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In Air Force One spielt Harrison Ford den Präsidenten der Vereinigten Staaten, der sich vor allem auf dem Gebiet der Terrorismus-Bekämpfung einen Namen gemacht hat. Während eines Fluges von Moskau zurück in die USA gelingt es russischen Terroristen, angeführt von einem glänzend aufgelegten Gary Oldman, die "Air Force One", das Präsidentenflugzeug, in ihre Gewalt zu bringen. Diese Geiselnehmer haben eine Reihe von Forderungen und sie drohen, beim geringsten Anzeichen von Widerstand ihre Geiseln zu töten. In dieser Inszenierung ist Glenn Close in der Rolle der pragmatischen Vizepräsidentin zu sehen, die von ihrem Büro in Washington aus mit den Terroristen verhandelt.
Wenn Sie bereit sind zu glauben, dass in einem Flugzeug in 10.000 Metern Höhe Hunderte von Pistolenkugeln abgefeuert werden können, ohne dass diese die Außenhaut des Flugzeuges beschädigen und für einen Druckabfall und damit Absturz des Flugzeuges sorgen, werden Sie diesem Film alles abkaufen. Dies ist vor allem Harrison Fords geradliniger Darstellung eines heldenhaften Präsidenten und einigen hübschen Spezialeffekten zu verdanken.
Regisseur Wolfgang Petersens (Das Boot) action- und tempobetonte Inszenierung sorgt außerdem dafür, dass einem die meisten Ungereimtheiten gar nicht erst auffallen. Also: Vergessen Sie ihren Fallschirm nicht! --Jeff Shannon
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Die Vizepräsidentin der USA (Glenn Close) muß nun entscheiden, ob sie das Leben der Flugzeuginsassen inklusive der Präsidentenfamilie und einiger Top- Regierungsbeamter opfert oder den Weltfrieden riskiert. Denn Kasachstan ist als
Überbleibsel der Sowjetunion im Besitz von Atomwaffen.
Präsident Marshall, der selbst früher beim Militär war, wäre der einzige Trumph an Bord. Doch er wird von seinen Sicherheitsleuten zum Schutz seiner Person in eine Rettungskapsel gesetzt, die abgeworfen wird.
Nun steht die Vizepräsidentin vor einer schwierigen Entscheidung.
Harrison Ford (Auf der Flucht, Star Wars IV- VI) spielt überzeugend den US- Präsidenten, als hätte er seit Jahren nichts anderes gemacht. Aber auch Gary Oldman (Leon, der Profi, Das fünfte Element) nimmt man seine Rolle als Anführer der Geiselnehmer ab. Überraschend, aber nicht unglaubwürdig ist Glenn Close (101 Dalmatiner, Mars Attacks!).
Doch man darf den Handlungsstrang nicht allzu ernst nehmen, sonst fallen einem die einen oder anderen inhaltlichen Unstimmigkeiten auf. Doch Actionfilme haben es ja an sich, daß sie in der Regel irgendwo übertrieben und zuweilen auch etwas unlogisch sind.
Dafür ist "Air Force One" äußerst spannend. Und dank nicht allzu flacher Dialoge kann man sich den Film immer und immer wieder ansehen.
Die features sind interessant und für eine normale DVD in Ordnung. Doch die Bezeichnung "Special Edition" hat sie mangels vieler oder besonders toller features keineswegs verdient.
Fazit: trotz enttäuschender DVD empfehlenswert
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