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Der Akron-Tarot. Tarot mit 80 Karten. Zwei farbige Legepläne
 
 
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Der Akron-Tarot. Tarot mit 80 Karten. Zwei farbige Legepläne [Sondereinband]

Akron , S. O. Hüttengrund , C. F. Frey
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Sondereinband: 395 Seiten
  • Verlag: Urania, Freiburg; Auflage: 1., Aufl. (30. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3038190446
  • ISBN-13: 978-3038190448
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 16,8 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 599.186 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Also, um es gleich zu sagen: Ich bin total begeistert! Ich komme MOntagmorgen in die Buchhandlung die auch gleichzeitig mein Arbeitsplatz ist - und irgendwas ist da anders , mmmh ich schau mich um und siehe da: eine seltsame Schachtel liegt in der Auslage und blinkt mich ganz energetisch an. Der neue Akron-Tarot ist eingetroffen. Zunächst mal zu dem was man anfassen kann: Für 33,-Euro bekommt man eine schöne, schwere Schachtel. In dieser befinden sich ein dickes Buch, ein Poster, und in einer hübschen extra Schachtel 80 Tarotkarten. Das ganze wirkt edel und ist wirklich ein Schmuck für jedes Bücherregal! Die Karten sind sehr künstlerisch. Der Maler hat einen sehr eigenen Stil den ich gar nicht so vergleichen möchte. Ein Gedanke war: So sähe es aus wenn H.Bosch 'Alice im Wunderland' illustriert hätte und vergessen hätte das er Christ ist. Die Figuren und Situationen die auf den Karten dargestellt sind wirken zerbrechlich und dadurch menschlich und lebendig. Was auf den ersten Blick eventuell düster und morbid wirkt zeigt bei näherer Betrachtung eine ganz eigene Schönheit, eben weil es nichts beschönt. Akrons Deutungen und die Karten verschmelzen zu einem psychoaktiven Werkzeug mit welchen man sehr gut in die verborgenen Winkel des Geistes gelangen kann. Die Sprache die Akron dabei benuzt wirkt hypnotisch und berührt direkt . Sie wirkt wie ein Suchscheinwerfer der die Dinge gerade so scharf bescheint, das wir sie ahen können, aber selbst entdecken dürfen. Eine künstlerische Sprache, wirklich wohlformuliert und kräftig. Also ein wirklich innovatives Tarot. Das Tarot erscheint in einem ganz neuem Licht (oder Schatten, ganz wie man will). Ebenfalls ein neuer Gedanke ist dabei die nach radiästetischen Gesichtspunkten gestaltete Rückseite. Diese kann zum Entstören von Räumen (inneren wie äusseren) genutzt werden. Und ,naja, meiner Meinung nach kann man das fast körperlich spüren (und ich bn nun wirklich nicht der sensibelste was feinstoffliche Energien angeht). Das ganze lädt ein zu magischen Experimenten. Die beiden populären Tarotdecks Crowley und Rider-Waite haben nun einen neues Deck an ihrer Seite und ich kann nur hoffen das der Akron-Tarot seinen verdienten Platz einnehmen wird . Wenn man so will stehen hinter den Crowley und dem Rider-WAite Tarot auch bestimmte magische Strömungen, nämlich einmal eben die thelemitische, solare und dann die rosenkreuzerische Tradition wie sie auch von Fortune und anderen vertreten wird. Das Akron-Tarot nun entspricht wohl ehr dem Strom von Spares Zos- Kia. Es hat einen Saturnischen Charakter und trägt den Geist des Weder-Weder in sich, den Geist der Negation und des Formüberwindenen. Ebenfalls neu sind zwei zusätzliche Karten. Einmal eine Karte für das dunkle Kind (im Zeitalter des Kindes sicherlich eine brauchbare Erweiterung) und dann eine Karte für die Dunkle Göttin . Diese Neuerung halte ich ebenfalls für sehr begrüßenswert, nun haben wir auch mal den weiblichen Teufel vor Augen und für mich rundet dies die Trumpfreihe ab. Also ich wünsche dem Arkron-Tarot eine rege Verbreitung , trotz der Flut von Esoneuerscheinungen - aber da bin ich zuversichtlich, denn wie gesagt : diese Tarotbox pulsiert, langsam, pochend und wird sicherlich nicht wenige in ihren Bann ziehen! Herzlich Glückwunsch zu diesem großen Wurf

Über den Autor

Akron, Schattenarbeiter und Magier-Philosoph aus der Schweiz, befasst sich mit Techniken wie Tiefen-Astrologie, spiritueller Magie oder der Kunst, Fragen zu stellen, ohne befriedigende Antworten zu erwarten. Als Essayist, Kolumnist, Sachbuchautor und Schriftsteller (Schlüsselwerk: "Baphomet", Tarot der Unterwelt) pflegt er im inneren Kreis Kurse für seelische Nachtmeerfahrten und "Erlebtes Wissen".

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Imposant 21. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Man spürt dem hochwertigen Set aus Karten plus Buch plus Poster an, wieviel Herzblut die Macher/innen über Jahre hinweg in das außergewöhnliche Projekt gesteckt haben. Der Umfang des Handbuches sucht im deutschen Sprachraum seinesgleichen. Das zählt zu den vielen Stärken. Man spürt zugleich, wie sehr sie währenddessen in ihre ganz eigenen Welt eingetaucht und regelrecht versunken sind. Die Lektüre ist nur mit einem dicken Fremdwörterbuch zu bewältigen. Da offenbaren sich die Schwächen.
Das Konzept ist stark psychoanalytisch gefärbt - auch von den längst überholten Erkenntnissen der Psychoanlayse - einschließlich der Jung'schen Archetypenlehre. Den Freud'schen Vorstellungen haftet häufig etwas pessimistisch Trübes an. Ebenso prägt die collageartigen Karten und deren Deutung eine insgesamt eher düstere Atmosphäre, die heitere Lebensfreude vermissen lässt. Das gleiche gilt in beiden Fällen für eine mitunter unnötig komplizierte Ausdrucksweise. Originalzitat aus dem Akron-Tarot zur Königin der Stäbe gefällig? Wir lesen über deren Energetische Qualität beispielsweise: "Sie ist die geeignete Landfläche für die Animaprojektion des Mannes, die anfangs meist nur den Zauber reflektiert, den sich die Menschen gegenseitig einpflanzen, um mit einem heftigen Gefühlsumschwung später die schlechtesten anstelle ihrer besten Eigenschaften aufeinander zu projezieren und sich gegenseitig die Pest anstatt die Liebe an den Hals zu wünschen." Aha?! In diesem Stil gehts noch zwei bis drei Endlos-Schlangensätze weiter.
Göttin sei Dank, handelt es sich um eine Teamarbeit. Die Qualität der Texte umfasst die volle Bandbreite von genial-aufschlussreich bis strapaziös-obskur. Obwohl der Akron-Tarot angetreten ist, um ein "Tarot der Zukunft" zu sein, hat er sich durch seine spezifische Interpretation des Tarots und damit des Lebens selbst, eigene enge Grenzen gesetzt. Andererseits wird es niemand glücken den allumfassenden Tarot zu schaffen, wie es niemand gelingt das Wunder des Lebens endgültig zu erklären.
Insgesamt bleiben meine Reaktionen gespalten. Intellektuell hat das Set viel zu bieten. Meinem Herz und Bauchgefühl widerstrebt es. Es braucht schon eine robuste, selbstbewusste Natur bei Legungen mit dem Akron-Tarot. Für zartbesaitete Gemüter besteht erhöhtes Selbstzweifel- und Depressionsrisiko. Da Energie bekanntlich der Aufmerksamkeit folgt, lenke ich meine lieber auf die hellen Seiten unseres Daseins.
Bei allen Vorbehalten bereichert der Akron-Tarot die Bibliothek jedes Tarot-Enthusiasten. Er unterstützt bei der zeitgemäßen Deutung, öffnet den Blick für ungewöhnliche Betrachtungen und provoziert - sogar berechtigten Widerspruch.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Sondereinband
Der Preis erscheint einem zunächst ziemlich heftig, bis man das Paket in den Händen hält.
Ein stabiler Pappschuber mit den Maßen ca. 24 x 16,5 x 5 cm. Darin enthalten ist ein sehr ausführliches Buch mit 395 Seiten (wobei einige der Legesysteme 1:1 aus "Schlüsselworte zum Tarot" von Hajo Banzhaf übernommen wurden, von welchem auch das Vorwort stammt) und eine dünne, ebenfalls sehr stabile Schachtel mit zwei Fächern für die Karten. Zusätzlich liegt noch ein Poster bei, welches mir aber nicht besonders gefallen hat.
Die Texte im Buch sind für mich als Anfänger nicht immer hilfreich. Sie sind zwar ausführlich, aber ich vermisse die Schlüsselwörter zum schnellen Nachschlagen.

Die Macher des Akron-Tarot waren der Meinung, daß "... längst überfällige Neuerungen vollzogen werden müssen". Allerdings - so modern ist dieses Tarot nun auch wieder nicht, die Grundstruktur wurde beibehalten.
Die einzig wirklich große Neuerung gibt es bei den großen Arkana, diese wurden um zwei Karten erweitert. Die Karte XV existiert nun zweimal. Einmal als der bisher gebräuchliche "Teufel" und dann neu zusätzlich als "Die scharlachrote Anima / Die Schwarze Göttin". Die zweite neue Karte ist "Das dunkle Kind", welche keine Nummer trägt.
Natürlich wurden auch ein paar Karten umgetauft, aber das findet man ja bei fast allen Tarotdecks.
Insgesamt besteht das Kartendeck also aus 80 Karten (statt der üblichen 78) mit einer Größe von ca. 12 x 7 cm.

Die Abbildungen beim Akron-Tarot sind wirklich beeindruckend und scheinen direkt aus einem Alptraum zu stammen. Bildgewaltig, düster, morbid ... phantastisch! Allerdings dürften diese Bilder auf einige abstoßend wirken.

Die Rückseite zeigt eine mit leuchtenden Strichen gezeichnete Göttin vor einem Sternenhintergrund. Das ist zwar nicht die schönste Rückseite, die ich bisher gesehen habe, aber dafür ist sie gespiegelt und somit sieht man nicht, ob die Karte richtig oder umgekehrt liegt (dürfte für Leute, die auch mit umgekehrten Karten deuten evtl. relevant sein).

So toll die Abbildungen aber auch sind, beim Versuch sie zu deuten, tue ich mich äußerst schwer. Sehr merkwürdig, beim Betrachten sprechen mich die Karten an, beim Deuten nicht.
Die Deutungshilfen auf den Karten sind für mich auch nicht besonders hilfreich (z. B. "Bündelung der Emanation" auf Vier Scheiben, oder "Das Credo der Offenbarung" bei Zehn Schwerter).

Fazit: Die Karten sind eine Bereicherung meiner Sammlung, aber zum Deuten benutze ich sie nicht. Anfängern würde ich zu den bewährten Rider Waite Karten raten (oder zu den Universal Waite Tarotkarten, die haben bei mir zur Zeit die Rider Waite Karten abgelöst).

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Während die meisten Tarot Decks doch irgendwie enttäuschend sind - sei es, dass sie nur eine Variation der Crowley oder Rider Waite Karten darstellen, die eigentlich niemand braucht, sei es, dass sie Änderungen einfügen, die alles andere als zwingend erscheinen - scheint mir der Akron Tarot tatsächlich das erste Tarot Deck seit dem Haindl Tarot zu sein, der tatsächlich Neues zu bieten hat, das zeitgemäß und stimmig ist. Die Hofkarten sind endlich (anders als bei Haindl) absolut zwingend und jede für sich klar von jeder anderen Karte unterscheidbar und einzigartig. Über die beiden Neuen Karten, die Akron und seine Mitstreiter hinzugefügt haben kann man sich sicherlich streiten, da ein Tarot Deck von 80 Karten natürlich eine Abweichung der kabbalistischen Tarot Interpretation darstellt. Gleichzeitig sollte man daran denken, dass auch Frieda Harris eigentlich 80 Karten gemalt hat und möglicherweise wurden hier endlich fehlende Karten hinzugefügt. Die Im Buch dargelegte Meinung, dass der Tarot tendenziell eine männliche Weltsicht verkörpert und Gedanken an die große Göttin zu kurz kommen, mag man teilen oder nicht (zumindest im Crowley Tarot gibt es mehrere Karten, die auch auf dunkle weibliche Kräfte zu sprechen kommen), jedenfalls können die Karten in Legungen durchaus zu Erkenntnisgewinn führen, weil sie klar und gut definiert sind. Die Diskussion zu dem Thema ist allerdings auf eine Art akademisch.

Ich habe noch nicht genug Erfahrung mit dem Spiel, um tatsächlich zu einer abschließenden Meinung die neuen Karten betreffend zu kommen, aber es lohnt sich sicherlich mehr als bei anderen "erweiterten" Spielen (shapeshifter u.ä.), sich damit auseinander zu setzen.

Der Beitrag des Malers S.O. Hüttengrund sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Die Bebilderung des Tarots ist suggetiv, neu und sehr schön. Dunkel, aber nicht die Hölle, die man nach Akrons Arbeit mit H.R. Giger vielleicht erwarten würde. Ohne die Erläuterungen des Begleitbuchs ist man teilweise aufgeschmissen, gleichzeitig haben nahezu alle Karten neue Beschreibungen und Titel, die durchaus hilfreich sind. Die schon erwähnten Hofkarten treten dabei besonders hervor, aber auch die kleinen Arkana werden neu interpretiert. Der Widerspruch der dadurch zur traditionellen Interpretation entsteht wird im Begleitbuch erhellend aufgenommen, so dass eine tatsächliche Auseinandersetzung mit den Karten möglich wird.

Eine längere Beschäftigung mit den Karten ist hier sicherlich angeraten und scheint mit lohnenswert und das ist mehr als ich über die meisten anderen Tarot Spiele sagen kann. Insofern endlich eine Empfehlung an alle an Tarot interessierten, auch wenn Akron wie immer Geschmackssache ist (was hier als Lob gemeint ist), lohnt sich eine Anschaffung des Spiels allein wegen der großartigen Bidler von Herrn Hüttengrund.

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