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Ahnen- und Familienforschung in Polen leicht gemacht: Ein praktischer Ratgeber, Leitfaden und Forschungshilfe für Deutsche und Polen [Taschenbuch]

Werner Zurek
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 26,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 251 Seiten
  • Verlag: Fischer (Rita G.), Frankfurt; Auflage: 5. A. (Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3830105223
  • ISBN-13: 978-3830105220
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 324.869 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein praktischer Ratgeber, Leitfaden und Forschungshilfe für Deutsche und Polen intensiv mit den Bedingungen und Möglichkeiten in Bezug auf Quellenforschungen, genealogische Forschungsansätze und ihre Erfordernisse wie auch Namensforschung und am Rande heraldische Forschung im allgemeinen auseinandergesetzt, und sein umfassendes und fundiertes Wissen für in Polen Forschende aus aller Welt aufs Papier gebannt. So findet sich beispielsweise ein extra Kapitel, das sich mit den besonderen Umständen beschäftigt, die US- Staatsangehörigen schon vor Forschungsbeginn zu beachten haben etc.

Schwerpunktmäßig konzentriert sich der Inhalt auf die Leserschaft, deren Vorfahren, oder sie gar selbst in den Wohngebieten der Deutschen in Polen ansässig oder beheimatet waren. Politische Auslassungen oder Auffassungen werden dabei bewußt außer Acht gelassen, da es sich um ein genealogisches Fachbuch handelt. Ein engagiertes Werk erwartet die Leser, die zunächst vor der Fülle des Materials sich orientieren müssen. Doch dies fällt anhand der gut strukturierten und in einem umfangreichen Inhaltsverzeichnis niedergelegten Kapitelgebung relativ leicht. Sicherlich ist doch "Ahnen - und Familienforschung in Polen leicht gemacht.

Ein praktischer Ratgeber, Leitfaden und Forschungshilfe für Deutsche und Polen" kein Werk zum gemütlichen Studium ohne absichtsvolle Planung, soll er doch den explizit Forschungsreisenden bei allerlei auftretenden Schwierigkeiten helfend unter die Arme greifen können. Zu diesem Zweck finden sich neben den jeweils textuellen Erläuterungen in verschiedenen Sprachen, natürlich auch lateinisch, polnisch, englisch und auch russisch (besonders hinsichtlich der Okkupationszeit Polens, praktisch bis zum Jahre 1920), wo es erforderlich ist, Beispielabbildungen von Heirats-, Sterbe- und Geburtsurkunden in polnisch, latein und deutsch, wie auch von Geburts-, Taufe-, Heirats- und Sterbeeinträgen offenbar in Kirchenregistern. Anschauliche Dokumente, die durch die wertvollen Angaben und Übersetzungen zu Todesursachen etc. ergänzt sind.

Darüber hinaus finden sich insgesamt sehr viele geradezu verblüffend detaillierte hilfreiche Kleinigkeiten, praktische Übersetzungen, ausführliche Beschreibungen, Erläuterungen und Auflistungen polnischer Namen, wie es den Namensforschern eine Freude sein wird. Nicht zu vergessen die Anschriften von Kirchenarchiven, Staatsarchiven und sonstigen privaten und behördlichen Institutionen. Selbst mit der Geschichte des polnischen Adels und seiner Wappen setzt sich der Autor auseinander. Auch für diesen Kreis wird auf staatliche Archive und Forschungsmöglichkeiten verwiesen.

Selbst formatierte Anschreibevorlagen geben den Nutzern die Möglichkeit, Anfragen an Standesämter, staatliche Archive oder Kirchengemeinden zu richten, ohne die polnische Sprache auch nur ansatzweise oder gar perfekt beherrschen zu müssen. Kurzum, Werner Zurek hat mit seinem Ratgeber einen kleinen Meilenstein für die private Ahnen- und Familienforschung in Polen geschaffen. Gerade die vielen Menschen, deren Vorfahren schon in den vergangenen Jahrhunderten Polen verließen, oder die in den Wirren des 20. Jahrhunderts die Heimat verloren, und sich ihrer Abstammung, ihrer Verwandten sichern wollen, sind mit diesem Buch bestens bedient, sofern sie ihre Ahnenforschung auf Polen und die früheren deutschen Ostgebiete konzentrieren.

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38 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Autor hat sich in seinem Buch "Ahnen - und Familienforschung in Polen leicht gemacht. Ein praktischer Ratgeber, Leitfaden und Forschungshilfe für Deutsche und Polen". intensiv mit den Bedingungen und Möglichkeiten in Bezug auf Quellenforschungen, genealogische Forschungsansätze und ihre Erfordernisse wie auch Namensforschung und am Rande heraldische Forschung im allgemeinen auseinandergesetzt, und sein umfassendes und fundiertes Wissen für in Polen Forschende aus aller Welt aufs Papier gebannt. So findet sich beispielsweise ein extra Kapitel, das sich mit den besonderen Umständen beschäftigt, die US-Staatsangehörigen schon vor Forschungsbeginn zu beachten haben etc. Schwerpunktmäßig konzentriert sich der Inhalt auf die Leserschaft, deren Vorfahren, oder sie gar selbst in den Wohngebieten der Deutschen in Polen ansässig oder beheimatet waren. Politische Auslassungen oder Auffassungen werden dabei bewusst außer Acht gelassen, da es sich um ein genealogisches Fachbuch handelt. Ein engagiertes Werk erwartet die Leser, die zunächst vor der Fülle des Materials sich orientieren müssen. Doch dies fällt anhand der gut strukturierten und in einem umfangreichen Inhaltsverzeichnis niedergelegten Kapitelgebung relativ leicht. Sicherlich ist doch "Ahnen - und Familienforschung in Polen leicht gemacht. Ein praktischer Ratgeber, Leitfaden und Forschungshilfe für Deutsche und Polen" kein Werk zum gemütlichen Studium ohne absichtsvolle Planung, soll er doch den explizit Forschungsreisenden bei allerlei auftretenden Schwierigkeiten helfend unter die Arme greifen können. Zu diesem Zweck finden sich neben den jeweils textuellen Erläuterungen in verschiedenen Sprachen, natürlich auch lateinisch, polnisch, englisch und auch russisch (besonders hinsichtlich der Okkupationszeit Polens, praktisch bis zum Jahre 1920), wo es erforderlich ist, Beispielabbildungen von Heirats-, Sterbe- und Geburtsurkunden in polnisch, Latein und deutsch, wie auch von Geburts-, Taufe-, Heirats- und Sterbeeinträgen offenbar in Kirchenregistern. Anschauliche Dokumente, die durch die wertvollen Angaben und Übersetzungen zu Todesursachen etc. ergänzt sind. Darüber hinaus finden sich insgesamt sehr viele geradezu verblüffend detaillierte hilfreiche Kleinigkeiten, praktische Übersetzungen, ausführliche Beschreibungen, Erläuterungen und Auflistungen polnischer Namen, wie es den Namensforschern eine Freude sein wird. Nicht zu vergessen die Anschriften von Kirchenarchiven, Staatsarchiven und sonstigen privaten und behördlichen Institutionen. Selbst mit der Geschichte des polnischen Adels und seiner Wappen setzt sich der Autor auseinander. Auch für diesen Kreis wird auf staatliche Archive und Forschungsmöglichkeiten verwiesen. Selbst formatierte Anschreibevorlagen geben den Nutzern die Möglichkeit, Anfragen an Standesämter, staatliche Archive oder Kirchengemeinden zu richten, ohne die polnische Sprache auch nur ansatzweise oder gar perfekt beherrschen zu müssen. Kurzum, Werner Zurek hat mit seinem Ratgeber einen kleinen Meilenstein für die private Ahnen- und Familienforschung in Polen geschaffen. Gerade die vielen Menschen, deren Vorfahren schon in den vergangenen Jahrhunderten Polen verließen, oder die in den Wirren des 20. Jahrhunderts die Heimat verloren, und sich ihrer Abstammung, ihrer Verwandten sichern wollen, sind mit diesem Buch bestens bedient, sofern sie ihre Ahnenforschung auf Polen und die früheren deutschen Ostgebiete konzentrieren
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für Polnischstämmige 16. September 2011
Format:Taschenbuch
Vielleicht war ich bei der Lektüre dieses Buchs von falschen
Hoffnungen ausgegangen. Der Untertitel "Forschungshilfe für Deutsche und
Polen" hatte mir suggeriert, daß ich wertvolle Hilfen bei der
Suche nach Vorfahren in den ehemaligen deutschen Ostgebieten erwarten
könnte.
Diese Hoffnung schwand jedoch bereits beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses
ziemlich schnell. Einen großen Teil des Inhalts machen die Beschreibung
polnischer Familiennamen, politischer Verhältnisse im polnischen Staat sowie
des Aussehens polnischer Kirchenbucheinträge aus.
Daran ist auch nichts Falsches. Nur scheint sich das Buch mitnichten an
die Nachfahren von Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten zu richten,
obwohl der Untertitel dies vermuten ließe. Formulierungsbeispiele für
Briefe an polnische Pfarrer beispielsweise können natürlich auch für diese
Zielgruppe hilfreich sein. Jedoch wären noch ganz andere Fragestellungen
interessant: Was wurde aus den deutschen Quellen nach dem Krieg?
Welche polnischen und deutschen Archive bewahren sie noch auf? Das kommt
zu kurz, wird allenfalls einmal ganz am Rande erwähnt.
Fazit: Für Ahnenforscher, die *polnische* Vorfahren haben (und eventuell
der Sprache nicht mächtig sind), mag das Buch wertvolle Hinweise liefern,
denjenigen jedoch, die nach deutschen Vorfahren in den ehemaligen
Ostgebieten suchen, hilft es leider wenig.
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