Alanis Morissette

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Alanis

#TBT there were moments when I toured in 96 & 96. I remember willing myself to go to sleep to get back to reality http://t.co/lcVdBywzPJ


Biografie

Auf ihrem neuen Album Havoc and Bright Lights fasst Alanis Morissette ihr gesamtes Werk im Schlusstrack „Edge of Evolution“ zusammen: »We’re ready to push envelopes into full-blown consciousness« / »Wir sind bereit, die Grenzen des Bewusstseins zu erweitern«, verkündet sie in dem Song. „Die Evolution unseres Bewusstseins kann ein so erhabenes, extrem aufregendes und, ehrlich gesagt, auch verwirrendes Gesprächsthema für Menschen sein“, sagt Morissette. „Der Song ist also eine Einladung dazu, zu klären und zu unterstützen, was Wachstum, Heilung, Verbundenheit und Selbstverwirklichung ... Lesen Sie mehr

Auf ihrem neuen Album Havoc and Bright Lights fasst Alanis Morissette ihr gesamtes Werk im Schlusstrack „Edge of Evolution“ zusammen: »We’re ready to push envelopes into full-blown consciousness« / »Wir sind bereit, die Grenzen des Bewusstseins zu erweitern«, verkündet sie in dem Song. „Die Evolution unseres Bewusstseins kann ein so erhabenes, extrem aufregendes und, ehrlich gesagt, auch verwirrendes Gesprächsthema für Menschen sein“, sagt Morissette. „Der Song ist also eine Einladung dazu, zu klären und zu unterstützen, was Wachstum, Heilung, Verbundenheit und Selbstverwirklichung tatsächlich für jeden Einzelnen bedeuten. Letztlich geht es mir darum, Menschen bei ihren mutigen Entscheidungen zu unterstützen. Ich glaube, das ist mein Beitrag: mich musikalisch und mit meinen Texten zu engagieren und damit den öffentlichen Diskurs über Humanität und Ganzheitlichkeit- im Gegensatz zu Perfektion und Tugendhaftigkeit - voranzutreiben. Das Intensivieren von Intimität, Verbundenheit und Authentizität ist ein Großteil dessen, zu was ich bestimmt bin. Ein großer Teil meiner Aufgabe hier ist, etwas zur Intensivierung von Intimität, Verbundenheit und Authentizität beizutragen.“

Im Laufe ihrer zwei Jahrzehnte in der Musikindustrie ist Morissette vor diesem Ziel niemals zurückgeschreckt. Dabei lernte man sie, unter anderem, als introvertierte Bekennerin, als unermüdlich Suchende und als hartgesottene Überbringerin der Wahrheit kennen. Auf Havoc and Bright Lights führt sie ihre Suche nach Authentizität, emotionaler Verbundenheit und Heilung fort. Vor einem Hintergrund aus strahlenden, kühnen Melodien, Adrenalin-geladenen Gitarren und üppigen akustischen Texturen, enthüllt das Album Morissettes Mission mit Hilfe ihrer erhebenden, selbstbewussten Stimme – während eindringliche Rockrhythmen die Themen klar machen. Frauenfeindlichkeit und Gender-Kriege („Woman Down“), der Preis des Ruhms („Celebrity“), Scham, verursacht durch selbstzerstörerische Gedanken („Spiral“), die Konsequenzen aus diversen Süchten („Havoc”) und die tiefe Kluft, die durch unterschiedliche religiöse und politische Überzeugungen entsteht („Lens“). „Ein Song beginnt mit der Saat oder der Essenz einer Idee“, sagt sie, „und ist in weniger als einer Stunde geschrieben. Ich schreibe am liebsten kurz und prägnant über Persönliches und Kleines. Das ist es, was mich interessiert. Anstatt mit allzu breiten Pinselstrichen zu arbeiten, schreibe ich lieber über die direkte, persönliche Interaktion. Und von da aus darf es dann ein Kommentar über die größeren Effekte sein, die wir auf der Welt sehen.”

Wie immer spielt Morissette in ihrem Songwriting mit einer Dualität – ein hart erkämpftes Gleichgewicht, das erst möglich geworden ist, weil sie es geschafft hat, seit der Veröffentlichung ihrer epischen Trennungsplatte Flavors of Entanglement von 2008 eine Balance in ihrem persönlichen und professionellen Leben herzustellen. In dieser Zeit hat Morissette den Rapper Souleye (bürgerlich: Mario Treadway) geheiratet und ihren Sohn Ever geboren.
Natürlich spiegeln sich diese transformativen Ereignisse auf ihrem neuen Album wider und bescheren ihm eine Weichheit und Verletzlichkeit, die in ihrer Musik zwar schon immer präsent war, jetzt aber mit sogar noch mehr Überzeugung erfüllt ist. Die erste Single des Albums Guardian handelt von ihrer Beziehung zu sich selbst, ebenso wie von der zu ihrem Sohn. „Es geht um die Fürsorge, die ich mir selbst angedeihen lassen muss, wie ich es noch nie zuvor getan habe, damit ich mein Leben als Ehefrau und Mutter bewältigen kann“, sagt sie. „Til You” ist ein herzliches Liebeslied für ihren Mann, während sie in „Empathy” ihm und ihren engsten Lieben dafür dankt, dass sie sie wirklich wahrnehmen. „Ich glaube tatsächlich, dass Empathie nicht nur der Grundpfeiler für ein gehobenes Bewusstsein der Menschheit ist, sondern auch für umfassende Heilung sorgen wird. Und vielleicht ist das auch ein und dasselbe“, sagt sie.

Morissette begann die Songs auf Havoc and Bright Lights kurz nach der Geburt von Ever zu schreiben. „Als mein Sohn geboren war, fühlte ich sofort den Drang, diese Platte schreiben zu müssen“, erinnert sich Morissette. „Das Timing hätte natürlich nicht schlechter gewählt sein können. Postnatal sollte man eigentlich nichts anderes tun als postnatal zu sein. Weil ich ‚Attachment Parenting’ praktiziere, wollte ich ihm 24 Stunden am Tag nah sein.“ Sie verwandelte den ersten Stock ihres Hauses in ein provisorisches Studio, lud ihren Kollaborateur von Flavors of Entanglement Guy Sigsworth aus London ein und zusammen machten sie einen Song pro Tag. „Es war eine ungewöhnliche aber perfekte Mischung aus Mutterschaft und Künstlertum“, sagt sie. „Es war eine Herausforderung beides zur gleichen Zeit zu machen, aber ich hatte keine andere Option. Ich fühlte mich derart gezwungen beides zu 100 Prozent zu machen, dass ich es nur so hinkriegen konnte. Ich habe dabei eine tiefe Affinität und eine große Dankbarkeit für Kaffee entwickelt und – zum ersten Mal in meinem Leben – für die Fähigkeit im Sitzen zu schlafen“, erzählt sie lachend.

Das Ergebnis besteht aus geheimnisvoll wirbelnden Rocksongs wie „Woman Down“, „Celebrity“ und „Numb“, die mit Sigsworths verwegene Sythie-Texturen und Drumloops regelrecht pulsieren und den sanfteren Songs wie „Win and Win“, „Receive“ und „Guardian“. Zusammen schrieben Morissette und Sigsworth, der auch schon mit Björk und Madonna arbeitete, zwischen 25 und 30 Songs. Um den elektronischen Vibes Wärme entgegenzusetzen, brachte Morissette Produzent Joe Chiccarelli (Jason Mraz, White Stripes, The Strokes) ins Spiel, der den Songs eine geerdete, organische Stimmung verlieh. „Guy steuert diese jenseitige, grenzenlose Magie bei, die aus technischer Sicht schon fast gelehrt wirkt“, erzählt Morissette, „und dann ist da Joe, der die Erzählung ehrt und diesen unglaublich modernen Rocksound erschafft. Für mich war diese Kombination die perfekte Ergänzung. Ich wollte, dass das Album die fantasievollen Aspekte dessen nutzt, was Technik ermöglichen kann, kombiniert mit einer menschlichen Erdung – und ich glaube, das haben wir erreicht.”

Sogar der Titel ist eine Referenz an die übergreifende Balance des Albums, obwohl Morissette zugibt, dass es eine Herausforderung war, etwas zu finden, das die ganze Bandbreite der Themen reflektierte.
„’Havoc’ bezieht sich auf den gleichnamigen Song und die Herausforderungen und Konsequenzen, die es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und sich von unterschiedlichen Süchten zu erholen“, erklärt sie. „’Bright Lights’ spricht sowohl die Spiritualität an, die alle Songs durchdringt, indem wir alle das ‚Licht’ in unserem tiefsten Inneren sind, als auch die brennende Hitze (oder hellen Lichter), die es auslöst, berühmt und im öffentlichen Interesse zu stehen, wie im Song „Celebrity“ beschrieben.“

Natürlich kennt Morissette sich da ganz gut aus. Die aus Ottawa stammende Kanadierin kam 1995 zum ersten Mal zu internationalem Ruhm, als sie ihr 4-fach Grammy-dekoriertes Album Jagged Little Pill veröffentlichte – mit 16-mal Platin noch heute die bestverkaufte Debüt-Veröffentlichung einer weiblichen Künstlerin in den USA und das weltweit meistverkaufte Debütalbum der Musikgeschichte. Sie hat eine Reihe unvergesslicher Singles mit den darauf folgenden Studioalben gelandet: Mit dem 1998er Supposed Former Infatuation Junkie (das auf No.1 in die Billboard Top 200 einstieg und auf dem die Grammy-nominierte Hitsingle „Thank U“ ist), Under Rug Swept von 2002 (das auch auf No.1 einstieg), mit So-Called Chaos von 2004 (mit dem Adult Top 40 Klassiker „Everything“) und mit dem Top 10 Album Flavors of Entanglement aus dem Jahr 2008. Sie hat weltweit mehr als 60 Millionen Alben verkauft, 7 Grammy Awards (und 14 weitere Grammy Nominierungen) sowie 12 Juno Awards gewonnen.

Aber trotz aller Anerkennungen ist doch Verbundenheit die eine Sache, nach der sich Morissette schon immer am meisten gesehnt hat. „Als Teenager dachte ich, dass der Ruhm mir größere Verbundenheit bescheren würde, aber tatsächlich war das Gegenteil der Fall“, stellt sie fest. „Stattdessen wurde ich zur Projektionsfläche für die Ideen von Leuten und das trieb sie tatsächlich weiter von mir weg, was niederschmetternd war. Der Grund, warum dieses neue Album sich so feierlich für mich anfühlt, ist, dass ich immer noch im Kontext von Popkultur existieren kann und gleichzeitig Verbundenheit erfahre – weil das Klima es jetzt zulässt. Ob Social Media, tweeten oder bloggen: All das erlaubt mir, die Intimität mit meinen Fans und Kollegen herzustellen, die ich immer wollte.”

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Auf ihrem neuen Album Havoc and Bright Lights fasst Alanis Morissette ihr gesamtes Werk im Schlusstrack „Edge of Evolution“ zusammen: »We’re ready to push envelopes into full-blown consciousness« / »Wir sind bereit, die Grenzen des Bewusstseins zu erweitern«, verkündet sie in dem Song. „Die Evolution unseres Bewusstseins kann ein so erhabenes, extrem aufregendes und, ehrlich gesagt, auch verwirrendes Gesprächsthema für Menschen sein“, sagt Morissette. „Der Song ist also eine Einladung dazu, zu klären und zu unterstützen, was Wachstum, Heilung, Verbundenheit und Selbstverwirklichung tatsächlich für jeden Einzelnen bedeuten. Letztlich geht es mir darum, Menschen bei ihren mutigen Entscheidungen zu unterstützen. Ich glaube, das ist mein Beitrag: mich musikalisch und mit meinen Texten zu engagieren und damit den öffentlichen Diskurs über Humanität und Ganzheitlichkeit- im Gegensatz zu Perfektion und Tugendhaftigkeit - voranzutreiben. Das Intensivieren von Intimität, Verbundenheit und Authentizität ist ein Großteil dessen, zu was ich bestimmt bin. Ein großer Teil meiner Aufgabe hier ist, etwas zur Intensivierung von Intimität, Verbundenheit und Authentizität beizutragen.“

Im Laufe ihrer zwei Jahrzehnte in der Musikindustrie ist Morissette vor diesem Ziel niemals zurückgeschreckt. Dabei lernte man sie, unter anderem, als introvertierte Bekennerin, als unermüdlich Suchende und als hartgesottene Überbringerin der Wahrheit kennen. Auf Havoc and Bright Lights führt sie ihre Suche nach Authentizität, emotionaler Verbundenheit und Heilung fort. Vor einem Hintergrund aus strahlenden, kühnen Melodien, Adrenalin-geladenen Gitarren und üppigen akustischen Texturen, enthüllt das Album Morissettes Mission mit Hilfe ihrer erhebenden, selbstbewussten Stimme – während eindringliche Rockrhythmen die Themen klar machen. Frauenfeindlichkeit und Gender-Kriege („Woman Down“), der Preis des Ruhms („Celebrity“), Scham, verursacht durch selbstzerstörerische Gedanken („Spiral“), die Konsequenzen aus diversen Süchten („Havoc”) und die tiefe Kluft, die durch unterschiedliche religiöse und politische Überzeugungen entsteht („Lens“). „Ein Song beginnt mit der Saat oder der Essenz einer Idee“, sagt sie, „und ist in weniger als einer Stunde geschrieben. Ich schreibe am liebsten kurz und prägnant über Persönliches und Kleines. Das ist es, was mich interessiert. Anstatt mit allzu breiten Pinselstrichen zu arbeiten, schreibe ich lieber über die direkte, persönliche Interaktion. Und von da aus darf es dann ein Kommentar über die größeren Effekte sein, die wir auf der Welt sehen.”

Wie immer spielt Morissette in ihrem Songwriting mit einer Dualität – ein hart erkämpftes Gleichgewicht, das erst möglich geworden ist, weil sie es geschafft hat, seit der Veröffentlichung ihrer epischen Trennungsplatte Flavors of Entanglement von 2008 eine Balance in ihrem persönlichen und professionellen Leben herzustellen. In dieser Zeit hat Morissette den Rapper Souleye (bürgerlich: Mario Treadway) geheiratet und ihren Sohn Ever geboren.
Natürlich spiegeln sich diese transformativen Ereignisse auf ihrem neuen Album wider und bescheren ihm eine Weichheit und Verletzlichkeit, die in ihrer Musik zwar schon immer präsent war, jetzt aber mit sogar noch mehr Überzeugung erfüllt ist. Die erste Single des Albums Guardian handelt von ihrer Beziehung zu sich selbst, ebenso wie von der zu ihrem Sohn. „Es geht um die Fürsorge, die ich mir selbst angedeihen lassen muss, wie ich es noch nie zuvor getan habe, damit ich mein Leben als Ehefrau und Mutter bewältigen kann“, sagt sie. „Til You” ist ein herzliches Liebeslied für ihren Mann, während sie in „Empathy” ihm und ihren engsten Lieben dafür dankt, dass sie sie wirklich wahrnehmen. „Ich glaube tatsächlich, dass Empathie nicht nur der Grundpfeiler für ein gehobenes Bewusstsein der Menschheit ist, sondern auch für umfassende Heilung sorgen wird. Und vielleicht ist das auch ein und dasselbe“, sagt sie.

Morissette begann die Songs auf Havoc and Bright Lights kurz nach der Geburt von Ever zu schreiben. „Als mein Sohn geboren war, fühlte ich sofort den Drang, diese Platte schreiben zu müssen“, erinnert sich Morissette. „Das Timing hätte natürlich nicht schlechter gewählt sein können. Postnatal sollte man eigentlich nichts anderes tun als postnatal zu sein. Weil ich ‚Attachment Parenting’ praktiziere, wollte ich ihm 24 Stunden am Tag nah sein.“ Sie verwandelte den ersten Stock ihres Hauses in ein provisorisches Studio, lud ihren Kollaborateur von Flavors of Entanglement Guy Sigsworth aus London ein und zusammen machten sie einen Song pro Tag. „Es war eine ungewöhnliche aber perfekte Mischung aus Mutterschaft und Künstlertum“, sagt sie. „Es war eine Herausforderung beides zur gleichen Zeit zu machen, aber ich hatte keine andere Option. Ich fühlte mich derart gezwungen beides zu 100 Prozent zu machen, dass ich es nur so hinkriegen konnte. Ich habe dabei eine tiefe Affinität und eine große Dankbarkeit für Kaffee entwickelt und – zum ersten Mal in meinem Leben – für die Fähigkeit im Sitzen zu schlafen“, erzählt sie lachend.

Das Ergebnis besteht aus geheimnisvoll wirbelnden Rocksongs wie „Woman Down“, „Celebrity“ und „Numb“, die mit Sigsworths verwegene Sythie-Texturen und Drumloops regelrecht pulsieren und den sanfteren Songs wie „Win and Win“, „Receive“ und „Guardian“. Zusammen schrieben Morissette und Sigsworth, der auch schon mit Björk und Madonna arbeitete, zwischen 25 und 30 Songs. Um den elektronischen Vibes Wärme entgegenzusetzen, brachte Morissette Produzent Joe Chiccarelli (Jason Mraz, White Stripes, The Strokes) ins Spiel, der den Songs eine geerdete, organische Stimmung verlieh. „Guy steuert diese jenseitige, grenzenlose Magie bei, die aus technischer Sicht schon fast gelehrt wirkt“, erzählt Morissette, „und dann ist da Joe, der die Erzählung ehrt und diesen unglaublich modernen Rocksound erschafft. Für mich war diese Kombination die perfekte Ergänzung. Ich wollte, dass das Album die fantasievollen Aspekte dessen nutzt, was Technik ermöglichen kann, kombiniert mit einer menschlichen Erdung – und ich glaube, das haben wir erreicht.”

Sogar der Titel ist eine Referenz an die übergreifende Balance des Albums, obwohl Morissette zugibt, dass es eine Herausforderung war, etwas zu finden, das die ganze Bandbreite der Themen reflektierte.
„’Havoc’ bezieht sich auf den gleichnamigen Song und die Herausforderungen und Konsequenzen, die es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und sich von unterschiedlichen Süchten zu erholen“, erklärt sie. „’Bright Lights’ spricht sowohl die Spiritualität an, die alle Songs durchdringt, indem wir alle das ‚Licht’ in unserem tiefsten Inneren sind, als auch die brennende Hitze (oder hellen Lichter), die es auslöst, berühmt und im öffentlichen Interesse zu stehen, wie im Song „Celebrity“ beschrieben.“

Natürlich kennt Morissette sich da ganz gut aus. Die aus Ottawa stammende Kanadierin kam 1995 zum ersten Mal zu internationalem Ruhm, als sie ihr 4-fach Grammy-dekoriertes Album Jagged Little Pill veröffentlichte – mit 16-mal Platin noch heute die bestverkaufte Debüt-Veröffentlichung einer weiblichen Künstlerin in den USA und das weltweit meistverkaufte Debütalbum der Musikgeschichte. Sie hat eine Reihe unvergesslicher Singles mit den darauf folgenden Studioalben gelandet: Mit dem 1998er Supposed Former Infatuation Junkie (das auf No.1 in die Billboard Top 200 einstieg und auf dem die Grammy-nominierte Hitsingle „Thank U“ ist), Under Rug Swept von 2002 (das auch auf No.1 einstieg), mit So-Called Chaos von 2004 (mit dem Adult Top 40 Klassiker „Everything“) und mit dem Top 10 Album Flavors of Entanglement aus dem Jahr 2008. Sie hat weltweit mehr als 60 Millionen Alben verkauft, 7 Grammy Awards (und 14 weitere Grammy Nominierungen) sowie 12 Juno Awards gewonnen.

Aber trotz aller Anerkennungen ist doch Verbundenheit die eine Sache, nach der sich Morissette schon immer am meisten gesehnt hat. „Als Teenager dachte ich, dass der Ruhm mir größere Verbundenheit bescheren würde, aber tatsächlich war das Gegenteil der Fall“, stellt sie fest. „Stattdessen wurde ich zur Projektionsfläche für die Ideen von Leuten und das trieb sie tatsächlich weiter von mir weg, was niederschmetternd war. Der Grund, warum dieses neue Album sich so feierlich für mich anfühlt, ist, dass ich immer noch im Kontext von Popkultur existieren kann und gleichzeitig Verbundenheit erfahre – weil das Klima es jetzt zulässt. Ob Social Media, tweeten oder bloggen: All das erlaubt mir, die Intimität mit meinen Fans und Kollegen herzustellen, die ich immer wollte.”

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Auf ihrem neuen Album Havoc and Bright Lights fasst Alanis Morissette ihr gesamtes Werk im Schlusstrack „Edge of Evolution“ zusammen: »We’re ready to push envelopes into full-blown consciousness« / »Wir sind bereit, die Grenzen des Bewusstseins zu erweitern«, verkündet sie in dem Song. „Die Evolution unseres Bewusstseins kann ein so erhabenes, extrem aufregendes und, ehrlich gesagt, auch verwirrendes Gesprächsthema für Menschen sein“, sagt Morissette. „Der Song ist also eine Einladung dazu, zu klären und zu unterstützen, was Wachstum, Heilung, Verbundenheit und Selbstverwirklichung tatsächlich für jeden Einzelnen bedeuten. Letztlich geht es mir darum, Menschen bei ihren mutigen Entscheidungen zu unterstützen. Ich glaube, das ist mein Beitrag: mich musikalisch und mit meinen Texten zu engagieren und damit den öffentlichen Diskurs über Humanität und Ganzheitlichkeit- im Gegensatz zu Perfektion und Tugendhaftigkeit - voranzutreiben. Das Intensivieren von Intimität, Verbundenheit und Authentizität ist ein Großteil dessen, zu was ich bestimmt bin. Ein großer Teil meiner Aufgabe hier ist, etwas zur Intensivierung von Intimität, Verbundenheit und Authentizität beizutragen.“

Im Laufe ihrer zwei Jahrzehnte in der Musikindustrie ist Morissette vor diesem Ziel niemals zurückgeschreckt. Dabei lernte man sie, unter anderem, als introvertierte Bekennerin, als unermüdlich Suchende und als hartgesottene Überbringerin der Wahrheit kennen. Auf Havoc and Bright Lights führt sie ihre Suche nach Authentizität, emotionaler Verbundenheit und Heilung fort. Vor einem Hintergrund aus strahlenden, kühnen Melodien, Adrenalin-geladenen Gitarren und üppigen akustischen Texturen, enthüllt das Album Morissettes Mission mit Hilfe ihrer erhebenden, selbstbewussten Stimme – während eindringliche Rockrhythmen die Themen klar machen. Frauenfeindlichkeit und Gender-Kriege („Woman Down“), der Preis des Ruhms („Celebrity“), Scham, verursacht durch selbstzerstörerische Gedanken („Spiral“), die Konsequenzen aus diversen Süchten („Havoc”) und die tiefe Kluft, die durch unterschiedliche religiöse und politische Überzeugungen entsteht („Lens“). „Ein Song beginnt mit der Saat oder der Essenz einer Idee“, sagt sie, „und ist in weniger als einer Stunde geschrieben. Ich schreibe am liebsten kurz und prägnant über Persönliches und Kleines. Das ist es, was mich interessiert. Anstatt mit allzu breiten Pinselstrichen zu arbeiten, schreibe ich lieber über die direkte, persönliche Interaktion. Und von da aus darf es dann ein Kommentar über die größeren Effekte sein, die wir auf der Welt sehen.”

Wie immer spielt Morissette in ihrem Songwriting mit einer Dualität – ein hart erkämpftes Gleichgewicht, das erst möglich geworden ist, weil sie es geschafft hat, seit der Veröffentlichung ihrer epischen Trennungsplatte Flavors of Entanglement von 2008 eine Balance in ihrem persönlichen und professionellen Leben herzustellen. In dieser Zeit hat Morissette den Rapper Souleye (bürgerlich: Mario Treadway) geheiratet und ihren Sohn Ever geboren.
Natürlich spiegeln sich diese transformativen Ereignisse auf ihrem neuen Album wider und bescheren ihm eine Weichheit und Verletzlichkeit, die in ihrer Musik zwar schon immer präsent war, jetzt aber mit sogar noch mehr Überzeugung erfüllt ist. Die erste Single des Albums Guardian handelt von ihrer Beziehung zu sich selbst, ebenso wie von der zu ihrem Sohn. „Es geht um die Fürsorge, die ich mir selbst angedeihen lassen muss, wie ich es noch nie zuvor getan habe, damit ich mein Leben als Ehefrau und Mutter bewältigen kann“, sagt sie. „Til You” ist ein herzliches Liebeslied für ihren Mann, während sie in „Empathy” ihm und ihren engsten Lieben dafür dankt, dass sie sie wirklich wahrnehmen. „Ich glaube tatsächlich, dass Empathie nicht nur der Grundpfeiler für ein gehobenes Bewusstsein der Menschheit ist, sondern auch für umfassende Heilung sorgen wird. Und vielleicht ist das auch ein und dasselbe“, sagt sie.

Morissette begann die Songs auf Havoc and Bright Lights kurz nach der Geburt von Ever zu schreiben. „Als mein Sohn geboren war, fühlte ich sofort den Drang, diese Platte schreiben zu müssen“, erinnert sich Morissette. „Das Timing hätte natürlich nicht schlechter gewählt sein können. Postnatal sollte man eigentlich nichts anderes tun als postnatal zu sein. Weil ich ‚Attachment Parenting’ praktiziere, wollte ich ihm 24 Stunden am Tag nah sein.“ Sie verwandelte den ersten Stock ihres Hauses in ein provisorisches Studio, lud ihren Kollaborateur von Flavors of Entanglement Guy Sigsworth aus London ein und zusammen machten sie einen Song pro Tag. „Es war eine ungewöhnliche aber perfekte Mischung aus Mutterschaft und Künstlertum“, sagt sie. „Es war eine Herausforderung beides zur gleichen Zeit zu machen, aber ich hatte keine andere Option. Ich fühlte mich derart gezwungen beides zu 100 Prozent zu machen, dass ich es nur so hinkriegen konnte. Ich habe dabei eine tiefe Affinität und eine große Dankbarkeit für Kaffee entwickelt und – zum ersten Mal in meinem Leben – für die Fähigkeit im Sitzen zu schlafen“, erzählt sie lachend.

Das Ergebnis besteht aus geheimnisvoll wirbelnden Rocksongs wie „Woman Down“, „Celebrity“ und „Numb“, die mit Sigsworths verwegene Sythie-Texturen und Drumloops regelrecht pulsieren und den sanfteren Songs wie „Win and Win“, „Receive“ und „Guardian“. Zusammen schrieben Morissette und Sigsworth, der auch schon mit Björk und Madonna arbeitete, zwischen 25 und 30 Songs. Um den elektronischen Vibes Wärme entgegenzusetzen, brachte Morissette Produzent Joe Chiccarelli (Jason Mraz, White Stripes, The Strokes) ins Spiel, der den Songs eine geerdete, organische Stimmung verlieh. „Guy steuert diese jenseitige, grenzenlose Magie bei, die aus technischer Sicht schon fast gelehrt wirkt“, erzählt Morissette, „und dann ist da Joe, der die Erzählung ehrt und diesen unglaublich modernen Rocksound erschafft. Für mich war diese Kombination die perfekte Ergänzung. Ich wollte, dass das Album die fantasievollen Aspekte dessen nutzt, was Technik ermöglichen kann, kombiniert mit einer menschlichen Erdung – und ich glaube, das haben wir erreicht.”

Sogar der Titel ist eine Referenz an die übergreifende Balance des Albums, obwohl Morissette zugibt, dass es eine Herausforderung war, etwas zu finden, das die ganze Bandbreite der Themen reflektierte.
„’Havoc’ bezieht sich auf den gleichnamigen Song und die Herausforderungen und Konsequenzen, die es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und sich von unterschiedlichen Süchten zu erholen“, erklärt sie. „’Bright Lights’ spricht sowohl die Spiritualität an, die alle Songs durchdringt, indem wir alle das ‚Licht’ in unserem tiefsten Inneren sind, als auch die brennende Hitze (oder hellen Lichter), die es auslöst, berühmt und im öffentlichen Interesse zu stehen, wie im Song „Celebrity“ beschrieben.“

Natürlich kennt Morissette sich da ganz gut aus. Die aus Ottawa stammende Kanadierin kam 1995 zum ersten Mal zu internationalem Ruhm, als sie ihr 4-fach Grammy-dekoriertes Album Jagged Little Pill veröffentlichte – mit 16-mal Platin noch heute die bestverkaufte Debüt-Veröffentlichung einer weiblichen Künstlerin in den USA und das weltweit meistverkaufte Debütalbum der Musikgeschichte. Sie hat eine Reihe unvergesslicher Singles mit den darauf folgenden Studioalben gelandet: Mit dem 1998er Supposed Former Infatuation Junkie (das auf No.1 in die Billboard Top 200 einstieg und auf dem die Grammy-nominierte Hitsingle „Thank U“ ist), Under Rug Swept von 2002 (das auch auf No.1 einstieg), mit So-Called Chaos von 2004 (mit dem Adult Top 40 Klassiker „Everything“) und mit dem Top 10 Album Flavors of Entanglement aus dem Jahr 2008. Sie hat weltweit mehr als 60 Millionen Alben verkauft, 7 Grammy Awards (und 14 weitere Grammy Nominierungen) sowie 12 Juno Awards gewonnen.

Aber trotz aller Anerkennungen ist doch Verbundenheit die eine Sache, nach der sich Morissette schon immer am meisten gesehnt hat. „Als Teenager dachte ich, dass der Ruhm mir größere Verbundenheit bescheren würde, aber tatsächlich war das Gegenteil der Fall“, stellt sie fest. „Stattdessen wurde ich zur Projektionsfläche für die Ideen von Leuten und das trieb sie tatsächlich weiter von mir weg, was niederschmetternd war. Der Grund, warum dieses neue Album sich so feierlich für mich anfühlt, ist, dass ich immer noch im Kontext von Popkultur existieren kann und gleichzeitig Verbundenheit erfahre – weil das Klima es jetzt zulässt. Ob Social Media, tweeten oder bloggen: All das erlaubt mir, die Intimität mit meinen Fans und Kollegen herzustellen, die ich immer wollte.”

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