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Kundenrezensionen

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am 26. August 2005
Die folgende Rezension beschränkt sich auf eine Bewertung der Serie, die technische Verarbeitung der DVDs ist ausreichend und wird trotz kleinerer Mängel niemandes Freude beim Anschauen der Serie verderben.
Worum es bei Akte X im Großen und Ganzen geht, ist wohl jedem klar. Zwei FBI-Agenten, die einer Art Sonderabteilung für unerklärliche Phänomene zugeteilt sind, untersuchen Fälle paranormaler Natur.
Dabei wurde von den Schöpfern dieser Fernsehserie (!) sowohl eine Bildästhetik als auch eine dramaturgische Tiefe (dies vor allem in späteren Staffeln) erreicht, die sich mühelos mit jeder teuren Filmproduktion messen können, ja die meisten davon sogar übertreffen.
Wie ein roter Faden zieht sich eine Verschwörungsgeschichte durch die Handlung aller neun Staffeln. In dieser ersten Staffel steckt diese Mythologie noch in den Kinderschuhen und entwickeln sich erst gegen Ende der Staffel bedeutend weiter.
Doch gerade die Einzelfolgen, die zwar selbstverständlich der Entwicklung der beiden Charaktere folgen, jedoch thematisch wenig oder gar nichts mit der Verschwörung zu tun haben, sind in dieser ersten Staffel häufig erstklassig geraten.
Da sich meine Rezension eher an Leute richtet, die Akte X zumindest grob kennen, verzichte ich auf weitere Ausführungen zum allgemeinen Charakter der Serie und gehe nun zu den Einzelwertungen der Folgen über.
Ich fasse den ungefähren Inhalt der Episoden sehr kurz zusammen, unterscheide ob es eine Mythologie- oder Einzelfolge ist und bewerte sie anschließend mit einer Schulnote.
1. Pilotfilm "Gezeichnet"
Mulder und Scully's erste Begegnung und erster Fall. Mythologie, Note 1
2. Die Warnung
Handelt von geheimen Flugzeugen, die mit UFO-Technologie gebaut werden, erstes Auftreten des Informanten "Deep Throat". Recht interessante Geschichte, reichlich Spannung.
Mythologie, Note 2+
3. Das Nest
Handelt vom leberfressenden Mutanten Tooms. Ein erster Höhepunkt. Sehr spannend, düster und unheimlich.
Einzelfolge, Note 1+
4. Signale
Ein Mädchen wird von Außerirdischen entführt, welche ihren Bruder anschließend als Medium verwenden, um ihre baldige Rückkehr anzukündigen. Wirft einen Blick auf Mulder's Gefühlswelt und vor Allem daher interessant.
Mythologie, Note 2
5. Der Teufel von Jersey
Handelt von einem Paar wilder Menschen in der Umgebung Atlantic City's. Nicht allzu spannend, hat aber streckenweise gewisse Stärken.
Einzelfolge, Note 3
6. Schatten
Handelt von einer Frau, ihrem für ihre Umwelt gefährlichen Schutzengel und einem Betrug, den dieser aufzudecken hilft. Ebenfalls nur streckenweise spannend.
Einzelfolge, Note 3+
7. Die Maschine
Handelt von einem lernfähigen Supercomputer, der eine zerstörerische Persönlichkeit entwickelt. Etwas hanebüchene Geschichte, aber durchaus spannend.
Einzelfolge, Note 3
8. Eis
Mulder und Scully reisen mit drei weiteren Personen zu einer Forschungsstation im hohen Norden, wo sie auf einen gefährlichen Organismus treffen. Eine der besten Akte-X-Folgen überhaupt, vor allem dank erstklassiger klaustrophobischer Atmosphäre.
Einzelfolge, Note 1+
9. Besessen
Ein bekannter Astronaut wird von einem Geistwesen heimgesucht, welches dem Marsgesicht zu entspringen scheint. Langweilig, einer der Tiefpunkte der Serie trotz eines Riesen Budgets.
Einzelfolge, Note 5
10. Gefallener Engel
Ein UFO stürzt ins Wisconsin ab und die Regierung setzt Alles daran, den flüchtigen Insassen zu finden. Sehr spannend; ein neuer Charakter, Max Fenig, wird eingeführt.
Mythologie, Note 1-
11. Eve
Handelt von einem Kloning-Projekt, das hochintelligente, aber geisteskranke Superhirne hervorgebracht hat. Im Mittelpunkt stehen zwei sich exakt gleichende Mädchen mit tödlicher Mordlust. Interessante Handlung, bösartige Mädchen.
Einzelfolge, aber nicht ganz von der Mythologie zu trennen, Note 1
12. Feuer
Eine Reihe unerklärlicher Brandstiftungen gibt Rätsel auf. Sie scheinen auf einen Mann, der bei ihnen immer anwesend war, zurückzuführen sein. Vor allem das Psychospiel von Mulder's englischen Ex-Geliebten, die ihn in diesem Fall um Hilfe bittet, macht den Reiz dieser Episode aus.
Einzelfolge, Note 1
13. Die Botschaft
Ein Serienmörder empfängt angeblich Botschaften, die zur Lösung eines Entführungsfalles beitragen können . Doch er will einen Deal, da ihm die Todesstrafe bevorsteht. Ein Meisterwerk, anstrengend, aber schauspielerisch von erster Güte (vor Allem Brad Dourif, der den Verurteilten spielt). In dieser Folge stirbt Scully's Vater, der durch den Mörder mit Scully zu kommunizieren scheint (ebenfalls tolle schausp. Leistungen).
Einzelfolge, Note 1+
14. Verlockungen
Ungeklärt Todesfälle nach dem Liebesspiel führen Scully und Mulder zu einer geheimnisvollen Sekte. Überraschendes Ende, spannende Momente, doch insgesamt eher durchschnittlich.
Einzelfolge, Note 3
15. Lazarus
Im leblosen Körper eines Freundes von Scully wird die Seele eines Bankräubers wiedergeboren. Es beginnt ein gefährliches Verwirrspiel. Interessante Geschichte, man erfährt etwas über Scully's Vergangenheit.
Einzelfolge, Note 2+
16. Ewige Jugend
Ein totgeglaubte Schwerverbrecher scheint unerklärlicherweise doch zu leben und in Freiheit zu sein und beginnt ein fieses Spiel mit Mulder, das Opfer fordert und diesen fertig macht. Doch es steckt noch mehr hinter dieser Geschichte. Böses Psychospiel, interessante Einblicke in Mulder's Anfangszeit beim FBI.
Einzelfolge, Note 1+
17. Täuschungsmanöver
Der Insasse eines abgestürzten UFO's wird offenbar in einem LKW zu einer geheimen Basis befördert. Mulder und Scully nehmen die Verfolgung auf. Höchst spannend, die bisher beste Mythologie-Folge.
Mythologie, Note 1+
18. Der Wunderheiler
Die Hände eines Wunderheilers scheinen mit einem Male nur noch tödlich zu wirken. Insgesamt durchschnittlich, doch Mulder's Dialoge mit dem Wunderheiler sind stark.
Einzelfolge, Note 2-
19. Verwandlungen
Ein Biest scheint in einem ländlichen Gebiet zu wüten, doch steckt wesentlich mehr dahinter. Cowboy- und Indianergeschichte, die gewisse Stärken und ein unheimliches Monster zu bieten hat.
Einzelfolge, Note 2
20. Der Kokon
Eine Gruppe Holzfäller verschwindet spurlos in einem Wald. Vor Ort kommen Scully und Mulder der Sache auf die Spur. Diese Folge um tödliche Insekten ist nach dem selben Schema wie das brilliante "Eis" aufgebaut, sie ist sogar ein regelrechter Klon. Aber ein sehr spannender und gelungener Klon.
Einzelfolge, Note 1+
21. Ein neues Nest
Der leberfressende Mutant Tooms kehrt zurück. Einführung von AD Skinner, einer der wichtigsten Figuren der Serie, auch ansonsten gelungene Fortsetzung.
Einzelfolge, Note 2+
22. Wiedergeboren
Ein ermordeter Polizist rächt sich an seinen Mördern, indem er sich des Körpers eines kleinen Mädchens bemächtigt. Mittelmäßig.
Einzelfolge, Note 3
23. Roland
Mehrere Todesfälle in einem Institut für Antriebstechnologie geben Rätsel auf. Der geistig behinderte Roland scheint irgendwie daran beteiligt zu sein. Intensiv und hervorragend gespielt, jedoch manchmal etwas langatmig.
Einzelfolge, Note 2
24. Das Labor
Ein scheinbar unkaputtbarer Mann verschwindet spurlos nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei. Doch die Geschichte entwickelt sich in eine'Richtung, mit der wohl niemand gerechnet hat... Eine rasante Folge, in der Vieles für die Mythologie eingeführt wird. Tod von Deep Throat, am Ende werden die X-Akten geschlossen. Eine Folge die Lust auf mehr macht.
Mythologie, Note 1+
Fazit: Ein Meilenstein des Fernsehens.
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am 15. Juni 2003
Ich hatte letztens das Bedürfnis mir mal wieder was richtig Gutes auf den Bildschirm zu holen und geriet dabei an dieses BoxSet. 8 Jahre ist es jetzt her, das diese Folgen zuerst im deutschen Fernsehen liefen und seit nunmehr etwas über 5 Jahren hab ich überhaupt keine Glotze mehr, weil das Niveau der TV-Sender ins Bodenlose gestürzt war. Zeit also sich mal wieder was zu gönnen.
Und Akte X ist so eine Serie die sich ohne Probleme zwischen die besten Fernsehserien aller Zeiten einordnen lässt (Captain Future, the Tripods, Robin Hood, Shaka Zulu, M.A.S.H. usw) und die DVDs präsentieren sich dementsprechend edel. Die ganze 1. Staffel mit einem 24 Seiten Booklet im schön aufgemachten BoxSet (nicht dieses halbe Staffel Drama a la Buffy oder Angel), sehr gute Bildqualität, die hervorragende deutsche Synchronisation (leider leider nur in DD 2.0) und nicht zuletzt das schwer in Worte zu fassende Akte X Feeling.
Es ist fast wie einst als ich jeden Donnerstag auf dem Sofa rumlümmelte und auf Mark Snows Titelmelodie gewartet hab, nur besser. :-) Keine lästige Werbung, ungeschnittene Folgen in drei Sprachen und einiges Bonusmaterial.
Und das gibt volle Punktzahl. :)
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am 8. April 2006
Im Herbst 1993 startete diese stilbildende und wegweisende Mystery-Serie, erdacht von Chris Carter. Von Beginn an fesselte die Geschichte der beiden FBI-Agenten Fox Mulder und Dana Scully zahllose Fans vor den Bildschirm. Die düstere Optik, die fantasievollen Geschichten, die sich allmählich immer weiter steigernde Paranoia und die einzigartige Chemie zwischen den Schauspielern David Duchovny und Gillian Anderson sorgte anfangs für einen echten Kult, der sich vor allem über das Internet und Mudpropaganda zur wohl wichtigsten Serie der 90er entwickelte.
Die auf dieser DVD-Box versammelten Episoden der 1. Staffel erzählen nicht nur von den unterschiedlichsten paranormalen Phänomenen wie leberfressenden Mutanten, wilden Menschen, Poltergeistern, Werwölfen, Wunderheilern und bizarren Parasiten, sondern etablieren zugleich auch die Grundsteine der "Akte-X-Mythologie", die sich mit UFOs, Außerirdischen der damit verbundenen Verschwörung auf den höchsten Ebenen der Macht befaßt.
Diese Mythologie beginnt bereits in dem für damalige Verhältnisse wahrhaft erschreckenden Pilotfilm "Gezeichnet", der in nur 45 Minuten die beiden Helden einführt, die Hintergrundgeschichte um das Verschwinden von Mulders Schwester Samantha etabliert und mit den bizarren Ereignissen um die mutmaßliche Entführung von Teenagern durch Außerirdische eine spannende wie mysteriöse Handlung erzählt. Die weiteren UFO-Verschwörungs-Episoden sollten sich zu den großen Höhepunkten der Staffel entwickeln: "Die Warnung", "Signale", "Gefallener Engel", "Täuschungsmanöver" und das grandiose Staffelfinale "Das Labor" gehören allesamt zu den klassischen "Akte-X"-Folgen und sind schlicht Pflichtprogramm für alle, die sich mit der Serie beschäftigen. Daneben wird mit dem Thema illegaler Menschenversuche ein weiterer Erzählstrang aufgebaut, der für die UFO-Geschichten in "Akte X" noch wichtig werden sollte, insbesondere die Klone aus "Eve" oder die Suche nach dem Jungbrunnen in "Ewige Jugend".
Aber auch viele der "Monster-der-Woche"-Episoden, die zwischen den Mythologie-Folgen plaziert sind, sind auch heute noch genauso faszinierend wie damals 1993/94: "Das Nest" und "Ein neues Nest" mit dem unheimlichen Mutanten Eugene Tooms, "Eis", "Der Wunderheiler", "Der Kokon" oder "Roland". Mit "Die Botschaft" findet sich gar eine mutige Episode, die sich ganz der Charakterentwicklung Dana Scullys aufgrund des Todes ihres Vaters beschäftigt.
Es gibt gerade in dieser Kategorie der "Monster der Woche" auch einige Geschichten, die nicht überzeugen können, aber für eine Serie, die erst ihren Stil finden mußte und absolutes Neuland betrat, ist die Masse an großartigen Ideen ungemein beeindruckend. Jede Episode wirkt wie ein Kinofilm, die Atmosphäre ist unheimlich und betont grundsätzlich das Unbekannte oder Unsichtbare. Die Spezialeffekte waren in diesem ersten Jahr zwar oft genug noch reichlich primitiv, konnten aber immer überzeugen: Aufgrund des damals äußerst knappen Budgets war es nötig, die Schatten und die Dunkelheit zu betonen, was schließlich zum Markenzeichen der Serie wurde. Die bedeutendsten Autoren in dieser 1. Staffel - Chris Carter, Glen Morgan und James Wong, Alex Gansa und Howard Gordon - kreierten Woche für Woche neue unheimliche Geschichten, über die noch heute ehrfürchtig gesprochen wird, vielleicht auch, weil sie nicht wie sonst im Fernsehen üblich ein abgeschlossenes Ende boten, sondern am Ende immer Fragen offenblieben. Die Fantasie des Zuschauers war immer gefordert und sorgte so für mannigfaltigen Gesprächsstoff unter den Fans.
Wenn es denn einen echten Schwachpunkt im Konzept der Serie gab, dann die Figur Scully, die zu oft Mulders bizarren aber sich meist als richtig herausstellenden Theorien ablehnend gegenüberstand und so beinahe zu einer ewig "nein" sagenden Furie mutiert wäre. Allein Gillian Andersons überragendem Schauspiel ist es zu verdanken, daß Scully nie unsympathisch wird; ganz im Gegenteil entwickelt sich zwischen den beiden Agenten eine großartige Partnerschaft. David Duchovnys Mulder ist in dieser 1. Staffel noch bedeutend naiver und unbekümmerter als in späteren Jahren, was heute diesen Folgen einen besonderen Charme verleiht.
Diese DVD-Box präsentiert neben den 24 Episoden der Staffel eine 10-minütige Dokumentation über die erste Staffel, Interviews mit Chris Carter über 12 Folgen, Werbespots für jede einzelne Folge sowie zwei unveröffentlichte Szenen aus "Gezeichnet", die Scullys geplantem Freund Ethan gewidmet waren aber herausgeschnitten wurden. Die 1. Staffel ist sicher nicht perfekt und einige Episoden sind schlicht unlogisch oder auch mal langweilig ("Besessen"), aber insgesamt ist die Box auf jeden Fall empfehlenswert.
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am 19. Januar 2009
nein ehrlich, nach dem genuss von drei folgen Akte X traue ICH mich nachts nicht mehr allein aufs Klo.

Vielleicht stehe ich damit allein, aber ich finde diese Serie echt gut gemacht und bei mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich allein schon die Musikauswahl in bestimmten Szenen höre.

GRUSELIG und dazu noch inteligent und gut gemacht, ein roter Faden der sich durch alle Staffeln zieht und dazwischen Monster of the week Specials.
Wie gesagt mich gruselts...

In dieser Staffel waren es vorallem die Folgen "das Nest" und "ein neues Nest", die mich eine ganze Nacht lang kein Auge zumachen ließen, vor lauter Angst etwas könnte aus meiner Toilette kriechen und mich abmurksen.

Ich kann dieses Serie nur jedem empfehlen der sich einfach mal gruseln will, ohne viel Blut oder abartige Folterszenen. Ich kann wirklich sagen, ich bin in den letzten Wochen (immerhin 3 Staffeln in ebensovielen Wochen) ein echter Akte X Fan geworden.
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am 29. Oktober 2013
Hier beginnt sie nun, 1993, die Mutter aller Mystery-Serien, inspiriert von der Großmutter TWIN PEAKS, die Medien wie Buch und Fernsehen maßgeblich beeinflusste.
Damals einzigartig in ihrer vielseitigen Story, die Krimi, SienceFiction, Fantasy, Horror und sogar Komödie in kinoreifer Optik in sich vereint - Akte X dreht sich bei Weitem nicht nur um Aliens.
Unheimlich, düster, mit einer unverwechselbaren Titelmusik, hat sie für mich nichts von ihrer Faszination verloren.

Vielleicht wird der Ein oder Andere sagen, die Serie wirkt heute etwas "angestaubt".
Nun hat "Akte X" ihren Anfang vor 20 Jahren und tatsächlich merkt man der ersten Staffel ihr Alter langsam an, doch ist diese erste Runde auch eher eine Art Probe gewesen.
Damals hat man noch nicht mit diesem Erfolg gerechnet, doch mit der Zeit wächst auch die Serie, auch wenn sie das Tempo heutiger Formate erst gegen Serienende erreicht.

Der Pilotfilm ist mit 45 Minuten recht kurz. Es reicht aber völlig aus, um die beiden Hauptfiguren - zwei FBI-Agenten, die den sogenannten X-Akten zugeteilt sind - vorzustellen:
"Fox Mulder" (David Duchovny) - der Gläubige, dessen Schwester von Aliens entführt wurde, als er noch ein kleiner Junge war; ein Strang, der sich durch die komplette Serie ziehen wird.

"Dana Scully" (Gillian Anderson) - die Wissenschaftlerin und ausgebildete Ärztin, die rational denkende Skeptikerin.
Und um den Zuschauer darauf vorzubereiten, worum es im Großen und Ganzen in "Akte X" gehen wird: Paranormale Phänomäne jeglicher Art, Regierungsverschwörungen, Entführungen durch Außerirdische.

Mulder/Scully-Das Traumpaar schlechthin? Offensichtlich ja, denn das Wort "Shipper" erfand sich höchstwahrscheinlich im Jahr 1994 in Verbindung mit dieser Serie.
Zu verdanken ist das sicher der unvergleichlichen Chemie zwischen Anderson und Duchovny.

Die Serie gliedert sich in zwei Episodenmerkmale auf.
Zum einen die Mythologie-Folgen, sprich die Verschwörungs-Episoden, die sich wie ein roter Faden durch die komplette Serie zieht.
Zum anderen die "Monster Of The Week"-Einzelfolgen, die sich dadurch kennzeichnen, dass sie abschlüssig sind und für den Verlauf von "Akte X" meist keine weitere Bedeutung haben.

Diese erste Staffel ist die Einführungsrunde, in der die Mythologie-Episoden eine noch eher untergeordnete Rolle spielen.
Eine Mytologie ist natürlich da, doch wird sich die Verschwörung erst in die kommende Staffel richtig einreihen.

Ein paar Infos zur Box:
In dieser Auflage der DVD-Box sind die Disk auf einer Spindel übereinander gestapelt, das ändert sich bis zur letzten 9. Staffel auch nicht.
Das ist zwar platzsparend, erschwert aber auch das Entnehmen.
Sammler werden wohl nicht um den Kauf der zwar teureren, aber besseren ersten Auflage drumrum kommen.

Über die Bild- und Tonqualität kann ich mich (auf meinen jedoch relativ alten Gerät) nicht beschweren.
Das Bonusmaterial befindet sich auf einer extra DVD und besteht aus Hintergrundinfos, Interviews, Making Of`s, unveröffentliche Szenen, TV-Spots und internationale Clips.

Nachtrag: Ich muß im Nachhinein leider einen Stern abziehen, denn die Qualität der DVD`s lässt das nicht anders zu.
Nach bereits einem Jahr löste sich bei Disk 1 die obere Schicht des inneren Randes, mittlerweile ist auch die zweite und dritte DVD betroffen.

Das führt natürlich dazu, dass einzelne Folgen hängen bleiben. Sowas darf nicht passieren!
Vielleicht habe ich nur zufällig ein fehlerhaftes Produkt erwischt, bei den anderen Staffeln ist bisher alles in Ordnung.
Ich würde deswegen trotzdem nur noch bedingt zum Kauf dieser Box raten, zumal ab Dezember 2015 eine neue Auflage, erstmals auch auf Blu-ray, erhältlich ist.
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am 14. August 2009
Dies ist der Auftakt einer der Mystery-Klassiker der 90-ziger jahre, mit 24 spannenden Folgen die uns in die Welt der Verschwörungstheorien, UFO's und Aliens bringt und zur erfolgreichsten Serie im Mystery-Genre überhaupt werden sollte und es bis heute ungeschlagen auch weiterhin ist! In Staffel 1 lernen wir in der Pilotfolge nun die beiden Agenten Dana Scully und Fox Mulder kennen, Scully die skeptische junge FBI-Agentin und Wissenschaftlerin wird den FBI - Agenten Fox Mulder und den sogenannten X-Akten zugeteilt und somit beginnt die Story des Serien-Dreamteams Nummer 1 was uns jahrelang mit spannenden Fällen und paranormalen Phänomen regelrecht vor den Fernseher "gekettet" hat!

Über diese aktuelle DVD-Umsetzung bin ich fast zufrieden eigentlich müsste ich ja einen Stern abziehen wegen der Anordnung der DVD's und die Schwierigkeiten beim rausnehmen aber die Serie selbst und das Bonusmaterial macht es wieder weg und somit kann ich darüber wegsehen und trotzdem die vollen 5 Sterne geben!

Persönliche Highlightfolgen der 1. Staffel:

Gezeichnet ( Pilotfolge!)
Das Nest
Eve
Feuer
Täuschungsmanöver
und Ein neues Nest

Jeder der die X-Files geliebt hatte und diese DVD-Boxen noch nicht im Schrank stehen hat muss unbedingt zugreifen!
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am 2. Juli 2008
"Akte X" war nicht nur eine der erfolgreichsten Serien der 90er Jahre, sondern ein absoluter Meilenstein des Genres, der Mystery neu erfand und als Vorbild für Dutzende von Serien und Filmen fungierte - zu recht!

Einsam, verpönt und verbannt bewohnt Agent Fox Mulder ein Kellerbüro im FBI-Hauptquartier. Sein Interesse für die X-Akten - Fällen mit paranormalem Hintergrund - wird belächelt, in den oberen Regierungskreisen jedoch auch kritisch beobachtet, denn auf dem Holzweg befindet sich Agent Mulder keineswegs. Agent Dana Scully wird ihm zur Seite gestellt, um durch ihre wissenschaftlichen Ansichten seine Arbeit zu zerschlagen, doch, zum Missfallen der Drahtzieher, werden die beiden schnell zu einem engen und starken Team.

In der 1. Staffel der Serie befindet sich die Serie wahrhaft noch im Anfangsstadium - die Verschwörung, um die sich letztlich alles dreht, wird bereits angedeutet, doch noch viel wird auf die zwei Agenten zukommen. Vielmehr dreht sich die Staffel jedoch um das Verhältnis der beiden Agenten zueinander, wie sie gegenseitiges Vertrauen gewinnen und gemeinsam ihre ersten Fälle lösen. Auch diese brauchen etwas Anlauf, kommen dann aber richtig in Fahrt: Absolut brilliante Folgen wie "Ice", "Eve" und "Darkness Falls" geben erste, unheimliche Einblicke in die Welt von Akte X.

Ein paar Folgen wirken vielleicht noch etwas unausgereift, aber das ist absolut verzeihlich. David Duchovny und Gillian Anderson sind von der ersten Folge an glaubwürdig und gemeinsam mit genialen Skripten machen sie "Akte X" zu einer Serie, die wahrhaft Geschichte schrieb.

Für jeden Mystery- und Thriller-Fan ein Muss.
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am 9. August 2003
Als ich diese Collection das erste Mal in Händen hielt,war ich schon fasziniert ob des edlen Aussehens der Box.
Diese Sammlung darf kein Akte X-Fan verpassen.
So geniale MOTW-Folgen wie Verwandlungen passen genausogut hinein wie geniale Konspirationsfolgen,z.B. Signale.
Am Bild gibt es nichts zu bemängeln und auch der Ton ist mehr als nur in Ordnung.
Mit dieser Collectors Box kann man nichts falsch machen
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am 25. August 2004
"X-Files" ist eine Serie, die in den 90er Jahren für eine Menge Furore sorgte und ebenso einen großen Teil zur spezifischen von Paranoia geprägten "Endzeit"-Stimmung dieses Jahrzehnts beigetragen hat. Zu Beginn war der Erfolg jedoch auf keinen Fall sicher. Erfinder Chris Carter konnte die Serie erst beim zweiten Anlauf dem Sender schmackhaft machen und verkaufen. Und die erste Staffel machte bei der Erstausstrahlung im Jahr 1993 weniger durch offizielle Werbung als durch Mund-zu-Mund-Propaganda der exponentiell wachsenden Fangemeinschaft unter den Zuschauern von sich reden. Somit wuchs dieser ursprüngliche TV-Insidertip nach und nach aus dem Untergrund hervor und wurde schließlich zu einem die Medienlandschaft bestimmenden Erfolgsprodukt, welches unzählige weniger erfolgreiche Nachahmer nach sich zog. Im Jahre 1998 brachten die "X-Files" als Bindeglied der 5. und 6. Staffel gar einen Kinofilm hervor und sind noch heute generell in wohliger Erinnerung im Gedächtnis der Zuschauer verblieben (weitere Filme sind nämlich in Planung).
In den 24 Episoden aus den Jahren 1993/1994 erleben wir jedoch erstmals die investigativen Abenteuer der Agenten Fox Mulder und Dana Scully, die sich in der FBI-Abteilung der "X-Akten" stets auf die Jagd nach unbekannten Phänomenen und bislang ungelösten Fällen machen. Darin spielen UFOs, Außerirdische, medizinisch-genetische Exprimente, Monster und Übersinnliches aller Art in einer dramaturgisch äußerst geschickt inszenierten Mixtur eine stets dominierende Rolle. Und: Immer wieder hat die Regierung verschwörerisch ihre Hände im Spiel, um die von den beiden Agenten erjagten "Wahrheiten" zu vertuschen und vor der breiten Öffentlichkeit ad absurdum zu führen.
Diese Regierung, welche das FBI als öffentlich anerkannte Schnittstelle für ihre eigenen Interessen nutzt, so dass "gut" und "böse" in den eigenen Reihen kaum noch auszumachen sind, geht dabei ebenso akribisch vor wie Agent Fox Mulder, der, von der Entführung seiner damals als Kind 8 Jahre alten Schwester (entführt durch Außerirdische!?) angetrieben, im wahrsten Sinne des Wortes als seiner Berufung folgender und zum ewigen Misserfolg verdammter, stets etwas melancholisch auftretender Antiheld zu charakterisieren ist. Einerseits von den Kollegen wegen seines analytischen Verstandes hinsichtlich der Aufklärung von Gewaltverbrechen gelobt und deswegen schon während der Ausbildung auf der Akademie für eine glorreiche Karriere verplant, ließ ihn sein persönlicher Eifer bei ebenso vielen Leuten zunehmends in Ungnade fallen und brachte ihm neben einem Büro im Kellergeschoss des FBI-Gebäudes (als symbolischen Fingerzeig für die "Wertschätzung" seiner Arbeit) zusätzlich den verunglimpfenden Spitznamen "Spooky"-Mulder ein. Trotz allem bleibt Mulder ein unermüdlicher Kämpfer für die Aufdeckung der Wahrheit. Allerdings zeigt sich zum Ende der Staffel deutlich die wachsende Schwermütigkeit des Charakters, die bezeichnend ist für den Rest der Serie, und die der anfänglichen Relaxtheit, wie sie beispielsweise noch im Pilotfilm deutlich zu sehen ist, aufgrund des stets wachsenden Erkenntnisstands bezüglich des Ausmaßes der Ermittlungsergebnisse ein wenig zur Seite weicht.
An Mulders Seite gesellt sich Agent Dana Scully, eine studierte Ärztin, die gegen den Willen ihrer Eltern zum FBI übergewechselt ist und zwei Jahre nach Abschluss ihrer Ausbildung auf der Akademie als eine Art Überwacherin Mulders den X-Akten zugeteilt wird. Scully weist wie Mulder einen analytischen Verstand auf, wird dagegen aber von rein wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden angetrieben, womit sie zu Mulders Charakter eine perfekte Ergänzung darstellt (zumal der Volksglaube eher Frauen als Männer für weniger analytisch hält und ihr Charakter somit dem vom Zuschauer erwarteten Stereotyp gegenläuft) und schon nach kurzer Zeit mehr und mehr zu einem gleichberechtigten, ihn unterstützenden Partner wird. Wie sich daran jedoch zeigt, wird auch Scullys Skeptizismus aufgrund der zunehmenden Erkenntnislage, gegen Ende der Staffel etwas erweichen. Sie behält zwar ihre Rolle als Skeptikerin bei, die Mulder in seinem Eifer stets auf den Boden er Tatsachen zurückholen muss, doch hieran erkennt der Zuschauer bereits den Beginn einer Entwicklung, die sich erst in den letzten 3 von insgesamt 9 Staffeln voll entfalten wird.
Aufgrund dieser dramaturgisch wirklich sehr gut gestrickten Ausarbeitung der Serie mit ihrer Mischung aus Paranoia und kaltem nicht greifbarem Horror dunkler Machenschaften, wird der Zuschauer, nicht zuletzt auch wegen der gut ausgearbeiteten Charaktere, immer nah an den Geschehnissen herangeführt und an diese gefesselt. Insbesondere gilt dies für den sogenannten "mythologischen" Handlungsbogen, der sich neben den "normalen" Episoden (über Monster, geheime Experimente, Übersinnliches etc.) speziell um die Machenschaften der Regierung bezüglich deren Erkenntnis hinsichtlich der Existenz und des Wirkens außerirdischer Wesen auf der Erde dreht und das Kernstück der Serie darstellt. Nicht umsonst hatte diese eine Laufzeit von fast 10 Jahren, was schon für sich sprechen sollte! Folgen Sie den Botschaften "Trust no one" und "The truth is out there" - nach Betrachten der (gerade in den ersten beiden Kult-Staffeln sehr unkommerziell gehaltenen und qualitativ hochwertigen) Episoden (von fast epischer Bandbreite) ist das auf jeden Fall verpflichtend!! :-)
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am 14. Januar 2010
Ich habe einige male Produkte ueber Amazon.de gekauft. Mit Lieferung nach Polen.Es klappt wirklich gut. Kurze Termie der Lieferung sogar direkt vor Weihnachten.
Polecam korzystanie z Amazon odbiorcom z Polski !!!
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