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Aktion S.: Eine Hetzjagd nimmt ihren Lauf [Broschiert]

Daniel Saladin
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

10. März 2014
Am 7. Juli 2009 frühmorgens klingelt es an der Wohnungstüre von S. Draußen steht die Polizei und begehrt Einlass. Auf dem Hausdurchsuchungsbefehl steht »Pornografie etc.«. Die Wohnung wird durchwühlt. S. wird abgeführt. Einen konkreten Grund gibt es nicht. Stattdessen der unausgesprochene Verdacht: Das ist einer ... S. ist Deutschlehrer an einem Gym­na­sium in der Stadt Zürich. Er hat mit seinen 14- und 15-jährigen Schülern und Schülerinnen Texte der Welt­literatur gelesen, darunter Frank Wedekinds Frühlings Erwachen. Diese Texte werden nun zum Corpus Delicti. Dazu Aktfotografien, die der Lehrer vor Jahren für private Zwecke aus dem Internet heruntergeladen hat. Die Denunziation ist von der Mutter einer Schülerin ausgegangen und eins zu eins als Anklage übernommen worden; die Staatsanwaltschaft hat den inkriminierten Unterricht niemals untersucht, stattdessen den Fall über Jahre verschleppt. Ein Justizskandal? Oder vielmehr eine skandalöse Normalität? S. ist Daniel Saladin, der Autor dieses Buches. Er beschreibt, was ihm widerfahren ist, und stellt diese Erfahrung in einen zivilisationskritischen Rahmen. Das Buch ist auch eine Reflexion über Hatzszenarien, Justiz und Pornografie.

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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Rotpunktverlag; Auflage: 1 (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3858695831
  • ISBN-13: 978-3858695833
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 411.081 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Saladins Bericht ist eine Mischung aus Krimi, Kultursoziologie, Philosophie, Literaturgeschichte, Psychologie und Jurisprudenz. Ein Gewebe aus Sachdokumentation, berührender und stilistisch meisterhaften Poesie, literarischen und linguistischen Lehrstunden, kunstvollen Dialogen. Und das Buch ist unverkennbar auch eine Rechtfertigungs- und Streitschrift eines zutiefst in seiner Würde verletzten öffentlichen Menschen (als Lehrer und Schriftsteller). (Anton Strittmatter, Bildung Schweiz, Mai 2014)

Was eine Schnellschuss-Justiz anrichten kann, wie sie einbricht in das Leben eines gebildeten, belesenen, kritischen Staatsbürgers, wie sie ihn ohne jeden strafrechtlich haltbaren Grund aus der Bahn wirft, wie sie sein Leben zerstört - in diesem Buch kann man es lesen. »Eine Hetzjagd« ist ein Buch auch über die strafrechtliche Hysterie, die die Wörter »Pornografie» und »Pädophilie« heute auslösen können. (Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 15. April 2014)

Hat man dieses Buch gelesen, beginnt man nachzudenken über die Kunst, über Pornografie, über den Rechtsstaat, das System, dessen Willkür und Macht. Mag sein, dass der Fall Saladin ein Einzelfall bleiben wird, bei dem zu vieles falsch gemacht wurde - und doch: wir alle, die wir in der Schweiz wohnen, sind einem Rechtsstaat unterworfen, der zu solchen Verleumdungen fähig ist. Eine ernüchternde Feststellung, die nicht leicht zu verdauen ist. Doch genau deshalb war es wichtig, dass Saladin sein Buch geschrieben hat - dass es gelesen wird - und dass Veränderungen angeregt werden. (Marino Ferri, buecherrezension.com, April 2014)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Daniel Saladin, geboren 1963, unterrichtete Deutsche Literatur, Linguistik, Philosophie, Theater und Film. Bisherige Veröffentlichungen: Kurzgeschichten in der Anthologie Schnell gehen auf Schnee (Rotpunktverlag, 1998), Getötet wird keiner (Roman, Rotpunktverlag, 1999), Erzählung Klara (1996). Reisen nach Indien (Gastdozent an der Rajasthan State University Jaipur 2004/05) und nach Georgien. Daniel Saladin lebt mit Frau und Tochter in Norddeutschland.

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Eine Anklage, die nie hätte sein dürfen. Eine zerstörte Existenz, die von den Zerstörern nie richtig als Mensch wahrgenommen wurde. Ein Lehrstück zu Inkompetenz und schierer Borniertheit in Teilen von Justiz und Verwaltung. Ein Lehrstück, auch, zur Symbolkraft von Begriffen, von Sprache, von Etiketten, die man kaum je wieder abstreifen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schlaglicht auf die Mechanik des Zeitgeistes 17. April 2014
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Vorliegend ein Tatsachenbericht über eine Begebenheit von der Art, wie sie gelegentlich auch literarisch gestaltet wird, etwa alptraumhaft von Kafka („Der Process“), noch absurder von Nabokov („Einladung zur Enthauptung“) oder kalt, kurz und trist von E. v. Salomon („Das Schicksal des A.D“.). Wäre die Begebenheit rein mechanisch und anonym gewesen, so hätte man vielleicht darüber lachen können, wie etwa über Chaplin in „Modern Times“. Hier aber ergibt die Analyse Menschen, die zur Mechanik hinzu treten, Menschen wie Du und ich, alle ein wenig beschränkt und dumm, voreingenommen und im dumpfen Zeitgeist befangen (im Nabokov’schen Poshlost‘), dazu eingebildet und einander das Quentchen Abglanz neidend, das vielleicht von der herrschenden Macht auf sie abfallen könnte. Wer hier hinein gerät, lebt rasch einmal eingeschlossen in seinem eigenen Abort. In Zeiten der Aufruhr, der Angst und des sich immer rascher drehenden Kulturkarussells sind Menschen nötig, die sich der ihnen zukommenden Verantwortung bewusst sind und die auch verantwortlich handeln. Leider sind dies nur wenige.
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