Pressestimmen
28.08.2000 / Darmstädter Echo: Blick in die Finanzzukunft "Der Autor erläutert schwierige Themen in einfacher Form."
23.02.2001 / Badische Zeitung: Erst lesen - dann spekulieren "Mit diesem geballten, übersichtlich aufbereiteten Wissen verfügt ein Aktionär über alles, was er im Börsenleben braucht."
Kurzbeschreibung
Geschickte Auswahl und richtiges Timing sind das A und O im Börsengeschäft. Doch welche Strategien dabei wirklich zum Erfolg führen, hängt von Ihrer Persönlichkeit, Ihrer Risikobereitschaft und Ihrem Vorwissen ab. Werner Schwanfelder stellt das ganze Spektrum möglicher Anlagestrategien vor und hilft Ihnen bei der Auswahl der für Sie am besten geeigneten. Ein Buch für alle, die ihren persönlichen Anlageerfolg nicht länger dem Zufall überlassen wollen.
Der Verlag über das Buch
Maßgeschneiderte Anlagestrategien Die nächste Dimension des Börsenerfolgs Viele private Geldanleger haben in den letzten Jahren den Einstieg in die Aktienanlage gewagt. Nach den ersten Erfahrungen tauchen jedoch Fragen auf: "Welche Aktien soll ich wann kaufen und wann verkaufen?" Geschickte Auswahl und richtiges Timing sind der Dreh- und Angelpunkt im Börsengeschäft. Dazu gibt es je nach Persönlichkeit, Risikoeinstellung und Vorwissen verschiedene geeignete Strategien.
Mit Werner Schwanfelders neuem Buch ist dauerhafter Börsenerfolg nur noch eine Frage der Zeit. Der Bestseller-Autor zeigt, wie man das Risiko an der Börse eingrenzen und nach welchen Kriterien unter den gehandelten Unternehmen auswählen kann. Anleitungen zur Bestimmung des geeigneten Zeitpunkts für An- und Verkauf und die durchgängige Bewertung aller vorgestellten Strategien nach den Kriterien Vorwissen, Umsetzbarkeit und Chancen zur Gewinnsteigerung helfen dem Leser zusätzlich, eine maßgeschneiderte Vorgehensweise für den eigenen Börsenerfolg zu entwickeln.
Das Buch knüpft an Schwanfelders Einführung Aktien für Einsteiger an, in dem der Leser über die Grundlagen der Aktienanlage informiert wird. Die Themenschwerpunkte in Aktien für Fortgeschrittene sind Anlagefahrplan, Risikostrategie, Auswahlstrategie, Zeitmanagement, Fundamentalanalyse und Technische Analyse. Darüber hinaus bietet das Buch Informationen über Online-Banking und beinhaltet eine umfangreiche Liste wichtiger Internet-Adressen für Aktionäre und solche, die es werden wollen.
Der Autor
Werner Schwanfelder, Finanzexperte, ist bei einem multinationalen Unternehmen tätig. Seit Jahren publiziert er zum Thema Geldanlage. Sein Bestseller Aktien für Einsteiger (Campus, 6. Aufl. 2001) ist seit mehr als zwei Jahren auf allen Wirtschafts-Bestsellerlisten vertreten. Bei Campus sind außerdem von ihm erschienen: Optionsscheine für Einsteiger (1998), Vermögensaufbau für Einsteiger (1999) sowie Internet für Geldanleger (1999).
Über den Autor
Werner Schwanfelder, Finanzexperte, ist Einkaufsleiter bei einem multinationalen Unternehmen. Seit Jahren publiziert er zum Thema Geldanlage und tritt als Experte in Fernsehsendungen auf. Sein Bestseller Aktien für Einsteiger (Campus, 4. Aufl. 1999) ist seit mehr als zwei Jahren auf allen Wirtschafts-Bestsellerlisten vertreten.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Das persönliche Anlagekonzept Grundlage für jede Geldanlage ist ein ganz persönliches Anlagekonzept. Dieses muss sich jeder Anleger selbst erarbeiten. Es gibt keine Geldanlage von der Stange, und eine Empfehlung kann für den einen richtig sein, für den anderen jedoch verkehrt. Das bedeutet, dass jeder Anleger bereit sein muss, ein bestimmtes Maß an Zeit und Arbeit in das persönliche Anlagekonzept zu investieren. Jeder Anleger muss von seiner Strategie überzeugt sein, muss sie verinnerlicht haben und später auch danach handeln. Das heißt, er muss seine Strategie erleben, manchmal auch erdulden, und er muss die Konsequenzen daraus ziehen. Ich habe durch meine Geldanlagen viel gelernt. Dieses Lernen war aber nicht immer schmerzfrei, und es hat ab und zu auch eine Menge Geld gekostet. Schließlich habe ich mein persönliches Anlagenkonzept gefunden. Ich weiß, was ich will. Ebenso wichtig ist aber auch, dass ich weiß, was ich nicht will. Ich kenne mich mit Aktien aus. Ich bin allerdings kein Händler oder Berater, der täglich mit ihnen zu tun hat, und vielleicht habe ich mir daher auch die Freiheit des Denkens bewahrt. Ich kenne meine Informationskanäle. Ich weiß genau, an welcher Stelle die für mich wichtigen Kurse in meiner Zeitung stehen. Ich weiß genau, welche Internetadresse mir schnell den gewünschten Chart liefert. Ich weiß, wie viel Geld ich einsetzen will und wie ich es verteile. Ich kann auch das Risiko einschätzen, das ich mit einer Anlage eingehe. Ich habe zu jeder Anlage, die ich tätige, eine Meinung. Ich kenne den Einstiegskurs und den Ausstiegskurs. Und wenn ich in Urlaub fahre, dann erteile ich meine Kauf- und Verkaufsaufträge im Voraus. Ich habe auch ein Ziel: Ich weiß, welches Vermögen ich in zehn Jahren besitzen möchte. Ich weiß sogar, wie ich einen Großteil davon verwenden werde - ich werde ihn nicht in Konsum umsetzen, sondern wieder anlegen. 1 = Der erste Schritt zum persönlichen Anlagekonzept besteht darin, sich mit der Welt der Geldanlagen vertraut zu machen. Was eigentlich ist eine Geldanlage? Der Begriff "Geldanlage" hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Begriff "Sparen". Sparen wiederum bedeutet nichts anderes als "Vorsorge treffen". Da fast jeder Vorsorge trifft, könnte man mutmaßen, jeder beschäftige sich auch mit Geldanlage. Es ist richtig: Jeder spart, und damit betreibt jeder eine gewisse Art von Geldanlage. Man spart, um sich zu einem späteren Zeitpunkt etwas leisten zu können, was man sich sonst nicht leisten könnte. Aber die Sparziele sind dabei individuell sehr unterschiedlich: Der Student spart für eine Reise. Die Familie spart für ein Haus. Der Arbeitnehmer spart für die Sicherung seiner Rente. Jeder Sparvorgang ist eine Geldanlage, auch wenn sie nicht unbedingt der Vermögensbildung dient. Der Student, der für eine Reise spart, mag diese genießen, aber er bildet kein Vermögen. Die Familie, die für ein Eigenheim spart, bildet Vermögen, selbst wenn sie später in ihrem Häuschen lebt und damit aus dem Vermögen keinen Ertrag in Mark und Pfennig zieht. Der Arbeitnehmer, der Geld anlegt, um seine Rente zu sichern, bildet Vermögen und erhält darauf Zinsen. Von den Zinsen wird er einmal seine Rente aufbessern. Die Sparziele werden, neben den sicherlich sehr individuellen Wünschen, von zwei wichtigen Parametern bestimmt, dem Lebensalter und dem verfügbaren Sparbetrag. Beide Parameter stehen zueinander in einer gewissen Beziehung. Das Lebensalter kann man zunächst ganz grob unterteilen in Jugend- und Ausbildungszeit, Erwerbsleben und Alters- und Rentenzeit. In jeder Lebensphase gestaltet sich das Sparen anders und man kann einen unterschiedlich hohen Betrag sparen. Im Erwerbsleben wird der verfügbare Sparbetrag in der Regel am höchsten sein. Neben Sparzielen und verfügbarem Sparbetrag ist noch die Einstellung des Anlegers zum Risiko von Bedeutung. Da ein gewisses Risiko in jeder Geldanlage steckt, kann man sich um die Beantwortung dieser Frage nicht "herummogeln". Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen Risiko und Rendite: Je höher das Risiko, desto höher die Rendite; je geringer das Risiko, desto geringer die Rendite. Daher ist es für den Anleger wichtig, sich selbst zu erkennen: Welches Risiko ist er bereit zu übernehmen? Die Bereitschaft zur Risikoübernahme ist von den in Übersicht 1 beschriebenen Parametern abhängig.
Auszug aus Aktien für Fortgeschrittene. 56 maßgeschneiderte Strategien für Auswahl und Timing. von Werner Schwanfelder. Copyright © 0. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Das persönliche Anlagekonzept Grundlage für jede Geldanlage ist ein ganz persönliches Anlagekonzept. Dieses muss sich jeder Anleger selbst erarbeiten. Es gibt keine Geldanlage von der Stange, und eine Empfehlung kann für den einen richtig sein, für den anderen jedoch verkehrt. Das bedeutet, dass jeder Anleger bereit sein muss, ein bestimmtes Maß an Zeit und Arbeit in das persönliche Anlagekonzept zu investieren. Jeder Anleger muss von seiner Strategie überzeugt sein, muss sie verinnerlicht haben und später auch danach handeln. Das heißt, er muss seine Strategie erleben, manchmal auch erdulden, und er muss die Konsequenzen daraus ziehen. Ich habe durch meine Geldanlagen viel gelernt. Dieses Lernen war aber nicht immer schmerzfrei, und es hat ab und zu auch eine Menge Geld gekostet. Schließlich habe ich mein persönliches Anlagenkonzept gefunden. Ich weiß, was ich will. Ebenso wichtig ist aber auch, dass ich weiß, was ich nicht will. Ich kenne mich mit Aktien aus. Ich bin allerdings kein Händler oder Berater, der täglich mit ihnen zu tun hat, und vielleicht habe ich mir daher auch die Freiheit des Denkens bewahrt. Ich kenne meine Informationskanäle. Ich weiß genau, an welcher Stelle die für mich wichtigen Kurse in meiner Zeitung stehen. Ich weiß genau, welche Internetadresse mir schnell den gewünschten Chart liefert. Ich weiß, wie viel Geld ich einsetzen will und wie ich es verteile. Ich kann auch das Risiko einschätzen, das ich mit einer Anlage eingehe. Ich habe zu jeder Anlage, die ich tätige, eine Meinung. Ich kenne den Einstiegskurs und den Ausstiegskurs. Und wenn ich in Urlaub fahre, dann erteile ich meine Kauf- und Verkaufsaufträge im Voraus. Ich habe auch ein Ziel: Ich weiß, welches Vermögen ich in zehn Jahren besitzen möchte. Ich weiß sogar, wie ich einen Großteil davon verwenden werde - ich werde ihn nicht in Konsum umsetzen, sondern wieder anlegen. Der erste Schritt zum persönlichen Anlagekonzept besteht darin, sich mit der Welt der Geldanlagen vertraut zu machen. Was eigentlich ist eine Geldanlage? Der Begriff »Geldanlage« hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Begriff »Sparen«. Sparen wiederum bedeutet nichts anderes als »Vorsorge treffen«. Da fast jeder Vorsorge trifft, könnte man mutmaßen, jeder beschäftige sich auch mit Geldanlage. Es ist richtig: Jeder spart, und damit betreibt jeder eine gewisse Art von Geldanlage. Man spart, um sich zu einem späteren Zeitpunkt etwas leisten zu können, was man sich sonst nicht leisten könnte. Aber die Sparziele sind dabei individuell sehr unterschiedlich: Der Student spart für eine Reise. Die Familie spart für ein Haus. Der Arbeitnehmer spart für die Sicherung seiner Rente. Jeder Sparvorgang ist eine Geldanlage, auch wenn sie nicht unbedingt der Vermögensbildung dient. Der Student, der für eine Reise spart, mag diese genießen, aber er bildet kein Vermögen. Die Familie, die für ein Eigenheim spart, bildet Vermögen, selbst wenn sie später in ihrem Häuschen lebt und damit aus dem Vermögen keinen Ertrag in Mark und Pfennig zieht. Der Arbeitnehmer, der Geld anlegt, um seine Rente zu sichern, bildet Vermögen und erhält darauf Zinsen. Von den Zinsen wird er einmal seine Rente aufbessern. Die Sparziele werden, neben den sicherlich sehr individuellen Wünschen, von zwei wichtigen Parametern bestimmt, dem Lebensalter und dem verfügbaren Sparbetrag. Beide Parameter stehen zueinander in einer gewissen Beziehung. Das Lebensalter kann man zunächst ganz grob unterteilen in Jugend- und Ausbildungszeit, Erwerbsleben und Alters- und Rentenzeit. In jeder Lebensphase gestaltet sich das Sparen anders und man kann einen unterschiedlich hohen Betrag sparen. Im Erwerbsleben wird der verfügbare Sparbetrag in der Regel am höchsten sein. Neben Sparzielen und verfügbarem Sparbetrag ist noch die Einstellung des Anlegers zum Risiko von Bedeutung. Da ein gewisses Risiko in jeder Geldanlage steckt, kann man sich um die Beantwortung dieser Frage nicht »herummogeln«. Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen Risiko und Rendite: je höher das Risiko, desto höher die Rendite; je geringer das Risiko, desto geringer die Rendite. Daher ist es für den Anleger wichtig, sich selbst zu erkennen: Welches Risiko ist er bereit zu übernehmen? Die Bereitschaft zur Risikoübernahme ist von den in Übersicht 1 beschriebenen Parametern abhängig.