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Aion
 
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Aion

Dead Can Dance Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Lange bevor No Doubt den Ska und Big Bad Voodoo Daddy den Swing wieder zum Leben erweckten, machten Lisa Gerrard und Brendan Perry schon Musik, die viel weiter zurückging. Wie weit? Wie wär's mit der Renaissance? Alles, was alt, uralt ist, klingt auf Aion, dem fünften und wahrscheinlich besten Album der Band, wieder neu. Wie bei den anderen Scheiben von Dead Can Dance, dreht sich auch bei Aion alles um das Wechselspiel zwischen Gerrards dröhnendem Organ und Perrys Bariton-Schmachten. Die verschiedensten Stile werden hier erkundet, von den polyphonen Chören auf "The Arrival and the Reunion" über weiche Balladen ("Fortune Presents Gifts Not According to the Book") bis zur orientalischen Sinnlichkeit von "Radharc". Herausragende Tracks sind auch das verspielte "Saltarello" (ein traditionelles instrumentales Tanzlied aus dem 14. Jahrhundert) und "As the Bell Rings the Maypole Spins", ein zauberhaft melodisches Stück, das von Dudelsäcken und Gerrards engelsgleicher Stimme getragen wird. --Steve Landau

Audio

Das australische Duo läßt vergangene Zeiten auferstehen. Gregorianische Gesänge bei The Song Of The Sibyl und einfühlsame Sphärenklänge wie in The Promised Womb versetzen den Hörer zurück in die Ära attraktiver Burgfräuleins und stolzer Rittersleute. Mit den zwölf Tracks, die manchmal an berühmte Kollegen wie Kate Bush (The Arrival And The Reunion) oder Anya (The End Of Words)b erinnern, dringen die Ethno-Pop-Vertreter zu den Wurzeln europäischer Musik vor. Ein Klangerlebnis, das keinem Trend hinterherrennt.

© Audio

Stereoplay

Seit Jahren feilen Lisa Gerrard und Brendan Perry unbeirrt von allen weltlichen Trends an ihren sakralen Soundskulpturen: Die sorgfältig entworfenen Alben des Duos strahlen eine feierliche, in sich ruhende Schönheit aus. Wo andere Kollegen des britischen Düster-Labels 4AD die Gruft beschallen, schweben Dead Can Dance in himmlichen Sphären. Zwar hatte die Musik von Dead Can Dance schon immer eine altertümliche Aura, doch "Aion" verdichtet diese Atmosphäre noch einmal: Neben Eigenkompositionen stehen italienische und katalanische Stücke aus dem 14. und 16. Jahrhundert auf dem Spielplan. Folgerichtig ziert das Cover, auch ein Motiv von Hieronymus Bosch - Musik und Optik waren im künstlerischen Konzept der 4AD-Macher schon immer eine Einheit. Ihr Klangkonzept - die Verbindung von überlieferten akustischen Instrumenten und moderner Elektronik - haben Dead Can Dance mit "Aion" auf beeindruckende Weise ausgefeilt. Dudelsäcke und ein Streichquartett stehen sparsamen Keyboardlinien gegenüber. Darüber schwingen sich die eindringlichen Gesangsstimmen der beiden Australier. Dieses faszinierende Musikabenteuer ist kein bißchen esoterisch oder versponnen: Es besitzt melodische und rhythmische Kraft. Auch klangtechnisch ist die Reise vom Mittelalter in die Neuzeit ein Genuß. Violinen und Geigen lassen sich klar orten. Die Dudelsäcke sind konturenscharf aufgezeichnet, Lisa Gerards glockenheller Gesang dagegen wurde mit einem Hall unterlegt, der die Aura von Weihrauch und Kirchenschiff förmlich fühlbar macht.

© Stereoplay

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