braucht Australier Michael Vdelli keinesfalls.
Souverän, was er mit Schlagzeuger und Co-Writer Ric Whittle an knuffigen Blues und Rock getränkten Songs aus seiner Feder fließen ließ.Die Band wirkt homogen und bestens eingespielt und werkelt nach der Devise, wenn schon das Rad nicht neu musikalisch erfinden, dann das bewährte so gut wie möglich spielen.(die Songs; Boogie A, Could be good, Manhole und Ain`t bringing me down, stammen eigentlich aus dem 2002er Album, sind aber rundum erneuert worden.)
"Manhole" und "Something New" kommen gut aus den Boxen und erinnern ein wenig stimmlich an Dave Meniketti oder Gwyn Ashton. Und nach "Loose Ends", dem dritten Kracher in Folge, gönnt er uns mit dem Instrumental "Boogie Sea" eine kurze mireißende Sangesverschnaufpause. Der Haus und Hof Produzent von Aerosmith, Black Crowse und (aktuell) Joe Bonamassa, Kevin Shirley, schneiderte Michael Vdelli eine herrlich dreckige,knarzige, Bluesrockige Scheibe zurecht, die kaum Wünsche offen lässt."Going too Hard" könnte auch Joe Bonamassa durchaus gefallen,und bei "Boogie A" und "Boogie Bee" hört man schon ZZ Top an der Studiotür neidvoll scharren... Die Jungs sind zur Zeit auf Club Tour !