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Ahnenland: oder Die Suche nach der Seele meiner Familie [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Boris Kálnoky
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

14. Februar 2011
Boris Kálnoky kannte den Sitz seiner adeligen Familie nur aus Erzählungen. Als er zum ersten Mal das kleine Schloss am Fuße der Karpaten besucht, trifft den Weltenbürger wie ein Blitz die Erkenntnis, plötzlich so etwas wie eine Heimat zu besitzen. Er beginnt die so farbenprächtige wie wechselhaft e Geschichte seiner illustren Vorfahren aufzublättern – und stößt auf Geistergeschichten und Romanzen, auf Hasardeure und Husaren, auf k.u.k. Minister und Literaten: Ahnenland ist eine verschlungene Heimatsuche – und ein opulentes Panorama mitteleuropäischer Geschichte.

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Buch ist eine Schatztruhe historischer Fundsachen (...), zugleich ein einprägsames Geschichtsbuch, und fast ein Roman." Die Welt, 02.04.2011

"In „Ahnenland“ hat der derzeit vorletzte Spross dieser weitverzweigten europäischen Dynastie, der Journalist Boris Kálnoky, den gelungenen Versuch unternommen, sich auf die „Suche nach der Seele seiner Familie“ zu begeben. Mit journalistischem Spürsinn, schriftstellerischer Eleganz und akribischem Forscherdrang gelingt es ihm, ein Werk vorzulegen, das sich jeder Katalogisierung entzieht. In seiner wohltuenden literarischen eklektizistischen Art erinnert es an den Schreibstil eines Umberto Eco." Pester Lloyd, 14.03.2011

2«Ahnenland - oder Die Suche nach der Seele meiner Familie» nennt der 1961 in München geborene Autor sein originelles, oft skurriles und dabei anscheinend historisch sehr fundiertes 500-Seiten-Werk. (...)Boris Kálnoky - allein das wirkt heute faszinierend - konnte sich bei seinen vierjährigen Recherchen durch Mengen uralter Urkunden, Akten, Briefe, Tagebücher, Zeugnisse und Zeitungsartikel aus Familienbesitz hindurch lesen. Stets fesselt in seinem einfühlsam geschriebenen Band das Zusammenspiel von privater und großer Geschichte. Blutig rangen Ungarn, Deutsche und Rumänen immer wieder um die Herrschaft im freiheitsliebenden Siebenbürgen - und ein ungarisch sprechender Kálnoky war häufig eine treibende Kraft.2 DPA, 01.03.2011

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Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen
3.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf den Schultern unserer Ahnen 1. April 2011
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Vielleicht ist es meine Aufgabe, Hugós Geschichte zu erzählen... Hugó, ich verspreche Dir, mein Bestes zu geben... Es müsste, wenn es Dir recht ist, zugleich die Geschichte des Paradieses auf Erden sein... und die Geschichte Deiner Familie, auch jener, die vor Dir waren und nach Dir kamen."

Wer dies sagt und schreibt, ist der Autor eines großartigen Epos' über eine 800-jährige Familiengeschichte; eine europäische Geschichte, die sich im Gebiet des früheren Österreich-Ungarn-Siebenbürgen abgespielt hat und noch abspielt. Boris Kálnoky ist Nachfahre des legendären Urahn Bencenc, der 1252 vom ungarischen König, als Belohnung für den Kampf gegen die Tartaren, ein Stück Land geschenkt bekam. Und damit gehörten die Kálnokys zu den Széklern, den ungarischen Grenzwächtern. Sie spielten - oft auf verschiedenen Seiten - wichtige Rollen in den großen Glaubenskämpfen des Mittelalters, in den politischen Verwicklungen der Zeit. Sie werden irgendwann einmal Grafen. Einer von ihnen wird später, am Ende des 19.Jahrhunderts, k.u.k.-Außenminister der österreich-ungarischen Doppelmonarchie. Eine höchst bewegte Geschichte in immer wieder sehr bewegten Zeiten.
Davon also erzählt Boris Kálnoky, der 1961 in München geboren wurde. Aufgewachsen ist er in Deutschland, in den Niederlanden, in Frankreich. Er lebte in Ungarn und lebt heute in der Türkei, wo er als Nahost-Korrespondent für die "Welt" arbeitet. Weltläufig geschult und mit journalistischem Spürsinn ausgestattet hat er sich nicht nur auf die Suche seiner "Heimat", seiner Familie gemacht, sondern auch nach deren Seele. "Früher war Heimat dort, wo man lebte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Suche nach der Seele meiner Familie 3. März 2011
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch AHNENLAND lässt die Geschichte der Familie des Autoren Boris Kalnoky wieder aufleben, wobei er wie ein Schlaglicht durch die Jahrhunderte fährt und dabei 8 Jahrhunderte auch europäischer Geschichte verarbeitet. Klar ist natürlich das man 8 Jahrhunderte nicht mal eben so erzählt, was hier verarbeitet wird ist teils sehr persönlich, auf seine Familie zugeschnitten und kreist um Teils sehr persönliche Begegnungen und private familiäre Angelegenheiten. AHNENLAND umfasst dabei fast 500 Seiten und ist als Lesestoff anspruchsvoll, da man sich zuerst einmal in der Welt des Autoren Boris Kalnoky orientieren muss.

Das Buch beginnt mit dem Jahr 1252 wo die Kalnokys erstmals die geschichtliche Bühne betreten und mit dem König von Ungarn ein Land am Gebirge der Karpaten in Besitz nehmen.

Die Familie teils in Königsdiensten und auch dem österreichischen Kaiserhaus verbunden oder mit Adelstitel und hochrangigen Positionen in der Verwaltung, teils aber auch ein wenig wild - mit fantastischen Ideen ausgestattet, so der Umrundung der Erde im Flugzeug. Nicht immer war also alles in Ordnung und vielfach zersplitterte sich dadurch auch die Gemeinschaft, was über 8 Jahrhunderte auch kein Wunder darstellt.

Das Buch AHNENLAND von Boris Kalnoky offeriert die Familiengeschichte des Autoren, sehr persönlich, mit vielen familiären Interna und Details, mit vielen Verbindungen und Verstrickungen, oft nicht immer gleich einleuchtend und manchmal sogar ein wenig schwierig, wenn es darum geht zu verstehen warum plötzlich gerade über die eine oder die andere Person gesprochen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ahnenland 29. Juli 2011
Von Ikopiko
Format:Gebundene Ausgabe
'Was die Zukunft bringt, das müssen später die Kinder erzählen '. Ich kann nur erzählen, was bisher geschah, seit 1252.'

Und das tut er, Boris Kálnoky, in seinem umfangreichen Epos 'Ahnenland'. Ursprünglich wollte er 'nur' eine Biografie über seinen Großvater Hugo Kálnoky schreiben. Tatsächlich ist daraus ein rund 500 Seiten umfassendes Geschichtsbuch geworden.

Die Geschichte der Kálnokys beginnt 1252 in Siebenbürgen. Ein Urahn des Autors bekam vom ungarischen König als Belohnung für einen Kampf ein Stück Land geschenkt. Dort siedelte sich die Familie an.

Sie brachte Grafen, Pioniere, Literaten, Richter und Minister hervor. In der Geschichte Österreichs, Ungarns und auch Rumäniens spielten die Kálnokys stets eine wichtige Rolle. Aber nicht nur politisch waren sie aktiv. Hugos Großvater war bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Flugzeug unterwegs. Sein Urgroßvater war berühmtester Reiter der K.u.K.-Monarchie und Ballonfahrt-Pionier.

Boris Kálnoky konnte für seine Recherchen auf eine umfangreiche Sammlung alter Urkunden, Briefe, Tagebücher, Akten und Zeitungsartikel zurückgreifen. Damit schafft er eine Verbindung der Familiengeschichte mit dem Zeitgeschehen. Bilder machen das Ganze anschaulich.

Ich habe mich mit dem Lesen dieses Werkes sehr schwer getan. Die Sprache ist anspruchsvoll. Die sich ähnelnden Namen der Vorfahren (es gibt beispielsweise mehrere Hugos) machen es nicht einfach, die einzelnen Anekdoten den richtigen Personen zuzuordnen. Zumal innerhalb kurzer Abschnitte zwischen den Generationen und Jahrhunderten hin und her gesprungen wird.
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