Als erstes fällt auf, dass der Autor die angebliche Unvereinbarkeit von UML und den modischen »agilen« Programmiermethoden beschwört, um dann sein Buch als Brückenbauer zu loben. Diese Unvereinbarkeit besteht natürlich gar nicht mehr wirklich, nicht nur, weil das UML/PSprachprofil den agilen Einsatz erleichtert. Entscheidend ist die Praxis, in der die klaren theoretischen Trennungen aus pragmatischen Gründen sowieso nicht praktikabel sind. Von der Seite an, ab welcher der Autor sich nicht mehr mit Befindlichkeiten sondern mit UML beschäftigt, ist die Welt wieder in Ordnung. Das Buch beschreibt die Spezialitäten der UML/P und dann sehr nützliche Programmiermethoden. Dabei zeigt sich, dass die Diagrammethoden der UML für sehr viele Anwendungen nützlich sein können und auch das Testen erleichtern.