Der guineische Sänger und Cora-Spieler Mory Kanté hat eine hinreißende Stimme und Gesangstechnik. Das Lied, das seine Stimme am besten zur Geltung bringt, ist nicht sein Welt-Hit "Yé Ké Yé Ké", sondern die eher stille Nummer "Nanfoulen". Dazu spielt er die Cora, ein wunderschönes westafrikanisches Zupfinstrument mit dickem Kürbisbauch und 21 Saiten, das im Klang irgendwo zwischen Gitarre und Harfe liegt. Das Album "Akwaba Beach" aus dem Jahre 1987 schmiegt sich ohne Zweifel europäischen Wünschen an Ethno-Pop an. Viele der Lieder haben tolle Tanz-Rhythmen, aber auch für den Musikliebhaber der sich den Kopfhörer aufsetzt, ist das Album durch und durch hörenswert.