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Air Mail Taschenbuch – 2. Mai 2005

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Das Paradies kann einem ganz schön auf den Magen schlagen. Was nützt schon der schönste Palmenstrand der Welt mit feinstem weißen Sand und blauer Lagune, wenn man von einer lästigen Darminfektion gezwungen wird, den lieben langen Tag in einer schäbigen Schilfhütte vor sich hin zu dösen? Kein Wunder, dass der Alternativ-Tourist und Backpacker Mitchell auf der abgelegenen Insel im Golf von Siam auf recht wundersame Gedanken kommt.

Die Amöben, die in seinem Gedärm ihr Unwesen treiben, lösen bei dem jungen Amerikaner aus gutem Hause einen Anfall mystischer Sehnsucht aus. So erfüllt Mitchell ein unstillbares Verlangen, die große Harmonie von Leib, Geist und Natur zu erleben, und so die unmittelbaren körperlichen Bedürfnisse ebenso hinter sich zu lassen, wie die unerträgliche Banalität seiner Mitreisenden. Nachdem er sich mit einer rigorosen Fastenkur selbst geheilt hat, geht Mitchell schließlich ins Wasser, um endlich eins zu werden mit dem Paradies, dem Mond und den Amöben.

Ganz andere Sorgen hat dagegen Wally Mars. Seine ehemalige Affäre und heimliche Liebe Tomasina Genovese wird getrieben vom unerbittlichen Ticken ihrer inneren Uhr, doch geeignete Männer werden für die erfolgreiche TV-Produzentin immer seltener. Da kommt ihr bei der Suche nach dem idealen Vater ihrer zukünftigen Kinder eine geniale Idee, die Wally jedoch ziemlich affig findet. Eine Schwangerschaftsparty der anderen Art, bei der Tomasina die anwesenden Herren, die ihr besonders geeignet erscheinen, um eine kleine genetische Spende bitten will. Wie Wally aus der Not eine Tugend macht und letztlich zum Hecht im Karpfenteich von Tomasinas geplantem Genpool avançiert, soll hier nicht verraten werden. Dieses Vergnügen sollten sich die Leser von Jeffrey Eugenides' kurzen und höchst einfallsreichen Geschichten nicht entgehen lassen.

Jeffrey Eugenides ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, was die Leser seiner Romane Die Selbstmord-Schwestern und vor allem dem grandiosen Middlesex in berechtigte Begeisterung versetzt hat. In diesen drei kurzen Erzählungen beweist der amerikanische Autor, der seit Jahren in Berlin lebt und arbeitet, seine Wandlungsfähigkeit und sein feines Gespür für die surrealen Nuancen alltäglicher Schicksale. Bei aller Ironie denunziert Eugenides seine Charaktere nie, sie bleiben trotz ihrer Marotten und mystischen Anwandlungen immer noch vertraut genug, um als Spiegelbild eigener Erfahrungen wirken zu können. So bleibt auch unter all dem vordergründigen Humor ein ernsteres Anliegen spürbar, das über den offensichtlichen Unterhaltungswert von Eugenides' Geschichten hinausweist. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Jeffrey Eugenides ist ein großer, großzügiger Autor: großzügig gegenüber seinen Lesern, da er ihnen Geschichten erzählt, die sie mit Sicherheit unterhalten, und großzügig gegenüber seinen Figuren, die wie alle, die wir richtig lieben, herumschlingern und sich ab rackern und leiden und bereuen. (Jonathan Franzen)

Der Epiker Eugenides ist auch ein Artist der Kurzstrecke. (Der Spiegel)

Ein hingebungsvoller Geschichtenerzähler. (FAZ)

Eugenides ist auch ein Meister der kurzen Form … Die Komik liegt nicht in den Ereignissen, sondern in der fast unangemessen leichten, heiteren, gewissermaßen Tragik- und pathosunfähigen Sprache des Erzählers, was dazu führt, das der Leser, obwohl er sich prächtig amüsiert, eine leise Trauer in sich aufsteigen spürt, eine Trauer über die absurde Beschränktheit des Menschen. (Die ZEIT)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Nachdem mich "Middlesex" mehs als begeistert hat, war ich sehr gespannt auf "Air Mail". Alle drei Erzählungen in dem schmalen Band sind wirklich brillant - melancholischer als "Middlesex", aber ebenso fesselnd und überraschend. Ärgerlich ist allerdings, was nach der letzten Geschichte kommt: das Nachwort von Dennis Scheck. So amüsant, leicht lesbar, geradezu bescheiden und trotzdem raffiniert wie Eugenides' Sprache daherkommt, so fremdwörterlastig, öde und selbstverliebt ist dieser völlig unnötige Erguss des ARD-Literaturkritikers.
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Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. März 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auf der Suche nach weiteren Büchern meines derzeitigen Favoriten Jeffrey Eugenides stieß ich auf ein kleines Bändchen mit gerade mal 118 Seiten und drei Kurzgeschichten - "Air Mail".

Sie lesen sich alle in gewohnter Eugenides-Manier - flüssig, voller Witz und Wortspiel und gleichzeitig großer Tragik. Und sie haben es - ebenfalls typisch Eugenides - "gewaltig in sich". Seine Worte wirken unheimlich nach. Sie haben enormen Tiefgang und erzeugen einen Nachhall/ein Echo, was einen "umhaut". Tiefensuggestion nennt man das oder philosophischer Tiefgang.

Wie macht dieser Mann das nur?

Jeffrey Eugenides ist nicht dieser typische amerikanische Bestseller-Schriftsteller, auf dessen Schreibweise die Adjektive "flott", zugänglich" oder "vergnüglich und unverkrampft" passen. Sein Stil ist kein intellektueller Verrat am Leser. Er interessiert sich für das Abgründige im Vertrauten genauso wie für das Vertraute im Abgründigen und vermischt dies kunstvoll. Und das lohnt einen genaueren Blick.

Bei diesen drei Erzählungen "Air Mail", "Die Bratenspritze" und "Timesharing" handelt es um eine Reise-, eine Liebes- und eine Vatergeschichte, jedoch keineswegs das gewöhnliche Klischee bedienend. Vielmehr geht es um "Samenspenden" in extremis, Durchfall in extenso und "die angenehme Absurdität Amerikas". In jeder Geschichte wird etwas Neues mit etwas Altem kombiniert und dadurch etwas Neues geschaffen.

Eugenides gelingt der Gebrauch der Worte, um die Einmaligkeit der Empfindungen zu kommunizieren. Dadurch wird sein Erzählen immer zu einer Feier der Einmaligkeit des Individuums.

Unbedingte Kaufempfehlung für all jene, die Eugenides lieben und sich einmal zwischendurch literarisch tiefgründig verzaubern lassen wollen.
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Von Gesa Kr am 23. Juni 2005
Format: Taschenbuch
wer weiß besser mit worten eine alltagsskurrilität besser zu umspülen als eugenides? auch wenn ich kein fan von kurzgeschichten bin, fand ich air mail ausgesprochen unterhaltsam. besonders die ersten beiden geschichten haben es in sich :-) nach middlesex absolut keine enttäuschung!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mitreissend erzählte Geschichten voller Phantasie, die schmerzhafte Erfahrungen mit Witz wiedergeben und mitfühlend von verlorenen Träumen und enttäuschten Hoffnungen erzählen. Die Figuren werden mit einem untergründigen Schmunzeln, aber ohne sie zu denunzieren portraitiert und man fragt sich: Warum nur kann kein moderner deutscher Schriftsteller zu solch liebevoll-verspielter Leichtigkeit des Erzählens finden?
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Format: Taschenbuch
Kurzgeschichten müssen richtig gut sein, um auch nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Diese hier tun es, davon bin ich überzeugt. Und ich werde sie gerne auch wieder zur Hand nehmen, um mich an nur einem Abend oder während einer kleinen geklauten Stunde zwischen Verpflichtungen literarisch zu erfrischen.

Eugenides ist hier sprachlich brilliant, spritzig, bissig, aber auch mit Tiefgang zu erleben. Der wahre Kern seiner Grotesken trifft die amerikanische Gesellschaft in Bezug auf manche ihrer Verirrungen ins Mark.

Irgendwie muss man sich die Zeit vertreiben, bis Eugenides mit einem neuen Roman rauskommt. So kam ich zu diesen Kurzgeschichten. Schade, dass sie nicht gesammelt auf Englisch erschienen sind, um sie im Original zu lesen. Es wäre mühevoll, sich die einzelnen Geschichten aus den verschiedenen Ausgaben des New Yorker und verschiedener Literaturzeitschriften, in denen sie ursprünglich erschienen sind, zusammen zu suchen...
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