US- Präsident Marshall hält eine progressive Rede vor russischen Politikern und Militärs. Auf dem Rückfug wird das Flugzeug - die Air Force One - von kasachischen Soldaten entführt, um den Präsideten von Kasachstan freizupressen. Dieser wurde von russischen Elitesoldaten gefangen genommen, weil er die Demokratie Rußlands bedrohte.
Die Vizepräsidentin der USA (Glenn Close) muß nun entscheiden, ob sie das Leben der Flugzeuginsassen inklusive der Präsidentenfamilie und einiger Top- Regierungsbeamter opfert oder den Weltfrieden riskiert. Denn Kasachstan ist als
Überbleibsel der Sowjetunion im Besitz von Atomwaffen.
Präsident Marshall, der selbst früher beim Militär war, wäre der einzige Trumph an Bord. Doch er wird von seinen Sicherheitsleuten zum Schutz seiner Person in eine Rettungskapsel gesetzt, die abgeworfen wird.
Nun steht die Vizepräsidentin vor einer schwierigen Entscheidung.
Harrison Ford (Auf der Flucht, Star Wars IV- VI) spielt überzeugend den US- Präsidenten, als hätte er seit Jahren nichts anderes gemacht. Aber auch Gary Oldman (Leon, der Profi, Das fünfte Element) nimmt man seine Rolle als Anführer der Geiselnehmer ab. Überraschend, aber nicht unglaubwürdig ist Glenn Close (101 Dalmatiner, Mars Attacks!).
Doch man darf den Handlungsstrang nicht allzu ernst nehmen, sonst fallen einem die einen oder anderen inhaltlichen Unstimmigkeiten auf. Doch Actionfilme haben es ja an sich, daß sie in der Regel irgendwo übertrieben und zuweilen auch etwas unlogisch sind.
Dafür ist "Air Force One" äußerst spannend. Und dank nicht allzu flacher Dialoge kann man sich den Film immer und immer wieder ansehen.
Die features sind interessant und für eine normale DVD in Ordnung. Doch die Bezeichnung "Special Edition" hat sie mangels vieler oder besonders toller features keineswegs verdient.
Fazit: trotz enttäuschender DVD empfehlenswert