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Akira Kurosawa Bilanz eines Lebens


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Produktinformation

  • Darsteller: Toshirô Mifune, Eiko Miyoshi, Minoru Chiaki, Kyoko Aoyama
  • Künstler: Asaichi Nakai, Shinobu Hashimoto, Hideo Oguni, Akira Kurosawa
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Japanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 12. September 2005
  • Produktionsjahr: 1955
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B0007PLFA2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.743 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Wie verrückt ist die Normalität? Und ist es nicht eigentlich normal, in der heutigen Welt verrückt zu werden? Mit diesen Fragen hat sich Japans Meisterregisseur Akira Kurosawa bereits vor über 50 Jahren auseinandergesetzt. Sein 1955 erschienener Film trägt nicht von ungefähr den alternativen Titel Leben in Furcht, denn seine Hauptfigur Kiichi Nakajima (Toshiro Mifune) befindet sich exakt in diesem Zustand.

Das Nachkriegsjapan ist geprägt von Angst, der Angst vor einem möglichen Atomkrieg zwischen den Supermächten USA und Russland, der Angst vor den Auswirkungen von Atomtests und den grauenhaften Bombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Dabei gibt es für Kiichi durchaus eine Rettung. Brasilien erscheint ihm als sichere Zufluchtsstätte. All sein Streben gilt nun dem Vorhaben, seine gesamte Familie, zu der auch zwei Geliebte und einige uneheliche Kinder gehören, vor dem scheinbar sicheren Untergang zu bewahren. Er hat die Ausreise und den Neubeginn in Südamerika bis ins letzte Detail geplant. Dazu gehört vor allem, dass er seine Gießerei, den Grundstock seines Vermögens und Arbeitsstätte seiner Familie, verkaufen will. Doch statt von seinem Plan begeistert zu sein, oder wenigstens hinzunehmen, was das Familienoberhaupt beschlossen hat, zerren ihn seine Angehörigen vor eine Kommission, die über die Entmündigung des wunderlichen Alten entscheiden soll. Dieser sitzt auch der Arzt Dr. Harada (Takashi Shimura) bei, der keinerlei Anzeichen von Wahnsinn an dem alten Mann erkennen kann und sich langsam für dessen Motive zu interessieren beginnt.

Doch die Weigerung der Familie, sich dem Wunsch ihres Vaters zu beugen, hat Bestand. Lediglich seine Ehefrau Toyo (Eiko Miyoshi) und seine Tochter Sue (Kyoko Aoyama) erkennen die wahren, sorgfältig durchdachten Motive von Kiichi. Doch sie sind machtlos und müssen zusehen, wie das ehemalige Oberhaupt der Familie entmündigt wird. In seiner Verzweiflung versucht Kiichi, durch das heimliche Eintreiben von Schulden die Auswanderung finanziell abzusichern, doch dieser Plan scheitert. Nun bleibt ihm nur noch ein Mittel, um seine Familie gewaltsam von seinen Plänen zu überzeugen. Er zündet seine Fabrik an und vernichtet somit die Lebensgrundlage der Nakajimas. Und ist nicht genau das der Beweis für seinen Wahnsinn? Scheinbar haben seine Söhne recht gehabt. Der Preis, den jeder einzelne von ihnen nun dafür zahlen muss, scheint allerdings viel zu hoch.
Akira Kurosawa regt mit diesem stillen Meisterwerk zu vielen Überlegungen an. Die Geschichte ist so vielfältig, so universell erzählt, dass jede Meinung darin ihre Berechtigung hat. Trotzdem ist der Zuschauer, als viertes Mitglied der Kommission angehalten, ein Urteil zu fällen. Diesen Denkprozess unterstützen die eindrucksvoll inszenierten Bilder, mit denen der Filmkünstler arbeitet. Jeder Raum, jedes Geräusch haben hier eine Bedeutung, das Zusammenspiel von Drehbuch und Ausstattung wurde perfektioniert. Deshalb ist Bilanz eines Lebens eine bis heute gültige Parabel über Mündigkeit und Verantwortung, die jeder von uns zu tragen hat und die sich nur schwer hinterfragen lässt. Antworten sucht der Zuschauer, wie bei Kurosawa üblich, bestenfalls bei sich selbst. Denn die Eindringlichkeit, mit der hier gearbeitet wird, überträgt das Thema ungebrochen bis in die Gegenwart. Die überragenden Darsteller um Toshiro Mifune tun ihr Übriges dazu, dass es sich bei dieser Bilanz um die ganz persönliche handelt, die jeder, der diesen Film gesehen hat, im Nachhinein für sich ziehen muss. Überaus empfehlenswert und zutiefst eindringlich – ein Film aus den ersten zehn Schaffensjahren von Akira Kurosawa, der einen deutlichen Fingerzeig auf das Genie und Können des japanischen Großmeisters der Filmkunst legt.

Movieman.de

Kurosawa bedient sich eigenwilliger Kameraeinstellungen und einer subtilen Soundkulisse, um sich mit dem Thema "Angst" und deren Auswirkungen auf eine Familie auseinanderzusetzen. Durch raffiniert ausgeleuchtete Sets, eine geradezu architektonisch arrangierte Raumaufteilung und in ihrer Stille dennoch höchst lebendige Dialoge, bietet der Film eine anspruchsvolle und sehr eindringleiche Auseinandersetzung mit einer Angst, die jeder für sich anders wahrnimmt und vor allem verarbeitet. Die überaus schönen Momente, in denen auf Sprache verzichtet, in denen lediglich Gesten, Mimiken und die Regungslosigkeit der Akteure selbst sprechen, sind — um alle Kurosawa-Liebhaber zu beruhigen — zahlreich vorhanden. Fazit: Ein stilles Meisterwerk

Moviemans Kommentar zur DVD: Kurosawa hat wie immer wunderbare Bilder komponiert, die leider unter der technischen Ausführung leiden. Lediglich die Kontrastwerte und Raumtiefe können als befriedigend beurteilt werden. Der Ton vermag hier eher zu überzeugen, da er als in der Filmsprache gleichwertiges Stilmittel eindrucksvoll eingesetzt wurde.

Bild: Obwohl sich der Schwarzweißfilm sehr starke Artefakte in jeder Hinsicht vorwerfen lassen muss, bezaubern die stimmig ausgeleuchteten Bilder den Zuschauer. Stets wurde der Tiefe des Raumes und besonders der Ausleuchtung eine außerordentlich große Aufmerksamkeit gewidmet. Wenn überhaupt finden sich selten weiche, abgerundete Schatten auf den allerdings von einem durchgängigen Grieseln überzogenen Flächen. Vor allem zu Anfang des Filmes machen sich Kratzer im Material bemerkbar, die aber schließlich verschwinden. Die Grauabstufungen sind reichhaltig, so dass sich befriedigende Kontrastwerte (Kimonofalten 00:22:54) ergeben, wie man sie in vielen neueren Produktionen vergeblich sucht. Schärfeprobleme ergeben sich eher im Detail als in der Tiefe. Nicht zuletzt überzeugen die phantastisch komponierten Bilder von geradezu malerischem Tiefgang.

Ton: Die deutsche Version ist zwar mit einer vollen und deutlichen Vertonung ausgestattet (Schuhsohlengeräusch, 00:08:48), das Original aber übermittelt seine Soundkulisse definitiv authentischer. So scheppert einem das Weinen eines Babies (01:09:44) in der deutschen Version unerträglich schrill in den Ohren, während im japanischen Original ein angenehm mildes Glucksen zu vernehmen ist. Auch weist die Atmo des japanischen Tons einen größeren Detailreichtum an Höhen und Tiefen auf, wenngleich man sich am steten Grundrauschen und Knistern nicht stören darf. Das Prasseln von Regen ans Fenster (00:30:05) bringt, ob seiner Lautstärke, die Schauspieler dazu, lauter zu sprechen, gar zu schreien. Das ist schlüssig und weist zusätzlich auf die Plastizität des Geräusches selber hin, das in zahlreichen Szenen eine eigene Materialität erhält. Zum Beispiel die dem Dialog scheinbar gleichwertigen Geräusche von Wind, Grillen und Vögeln auf einem Berg (00:50:08). Überzeugend im Original wie in der deutschen Fassung wurde der Ton als eigenes Stilmittel eingesetzt, wenngleich dies die Beurteilung des in Mono vorliegenden Materials nicht verbessern kann.

Extras: Übersichtliches, aufs Wesesntliche reduziertes Menu. Außer einer Slidshow hat die Disc keine Extras anzubieten. Die Photos sind schön, wenngleich zum größten Teil überbelichtet. --movieman.de

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. Kaiser am 10. August 2009
Verifizierter Kauf
Zu gute Laune, ständig überbordende Lebensfreude?
Lies ein Buch von Hilsenrath (am besten "Nacht") und sieh dir einen Film von Kurosawa an!
Beides absolut brilliante Schwermut und Bedrückung mit historischem Hintergrund!
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