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Produktinformation
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Eins steht fest: Kunstdiebstahl ist so alt wie die Kunst selbst. Das zeigt das Autorenduo in ihrem Buch, zumindest am Rande. Detailliert nämlich setzen sich Nora und Stefan Koldehoff an Hand von 15 Fällen mit den dreistesten Dieben und ihren Taten von 1911 (Mona Lisa) bis 2003 (Saliera) auseinander. Weitere Kapitel stellen mit dem Detektiv Charles Hill, dem Fahnder Ernst Schöller (BKA), dem Versicherer Thomas Wessel (Axa Art) und der Archivarin Ulli Seegers vom Kölner Art Loss Register Menschen vor, die an der Aufklärung solcher Fälle beteiligt sind. Ein Anhang dokumentiert die Kunstdiebstähle des Schweizer Stéphane Breitwieser und bietet eine Chronologie der Museumsbrüche von 1950 bis heute.
Im DuMont Verlag hatte der 37-jährige Kunstgeschichtler Stefan Koldehoff mit (Van Gogh. Mythos und Wirklichkeit bereits vor einiger Zeit ein viel beachtetes Buch vorgelegt. Nun erzählt er, gemeinsam mit seiner Frau, von den vielen van Goghs, Picassos, Monets und Cranachs, die teils mit Waffengewalt, teils aber einfach auch nur dadurch aus den Sammlungen verschwanden, dass jemand sie am helllichten Tag vom Nagel nahm. Dabei zeigt sich, dass die Vorstellung vom schwerreichen Kunstliebhaber als Auftraggeber weitgehend ein Mythos ist. Vielmehr spielen auch bei Kunstdiebstählen Geldwäsche, Drogenhandel und Erpressung eine Rolle. Aber das macht das rundherum erhellende Buch nicht weniger spannend: ganz im Gegenteil. -- Isa Gerck
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