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Die fünfte Staffel ist der Höhepunkt der gesamten Serie. Nach einigen Jahren, in denen Akte X einen eigenen Stil entwickelt und vielfältig experimentiert hatte, war es Chris Carter gelungen, sein ganz eigenes Format zu entwickeln. Mit der fünften Staffel ist Akte Xzu einem Massenphänomen geworden. Nicht mehr nur die Mystery-Fans waren es, die die Serie verfolgten: Das große Publikum hatte die Serie endgültig für sich entdeckt. Selbst jene, die mit Horror und Science Fiction für gewöhnlich nicht allzu viel anzufangen wissen.
Weder zuvor noch in den folgenden Staffeln ist Akte X derart vielfältig, spannend, witzig, unheimlich, kreativ und innovativ gewesen. Da wäre die von Chris Carter in Schwarzweiß inszenierte Episode "Der große Mutato", eine Hommage an Frankenstein, die die traurige Geschichte eines Monsters wider Willen erzählt und die ganz und gar märchenhaft endet. Oder "Folie à Deux", die vorletzte Episode dieser Staffel, die von Monstern erzählt, die nur jene sehen können, deren Verstand angegriffen ist: eine Folge, die Angst macht. Und das, ohne auch nur eine Figur zu schonen! Auch die Episode "Das innere Auge" mit der wunderbaren Lili Taylor als Gaststar beeindruckt. Taylor ist in der Rolle einer jungen, blinden Frau zu sehen, die eine Art telepathische Verbindung zu einem Serienkiller aufnimmt, dessen Taten sie in ihrem Unterbewusstsein verfolgen kann. Doch nicht nur das: Der Killer scheint zu spüren, dass er von jemanden ausspioniert wird. Sein Problem: Sein Opfer schaut durch seine Augen. Er kann das, was er vorhat, also nicht vor ihr verbergen!
Die drei Episoden alleine machen die Staffel zu einem Genuss. Dass es im Verlauf der Season auch einige Schwächen gibt, fällt dabei nicht wirklich ins Gewicht. Vor allem die Verschwörungs-Episoden, die auf Akte X -- Der Spielfilm hinarbeiten, der im Anschluss an die Ausstrahlung in den USA in den Kinos gezeigt wurde, funktionieren nicht immer. Dabei darf man nicht vergessen, dass viele Fans die Serie genau wegen dieser Verschwörungsgeschichten schätzen. --Christian Lukas
Nach vier Staffeln und knapp hundert Folgen dachten bestimmt was jetzt noch kommen wird, aber Akte X Macher Chris Carter hatte sein Pulver noch lange nicht verschossen und legte diese erstklassige fünfte Staffel hin. Akte X war mittlerweile zu einem Massenphänomen geworden und nicht nur für Mystery Fans und Insider Pflicht. Selbst Menschen die bisher mit Horror und Mystery nicht viel am Hut hatten wurden vom Akte X Fieber befallen.
Sehr vielschichtig und vor allem innovativ ist diese Staffel geworden und Macher Chris Carter schuf mit der Folge „Der große Mutato" eine wunderbare Hommage an uralte Monsterfilme. In schwarz/weiss gedreht und mit einem wunderbaren Schluß ist diese Folge ein Highlight der ganzen Serie. Songs der Sängerin „Cher", unter anderem „Gypsys, Tramps & Thieves" und „Walking in Memphis", geben der Folge noch den letzten Schliff.
Weitere Highlights dieser Staffel sind für mich die Episoden „Das innere Auge", mit Lili Taylor (Das Geisterhaus) in der Hauptrolle, sowie die Folgen „Folie A Deux", „Kill Switch" und auch die Doppelfolge „Emily". Alles in allem sind aber in dieser fünften Staffel kaum wirklich schwache Folgen zu finden. Einzig allein die Verschwörungsepisoden, welche alle auf den folgenden Kinofilm „Akte X - Fight the Future" hinarbeiten, wissen nicht immer zu überzeugen.
Trotz dieser kleineren Schwächen ist es sehr bemerkenswert das es den Machern der Serie gelungen ist die Serie immer noch auf einem gleichbleibend hohen Niveau zu halten. Chris Carter schuf eine Welt die man lieb gewonnen hatte. Auf der einen Seite die Guten mit Mulder, Scully, Skinner sowie auch die Lone Gunmen undauf der anderen Seite skrupellose Regierungsbeamte, Aliens und Monster. Eigentlich die alte Geschichte von Gut und Böse, aber halt einfach modern und exzellent umgesetzt. Zum Glück lässt sich diese Serie nicht so einfach in eine Schublade mit Gut und Böse stecken, aber dies ist wohl auch einer der Gründe für den Riesenerfolg von Akte X. Akte X ist geheimnisvoll, gruselig und bietet exzellente Spannung.
Die fünfte Staffel viel mit 20 Akten im Vergleich zu den Vorgängern etwas kürzer aus welche jeweils 24 Episoden beinhalteten. Die Box zur fünften Staffel kommt wie gwohnt im tollen Pappschuber mit einer exzellenten Bonusdisc daher.
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