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Aktenzeichen Kunst: Die spektakulärsten Kunstdiebstähle der Welt
 
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Aktenzeichen Kunst: Die spektakulärsten Kunstdiebstähle der Welt [Gebundene Ausgabe]

Nora Koldehoff , Stefan Koldehoff
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 264 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 2 (31. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832174354
  • ISBN-13: 978-3832174354
  • Größe und/oder Gewicht: 25,2 x 17,2 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 314.243 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de

Wie sich die Bilder gleichen. Wer Nora und Stefan Koldehoffs Aktenzeichen Kunst. Die spektakulärsten Kunstdiebstähle der Welt zur Hand nimmt, wird spätestens beim Kapitel über den Raub von Edvard Munchs weltberühmten Gemälde „Der Schrei“ 1994 aus der Nationalgalerie von Oslo ein wenig stutzen. Denn das verschwommene Foto von den beiden Tätern, die in aller Seelenruhe (und verdeckt von ihrer Beute) zum Wagen gehen, ähneln merkwürdig jenen Bildern, die anlässlich des Diebstahls von Munchs „Der Schrei“ in Oslo 2004 von den Art Nappern durch die Gazetten geisterten. Wiederholt sich denn auch die kriminelle Kunstgeschichte unentwegt?

Eins steht fest: Kunstdiebstahl ist so alt wie die Kunst selbst. Das zeigt das Autorenduo in ihrem Buch, zumindest am Rande. Detailliert nämlich setzen sich Nora und Stefan Koldehoff an Hand von 15 Fällen mit den dreistesten Dieben und ihren Taten von 1911 („Mona Lisa“) bis 2003 („Saliera“) auseinander. Weitere Kapitel stellen mit dem Detektiv Charles Hill, dem Fahnder Ernst Schöller (BKA), dem Versicherer Thomas Wessel (Axa Art) und der Archivarin Ulli Seegers vom Kölner Art Loss Register Menschen vor, die an der Aufklärung solcher Fälle beteiligt sind. Ein Anhang dokumentiert die Kunstdiebstähle des Schweizer Stéphane Breitwieser und bietet eine Chronologie der Museumsbrüche von 1950 bis heute.

Im DuMont Verlag hatte der 37-jährige Kunstgeschichtler Stefan Koldehoff mit (Van Gogh. Mythos und Wirklichkeit bereits vor einiger Zeit ein viel beachtetes Buch vorgelegt. Nun erzählt er, gemeinsam mit seiner Frau, von den vielen van Goghs, Picassos, Monets und Cranachs, die teils mit Waffengewalt, teils aber einfach auch nur dadurch aus den Sammlungen verschwanden, dass jemand sie am helllichten Tag vom Nagel nahm. Dabei zeigt sich, dass die Vorstellung vom schwerreichen Kunstliebhaber als Auftraggeber weitgehend ein Mythos ist. Vielmehr spielen auch bei Kunstdiebstählen Geldwäsche, Drogenhandel und Erpressung eine Rolle. Aber das macht das rundherum erhellende Buch nicht weniger spannend: ganz im Gegenteil. -- Isa Gerck

Kurzbeschreibung

Kunstraub zählt nach Schätzungen von Interpol neben dem Drogen- und Menschenhandel zu den lukrativsten kriminellen Delikten Der italienische Anstreicher, der die Mona Lisa aus dem Louvre ›befreit‹, um sie in das Heimatland Leonardos zurückzubringen; der erfolgreiche Coup einer Diebesbande, die 30 Werke Van Goghs in Amsterdam aus dem Museum schafft, dann aber gefasst wird, als ihr Fluchtwagen mit einer Panne liegen bleibt; ein Picasso-Gemälde, das Unbekannte einem saudischen Milliardär von dessen Yacht stehlen: so spannend wie die Taten der größten Kunsträuber aller Zeiten ist ihr Hintergrund. Nicht der verrückte Sammler, der die angebeteten Van Goghs in seinem Kellerverlies versteckt, sondern international agierende Banden sind in diese Fälle zwischen Geldwäsche, Drogenhandel und Erpressung verwickelt. Die Einblicke in eine noch weitgehend unbekannte Kriminalwelt mit Hintergrundinformationen aus erster Hand in Gesprächen mit Fahndern (etwa dem ehemaligen Scotland Yard-Chefinspektor Charles Hill oder einem leitenden Hauptkommissar des Kunstraubdezernats beim LKA in Stuttgart) und Tätern machen dieses Buch selbst zu einem spannenden Krimi mit dem Effekt einer Realityserie – denn man darf nicht vergessen: all dies ist wirklich geschehen!

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Journalistisch 31. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die "spektalulärsten Kunstdiebstähle der Welt" verspricht das Werk zu beschreiben. 15 solcher Delikte (auch Raub zählen die Autoren dazu) werden tatsächlich beschrieben. Leicht zu lesen, wie eine Zeitung, allerdings auch mit nicht allzuviel Tiefgang. Am Interessantesten sind noch die Interviews mit 4 Experten zum Thema Kunstraub.
Die Fotos sind von mäßiger Druckqualität und oft nicht informativ.
Dass (im Kapitel "Raub der Saliera", S. 160) der österreichische Bundeskanzler den Vornamen Franz (statt Wolfgang) bekommt, deutet nicht gerade auf sorgfältige Recherche hin.
Ärgerlich auch die Platzverschwendung; hat man schon im Hauptteil den Rand eher üppig bemessen, ist die Textspalte bei den Interviews mit den Experten gerade noch gut halb so breit wie die Seite. So kann man Bücher auch dicker (und teurer) machen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mehr wäre mehr 2. Juni 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist wirklich sehr interessant, aber stellenweise nicht besonders gut recherchiert. Vor allem am Schluß mit ellenlangen und ermüdenden, aber seitenfüllenden (über 50 Seiten!) Aufzählungen von Kunstdiebstählen stößt man immer wieder auf Flüchtigkeitsfehler und kleine Ärgernisse, in der Art z.B. wenn man erfährt, daß das Gemälde "Junger Baum" gestohlen wurde. Wer es gemalt hat oder die näheren Umstände bleiben rätselhaft. Man liest das Buch sehr schnell, aber im Nachhinein bleibt ein etwas dürftiger Nachgeschmack. Dazu kommt die etwas oberflächliche Schreibweise. Fazit: Für knappe 30 Euro darf man eigentlich mehr erwarten.
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Interessantes Buch 30. April 2011
Von scribbler
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch berichtet über spannende Fälle von Kunstraub.Teilweise sind die Fälle etwas zu knapp dargestellt.
Das beigegebene Bildmaterial ist uninteressant. Statt technisch schlechter Fotos von Tatorten wären ein paar
Grundrissskizzen und dergleichen aufschlussreicher.
Trotzdem ist es eine Fundgrube für jeden, der sich für das Thema interessiert.
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