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Deutschland 1944: Über Bayern wird ein Flugzeug der Alliierten abgeschossen. Ein amerikanischer General wird gefangen genommen und in ein schwer befestigtes Schloss in den Bergen verschleppt. Bevor er etwas über die bevorstehende Invasion der Amerikaner (D-Day) ausplaudern kann, soll ihn eine Spezialeinheit unter der Leitung des britischen Majors Smith (Richard Burton) befreien. Doch schon bald werden Mitglieder des Teams unter merkwürdigen Umständen getötet und auch die Deutschen scheinen über jeden Schritt der Einheit bestens informiert. Lieutenant Schaeffer (Clint Eastwood), der einzige Amerikaner unter den Briten, beginnt am tatsächlichen Ziel der Mission zu zweifeln.
Agenten sterben einsam ist einer jener Filme, bei denen sich deutsche Soldaten im Dutzend von den raubeinigen Helden der Alliierten niedermähen lassen, bei denen in schöner Regelmäßigkeit logische Löcher in Fußballfeldgröße im Handlungsablauf auftauchen und alles in allem bei genauerer Betrachtung weniges wirklich Sinn macht. Ist man jedoch nicht kleinlich und lässt man sich auf diese Grundvoraussetzungen ein, beschert einem der Film zweieinhalb Stunden ausgezeichnete Unterhaltung.
Den souveränen Richard Burton und den wortkargen Clint Eastwood gemeinsam vor der Kamera zu sehen (was es weder vorher noch nachher gab) ist an sich schon Erlebnis genug. Agenten sterben einsam hat aber noch eine ganze Menge mehr zu bieten. Das Drehbuch von Alistair MacLean, basierend auf seinem eigenen Roman, stellt die Protagonisten und uns Zuschauer vor immer neue Rätsel und Wendungen; die komplexe Handlung wird spätestens nach der ersten Stunde von einer nicht enden wollenden Folge an aufregenden Action-Sequenzen durchzogen, die einer Jerry-Bruckheimer-Produktion zur Ehre gereichen würden. Nicht zuletzt ist der Film Dokument einer Zeit, in der ein Actionspektakel von einem anerkannten Romanautor geschrieben werden konnte und in dem wie selbstverständlich eine Theaterlegende die Hauptrolle übernahm. Man stelle sich vergleichbares heute vor. --Thomas Reuthebuch
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Kritikpunkte sind sicher das der Deutsche wie so oft in Hollywoodfilmen als abgrundtief böse dargestellt wird, das die Nazis zu dem Zeitpunkt noch keinen Helikopter hatten (Allerdings war er in Planung), und das sich die Bösen Buben teilweise wieder volkommen dämlich anstellen, aber all das tut dem Filmvergnügen keinen Abbruch.
Nach seinen ersten Auftritten in Sergio Leones Italo-Western war es für Schauspieler und mittlerweile Regisseur Clint Eastwood der erste Auftritt im großen Hollywood und dann gleich zusammen mit einer Legende wie Richard Burton an seiner Seite. In einer Nebenrolle ist der brilliante Ferdy Mayne (kultig in „Tanz der Vampire" als Obervampir Graf Krolock) als deutscher Offizier zu sehen.
Der Film erzählt die Geschichte einer eigentlich unmöglichen Rettungsaktion während des zweiten Weltkrieges im Jahr 1944. Eine Gruppe britischer Spione unter Führung von Major Smith (Richard Burton) springt zusammen mit dem amerikanischen Lieutnant Schaeffer (Clint Eastwood) in den verschneiten Bergen Bayerns ab. Dort wurde kurz vorher ein Flugzeug der Alliierten abgeschossen und ein amerikanischer General wurde dabei gefangen genommen und in ein schwer befestigtes Schloss verschleppt. Ziel der Truppe ist es den General aus den Händen der Nazis zu befreien. Beim Absprung der Spionagetruppe kommt der Funker ums Leben und schon beginnt das große Rätselraten - war es ein Unfall oder war es Mord ? Gibt es in der Truppe einen Spion, der nur vorhat die ganze Aktion zu sabotieren ?
Ein herrliches Verwirrspiel beginnt das den Zuschauer auf eine spannende Actiontour mitnimmt. Dem Zuschauer tun sich Fragen über Fargen auf die dann nach 149 Minuten exzellentem Unterhaltungkino aber auch beantwortet werden.
Der Film bietet alles was man von Ihm erwartet, neben den hervorragenden Hauptdarstellern, der spannenden Story wissen vor allem auch die brilliante Filmmusik von Ron Goodwin und die wunderschönen verschneiten Gebirgslandschaften zu begeistern.
Ton und Bildqualität eines über 30jährigen Films wissen absolut zu überzeugen. An Bonusmaterial wird noch der Kinotrailer sowie ein kurzes „Making of" mit angeboten, was sicher nicht allzuviel ist, aber allemal besser als häufig bei neuen Filmen die ohne Bonusmaterial auf DVD gepresst werden. Der Film selbst ist wie gesagt ein absoluter Klassiker den ich jedem der ihn noch nicht kennt und gerne spannende Filme sieht empfehlen kann.
Fragen über Fragen die sich dem Zuschauer aufdrängen und in den gut 2 1/2 Stunden nach und nach beantwortet werden.
Der Film ist sehr spannend und überrascht in den brenzligen Situationen immer wieder mit Richtungsänderungen der Hauptakteure.
Die Drehorte für diesen 60er Jahre-Klassiker waren Werfen in Salzburg (Schloss Werfen) und das Ennstal in der Steiermark, dh. man kann während des Films auch noch die schöne österreichische Landschaft bewundern.
Summary:
Sehr spannender Film mit hervorragenden Schauspielern und spitzen Story den ich nur empfehlen kann. Für einen kalten, langen und gemütlichen Winterabend bestens geeignet.
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