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Akira Kurosawa: Die verborgene Festung - The Hidden Fortress (DigiPack)
 
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Akira Kurosawa: Die verborgene Festung - The Hidden Fortress (DigiPack)

Toshirô Mifune , Misa Uehara , Akira Kurosawa    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,90 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Toshirô Mifune, Misa Uehara, Minoru Chiaki
  • Regisseur(e): Akira Kurosawa
  • Komponist: Masaru Sato
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Japanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. Oktober 2005
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 134 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00172HYYK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.788 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibung

Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität.

Es war ein großer Krieg, in den die beiden Bauerntölpel Tahei (Minoru Chiaki) und Matakishi (Kamatari Fujiwara) einst gezogen sind. Doch nun, wo das Akisukiland besiegt und der Herrscher getötet wurde, wollen sie nur noch heim. Auf ihrer Flucht finden die beiden ewig jammernden Schlitzohren in den Bergen plötzlich Gold. Es ist das Gold des untergegangenen Königshauses. General Rokurota Makarabe (Toshirô Mifune) ist der Verwalter dieses Erbes und versucht den Schatz in Sicherheit zu bringen. Da kommen ihm die beiden Männer gerade recht. Sie sollen das Gold transportieren. Zu Makarabes Tross gehört auch noch ein stummes Mädchen, das scheinbar nicht weiter von Bedeutung ist. Natürlich nehmen Tahei und Matakishi diese Aufgabe dankend an, schließlich beflügelt das glänzende Edelmetall ihre Phantasie. Was wäre, wenn sie mit dem Schatz flüchten könnten? Eine Rückkehr in die Heimat als gefeierte Helden, die ein Vermögen mit sich bringen – das wäre ganz nach ihrem Geschmack. Doch die gemeinsame Reise gestaltet sich schwieriger, als erwartet. Denn natürlich ist Makarabe nicht so dumm, die beiden Halunken auch nur einen Moment aus den Augen zu lassen. Außerdem wird die Gruppe verfolgt. Und die plumpen Versuche der beiden, sich mit dem Schatz aus dem Staub zu machen, bringen das ganze Vorhaben ein ums andere mal in Gefahr. Als es schließlich zum Äußersten kommt, gelingt ausgerechnet den beiden Schlitzohren die Flucht. Der Rest wird von General Tadokoro Hyoe (Susumu Fujita) gefangen genommen. Nun enthüllt auch das stumme Mädchen seine wahre Identität. Es ist die tot geglaubte Prinzessin Yuki (Misa Uehara), letzte Überlebende der Herrscherdynastie des Akisukilandes. Eigentlich müsste Hyoe sie auf der Stelle töten, doch die Geschichte dieses Mädchens regt ihn zum Nachdenken an. Spätestens an dieser Stelle zerfällt die vorgebliche Handlung, das vermeintliche Heldenepos, und enthüllt die für Kurosawa typischen Motive des Antihelden und des Zerfalls jahrhundertealter Traditionen. Plötzlich hinterfragt jede Figur in diesem Spiel ihre ursprüngliche Rolle, erkennt neue Wege für sich und versucht, aus den vorgeschriebenen Klischees auszubrechen. Akira Kurosawa siedelt seine Protagonisten dabei bewusst in längst überkommenen Zeiten an, um die bisherige Sinnlosigkeit ihres Lebens noch weiter zu verdeutlichen. Nur im Wandel, im Erkennen ihrer bisherigen Misere, erhalten die Figuren eine Chance dazu, fortan auf neuen Wegen ihrem Schicksal entgegen zu treten. Dabei sind die beiden Tölpel Tahei und Matakishi von besonderer Bedeutung. Neben der Lektion, die sie in diesem Film lernen, haben sie auch noch die Filmgeschichte beeinflusst. Denn kein geringerer als George Lucas bezieht sich im wohl größten seiner Werke, dem Welterfolg „Star Wars“ auf diese beiden Gesellen. Sie dienten ihm ganz offiziell als Blaupausen für C-3PO und R2-D2, die bekanntesten Droiden aller Zeiten. Auch die Geschichte von Prinzessin Leia und ihrer abenteuerliche Flucht weist erkennbare Parallelen zu Kurosawas Film auf. Dafür erntete der Meisterregisseur im Jahr 1959 auch die Auszeichnung mit dem Silbernen Bären auf der Berlinale, sowie weitere Preise. „Die verborgene Festung“ ist bis heute ein Lehrstück der Kinogeschichte, in dem Akira Kurosawa in bildgewaltiger Sprache einmal mehr den unermüdlichen Appell an seine Darsteller und das Publikum richtet: Hinterfragt euer Leben und ergreift die Chance zum Wandel. Hin zu mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Ein Appell, der bis heute nichts an seiner Dringlichkeit verloren hat..

Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Produktbeschreibungen

DIE VERBORGENE FESTUNG DIGIPA


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Um die angebliche Parallele zu den beiden Droiden aus Star Wars zu sehen, muss man schon sehr bemüht interpretieren; offensichtlich ist das nicht.
Aber es ist ganz klar ein Klassiker der japanischen Filmkunst, er braucht keinen Vergleich zu scheuen.

Die DVD hat nur einen Mangel:
Nur 80% des Films sind deutsch synchronisiert, sehr gut übrigens. 10% sind lediglich mit Untertiteln versehen und weitere 10% der deutschen Tonspur sind völlig unsynchronisierter japanischer Originalton, mitunter sogar sehr dialogintensive Szenen. Das ist bedauerlich. Vorübergehend erschwert es das Verständnis des Handlungsstranges, aber nur kurz. Wer die Lücken verstehen will, muss auf die japanische Tonspur umschalten, die durchgehend mit deutschen Untertiteln versehen ist (bis auf einige "Nebengeräusche"). Das ist also ganz klar Pfusch in der Produktion. Bild und Ton sind ansonsten sehr gut für einen Film von 1958. Extras gibt es nicht, lediglich eine Liste mit benannten Kapiteln (keine Vorschaubilder) also auch hier Schwäche der DVD-Produktion.

Der General Rokurota Makabe ist überzeugend als treuer und fähiger Samurai gespielt. Die meiste Zeit zeigt er Taktik, große Päsenz und pychologisches Geschick und nur selten "muss" er kämpfen und noch seltener töten. Seine bedingungslose Entschlossenheit gilt nicht dem Kampf, sondern der Erfüllung seiner schier unmöglichen Aufgabe. Dem gegenüber die beiden Bauerntölpel, voller Wankelmut, Streitsucht, Angst, Gier und Primitivität aller Art, dennoch sympatisch. Auch das zu spielen ist sicher eine hohe Leistung, die überzeugt. Die Action schwankt zwischen einfachstem Slapstick und einem Speerkampf voller gerichteter Energie. Die hohe Kunst sich kultiviert zu prügeln ;-)

Überraschende Wendungen sind das wichtigste dramaturgische Mittel. In der Art der durchgehenden sich permanent ändernden Gefahr ist der Film "Terminator I" ähnlich: Es ist zuende, wenn es zuende ist, nicht wenn man genug hat.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die verborgene Festung 17. März 2009
Die verborgene Festung
Japanisches Kino bei dem sich Hollywood so manches abgekuckt hat (Krieg der Sterne). Erzählt wird die Geschichte zweier befreundeter Bauern, die sich aus einem mittelalterlichen Krieg zwischen zweier japanischer Provinzen in eine befriedete Gegend retten wollen. Auf ihrer Reise treffen sie einen General, der ein Geheimnis hütet. Er beschützt eine Prinzessin seines früheren Herrn, deren Aufgabe es ist, die Blutlinie des Fürstengeschlechtes aufrecht zu erhalten. Auch gilt es einen Schatz durch die feindlichen Linien mit viel List des Generals und tolpatschigen Einfällen der beiden habgierigen Freunde zu bringen.
Auf den vielen gefahrvollen Situationen, bei denen sich diese bunt zusammengewürfelten Gefährten immer wieder aufs Neue bewähren müssen, entsteht eine gegenseitige Abhängigkeit.
Toshiro Mifune brilliert durch Kühnheit, Unerschrockenheit und trockener Arroganz. Für viele spätere Filmemacher liefert die Story Stoff für unzählige Abarten.
Der Titel ist Anfangs etwas verwirrend, da man sich eine Geschichte um eine verborgene Festung vorstellt. Erst gegen Ende des Filmes wird die Moral ersichtlich, womit der Autor mit dem Titel nicht eine Festung in eigentlichen Sinn meint, sondern die charkterliche Einstellung, die Toshiro Mifune mit dem General in diesem Film so vorzüglich darstellt.

Für Liebhaber von schwarz-weiß Samuraifilmen,die sich den Sinn für Phantasie bewahrt haben und offen für Bushido sind.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Domo Arigato Kurosawa San 18. Januar 2011
Guter Film, das alter merkt man ihm an aber viele derzeitige asiatische Regisseure sollten sich Kurosawa zum Beispiel nehmen.

Der Film beginnt etwas behäbig, erst nach einiger Zeit macht er richtig Spaß.
Das ist das Opfer, das nötig war um das Wesen der Hauptfiguren dem Zuschauer zu vermitteln. Das lohnt sich allerdings, am Ende empfand ich tatsächlich eine gewisse Verbundenheit mit den Hauptfiguren. Dieses fehlt mir bei den modernen japanischen Filmen, die ich bisher gesehen habe, oft.
Kurosawa ist schwere Kost und nicht wirklich Action-lastig, Kämpfe werden nur als Hilfsmittel verwendet und nicht um ihrer selbst willen. Wer also auf Budo-Action aus ist...besser nicht Kurosawa!
Es handelt sich eher um eine Studie der Facetten des menschlichen Wesens, die auch zum nachdenken anregt (zumindest bei mir) aber teilweise schwer zu konsumieren ist. Dennoch bietet dieser Film einige heitere und auch spannende Momente und ist nach der wie bereits erwähnten etwas schleppenden Anfangsphase durchaus angenehm anzuschauen.
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