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TOP 50 REZENSENTam 5. Oktober 2014
Vorab
Der Hauptakteur Winston ist ein Britisch-Kurzhaar-Kater und wohnt in einer Professorenwohnung in einem der noblen Vororte Hamburgs. Mit Kira, der zwölfjährigen Tochter der neuen Haushälterin, freundet er sich nicht nur an sondern findet in ihr auch eine perfekte Ermittler-Partnerin.

Mit „Winston – Agent auf leisen Pfoten“ wird bereits die zweite Geschichte der Detektiv-Reihe erzählt. Einleitend wird in diesem Hörbuch auf den ersten Fall eingegangen, so dass man (zum Beispiel wie ich) direkt mit dieser Geschichte einsteigen kann und einem der Einstieg in den aktuellen Fall leichter gemacht wird.
Diesmal geht es um einen Entführungsfall in der Schulklasse Kiras. Emilia ist verschwunden und die Polizei hat (natürlich) keine Ahnung…
Man sollte hier keinen authentischen Kriminalfall erwarten oder möglicherweise den Hauptplot (Entführung) für die Kinderperspektive als nicht passend überbewerten. Es ist und bleibt eine von der Autorin Frauke Scheunemann kindgerecht entworfenene Geschichte, welche für die Zielgruppe entsprechend passend geschrieben wurde.

Da dies mein erstes Hörbuch in der Sprecherrolle mit Oliver Kalkofe ist, habe ich am Anfang etwas Zeit benötigt um mich an Betonung und Stimmklang (alle Handelnden werden durch Kalkofe gelesen) zu gewöhnen. Ich muss gestehen, dass er / seine Stimme mir am Anfang etwas atemlos und überbetont vorkam. Im Laufe der Geschichte wurde dies aus meiner Sicht besser oder ich habe mich daran gewöhnt… Für Winston mit seinen „aristokratischen“ Allüren ist er jedenfalls die perfekte Besetzung.

Fazit
Eine turbulente und kindgerechte (Katzenkrimi)-Geschichte mit viel Spannung, Unterhaltung und überraschenden Wendungen. Oliver Kalkofe liest mit viel Engagement und einer enormen Variabilität in Stimmklang und Volumen.

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Hörbuch: 3 Audio-CDs; gekürzte Lesung - Laufzeit ca. 244 min
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am 25. April 2014
Nach seinem letzten Fall, möchte sich Agent Winston eigentlich erholen, aber daraus wird nichts. Schließlich will er seine Freundin Odette beeindrucken und da kommt ihm die verschwundene Klassenkameradin von Kira Emily ganz recht. Er ermittelt also wieder zusammen mit den Kindern und seinen Katzenfreunden.
„Winston – Agent auf leisen Pfoten“ ist der zweite Teil der Reihe von Frauke Scheunemann. Man muss den ersten Teil aber nicht gehört haben, um diesen zu verstehen. Es werden Andeutungen gemacht, sodass man erfährt, was passiert ist. Für Hörer, die den ersten Fall kennen ist es eine gute Auffrischung, aber die Andeutungen sind so gemacht, dass nichts Wesentliches verraten wird, falls man den ersten Teil noch nicht kennt.
Der Sprecher Oliver Kalkofe ist toll und es macht Spaß ihm zuzuhören. Die Geschichte an sich ist spannend, aber kindgerecht aufgebaut und wird nie langweilig. Über die schrägen Gedanken des Katers kann man auch sehr schön lachen.
Insgesamt ein tolles Hörerlebnis für Klein und Groß und natürlich für alle Katzenfans.
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am 9. Juni 2015
Klappentext:
Zufrieden schnurrend auf dem Sofa liegen und sich von Kira kraulen lassen – Winston findet, das sollte für immer so bleiben! Aber dann wird Kiras Klassenkameradin Emilia entführt. Jemand erpresst ihre Eltern und die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Ach du heiliges Katzenklo! Jetzt muss Super-Winston wieder ran. Denn ein Geheimagent auf vier Pfoten kennt keine Furcht, wenn es um Verbrecherjagd geht. Na ja, zumindest fast keine. Und immerhin helfen ihm die Hofkatzen-Gang, eine russische Großmutter und sein unbeirrbarer Spürsinn!

Einordnung:
- Ein Kater in geheimer Mission (Teil 1)
- Agent auf leisen Pfoten (Teil 2)
- Jagd auf die Tresorräuber (Teil 3)
- weitere Bücher sind geplant

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe, habe ich schlichtweg überhaupt keine Eingewöhnungszeit gebraucht. Der Schreibstil der Autorin hat dafür gesorgt, dass ich direkt mitten in der Geschichte gelandet bin, als hätte ich schon einige Dutzend Seiten gelesen. Dazu trägt auch die Handlung bei, die mit einer spannenden Szene beginnt, in der der Kater Winston seine Katzenfreundin Odette vor einem übelgelaunten Menschen retten muss.

Spannung hält sich überhaupt die ganze Geschichte über. Die Entführung von Kiras Klassenkameradin sorgt dafür, dass Kira mit ihren beiden Freunden wieder Ermittlungen anstellt. Doch auch Winston und die Hofkatzen, die sich zusammen die „vier Muskeltiere“ nennen, eine etwas verunglückte Adaption der Geschichte „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas, werden auf den Plan gerufen. Sie wollen gemeinsam Abenteuer erleben und geraten dabei mehrfach in brenzlige Situationen. Dabei hat die Autorin genau die richtige Mischung aus Realismus und Kinderbuch gefunden. Denn natürlich muss der Fall von den Kindern und den Katzen gemeinsam gelöst werden, gleichzeitig geschieht das jedoch gegen den Willen der Erwachsenen und ohne das Wissen der Polizei. Dabei ist mehrmals fraglich, ob alle dieses Abenteuer unbeschadet überstehen, denn nachdem Winston und Kira zurück in ihre richtigen Körper getauscht haben, funktioniert leider auch ihre gedankliche Kommunikation nicht mehr.

Positiv sind mir außerdem eine Menge Details aufgefallen. Besonders witzig fand ich beispielsweise, dass Winston im Laufe der Geschichte feststellt, dass immer Tiere für die schlechten Eigenschaften der Menschen herhalten müssen. Es heißt, dass Mädchen Ziegen sind. Man sagt, Männer sind Schweine. Jemand schimpft wie ein Rohrspatz. Und die wichtigtuerische Klassenkameradin ist eine doofe Kuh. Bisher ist mir das nie aufgefallen. Heulen wie ein Schlosshund, ein Affentheater machen, der Elefant im Porzellanladen oder ein Hasenfuß sein, sind nur einige weitere Beispiele dafür. Logisch, dass Winston als Kater das bemerkt.
Begeistert hat mich auch Kiras russische Oma, die in diesem Buch ihren ersten Auftritt hat. Es ist mir mehrfach aufgefallen, dass ihre Aussagen in gebrochenem Deutsch selbst in meinem Kopf ganz automatisch einen russischen Akzent hatten. Die Autorin versteht es wirklich, die Leser die Geschichte miterleben zu lassen, statt sie nur zu erzählen.
Außerdem gibt es auch einige kleine Nebenstränge in der Handlung, obwohl die Entführung natürlich den größten Teil des Buches einnimmt. Doch ein Theaterstück, das Kiras Klasse momentan einübt, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, ebenso wie offensichtliche Zuneigung zwischen Professor Hagedorn und seiner Haushälterin Anna, Kiras Mutter.

Fazit:
Auch der zweite Teil der Krimireihe um den Kater Winston ist gut gelungen. Der Schreibstil zieht den Leser sofort in die Geschichte. Über die ganze Geschichte hinweg halten sich Realismus und Anpassung für ein Kinderbuch die Waage und es ist spannend bis zum Schluss. Viele kleine Details lockern die Handlung immer wieder auf. „Winston – Agent auf leisen Pfoten“ bekommt von mir, wie schon der erste Band, alle fünf Schreibfedern.
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Erster Eindruck: Zweiter Fall für den tierischen Ermittler

Eigentlich wollte Winston die Ruhe nach seinem ersten Fall mit Frauchen Kira genießen, doch als Kiras Klassenkameradin Emilia entführt wird, wittert er seine Chance, Odette zu beeindrucken. Und auch wenn Emilia in der Klasse alles andere als beliebt ist, helfen natürlich auch Kira und ihre Freundinnen bei den Ermittlungen. Und schon bald stößt Winston mit seiner Spürnase auf eine heiße Spur...

Frauke Scheunemann legt einen weiteren Band um Winston vor, der Katze mit dem Spürsinn, und lässt den tierischen Ermittler wieder zusammen mit seinem Frauchen Kira in einem witzigen und kindgerechten Fall Untersuchungen anstellen. Der Start in die Handlung wird sehr erleichtert: Nicht nur, dass es einen kurzen Überblick über die Ereignisse aus dem letzten Band gibt, sodass sich auch Neueinsteiger problemlos zurechtfinden können, die erste Szenen vergehen auch in einem recht gemäßigtem Tempo, man wird langsam an die eigentliche Handlung herangeführt, sodass auch Kinder kein Problem haben, der Handlung zu folgen. Viel erheiternde Momente und der interessante Charakter des Winston sorgen dabei für Kurzweil, viele witzige Kommentare sorgen auch während des weiteren Verlaufes für die humoristischen Aspekte. Und auch die Darstellung der übrigen Charaktere können voll überzeugen, durch klare Verhaltensweise können sie leicht eingeordnet werden und haben alle so ihre Macken. Die Handlung selbst überzeugt mit einigen Überraschungen, so einfach, wie er anfangs scheint, ist der Fall gar nicht. Das wird kindgerecht erzählt, macht Spaß und ist spannend, kann aber nicht ganz an den sehr guten ersten Fall heranreichen, vielleicht weil der Überraschungseffekt der sprechenden Katze nicht mehr zünden kann.

Oliver Kalkofe ist hier wieder als Erzähler gewählt worden und macht seine Sache richtig gut. Mit seiner vielfältigen Stimme kann er wirklich jedem Charakter einen einzigartigen Klang verleihen, miaunzt, flüstert, schreit und dialektelt sich durch die Handlung. Neben Winston kann er dabei besonders als alte russische Großmutter samt Akzent sehr gekonnt und auffällig umsetzen. Manchmal wirkt seine Interpretation der Geschichte etwas hastig, doch man merkt, dass er sich in der Handlung sehr wohl fühlt und sichtlich Spaß an den verschiedenen Charakteren hat.

In einem knalligen Türkis präsentiert sich die Aufmachung des Hörbuches, was einen fröhlichen und munteren Eindruck vermittelt. Das Cover ist dann sehr schlicht gehalten, neben dem simplen Schriftzug sind drei stilisierte Katzen zu sehen, die den Betrachter direkt mit grünen Augen anschauen oder durch die Gegend schleichen. Auch die restliche Gestaltung ist simpel, aber ansehnlich und enthält die typischen Informationen.

Fazit: Ein witziger und turbulenter Kinderkrimi, der durch die wunderbare Figur des Winston und die Idee der sprechenden Katzen aufgewertet wird. Spannende und humorvolle Momente wechseln sich ab, während auf der Suche nach Emilia immer mehr Informationen bekannt werden und der Fall somit recht vielschichtig ist. Das macht Spaß und kann auch dank der gekonnten Umsetzung von Oliver Kalkofe überzeugen.
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am 28. April 2014
*+* Zur bebilderten Rezension geht es hier entlang: [...]
Inhaltsangabe:
Kiras Klassenkameradin Emilia wurde entführt! Nun ist Winstons kriminalistischer Spürsinn gefragt. Denn obwohl Emilia eine echte Ziege ist, kann er auf keinen Fall zulassen, dass ihr jemand Schaden zufügt. Während Kira beim Schulmusical für Emilia einspringt, ermittelt Agent Winston auf leisen Pfoten – und stößt schon bald auf eine heiße Spur. Mit vereinten Kräften gelingt es Winston und Kira, den Täter zu überführen. Kein Zweifel: Kinder und Katzen sind einfach die besten Ermittler! Der zweite Fall für das außergewöhnliche Detektivgespann – gelesen von Comedystar Oliver Kalkofe.

Das Cover:
Es ist gezeichnet und schlicht gehalten. Auf grünem Grund sitzt ein schwarzer Kater (Winston?), auf dem Cover sind noch zwei kleinere schwarze Katzen zu sehen. Ansonsten wird der Leser noch über Titel, Autorin, Sprecher und Verlag informiert.
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Meine Meinung:
Winston – Agent auf leisen Pfoten ist eine Herz erfrischende Geschichte rund um Kater Winston und seine Gang „Die vier Muskeltiere“ einerseits und um sein „Frauchen Kira und deren Freunde und Familie andererseits.
Die Erzählung nimmt sehr langsam Fahrt auf und lebt zunächst überwiegend von der Berichterstattung über den äußerst sympathischen und interessanten Kater und seine Dosenöffner-Familie.
Langsam entwickelt sich der kriminalistische Charakter der Geschichte. Kiras Klassenkameradin Emilia wurde entführt. Dieses Mädchen ist bei Kira und ihren Freunden ziemlich unbeliebt, dennoch kümmern sich die anderen Kinder darum. Das ist für mich eine ganz tolle Aussage dieses Buches. Denn wenn man selbst in Not ist, wünscht man sich auch Hilfe und man sollte in einem solchen Fall keine Unterschiede machen. So handeln – ganz vorbildlich - auch Emilias Klassenkameraden. Winston war zuvor in einer ähnlichen Situation, half einem zunächst ungeliebten Kater-Kollegen und gewann letzten Endes dadurch sogar einen Freund.

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Dem Kater ist seine menschliche Freundin Kira sehr wichtig und so möchte er ihr gerne helfen. Wie praktisch, dass die „Vier Muskeltiere“ gerade Langeweile schieben und gerne etwas Aufregendes erleben möchten.
Also, rein in diesen Entführungsfall!
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Der Autorin, Frauke Scheunemann, ist eine auf der ganzen Linie überzeugende Story gelungen und ich wunderte mich ein ums andere Mal, wie sie es schaffte, dass Mensch und Katz so an einem Strang ziehen konnten.
Diese Ermittler-Kombination löst den Fall astrein und das, obwohl er sich letzten Endes doch viel verworrener darstellt als man zunächst annehmen konnte.
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Schon allein die Geschichte an sich ist einen Applaus wert.
Denn obwohl der Fall in einer „Kids“ gerechten Art und Weise umgesetzt ist, weiß dieses Hörbuch dennoch auch die älteren Semester zu begeistern.
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Der Hörbuchsprecher:
Der brillante Oliver Kakofe las das „Winston-Buch“ nicht nur wunderbar, er lebte es regelrecht. Vier Katzen, einige Kinder sowie mehrere Erwachsene….Jedem drückte er einen sehr individuellen akustischen Stempel auf und er erweckte sie alle zum Leben, von der Katze bis zur russischen Großmutter!
Formidable!!!
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Infos zum Hörbuch:
Der zweite Fall des Katers „WINSTON – Agent auf leisen Pfoten“ von Frauke Scheunemann, gesprochen von Oliver Kalkofe, ist im April 2014 unter der ISBN-Nr. 978-3-86231-348-8 bei Der Audio Verlag erschienen. Das Hörbuch besteht aus 3 CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 244 Minuten und ist dem Genre „Kids“ zugeordnet.
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TOP 500 REZENSENTam 16. April 2014
Winston hat sich kaum von seinem ersten Fall erholt, rutscht er schon in den zweiten! Dabei würde er so gern sein Glück mit Kira und Anna und Werner genießen, mit Odette flirten und Karamell und Spike um sie kämpfen (möglichst nicht körperlich ...)! Aber diese Ruhe ist ihm nicht vergönnt. Kira möchte die Hauptrolle im "Gestiefelten Kater" spielen,aber Leonie, die als Regisseurin eingeteilt ist, wählt ihre beste Freundin Emilia dafür aus. Kira ist traurig und sauer. Pauli und Tom versuchen, sie aufzuheitern. Dann wird Emilia plötzlich krank und weil ausgerechnet Tom ihr "Klassen-Buddy" ist, muss er ihr die Hausaufgaben bringen. Pauli und Kira begleiten ihn. Dabei finden sie heraus, dass Emilia gar nicht krank ist, sondern entführt wurde! Sie beschließen, trotz aller Reibereien nach Emilia zu suchen. Winston spannt seine Katzen-Freunde dafür ein und gründet die vier "Muskeltiere". Ein rasantes Abenteuer beginnt für die vier Katzen und drei Kinder!

Das Buch ist wunderbar geschrieben. Jedes Kapitel fängt mit einem Satz an, der quasi alles geheimnisvoll umschreibt und es gibt auch immer eine Katzenzeichnung dazu. Auf den ersten Band wird stellenweise eingegangen, aber es hält sich in Grenzen und nervt nicht. Die Kinder sind so beschrieben, dass die Zielgruppe genug "Arbeitsmaterial" hat, aber die eigene Phantasie doch noch gefordert wird. Die Katzen sind nicht zu sehr vermenschlicht und die Zusammenhänge nicht allzuweit hergeholt.

Trotzdem - der erste Band gefiel mir einfach besser. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag. Vielleicht spielt eine Rolle, dass man die Protagonisten inzwischen doch "kennt". Auf alle Fälle ist genug Material vorhanden, um weitere Bände zu ermöglichen. Mal sehen, ob ich dann wieder die vollen 5 Sterne gebe. Für "Agent auf leisen Pfoten" sind es diesmal vier Sterne geworden.

Ob Babuschka wirklich bei Professor Hagedorn einzieht, ob Anna und Werner zueinanderfinden und Kira so einen neuen Papa bekommt, ob Leonie und Emilia von ihrem hohen Ross herunterkommen - all das muss noch erzählt werden, deshalb warte ich jetzt auf Band drei!
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am 29. März 2014
Auch wenn Winston Churchill – so der vollständige Name des tierischen Kriminalisten – nicht die James-Bond-typische Arroganz besitzt, so hat er doch mit dem Meisteragenten aus dem Kino einiges gemeinsam: Er ist mit seinem unbeirrbaren Spürsinn und dem gesunden Selbstbewusstsein genauso clever wie dieser, beherrscht Gefahrensituation meisterhaft und hat eine Vorliebe für das weibliche (Katzen-) Geschlecht. Im Gegensatz zum Kinohelden ermittelt er jedoch auf vier Pfoten und das auf sehr leisen dazu. Das ist sicher einer der Gründe dafür, wieso er im Duo mit Kira erfolgreich seine Mission, die Rettung von deren Freundin Emilia, erfüllen kann.
Gleich zu Beginn bekommt der Hörer einen bleibenden Eindruck vom Alltag des unerschrockenen, eigentlich ja schon im (Un-)Ruhestand befindlichen Katers. Dabei gehen die Pfoten-Prügelattacken allerdings beim Versuch, die vermeintliche Odette zu bezirzen, erst einmal nach hinten los… Alles nur ein Traum?
Auch wenn es sich bei „Winston“ „nur“ um ein Hörerlebnis handelt, ist die Präsentation genauso facettenreich wie beim Thriller im Fernsehen und das nicht nur wegen der spannenden Abenteuer, die effektvoll von Frauke Scheunemann konstruiert wurden, sondern auch dank der tollen Stimme von Oliver Kalkofe. Es gelingt dem Comedian, den Hörer fast vier Stunden lang bei der Stange zu halten und mit seiner Interpretation der Abenteuer zu fesseln. Manchmal bekommt man das Gefühl, Winston würde geradezu aus dem CD-Player herausspringen und einen Life-Auftritt hinlegen.
Aber das ist noch nicht alles. Der tierische Ermittler hält auch so manche Weisheit über den menschlichen Verstand bereit, manchmal mit einer hintergründigen Moral zum Schmunzeln und Nachdenken. Nicht nur kleine Zuhörer ab 10 Jahren werden den Kater lieben.
Christiane
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Nach der tollen Körpertausch-Geschichte des ersten Bandes war klar, dass ein zweiter Winston-Band dringend erwartet wird. Doch kann man diese Geschichte eigentlich noch toppen? Oder wenigstens ein ähnlich gutes Buch schreiben? Erfolgsautorin Frauke Scheunemann hat das geschafft.

Im zweiten Band gibt es zunächst einige Verständnisschwierigkeiten zwischen Winston und Kira, die insbesondere für Winston ziemlich hinderlich sind. Kira versteht ihn leider nicht immer. Nachdem die beiden wieder im eigenen Körper unterwegs sind, fehlt ihnen einfach die Gedankenübertragung.

Winston darf in einem Theaterstück an der Schule den Gestiefelten Kater spielen. Als Kiras Klassenkameradin Emilia, die in dem Stück eine Hauptrolle erhielt, nicht mehr zur Probe erscheint, findet Winston für Kira, Tom und Pauli heraus, dass sie entführt wurde.

Aber es dauert lange, bis Kira das versteht, denn zu Winstons häuslichen Kommunikationsproblemen gesellen sich nun auch noch Erziehungsversuche von Kiras russischer Großmutter, die in Hamburg zu Besuch ist. Winstons Erklärungsversuche zum Entführungsfall werden als katerliches Fehlverhalten missinterpretiert und entsprechend geahndet.

Kiras Babuschka gibt der ganzen Story eine neue Facette. Ohne Babuschkas zupackende Art wären Winston und seine Freunde am Ende bei der Lösung des kniffligen Entführungsfalls wohl in eine tödliche Gefahr geraten …

Zunächst kommt die Geschichte nur langsam in Schwung. Dafür aber nimmt sie mit dem Erscheinen der russischen Großmutter in der zweiten Hälfte gehörig an Fahrt auf und kulminiert dann in einem spannenden Finale. Eine sehr schöne Fortsetzung.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. März 2014
Winston, ein gebildeter Kater aus gutem Hause, entdeckt zufällig ein Verbrechen. Emilia, eine Klassenkameradin von Kira (die wie er im Haushalt seines Herrchens lebt) scheint krank zu sein. Doch ihre Eltern verhalten sich so merkwürdig, dass Winstons Misstrauen geweckt ist. Gemeinsam mit Odette, der wunderschönen und intelligenten Hofkatze, versucht er das Geheimnis zu lüften. Die Beiden sind erfolgreich, doch nun brauchen sie die Hilfe Kiras und deren Freunde...
Es ist eine ausgesprochen humorvolle wie ebenso spannende Geschichte, wie Winston mit seinen Katzen- und Menschenfreunden das Dunkel um Emilias Verschwinden erhellt. Witzige Einfälle (die vier Muskeltiere), schräge Dialoge (Ist ein Mann ein Mensch oder nicht?) - ich hörte alle drei CDs mit einem ständigen Grinsen im Gesicht. Kalkofe ist aber auch ein herrlicher Erzähler, wenn er den leicht blasierten, britisch angehauchten Tonfall Winstons anschlägt. Doch auch die anderen Figuren gelingen ihm überzeugend: Anna, Kiras Mutter, die ich zwar zuerst in Richtung Italien eingeordnet hätte oder Babooshka, die Oma von Kira. Beide konnte ich richtig vor mir sehen!
Der Krimi ist wunderbar kindgerecht, der vermutlich schon ab 8 Jahren gerne gehört und auch verstanden werden wird, denn sämtliche Begriffe, die eventuell zu kompliziert werden könnten, werden ausführlich erklärt.
Weshalb dann nicht die volle Punktzahl? Weil Oliver Kalkofe nun doch nicht ganz so gut ist wie Cathleen Gawlich, die seit 'Happy Smekday' meine Favoritin ist.
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am 29. Mai 2014
Dies ist der schon der zweite Fall für Kater Winston, man muss aber nicht den ersten kennen um die Geschichte zu verstehen, denn man wird sehr schön in die Geschichte reingeführt mit ein paar erklärenden Sätzen was vorher geschah. Aber ich kann darauf wetten, wenn man den zweiten Teil gehört hat, dann möchte man auch den ersten Teil unbedingt hören und es lohnt sich auch in umgekehrter Reihenfolge!

Winston ist der Kater von Werner, bei ihm wohnen Kira und ihre Mutter, die sich um Werner Haushalt kümmert. Winston und Kira sind ein Herz und eine Seele, besonders nachdem sie in Winstons ersten Fall ihre Körper getauscht hatten.
Diesmal ist etwas schreckliches passiert: Emilia, Kiras Klassenkameradin, wurde entführt! Jetzt heißt es Teamwork für 4 Katzen, 3 Kinder und eine etwas schrullige russische Oma um das Mädchen aus den Fängen des Entführers zu befreien: jedoch hält dieses Unternehmen so einige Gefahren parat.
Es ist ein spannendes Hörbuch für Kinder und Katzenliebhaber ab 10 Jahre aufwärts.

Oliver Kalkofe liest das Buch mit sehr viel Charm und versteht es die verschiedenen Stimmen von Katz und Mensch gut zu imitieren. MIAU!
Besonders gut hat mir auch gefallen, wie die Autorin Frauke Scheunemann den Katzen ganz verschiedene Charaktere gibt, die alles sehr lebensecht und liebevoll ausgearbeitet sind.

Ich bin Fan von Winston geworden und freue mich nun auf hoffentlich viel mehr Fälle!
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