Agora - Die Säulen des Himmels 2009

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Alexandria, 391 nach Christus. An der berühmten Bibliothek lehrt die Philosophentochter Hypatia Mathematik und Astronomie. Bei ihren Schülern ist die selbstbewusste Wissenschaftlerin sehr beliebt, ihre männlichen Kollegen aber beobachten sie mit Argwohn. Nicht nur weil sie eine Frau ist, sondern auch weil sie äußerst moderne Thesen vertritt.

Darsteller:
Rachel Weisz,Max Minghella
Laufzeit:
2 Stunden, 1 Minute

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Historienfilm
Regisseur Alejandro Amenábar
Darsteller Rachel Weisz, Max Minghella
Nebendarsteller Oscar Isaac, Ashraf Barhom, Michael Lonsdale, Rupert Evans, Homayoun Ershadi, Richard Durden
Studio Tobis
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

108 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 12. August 2010
Format: DVD
Theon(Michael Lonsdale), Bürger von Alexandria und Vater der Philosophin und Mathematikerin Hypatia(Rache Weisz), kann seiner Tochter diesen frommen Wunsch zwar sagen...realisieren kann er ihn jedoch nicht. Zu aufgewühlt und gefährlich ist die Lage im Alexandria Ende des 4.Jahrhunderts nach Christi. Viele Bewohner Alexandrias sind Heiden, dazu kommen Juden und Christen. Vor allem das Christentum ist die aufstrebende Macht. Untereinander sind sich die verschiedenen Religionsanhänger feindlich gesonnen.

Auf die Frage ob sie an Gott glaube, sagt Hypatia: "Ich glaube an die Philosophie." Das sorgt für Ärger in der Stadt. Schließlich ist Hypatia eine enge Beraterin des Präfekten Orestes(Oscar Isaac), der die Stadt im Namen Roms führt. Orestes war früher Hypatias Schüler, ist selbst Christ und begehrt die schöne, intelligente Frau noch immer. Aber nicht nur er ist in Hypatia verliebt. Auch ihr früherer Sklave Davus(Max Minghella), der sich den Parabolani, einer militanten, christlichen Vereinigung anschließt, liebt Hypatia.
So kommt es, wie es kommen muss. Während Hypatia sich Gedanken über den Lauf der Gestirne macht, eskaliert die Lage in Alexandria. Die Christen übernehmen die Macht, die Heiden und Juden müssen um ihr Leben fürchten. Steinigungen und wahllose Morde sind an der Tagesordnung. In diesem Wirrwarr um Macht und Religion versuchen Orestes und Davus Hypatia zu schützen. Ein Vorhaben, das unmöglich erscheint...

Alejandro Amenabar muss klar gewesen sein: Das gibt Ärger!
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86 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Unger am 10. September 2010
Format: DVD
Hier wurde schon genug zum Film geschrieben, daher verzichte ich auf eine Inhaltsangabe.
Einige andere meinen zB "amerikanischer Müll" (hallo, es ist ein spanischer Film!) oder meckern über ungenaue historische Details.
Nun ist über die Lebensgeschichte der Hypatia (dank der Vernichtung vieler Schriften durch die Christen) relativ wenig bekannt, daher sei dem Drehbuchschreiber etwas literarische Freiheit gegönnt.
Die grundlegenden Details stimmen jedoch. Hypatia war die letzte Hüterin der Bibliothek von Alexandria, sowie eine berühmte Philosphin und Wissenschaftlerin. Von fanatischen Christen wurde sie schließlich öffentlich bei lebendigem Leib gehäutet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt (das war dann für die Verfilmung wohl zu krass, daher erfährt sie hier ein recht "gnädiges" Ende).
Das dieser Film vielen Christen unangenehm aufstößt ist klar - sind die Frühchristen hier doch als ungebildete, gewalttätige Fanatiker dargestellt - etwa wie man sich heute die Taliban und Hardcoreislamisten vorstellt. Das mag nicht schmeichelhaft sein, aber an der Historie und den Progromen und Ausschreitungen, die im Namen Christi begangen wurden, ist nun mal nicht zu rütteln.
Auf jeden Fall ein sehr spannender, intelligenter und auch ans Herz gehender Film.
Das Ansehen kann ich nur empfehlen.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorwald Franke am 27. März 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Film "Agora" ist gut, sehr gut sogar - verstörend gut. Er zeigt, wie eine kollektive Weltanschauung X - in diesem Fall das Christentum - sich in einer Gesellschaft Zug um Zug durchsetzt, und andere kollektive Weltanschauungen Y oder Z - in diesem Fall Serapis-Kult und Judentum - dabei schrittweise an Boden verlieren. Nebenbei kommen Freidenker, die mit den bisherigen kollektiven Weltanschauungen ein Arrangement gefunden hatten, unter die Räder, weil sie ein solches Arrangement mit der neuen kollektiven Weltanschauung eben noch nicht gefunden haben.

Der Film zeigt sehr gut, dass guter Wille allein nicht genügt, um widerstreitende kollektive Weltanschauungen zu befrieden. Denn die Dinge schaukeln sich hoch und haben eine Dynamik, die nicht beherschbar ist. Es nützt nichts, auf die Vereinfacher und Hetzer zu schimpfen - sie sind nun einmal immer da, man muss sie mitdenken, sonst hat man kein volles Bild der Wirklichkeit. Man sieht, wie auch vernünftige Menschen auf allen Seiten - auch wenn sie Macht haben - gegen die Neigung zur Dummheit, die in jeder kollektiven Weltanschauung angelegt ist, nichts ausrichten können.

Das Dumme an der Dummheit ist, dass man sie vollkommen gleichberechtigt mit der Realität behandeln muss, wenn sie nur gesellschaftliche Macht hat. Man muss mit ihr verhandeln. "Seit wann gibt es in Alexandria so viele Christen?" lautet einer der Schlüsselsätze im Film. Dass in den Verfassungstexten einer Gesellschaft irgend etwas kodifiziert ist, spielt dann keine Rolle mehr - das wird alles gnadenlos Bestandteil der Verhandlungsmasse, wenn die Gewichte in der Gesellschaft sich verschieben.

Und dann gibt es noch die Möglichkeit, mit den Wölfen zu heulen, nur lauter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mladen Kosar TOP 1000 REZENSENT am 6. November 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Produkt: DVD (1 Stück) / Qualität gut / Herausgeber: Universal Pictures Germany GmbH / ASIN: B003BY0S8G
Filmtitel: Agora - Die Säulen des Himmels.
Herstellungsland: Spanien. Premiere: 2009
Mit: Rachel Weisz, Max Minghella, Oscar Isaac u. A. Regie: Alejandro Amenabar
Bild: gut / Farbe / Breitbild. Sprache: englisch. Synchronisation: deutsch. Untertitel: deutsch. Filmlänge: 121 Minuten
Genre: Historie > Biographie > Religionsfilm
Specials: Regie-Kommentar auf Spanisch ohne UT; Making off mit Interviews (12 Min.); Bauten (2 Minuten); Trailer.
Biographie über die Wissenschaftlerin und Denkerin Hypatia von Alexandria (ca. 355 - 415), die Dozentin an der Bibliothek von Alexandria war.
Agora bedeutet den zentralen Versammlungspunkt einer Stadt mit kultischen, festlichen, religiösen, öffentlichen oder juridischen Veranstaltungen. Sie war ein wesentlicher Bestandteil der griechisch-antiken Gesellschaftsstruktur.
Im Film wird jedoch der positive Sinn der Agora mißbraucht zur Austragung eskalierender Konflikte zwischen der polytheistischen, christlichen und jüdischen Religion.
Hypatia verkörpert den humanistisch liberalen Standpunkt und postuliert samt ihrem Genius eine vorurteilslose Erhellung und Durchdringung der Wirklichkeit seitens des gebildeten, mündigen Menschen. Damit erschafft sie sich Todfeinde innerhalb der fanatisierten Lager. Die von ihren besessenen Führern aufgehetzten Mobs bekämpfen sich gegenseitig bis aufs Blut, und die Straßen und Häuser sind voller erschlagener Leichen. Am Ende muß auch Hypatia büßen für die blinde Eigensucht der Eiferer.
Von seiner Materie her wäre der Film sehr interessant.
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