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Akira Kurosawa: Sanjuro
 
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Akira Kurosawa: Sanjuro

Toshirô Mifune , Yuzo Kayama , Akira Kurosawa    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Toshirô Mifune, Yuzo Kayama, Tatsuya Nakadai, Takashi Shimura, Reiko Dan
  • Regisseur(e): Akira Kurosawa
  • Komponist: Masaru Sato
  • Format: Dolby, Untertitelt, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Japanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 15. Dezember 2009
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002S1PAD6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.015 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibung

Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität.

Akira Kurosawa – dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges Œuvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie „Die sieben Samurai“, „Rashomon“ oder „Ran“ sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto „Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste“ ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich „Nippons Regiestolz“ eindrucksvoll seine Szenerien. Gerade auch im Bereich des Schwertkampf – oder Samurai-Films setzte Kurosawa neue Maßstäbe: Seine Kampfszenen bestechen durch ihren Realismus. So reicht einem erfahrenen Kämpfer oft schon ein einziger, guter Hieb, um seinen Gegner zu töten, während ungeübte Bauern mit dem Schwert eher orientierungslos herumfuchteln. Auf die bis dato üblichen, ballettähnlichen Choreografien verzichtet der Regisseur gänzlich.

Mit „Sanjuro“ legte Akira Kurosawa 1962 einen weiteren Klassiker des Samurai-Genres vor. In der Hauptrolle als Samurai-Kämpfer Tsubaki Sanjuro brilliert erneut sein Lieblingsakteur Toshiro Mifune, der es mit Filmen wie „Grand Prix“, „Die Hölle sind wir“ oder „Rivalen unter roter Sonne“ auch in Hollywood zu Weltruhm brachte. Quasi als Nachfolger von „Yojimbo, der Leibwächter“ gerät Sanjuro erneut zwischen die Fronten zweier verfeindeter Parteien: In einem Dorf sitzen neun Samurai unter Führung von Iori (Yuzo Kayama) zusammen und reden über ein schwieriges Problem. Irgendjemand im Clan des Dorfes hat offensichtlich vor, die Macht an sich zu reißen. Gemeinsam überlegen sie, wer das sein könnte. Aus dem Nebenraum taucht plötzlich ein Fremder auf, der durch die neun Männer geweckt wurde und ihr Gespräch mitbekommen hat. Der Fremde namens Tsubaki Sanjuro schlussfolgert aus dem Gespräch, dass der Vorsteher Kikui (Masao Shimizu) mit der Übernahme der Macht liebäugelt. Doch die neun Männer glauben ihm nicht. Erst als Sanjuro ihnen zeigt, dass Kikuis Männer das Haus bereits umstellt haben, sehen die Neun klarer. Zunächst verstecken sie sich und Sanjuro gelingt es, die Männer Kikuis und deren Anführer Muroto (Tatsyua Nakadai) los zu werden. Es stellt sich heraus, dass der machtbesessene Kikui es auf den Onkel Ioris, den Kammerherrn Mutsuta (Yunosuke Ito), abgesehen hat, um ihn als Verräter und korrupten Mann darzustellen. Mutsuta ist Kikui offenbar im Weg, sich die Macht im Clan zu sichern. So machen sich Sanjuro und die anderen auf, und befreien zunächst durch eine List Mutsutas Frau (Takako Irie) und dessen Tochter Chidori (Reiko Dan). Dabei offenbart sich, dass Kikui tatsächlich Mutsuta gefangen hält. Sanjuro sieht nur eine Möglichkeit, Mutsuta zu befreien und das Komplott aufzudecken: Er will zum Schein auf das Angebot Murotos eingehen und sich ihm andienen. Doch die neun Samurai zweifeln noch immer an der Ehrbarkeit Sanjuros und durchkreuzen den Plan des listigen Kämpfers. Jetzt gibt es für ihn nur noch eine Chance, Kikui und vor allem Muroto zu besiegen – wiederum durch eine List...

Mit „Sanjuro“ gelingt Akira Kurosawa ein weiterer Meilenstein des Schwertkampffilms, der unter anderem auch als Vorlage für Meisterwerke wie „Für eine Handvoll Dollar“ oder „Last Man Standing“ diente. Mit den sensationellen Kampfszenen revolutionierte er ganz nebenbei auch das Samurai-Genre: Von nun an setzte man auf drastische Szenen voller Gewalt, und Blutfontänen wurden zum Standard. Für Freunde des gepflegten „Klinge-Kreuzens“ ein echter Hingucker!

Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Produktbeschreibungen

S - Sanjuro


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Samurai light 3. Februar 2009
Format:DVD
Verglichen mit Yojimbo, der Leibwächter, dessen Fortsetzung dieser Film ist, erscheint Sanjuro beinahe wie eine Parodie. Toshiro Mifune spielt darin wieder den herumwandernden Samurai, der hier eine Gruppe junger unerfahrener Samurai vor einer tödlichen Falle rettet. Einmal ihr Retter, beginnt er Verantwortung für diese Küken zu übernehmen. Trotz der auffallend leichten Hand, mit der die Geschichte erzählt wird und der relativ statischen Inszenierung, gibt es immer wieder die gekonnt dargebrachten Ausbrüche von Gewalt. Durch die ironische Erzählweise erscheinen sie hier umso überraschender. Statt der tristen Stadtlandschaft von Yojimbo gibt es wunderschöne Wald- und Gartenszenen. Absolut sehenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spitze! 23. September 2010
Von takeo_217
Format:DVD
Spitze!
Für jeden der Klassiker des Samurai-Film mag, ist das ein Meilenstein auf dem Weg zum super Filmvergnügen.
Dieser Film erfüllte jede Erwartung die ich hatte, alte japanische Tradition einmal in Bild und Ton zu erleben.
Ich kann nur jedem "Sanjuro" empfehlen, der etwas für japanische Lebensweise, Mentalität und tratitionellen
Schwertkampf übrig hat.
Die Lieferung war super schnell, was die Sache zu einem rundherum perfekten Bestellvergnügen machte.
Vielen Dank!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mifune ungschlagbar 12. August 2011
Von Karl
Format:DVD
in jeder Hinsicht. Als schwertschwingender, zynischer Ronin, der mal wieder den Laden retten muss. Dieser Film knüpft an den herausragenden Film Yojimbo an und ist mindestens so gut. Toshiro Mifune fesselt auch hier mal wieder durch große Schauspielkunst. Etwas für Freunde von Abenteuer, Schwertkampf und japanischer Kultur, sehr intelligent in Szene gesetzt und nicht mit plumpen und meist dämlichen Kampfkunstschinken zu vergleichen. Für die Damen: keine Lovestory, aber was für ein Kerl dieser Sanjuro.
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