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Aids und seine Metaphern
 
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Aids und seine Metaphern [Taschenbuch]

Susan Sontag , Holger Fliessbach
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Taschenbuch, 1. September 1997 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 100 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser (1. September 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446192492
  • ISBN-13: 978-3446192492
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.516.893 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Thema dieses Essays ist die Rolle, die Krankheit in unserer Phantasie spielt als Metapher von Urteilen und Vorurteilen. Krebs wird in unserer Gesellschaft tabuisiert und als moralisches Übel empfunden, Tuberkulose hingegen galt lange als Metapher für Schönheit, Sinnlichkeit, Vergeistigung; Pest und Lepra standen lange im Mittelpunkt der Bildersprache. Susan Sontag zeigt, welche fragwürdigen Kategorien hier geschaffen werden und wie die Krankheit dämonisiert wird. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

»Invasion« und »Abwehrkampf« auf der einen Seite, »Untergang der Menschheit« auf der anderen. Die bekannte amerikanische Kritikerin, Erzählerin und Filmemacherin untersucht hier, welche unheilvolle Rolle die für Aids verwendeten Metaphern spielen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krankheit als Strafe 23. Februar 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Flüssig zu lesender, brillianter Essay, der den Zusammenhang von Krankheit und Strafe am Beispiel TB und Krebs entkoppelt. Solange kein wirksames Gegenmittel entdeckt ist, wird Krankheit mythologisiert und psychologisiert: War Krankheit früher die Strafe Gottes, so ist sie jetzt die Strafe für eine psychisch ungesunde Lebensführung. Susan Sontag widerspricht vehement einer Metaphorisierung und damit Dämonisierung von Krankheit: "Sowohl der Mythos Tb als auch des Krebes stellen es so hin, daß man für seine Krankheit selbst verantwortlich sei, bei Tb mit einem Zuviel an Leidenschaft, bei Krebs mit einem Unterdrücken von Gefühlen, das verurteilt den Krebspatienten". Absolut lesenwert!
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