Ein einziges Zitat von Steely Dan über ihre Art und Weise, Musik zu "gestalten", spiegelt wieder, was alle Steely Dan-Fans dieser Welt miteinander verbindet: "Musik darf nicht jammern". Schlechte Musik tut das laufend und wird deshalb auch nicht für Außererirdische in einem stillgelegten Salzbergwerk gelagert, damit sie in ein paar Hundert oder Tausend Jahren entdecken können, was sich die Erdlinge akustisch alles so angetan haben. Aber irgendwo in diesem Salzbergwerk, zwischen Bach, Mozart, Mahler, Beatles, Miles Davis und dem, was ab 2005 noch an Großartigem entstehen mag, sollte wohl auch noch ein Platz für "Aja" frei sein. Unglaublich, was auf diesem Album an Konsequenz geleistet wird, um eine Messlatte zu schaffen, mit deren Überquerung sich heute noch sämtliche Fusion-Musiker beschäftigen. Dieses Feeling, kreiert 1977, wird wohl nie wieder kommen. Ist aber immer noch gültig. Vergleichbar höchstens noch mit "Kind of Blue" von Miles Davis.