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Ahasver: Roman [Taschenbuch]

Stefan Heym
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

26. September 2005
Die Geschichte von Ahasver, der zu ruheloser Wanderschaft verurteilt wird, weil er Christus auf dem Kreuzweg nach Golgatha Rast und Erquickung verweigert hatte, wird bei Heym zu einem phantastischen Spiel mit Dogmen und Legenden, Ideologien und Philosophien – und zu einem Nachdenken über menschliche Integrität vor dem Hintergrund von Antike, Lutherzeit und dem brillant karikierten Politleben in der DDR.



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (26. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344273357X
  • ISBN-13: 978-3442733576
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 205.750 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist ein großartiges Buch geworden." (Der Spiegel)

"Heym war die bekannteste Unperson der DDR." (BZ)

"Stefan Heym ist neben Franz Fühmann so etwas wie ein Maßstab für unsere vater- und vaterlandslose Generation geworden." (Klaus Schlesinger)

Klappentext

"Es ist ein großartiges Buch geworden."
Der Spiegel

"Heym war die bekannteste Unperson der DDR."
BZ

"Stefan Heym ist neben Franz Fühmann so etwas wie ein Maßstab für unsere vater- und vaterlandslose Generation geworden."
Klaus Schlesinger


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Böse ist erklärlich 24. April 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch gehört zu den wichtigsten Büchern des 20. Jahrhunderts, weil es von einem jüdischen Autor Fragen nach den Ursprüngen, den Auswüchsen, aber auch den gewaltigen Einflüssen des Christentums beleuchtet. Stefan Heim, in die DDR ausgewanderter amerikanischer Offizier mit deutschen Wurzeln, der später auch Alterspräsident des Deutschen Bundestags wurde, ist eine beeindruckende Persönlichkeit gewesen, ich meine, ein Genie. Dieses Buch ist sprachlich - wie immer bei Heim - eine Wucht, ein Genuss, eine in ihrer ironischen, die biblischen und die frühen Aufklärungsschriften der Reformation Bezug aufgreifenden Fülle allein schon das Lesen wert. Der Inhalt jedoch ist geradezu wunderbar: er schafft es, das Böse in Form des Teufels verständlich werden zu lassen, er löst das kindliche und bei vielen Politikern leider auch kindische schwarz-weiß-Denken komplett auf, er schafft kritische Distanz zur eigenen Person und zu dem Guten und Bösen in jedem von uns. Wer dieses Buch noch nicht kennt, hat es gut, denn er kann es noch erfahren. Der Autor dieser Rezension hat es bereits mehrfach gelesen, nein, genossen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entlarvend 1. Juli 2012
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In "Ahasver" erzählt Stefan Heym die Legende vom ewigen Juden nach. Obwohl er den Rabbi Jesus liebt, so ist er doch mit Luzifer verbandelt und versagt Jesus daher eine kurze Rast vor seinem Laden, als dieser kreuzbeladen auf dem Weg nach Golgatha ist. Von da an muss der Ahasver ruhelos durch die Welt und die Zeiten streifen bis zum Jüngsten Gericht. Wirklich ruhelos scheint er aber gar nicht zu sein. Auf jeden Fall ist er nicht unruhig. Vielmehr genießt er das Leben, denkt mit Nostalgie an den Rabbi zurück und ist mit Luzifer bemüht, Seelen einzufangen. Derer findet er in dieser Geschichte hauptsächlich drei: Zur Zeit Luthers einen emporkommenden Pfarrer, der nur durch Luzifer bzw. den Johann Leuchtentrager nach oben kommt und dort gehalten werden kann, selbst aber ziemlich leer ist und mehr auf seine Begierden fixiert zu sein scheint. Dann zur Zeit der DDR einen Professor für wissenschaftlichen Atheismus, mit dem Herr Leuchtentrager einen regen Briefkontakt führt, um den Atheisten von der Existenz des ewigen Juden zu überzeugen. Und schließlich Jesus selbst, der sich zusammen mit Ahasver als Spielball Gottes missbraucht fühlt.

Meisterlich wechselt Stefan Heym zwischen den Zeiten und erzählt doch immer wieder dieselbe Geschichte, wenn auch ganz anders. Sprachlich hervorragend, die menschliche Natur entlarvend, das DDR-System kritisierend und die Unvollkommenheiten der Kirche aufdeckend, schafft der Autor einen Klassiker, der seines Gleichen sucht. Zwar muss man sich richtig reinknien, wenn man diesem Buch gerecht werden will, aber die Anstrengung lohnt sich allemal.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen *****intelligente und satirische Geschichte 21. November 2007
Von anna K.
Format:Taschenbuch
Wer sich für Geschichte, Religion, Philosophie in gute Literatur verpackt interessiert, dem sei dieses Buch hiermit Nahe gelegt.

In 19 Kapiteln, die nach dem Vorbild einer mittelalterlichen Ballade mit einer Kurzzusammenfassung beginnen, entwickelt Stefan Heym seine intelligente und satirische Geschichte. Stefan Heym findet folgenden Einstieg:

"Wir stürzen.
Durch die Endlosigkeit des oberen Himmels,
des feurigen, der aus Licht ist, aus dem gleichen Licht,
von dem unsere Kleider gemacht waren,
deren Glorie von uns genommen wurde,
und ich sehe Luzifer in all seiner Nacktheit,
und in seiner Hässlichkeit, und mich schauert.
Bereust du?, sagte er.
Nein, ich bereue nicht.

Die eigentliche Geschichte beginnt natürlich mit Luzifer und Ahasver.
Diese werden am sechsten Schöpfungstag von Gott verstoßen, weil sie sich weigern, Adam zu huldigen.

Das nächste Kapitel knüpft an beim letzten Abendmahl. Wo Ahasver versucht seinen geliebten Reb Joshua (Jesus) zu überreden, etwas zu unternehmen und seinen Jünger Judas Iskariot als Verräter zu entlarven,
aber der Rabbi tut nichts dergleichen. ... Die uns mehr oder weniger Bekannte Geschichte nimmt seinen Lauf ...

Heym gelingt es Geschichte ironisierend, spannend, ehrlich, geheimnisvoll und tiefgehend zu erzählen. Natürlich beginnt die eigentliche Geschichte erst nach der Kreuzung Reb Joshua's, denn seid diesem Tag an ist Ahasver dazu verdammt auf Erden zu wandeln, bis Reb Joshua wieder kommt...

Lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heym in Bestform 12. Januar 2011
Format:Taschenbuch
"Ahasver" ist eins der Meisterwerke Stefan Heyms. In der auf drei Ebenenen angesiedelten Handlung - Mythos, Lutherzeit, 80er Jahre - kann er sein satirisches Talent, seine Lust am Fabulieren und seine hohe Sprachkunst genussvoll ausleben. Der urkomische Briefwechsel der beiden Professoren aus Israel und der DDR (inklusive Anmerkungen und Direktiven der beobachtenden staatlichen Organe), die hochphilosphischen Reflexionen des "ewigen Juden" Ahasver über Gott und Jesus sowie die in der Lutherzeit angesiedelte Haupthandlung um den widerwärtigen Opportunisten Paul von Eitzen wurden vom Autor mit Verve aufs Papier gebracht, so dass man sich kaum von dem Buch lösen kann. "Ahasver" hat bei allem bissigen Humor die Tiefe, die man beim inzwischen so populären Genre "historischer Roman" meist schmerzlich vermisst. Ähnlich komplex, aber deutlich lockerer als der ebenfalls geniale "König-David-Bericht".
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