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Ahmadiyya-Bewegung des Islam
  
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Ahmadiyya-Bewegung des Islam [Taschenbuch]

Hiltrud Schröter
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 168 Seiten
  • Verlag: Hänsel-Hohenhausen (15. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826712064
  • ISBN-13: 978-3826712067
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.502.317 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Diese Studie ist die erste analytische Arbeit über die „Ahmadiyya-Bewegung des Islam“. Gezeigt wird, dass die 1889 im indischen Punjab gegründete isla-mische Sekte trotz anderslautender Darstellungen aus ihrer Propaganda-Werkstatt im Grunde die-selben Ziele verfolgt wie alle islamistischen Grup-pierungen: den Weltsieg des Islam über alle anderen Religionen und die Errichtung einer islamischen Weltordnung mit Kalifat und Schariarecht. Die Moscheen der Ahmadiyya auf fünf Kontinen-ten sind Stützpunkte des in London residierenden vierten Kalifen, der wie der Gründer der Bewegung und seine ersten drei Kalifen (Nachfolger) zur Ahmad-Mirza-Dynastie gehört. Das 100-Moscheen-Neubauprojekt der Ahmadiyya in Deutschland ist Bestandteil ihres Eroberungszuges und der Mach-terweiterung der Herrscherdynastie.

Über den Autor

Hiltrud Schröter ist Sozialwissenschaftlerin und erhielt für ihre Dissertation 1998 den Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
An anderen Büchern über die islamische Ahmadiyya Gemeinde sind mir unter anderem 'Islam 99' (Autor ist ein deutsches Mitglied der Gemeinde namens H. Hübsch) und 'Die Opfer sind schuld' - Akropolis Verlag - bekannt. Bei letzterem handelt es sich um eine Dokumentation zweier Autoren, die nicht Mitglied dieser islamischen Richtung sind, sondern neutrale Beobachter: Dem im nordrhein-westfälischen Ministerium beschäftigten Oberamtsrat Manfred Backhausen sowie dem pakistanischen Christen Dr. Inayat Gill. Sie beschreiben in ihrem Werk die Situation der verfolgten Mitglieder der Ahmadiyya in Pakistan, die für ihre Friedlichkeit bekannt seien. Dieses Buch, ebenso wie Islam 99, wirft ein vollkommen anderes Licht auf diese islamische Richtung als das von Hiltrud Schröter, das die Ahmadiyya Gemeinde als gefährliche Extremisten mit Weltherrschaftsanspruch einstuft. Unter anderem ist in 'Die Opfer sind schuld' ein langes Interview mit dem geistigen Oberhaupt der Gemeinde abgedruckt, das vollkommen im Kontrast zu den Aussagen des Buches von Hiltrud Schröter steht - bspw. in Hinsicht auf die Absicht der Ahmadiyya Gemeinde, einen islamischen Staat zu errichten oder mit der Sharia zu regieren. Auch gemäß verschiedenen Islam-Lexika sind die Ahmadiyya eine außergewöhnlich friedliche islamische Sondergemeinschaft. Von anderen islamischen Gemeinden hebe sie sich gerade durch das friedliche Islamverständnis hervor. Von politischen Ansprüchen ist dort nichts zu lesen. Auch hält diese Gemeinde Staat und Religion durchaus für trennbar, wie zumindest Hübsch in Islam 99 nachzulesen ist.
Hiltrud Schröters Buch überzeugt mich insofern nicht, als sie zur Untermauerung ihrer Thesen Zitate gezielt auszuwählen scheint, andere dagegen nicht anführt. Das ist kein wissenschaftliches Vorgehen. Es scheint vielmehr so, daß das Buch geradezu darauf ausgerichtet ist, durch vollkommen neue, im Kontrast zu bisherigen Ansichten stehende Thesen, Aufsehen zu erregen. In Anbetracht der Tatsache jedoch, daß Hiltrud Schröter Soziologin, keine Islamwissenschaftlerin ist, neige ich deshalb dazu, eher anderen Einschätzungen (etwa von Peter Antes, Spuler-Stegmann oder Peter Heine) Glauben zu schenken. Das Buch hat außerdem einen zum Teil sehr unsachlichen, emotionalen Stil.
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22 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wölfe im Schafspelz? 27. März 2002
Von Ein Kunde
Wenn man das Buch liest, traut man seinen Augen nicht: Sind das die gleichen "Reformmuslime", wie sie von sich behaupten, die immer wieder an vorderster Front des christlich-islamischen Dialogs anzutreffen sind und da nicht müde werden, ihre Harmlosigkeit und Toleranz zu betonen? Das Buch von Hiltrud Schröter zeichnet ein völlig anderes Bild und wirft die Frage auf, ob wir zu blauäugig sind, wenn wir das glauben, was die Ahmadiyya-Sekte uns erzählt. Die Autorin hat die Schriften dieser 1889 im heutigen Kaschmir gegründeten Glaubensgemeinschaft einer kritischen Analyse unterzogen sowie die Reden ihrer Anführer und kam zu einem erschreckenden Ergebnis: Auf der Propagandaebene versucht die Ahmadiyya den o.g. Eindruck zu erwecken, in ihren Schriften und Reden an die Anhänger verbreitet sie aber Hass gegen Christen und Juden. Schon der Gründer der Sekte hat sozusagen als Programm verkündet: "Ich bin gekommen, das Kreuz zu brechen, das Schwein zu vernichten", womit er das Christentum meinte. Es gibt noch andere schlimme Dinge, wie z.B. den Antisemitismus der Ahmadiyya, der natürlich nicht offen zur Schau gestellt wird, manche Passagen aus ihren Schriften lesen sich aber fast wie aus einer Nazi-Broschüre! Am abstoßendsten ist dabei die Verbindung von körperlichen Merkmalen mit minderwertigen Charaktereigenschaften, Rassismus pur also. Und diese Gruppe hat es geschafft, sogar den Bundespräsidenten hinters Licht zu führen!
Weitere nachdenklich stimmende Punkte: totalitärer Führerkult, ausdrückliche Ablehnung der demokratischen Herrschaftsform, Menschenbild, das den Einzelnen zum unmündigen Wesen erklärt, keine Gleichheit der Frau usw.
Hinzu kommt noch, daß die Ahmadiyya-Sekte faktisch im Besitz eines Familienclans ist, der sich an den Zwangsbeiträgen der einfachen Mitglieder bereichert (z.B. Verpflichtung, 10% der Sozialhilfe abzuführen!!!!).

Die textkritischen Analysen werden ergänzt durch Interviews mit Ahmadi-Frauen. Aus alledem kommt die Autorin zu dem Schluß, dass es sich bei der Ahmadiyya-Bewegung um eine "brain-washing"-Sekte handelt, die mit modernen Marketingmethoden Mitglieder wirbt, denen sie Elitebewußtsein verkauft.

Wer im Rahmen des interreligiösen Dialogs mit der Ahmadiyya zu tun hat, muß die Thesen dieses Buches rezipieren, um zu einem unabhängigen Urteil zu kommen.
Für den interessierten Laien mögen manche Passagen etwas detailüberfrachtet und die Interviewanalysen hier und da zu sehr ins Wissenschaftliche gehen. Wenn zukünftig von und mit der Ahmadiyya geredet wird, werden die Thesen Hiltrud Schröters noch für lange Zeit im Vordergrund der Diskussion stehen.

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