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Airport: Eine Woche in Heathrow
 
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Airport: Eine Woche in Heathrow [Gebundene Ausgabe]

Alain De Botton , Richard Baker , Bernhard Robben
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 122 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1 (1. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100463234
  • ISBN-13: 978-3100463234
  • Originaltitel: A week at the Airport. A Heathrow Diary
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 180.345 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Alain De Botton
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Flughäfen sind die Kathedralen unserer Gegenwart. Nachts sind die erleuchteten Landebahnen selbst vom Weltall aus zu sehen. Ihre Terminals sind Orte von Abschied und Ankunft, ihre Besucher träumen von Ferne, und jeder Luxus scheint duty free.
Alain de Botton lebte als erste writer in residence eine Woche lang in London Heathrow. Doch in Terminal 5 entdeckte er weniger Warten und Transit, als ein Brennglas unserer Gegenwart. In unzähligen Geschichten und Begegnungen entwickelt er das rasende Standbild unseres Lebens, ein leuchtendes Kapitel seiner Philosophie des Alltags.
Eine Woche Heathrow - die Sehnsucht des Reisens und das Glück der Ankunft,.

Über den Autor

Alain de Botton, 1969 in der Schweiz geboren, hat nach dem Studium der Geschichte und Philosophie rasch seinen Weg zur Literatur gefunden. Kosmopolit und phantasievoller Flaneur der Kultur- und Geistesgeschichte, hat er sich mit seinen mittlerweile sechs Büchern, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden, einen festen Platz in der jüngeren Literaturgeschichte erschrieben. De Botton lebt in London.Bernhard Robben, Jg. 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gospelsinger TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ich fand Flughäfen schon immer faszinierend. Mein allererster Flug ging von Frankfurt, mit einer mehrstündigen Verspätung, die ich nutzte, um den Flughafen zu erkunden, der mir wie eine kleine Stadt vorkam. Sogar ein Kino gab es, das Filme im Original zeigte, damals noch recht selten in Deutschland. Ich habe mich daher noch nie geärgert, wenn ich mehr Zeit als geplant auf dem Flughafen verbringen musste.
Und dank des Buches von Alain de Botton müsste es eigentlich auch allen anderen so gehen.
Dieses Buch sollte am besten auf einem Flughafen gelesen werden (und man würde es auch zwischen zwei Flügen schaffen), aber zur Not tut es auch jeder andere Ort, denn der Text wird durch viele wunderbare Fotos ergänzt, die genau zum jeweiligen Thema passen.
Alain de Botton lebte als 'Writer in Residence' eine Woche lang auf dem Flughafen Heathrow und hatte freien Zugang zu allen Bereichen des Flughafens.
Aber er beschreibt nicht nur die verschiedenen Abteilungen des Flughafens. Durch die Wiedergabe der ihm von den Passagieren erzählten Geschichten entsteht ein Abbild unserer Gesellschaft im Kleinen.
So spielt auch am Flughafen der Konsum eine wesentliche Rolle, und natürlich ist das Thema Liebe und Abschied ständig präsent. Aber auch politische Themen wie Einwanderung kommen vor.
Airport ist ein wirklich schönes, liebevoll gemachtes Büchlein, das in jedes Handgepäck passt.
Vielleicht kommt ja auch einmal einer der großen deutschen Flughäfen auf die Idee, einen 'Stadtschreiber' einzustellen? Ich melde mich freiwillig!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Woche in Heathrow 10. April 2010
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
So ein Buch muss man auf dem Flughafen lesen, sonst wirkt es nicht. AIRPORT von Alain de Botton zeigt in seinem Buch das Experiment auf, was man erlebt, wenn man eine Woche auf dem Flughafen Heathrow lebt und zusieht wer alles kommt und geht. Dieses Buch ist wie ein gesellschaftlicher Spiegel, wobei man manches Mal glaubt es sei ein Zerrspiegel, denn das Leben ist nicht Duty Free und Abschiede wie auch Begegnungen haben eine besondere Wirkung wenn sie denn auf Flughäfen stattfinden. AIRPORT zeigt uns die Kathedralen der Gegenwart und Zukunft, Leuchtfeuer des Planeten und Stätten die eher Ameisenhaufen gleichen, als das sie von Menschlichkeit und Ruhe zeugen.

So ein Buch muss man auf einem großen Flughafen lesen, ich lass es in München auf dem Franz-Josef Strauss Flughafen bei einem Zwischenaufenthalt - es hat gepasst.

Was berichtet uns AIRPORT von Alain de Botton? Zumindest nichts Neues, obwohl die Blicke hinter die Kulisse von Glas, Stahl und Perfektion interessant waren. Wer macht das Essen, wer räumt den Dreck weg und wo besprechen sich bloß alle Flughafenmitarbeiter?

Die Duty Free Shops mit Flughafenbesuchern im Konsumrausch - es könnte ja der letzte Flughafenbesuch sein?!

Die Schuhputzer und Cafés, die Toiletten und natürlich die Frisöre und Shopping Malls. Aber auch die First Class Concorde Lounge des Flughafen Heathrow. Ein wenig Neid hört man da schon raus, doch es mag auch einfach nur die Spiegelung dessen sein, was er dort sah oder aß.

7 Tage auf dem Flughafen Heathrow, übernachtet wurde nur im Flughafenhotel und gegessen selbstverständlich im Flughafengebäude - da sieht man Businessclass Geschäftsleute, die Kollegen auf den billigeren Economy Sesseln und auch die Masse der Ferienflieger.

AIRPORT von Alain de Botton zeigt uns kaleidoskopartig die vielen Facetten eines internationalen Flughafens. Wer noch nicht auf einem solchen war, den wird es interessieren wen man so trifft, was man so sieht und wo man wie die Zeit verbringt - im Warten, denn der Flughafen ist an und für siech eine moderne Bahnhofshalle mit Wartearealen.

Wer einen Flughafen wie im Buch AIRPORT von Alain de Botton beschrieben schon kennt, dem fallen nur die vielen interessanten Details und Betrachtungen auf, denn der Autor hat recht - so sind die Flughäfen - Tempel der Moderne - wo das Warten, Schauen und Kaufen zur Religion erhoben wurde.

Empfehlenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zu den vielen Auszeichnungen, die Alain de Botton für seine bisherigen Bücher erhielt, kam im Sommer 2009 eine weitere Ehrung hinzu. Der in London lebende Schweizer ist der erste "Writer-in-Residence". Diesen Titel verlieh ihm der Chef eines Unternehmens, das Mehrheitsaktionärs der Flughafengesellschaft BAA und Eigner von Heathrow ist. Dafür musste oder durfte Alain de Botton eine Woche lang auf diesem turbulenten Flughafen verbringen und seine Eindrücke in Worte fassen. Warum der Autor die Annahme dieses Auftrages so ausführlich rechtfertigt, verstehe ich nicht. Aber das liegt wohl auch daran, dass ich einen großen Teil meiner Kindheit auf dem Flughafen verbrachte und mir eine solche Anfrage natürlich wünschen würde. Ich hätte dann allerdings auch über die seltsamen Menschen geschrieben, die Kennzeichen von Flugzeugen sammeln und sich als Spotter bezeichnen.

Seltsame Dinge und Menschen gibt es auf so riesigen Flugplätzen wie Heathrow oder Frankfurt genug, um locker ein mehrbändiges Werk verfassen zu können. Alain de Botton beschränkt sich auf eine Textmenge, die sich innerhalb der heutigen Wartezeiten auf einem Flughafen gleich vor Ort bewältigen lässt. Zumal die tollen Fotografien von Richard Becker viel Raum einnehmen dürfen und den Text hervorragend ergänzen.

Wenn sich ein Historiker, Philosoph und Bestseller-Autor eine Woche lang auf einem Flughafen aufhalten darf und überall Zugang erhält, sind meine Erwartungen an die festgehaltene Beobachtungen hoch. Und Alain de Botton gelingt es denn auch, Szenen einzufangen, die den meisten Fluggästen und Besuchern dieser Welt im Kleinen entgehen. Zudem verbindet er die festgehaltenen Alltagsgeschichten oft mit Gedankengängen, die ihren Reiz durch deren Gewöhnlichkeit erhalten. Er ist also nicht der Versuchung erlegen, einen Flughafen als Metapher für alles Mögliche und Unmögliche einzusetzen. Er hält sich bei der Deutung des Gesehenen meist vornehm zurück und lässt dem Leser genügend Raum für eigene Assoziationen.

Statt sich in akademisch-philosophischen Luftsprüngen zu üben, was beim ungewöhnlichen Arbeitsplatz verständlich wäre, bleibt Alain de Botton auf dem Boden und überlässt das Phantasieren seinem Publikum. Aber, und das ist die Qualität des Buches, die Texte und Bilder regen zu eigenen Beobachtungen an, wecken Erinnerungen und werfen Fragen auf. Eigentlich erstaunlich, dass sein Auftraggeber die Gelegenheit nicht nutzte, mit einem großzügigen Druckbeitrag die Verbreitung dieser Hommage an Heathrow und ähnliche Welten zu fördern. Zumal Alain de Botton keine grundsätzliche Kritik an der Massenfliegerei und den dazu notwendigen Infrastrukturen äußert.

Mein Fazit: Feine, genaue und manchmal überraschende Beobachtungen vom menschlichen Tun und Lassen. Eingefangen an einem Ort, der zwar einiges seiner früheren Faszination und Anziehungskraft verloren hat, aber noch immer Sinnbild für menschliche Urthemen ist. Schön, dass den Schreiber ein Fotograf begleitete, der poetische Zwischentöne ebenso gut beherrscht wie Alain de Botton.
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