikums. Es werden zwar viele Andeutungen gemacht, aber wie diese Wesen ausgesehen haben mögen wird jedem Einzelnen überlassen.
Die Produzenten umgehen damit geschickt einen Umstand, der auch heute noch relevant ist. Denn wenn das Publikum das Ungeheuer erst einmal gesehen hat und es (aus welchem Grund auch immer) nicht überzeugend ist, dann kann es die ganze Atmosphäre des Filmes zerstören.
Wenn man so will, haben sie das Werk ein wenig mit den Stilmethoden eines Alfred Hitchcock realisiert: Das was wir nicht sehen, ängstigt (oder beschäftigt) uns am meisten.

Aus den Schauspielern sticht vor allem Walter Pidgeon deutlich heraus, denn ihm nimmt man den exzentrischen Wissenschaftler mit guten Manieren vollkommen ab. Auch Leslie Nielsen (den ich, ich muss es zugeben, erst nach dem X-ten mal erkannt habe, weil er damals ja noch relativ jung war, erst 32) nimmt man den abenteuersuchenden Raumschiff Kapitän mit ein klein wenig Lausbubenscharm durchaus ab. Im übrigen eine der wenigen Rollen, in der er nicht die Ulknudel, sondern einen ernsthaften Charakter miemt.

Die Sets haben hier etwas Gemäldeartiges an sich, ähnlich wie die Sci-Fi Illustrationen von damals. Hier wurde auch nicht gespart, was man damals allerdings nur mit einem Trick bewerkstelligt hat: Man hat einfach alle Sets gleichzeitig angefangen. Als die Produzierende Firma auf die Kostenbremse treten wollte, war es schon zu spät, denn die Sets mussten schließlich fertiggebaut werden. Schlauer Einfall, wenn mir die Bemerkung gestattet ist.
Auch die Dimensionen der unterirdischen Krell-Anlage war für damalige Verhältnise erstaunlich. Wenn man den Film sieht, kann einem die Weite die in dem "Energieschacht" vorherrscht fast den Atem verschlagen (es soll gemunkelt werden, dass einigen davon schlecht wird, aber dies ist nur ein Gerücht).

Alles in allem kann ich sagen:
Dies ist ein Film ganz nach meinem Geschmack. Er kommt ohne Ekeleffekte, ohne Blut und ohne große Explosionen aus und bleibt dennoch spannend.
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