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#Akzeleration [Broschiert]

Nick Land , Nick Srnicek , Alex William , Armen Avanessian , Franco Berardi , Patricia MacCormack , Benjamin Noys , Matteo Pasquinelli

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Kurzbeschreibung

5. Dezember 2013
Die heutige Form des Kapitalismus ist ein Objekt, das unaufhörlich in immer höheren Abstaktionsgraden ausufert. Wie können die hyperdynamischen Bewegungen, die sich auf den Finanzmärkten und im Technologiesektor abzeichnen, erfasst werden? Und noch wichtiger: Wer produziert und kontrolliert diese Bewegungen, Schübe und Ströme? Wie könnte ein alternatives politisches Subjekt aussehen, das ein solch komplexes Wissen schlichtweg nicht mehr mitbringen kann? Obwohl der Kognitive Kapitalismus die Lebenswirklichkeit bereits weithin eingenommen hat, kann und muss der Versuch unternommen werden, den Bewegungen in Form einer epistemischen Akzeleration nicht nur nach-, sondern zuvorzukommen.

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Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Faszination linker Denker für die Beschleunigung reicht von Marx/Engels Kommunistischem Manifest über Deleuze/Guattaris anti-ödipalen Nietzscheanismus und Nick Lands apokalyptische Deterritorialisierungsphantasien bis zu dem im Sommer 2013 online publizierten ACCELERATE Manifesto for an Accelerationist Politics. Aus dem Umkreis der philosophischen Bewegung des Spekulativen Realismus kommend, haben Nick Srnicek und Alex Williams, die Autoren dieses hier erstmals auf Deutsch abgedruckten Manifests, frischen Wind in den festgefahrenen und oft sterilen Diskurs der politischen Linken gebracht, der sich gerne in beschaulichem Lokalismus oder apokalyptischem Voluntarismus gefällt. Anknüpfend an Alberto Toscano und Ray Brassier, die jüngst die mythologische Figur des Prometheus wieder in die Diskussion eingebracht haben, kann von einem prometheischen Ansatz gesprochen werden. Er erleichtert den zuletzt von Alain Badiou und Slavoj Zizek popularisierten Rationalismus um seine dezisionistische oder voluntaristische Attitüde (die Beschwörung leerer Ereignisse) und bringt ihn stattdessen mit konkreten historischen, ökonomischen und biologischen Entwicklungen in Verbindung. Hauptsächlich wendet sich der Akzelerationismus jedoch gegen diverse Kardinaluntugenden einer gemütlichen und selbstzufriedenen Linken: die Fetischisierung basisdemokratischer Prozesse und die damit verbundene Authentizitätsnostalgie. Ähnlich wie der rationalistische Flügel des Spekulativen Realismus, der sich in prometheischer Aufklärungsaffirmation an der folk psychology (Alltagspsychologie) abarbeitet, wenden sich auch Srnicek und Williams gegen diverse Formen von folk politics (so der Titel eines gemeinsamen Buchprojekts), von folkloristischem Lokalismus-Kitsch. Ihre Polemik ist dabei von so erfrischender Klarheit, dass man glauben könnte, sie hätten ihre politischen, ökonomischen und philosophischen Studien in Berlin-Kreuzberg absolviert und nicht im rauen London.Der Kapitalismus ist das ist gegen jeden voluntaristischen, dezisionistischen oder kommunitaristischen Ansatz festzuhalten ein Objekt höchster Abstraktion. Sowohl die neoliberalen Macht- und Regierungsformen als auch die damit verbundenen Produktionsweisen sind in einer Weise zugleich abstrakt und allgegenwärtig, dass ein alternatives politisches Subjekt nur auf einem entsprechenden Komplexitäts- bzw. Abstraktionsniveau konzipiert werden kann.Statt einer rückwärtsgerichteten Verlangsamung bedarf progressives politisches Denken und Handeln heute einer epistemischen Akzeleration: Ohne eine entsprechende kognitive Karte, ein cognitive mapping auf der Höhe des wissenschaftlichen, technologischen und medialen Status quo ist politisches Handeln nicht möglich es sei denn, man verwechselt Politik mit dem, was, so Rancière polemisch, eher als gouvernmentale Administration oder polizeiliche Praxis zu verstehen ist. Jedem akzelerationistischen Denken liegt die Einschätzung zugrunde, dass den Widersprüchen (des Kapitalismus) mit einer Zuspitzung zu begegnen ist, wobei an dieser Stelle zwei miteinander zusammenhängende Risiken zu vermeiden sind: einerseits ein zynisches Vertrauen in eine politique du pire, andererseits die idealistische Hoffnung, dass die Intensivierung der krisenhaften Phänomene des Kapitalismus im gegenwärtigen Neoliberalismus nach dem Muster einer doppelten Negation zur Aufhebung von dessen inneren Widersprüchen, ja zu seiner völligen Implosion führen würde. Gleichwohl macht erst eine auf die Zukunft orientierte Beschleunigungspolitik, so jedenfalls die Autoren des Manifests, ein wahrhaft progressives Denken und Handeln möglich und eröffnet einen spekulativen Blick auf zukünftige politische Systeme. Mit dem Begriff der Zukunft ist eines der entscheidenden Schlagworte der Debatte pro und contra Akzelerationismus gefallen. ...

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Faszination linker Denker für die Beschleunigung reicht von Marx/Engels‘ Kommunistischem Manifest über Deleuze/Guattaris anti-ödipalen Nietzscheanismus und Nick Lands apokalyptische Deterritorialisierungsphantasien bis zu dem im Sommer 2013 online publizierten ACCELERATE Manifesto for an Accelerationist Politics. Aus dem Umkreis der philosophischen Bewegung des Spekulativen Realismus kommend, haben Nick Srnicek und Alex Williams, die Autoren dieses hier erstmals auf Deutsch abgedruckten Manifests, frischen Wind in den festgefahrenen und oft sterilen Diskurs der politischen Linken gebracht, der sich gerne in beschaulichem Lokalismus oder apokalyptischem Voluntarismus gefällt. Anknüpfend an Alberto Toscano und Ray Brassier, die jüngst die mythologische Figur des Prometheus wieder in die Diskussion eingebracht haben, kann von einem prometheischen Ansatz gesprochen werden. Er erleichtert den zuletzt von Alain Badiou und Slavoj Žižek popularisierten Rationalismus um seine dezisionistische oder voluntaristische Attitüde (die Beschwörung leerer Ereignisse) und bringt ihn stattdessen mit konkreten historischen, ökonomischen und biologischen Entwicklungen in Verbindung. Hauptsächlich wendet sich der Akzelerationismus jedoch gegen diverse Kardinaluntugenden einer gemütlichen und selbstzufriedenen Linken: die Fetischisierung basisdemokratischer Prozesse und die damit verbundene Authentizitätsnostalgie. Ähnlich wie der rationalistische Flügel des Spekulativen Realismus, der sich in prometheischer Aufklärungsaffirmation an der folk psychology (Alltagspsychologie) abarbeitet, wenden sich auch Srnicek und Williams gegen diverse Formen von folk politics (so der Titel eines gemeinsamen Buchprojekts), von folkloristischem Lokalismus-Kitsch. Ihre Polemik ist dabei von so erfrischender Klarheit, dass man glauben könnte, sie hätten ihre politischen, ökonomischen und philosophischen Studien in Berlin-Kreuzberg absolviert und nicht im rauen London. Der Kapitalismus ist – das ist gegen jeden voluntaristischen, dezisionistischen oder kommunitaristischen Ansatz festzuhalten – ein Objekt höchster Abstraktion. Sowohl die neoliberalen Macht- und Regierungsformen als auch die damit verbundenen Produktionsweisen sind in einer Weise zugleich abstrakt und allgegenwärtig, dass ein alternatives politisches Subjekt nur auf einem entsprechenden Komplexitäts- bzw. Abstraktionsniveau konzipiert werden kann. Statt einer rückwärtsgerichteten Verlangsamung bedarf progressives politisches Denken und Handeln heute einer epistemischen Akzeleration: Ohne eine entsprechende kognitive Karte, ein cognitive mapping auf der Höhe des wissenschaftlichen, technologischen und medialen Status quo ist politisches Handeln nicht möglich – es sei denn, man verwechselt Politik mit dem, was, so Rancière polemisch, eher als gouvernmentale Administration oder polizeiliche Praxis zu verstehen ist. Jedem akzelerationistischen Denken liegt die Einschätzung zugrunde, dass den Widersprüchen (des Kapitalismus) mit einer Zuspitzung zu begegnen ist, wobei an dieser Stelle zwei miteinander zusammenhängende Risiken zu vermeiden sind: einerseits ein zynisches Vertrauen in eine politique du pire, andererseits die idealistische Hoffnung, dass die Intensivierung der krisenhaften Phänomene des Kapitalismus im gegenwärtigen Neoliberalismus– nach dem Muster einer doppelten Negation – zur Aufhebung von dessen inneren Widersprüchen, ja zu seiner völligen Implosion führen würde. Gleichwohl macht erst eine auf die Zukunft orientierte Beschleunigungspolitik, so jedenfalls die Autoren des Manifests, ein wahrhaft progressives Denken und Handeln möglich – und eröffnet einen spekulativen Blick auf zukünftige politische Systeme. Mit dem Begriff der Zukunft ist eines der entscheidenden Schlagworte der Debatte pro und contra Akzelerationismus gefallen. Denn die unterschiedlichen (immer wieder auch zeitphilosophischen) Diskussionen zeigen, dass die Debatte um Geschichte und Zukunft des Akzelerationismus eine offene ist – und auch noch länger bleiben wird. Was die drei (oder, mit Marx, vier) Phasen des Akzelerationismus verbindet, die mit den eingangs genannten Autoren markiert sind, ist ein Wille zur Zukunft, ein Zukunftsbegehren, das sich im Falle des aktuellen Akzelerationismus gegen die Imaginationsschwäche und den Negativismus der Occupy-Bewegung richtet. Der »capitalist realism« (Marc Fisher) bedarf dringend alternativer Direktionen und entsprechender Fluchtgeschwindigkeiten des Denkens – escape velocities, um den Titel eines im November 2013 in New York abgehaltenen Symposiums zum Akzelerationismus zu zitieren.

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