In einer Mine in Colorado werden in einer Kammer seltsame Inschriften und ein menschlicher Schädel aus Obsidian gefunden. Doch bevor die Untersuchung der Kammer richtig beginnt, wird die Mine geflutet und die Wissenschaftler sehen sich nicht nur von Wasser sondern auch von Killern bedroht. Eine Gruppe, die sich Neue Bestimmung nennt, setzt alles daran, sowohl diejenigen, die die Kammer gesehen haben, als auch alle Aufzeichnungen darüber zu vernichten. Derart furios geht es in "Akte Atlantis" los und eigentlich das ganze Buch über weiter. Der ersten Kammer folgen weitere, mit mehr Artefakten und Aufzeichnungen einer Hochkultur, die unterging, lange bevor die uns bekannten Hochkulturen entstanden. Die Amenes, so der Name dieser Kultur, wurden das Opfer eines Kometen, der vor 9000 Jahren auf der Erde einschlug, eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes, in deren Wiederholung eine Gruppe von modernen Nazis die Gelegenheit sieht, eine neue Weltordnung herzustellen. Allerdings haben sie ihre Rechnung ohne Dirk Pitt und seinen Freund und Kollegen Al gemacht ...
"Akte Atlantis" war mein erster Dirk-Pitt-Roman und hat meine Erwartung voll und ganz erfüllt. Eine Mischung aus Indiana Jones und James Bond, dazu ein bisschen Tom Clancy, was die technischen Details und Spielereien angeht, sympathische Helden, fiese Bösewichter und eine Handlung, die kreuz und quer über den Erdball von einem interessanten Ort zum nächsten springt. Vielleicht manchmal ein paar Details zu viel (muss wirklich die Motorisierung jeden Fahrzeugs ausgiebig diskutiert werden?) und ein paar Längen in der ersten Hälfte des Buches, aber sonst ein unterhaltsamer Thriller, der Lust auf mehr Dirk Pitt macht.