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Akira Kurosawa: Ikiru - Einmal wirklich Leben (DigiPack)

Takashi Shimura , Nabuo Kaneko    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Takashi Shimura, Nabuo Kaneko, Kyoko Seki, Makoto Kobori, Kumeko Urabe
  • Künstler: Asaichi Nakai, Shinobu Hashimoto, Hideo Oguni, Akira Kurosawa
  • Format: Dolby, Vollbild, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 8. Mai 2008
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 143 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00172HYYU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.369 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w Sein Leben hat der Beamte Kanji Watanabe als Leiter der Beschwerdeabteilung gearbeitet. Seit dem frühen Tod seiner Frau hat er sich regelrecht in die Arbeit gestürzt und dadurch auch den Draht zu seinem Sohn verloren. Eines Tages erfährt er, dass er an Magenkrebs leidet und höchstens noch sechs Monate zu leben hat. Das stürzt ihn in eine tiefe Depression, doch dann versucht er, seinem Leben einen Sinn zu geben - lieber spät als nie. Ihm fällt ein Fall von seiner Arbeit ein, als ein Antrag auf einen Kinderspielplatz abgelehnt wurde. Er stürzt sich mit seiner letzten Kraft in die Aufgabe, diesen Spielplatz möglich zu machen...

VideoMarkt

Seit dem frühen Tod seiner Frau lebt der Beamte Kanji Watanabe einsam und widmet sich nur seinem erwachsenen Sohn sowie seiner Arbeit. Eines Tages erfährt er, dass er an unheilbarem Magenkrebs leidet. Ab diesem Moment versucht Kanji, seinem Leben einen Sinn zu geben: Während er bis dahin automatisch seine Arbeit erledigt hat, wird er jetzt auf die Probleme der Bürger aufmerksam, mit denen er durch ihre Anträge konfrontiert wird. Es gelingt ihm, einen ablehnenden Bescheid über den Bau eines Kinderspielplatzes zu revidieren. Erst nach dessen Eröffnung stirbt er glücklich und zufrieden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von O.S
Format:DVD
...sollte man Ikiru wählen!
Denn was Akira Kurosawa hier abliefert ist der warscheinlich menschlichste und ergreifenste Film aller Zeiten.
Zur Story muss man eigentlich nicht viel sagen, da diese ja auf dieser Seite großartig zusammengefasst wurde. Ich kann nur sagen, dass es keinen Film gibt, der mich jemals so berührt hat wie Ikiru. JEDER Mensch auf der Welt sollte diesen Film kennen und selbst wer sonst keine asiatischen Filme mag, wird dieses Werk lieben.(Außer natürlich man mag nur 08/15 Actionfilme)
Es ist auch egal wie Alt man ist. Am besten ist es wohl den Film so früh wie möglich zu schauen.(Ich selbst bin 19!)

Vorallem überzeugen die immer wieder auftretenden Lichtblicke in der eigentlich sehr traurige Geschichte. Die Szenen in denen Hauptfigur Watanabe z.B auf Partys ist oder mit seiner Arbeitskolegin zusammen sind und er plötzlich merkt was er in seinen bisherigen Leben verpasst hat sind absolut wunderschön und die "Schaukelszene" ist einfach unvergesslich.
Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern sondern nur zu staunen: Takashi Shimura spielt hier wohl die beste Rolle seines Lebens und das ist auch wichtig. Denn hätte irgend ein japanischer Durchschnitts-Schauspieler die Rolle übernommen, währe die Wirkung einfach nicht die selbe. Er spielt die Rolle in absoluter Perfektion und die Nebendarsteller sind auch ohne Ausnahme genial!

Zur DVD(identisch mit der alten): Sie ist leider nicht grad toll. Es gibt kein Bonusmaterial und Bild und Ton sind schwach.
Die deutsche Synchronistion ist sehr gut. Ich empfehle allerdings den Film in O-Ton anzuschauen, weil das ewige Tonspurwechseln in den letzten 45 Minuten (auf Grund der fehlenden Szenen) einfach nervt!
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen für mich ein Fehlkauf 8. Februar 2009
Format:DVD
Eigentlich hatte ich die DVD in der Absicht gekauft, nun eine deutschsprachige Version zu besitzen, die ich mit Anderen zusammen anschauen oder als Empfehlung ausleihen kann.
Allerdings ist die Übersetzung in meinen Augen mehr als fragwürdig. Natürlich besteht immer ein bestimmter Ermessensspielraum, da man nicht alle Aussagen genau übersetzen kann bzw. eine wörtliche Übersetzung nicht immer einen Sinn ergibt. Jedoch wurde hier bei der Übersetzung ins Deutsche oftmals Inhalte weggelassen, verdreht oder durch andere Inhalte ersetzt, die im japanischen Original garnicht gesagt wurden. Das, meiner Ansicht nach, beste Beispiel dafür ist der Name des Liedes, das der Protagonist Herr Tanabe (der eigentlich Watanabe heisst, aber das ist jetzt auch nicht mehr wichtig) erst in der Bar (also am Tag, als ihm vermittelt wurde, dass er Krebs hat) und später auf der Schaukel sitzend (kurz bevor er stirbt) sinkt. Dieses Lied, was für mich inhaltstragend ist, "inochimijikashi" (sinnbildlich "das Leben ist kurz") wird im Deutschen mit "duftende Blumen" übersetzt, was überhaupt nicht mehr traurig erscheint.
Desweiteren ist auch zu bemängeln, wie die Inhalte durch die Sprechweisen dargestellt werden: z.B. im Original spricht er abgehackt, nach Wörtern suchend, aber im Deutschen spricht er durchgehend flüssig.
Durch all dies wird natürlich die ursprüngliche Atmosphäre zerstört und es wird ein Film, den ich neben "Tokyo Monogatari" von Ozu Yasujiro zu den anrührendsten japanischen Klassikern zählen würde, mehr oder weniger "verschnitten".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner, ruhiger Film 3. September 2011
Format:DVD
'Ikiru' ist ein wirklich guter Film, vor allem, weil sich beim Erzählen viel Zeit genommen wird, er in schönen Bildern gefilmt ist und auch interessante Einblicke ins Japan vor rund 60 Jahren bietet.
Die Darsteller sind allesamt überzeugend, allen voran Hauptdarsteller Takashi Shimura. An der interessanten Film- und Erzählweise merkt man, dass Akira Kurosawa am Werk war und auch heute noch sind sowohl Story, als auch ebendiese Filmweise keineswegs antiquiert.

Eine kleine Enttäuschung ist die DVD, die etwas schlechter als andere Veröffentlichungen der Akira Kurosawa Reihe von KSM (wie zum Beispiel 'Yojimbo' und 'Sanjuro') ausfällt: das Bild ist zwar scharf, leidet aber unter kleinen Rucklern und Verschmutzungen (sicherlich altersbedingt, meiner Meinung nach hätte man hier aber noch mehr rausholen können).
Den Film habe ich im japanischen Original (sehr zu empfehlen) gesehen. Weshalb man die Untertitel hier nicht ausblenden kann, in der deutschen Fassung hingegen überhaupt keine auswählbar sind, verstehe ich nicht. Auch sind sie nicht hunderzprozentig komplett und enthalten verhältnismäßig viele Rechtschreibfehler.
Bonusmaterial wäre sicherlich interessant gewesen, ist aber nicht vorhanden.
Die Freigabe ab 16 Jahren ist völliger Unsinn, aber es gibt Schlimmeres.

'Ikiru' ist ein sehr schöner, sehr ruhiger Film, dem diese DVD nicht ganz gerecht werden kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein philosophisches Manifest.... 18. Januar 2010
Format:DVD
...das und nicht mehr ist Ikru - Einmal richtig Leben. Wer nach Unterhaltung sucht ist hier falsch. Ein Film der das Leben verändert:

Intensiv übte Kurosawa sich in Rashomon(1950) darin, eine Geschichte aus wechselnden Perspektiven zu erzählen. In seinem Film IKIRU greift er erneut auf dieses Stilmittel zurück, setzt es diesmal jedoch deutlich dezenter ein: Der städtische Beamte Kanji Watanabe erfährt durch eine ärztliche Untersuchung von seinem unheilbaren Krebsleiden. Nach einer Phase der Depression beschließt er, seinem Leben durch den Bau eines Kinderspielplatzes eine Nachwirkung zu verschaffen. Als der von Verzweiflung und Isolation geprägte Film gerade zur Hälfte vorbei ist, hat Watanabe den Plan nicht nur in die Tat umgesetzt, sondern es teilt uns auch der Erzähler mit, dass Watanabe soeben gestorben sei. Der auf seine letzten Tage ungewöhnlich produktiv gewordene existiert fortan, abgesehen von eingeschobenen Rückblenden, nur noch als spekulativer Gesprächsstoff unter seinen ehemaligen Arbeitskollegen; diesen nämlich erscheint sein überraschender Elan völlig unverständlich, zumal in ihrem Bauamt, das unter der Last seiner bürokratischen Verwaltungsformen bis zum Stillstand erlahmt ist, eine solche Eigenwilligkeit ungern gesehen ist. Durch die Wechsel der Perspektive stellt Kurosawa das Einzelschicksal, welches er in der ersten Hälfte auch konsequent als solches inszenierte, in den gesellschaftlichen Kontext und relativiert damit die Bedeutung des Schaffens Watanabes. Seine Kollegen nämlich urteilen durchaus kritisch darüber und stellen den Sinn einer solchen Tat in Frage.
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