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Agent der Sterne
 
 
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Agent der Sterne [Taschenbuch]

John Scalzi , Bernhard Kempen
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1. (4. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453526252
  • ISBN-13: 978-3453526259
  • Originaltitel: Agent to the stars
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 120.367 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Scalzi
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion / textico.de

John Scalzi ist unumstritten einer der erfolgreichsten neueren Shooting Stars der deutschen und auch der amerikanischen SF-Szene - vor seinem "über Nacht"-Erfolg von Krieg der Klone kannte ihn kaum jemand, inzwischen ist ein SF-Buchregal ohne ihn unvollständig. Agent der Sterne gehört zu seinem Frühwerk und ist, ebenso wie Androidenträume, eine von humoristischen Seitenhieben durchzogene SF-Komödie über den Erstkontakt von Menschen und Außerirdischen.

Scalzi weiß, wie man Humor und Handlung zusammenbringt - anstatt Schenkelklopfer an Schenkelklopfer zu reihen, baut er eine gute Story auf, in die er seine Gags gekonnt verankert: Die außerirdische Rasse der an protoplasmische Blobs erinnernde Yherajk nimmt Kontakt mit den Menschen auf und ist an guten Beziehungen interessiert; dumm nur, dass die Yherajk eklig sind und sich per Geruchdrüsen verständigen, was die menschliche Nase ständig bis an ihre Grenzen herausfordert.

"Dann demonstrier ich Dir mal, wie wir IONAR aussprechen", sagte Gwedif, und von ihm ging eine Duftnote aus, die mich an den Furz eines Hundes erinnerte. "Und so riecht mein eigener Name." Diesmal schien der Furz von einem deutlich größeren Hund zu kommen. Mir tränten die Augen.".

Der gewiefte und rücksichtslose Hollywood-Agent Stein scheint der perfekte Unterhändler für den Erstkontakt zu sein - im Auftrag der Aliens. So entwickelt sich Stein schnell zum Sprecher der Yherajk und führt gleichzeitig seine Hollywood-Geschäfte weiter; immer öfter weiß er aber selbst nicht mehr genau, was er denn da gerade macht und gewisse Arbeitsüberschneidungen lassen sich zwangsläufig nicht verhindern.

Vergleiche sind immer eine schwierige Angelegenheit und irgendetwas mit Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis zu vergleichen ist an sich schon ein Sakrileg, ABER in Agent der Sterne fängt Scalzi die Absurdität des ganzen Lebens und des Rests so treffend ein, dass Adams mit Sicherheit seine Spaß daran gehabt hätte. --Wolfgang Treß/textico.de

Kurzbeschreibung

Eines Tages kommen Außerirdische auf die Erde, um mit den Menschen eine friedliche Allianz zu bilden. Es gibt nur ein Problem: Sie sind abgrundtief hässlich und stinken zum Davonlaufen. Nicht einfach also, sich das Vertrauen der Erdbewohner zu erwerben. Die Aliens brauchen jemanden, der das »Geschäft« zwischen den beiden Völkern vermittelt. Und wer kann das besser als ein smarter Hollywood-Agent?


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
John Scalzi hat diesen Roman bereits 1997 geschrieben und, wie er es nennt, als "Shareware" auf seiner Website angeboten. Mit dem Erfolg, der durch "Krieg der Klone" eingeleitet wurde, war abzusehen, dass sich die Verlage auch auf die bisher unveröffentlichten Frühwerke stürzen würden.

Tom Stein ist ein Agent in Hollywood, betreut vor allem die hübsche, aber mental etwas verlangsamte Michelle Beck, die derzeit recht hoch gehandelt wird. Als ihn sein Chef ins Büro bittet, ahnt Tom erst Böses, aber was dann tatsächlich geschieht, konnte er nicht vorhersehen: In einem Aquarium auf dem Konferenztisch schwimmt eine gallertartige Masse, die sich als "Joshua" vorstellt und vorgibt, ein Alien zu sein. Tatsächlich kreisen zweitausend dieser Kreaturen in einem Schiff um die Erde, aber da sie wie riesige Popel aussehen und sich auch noch über Düfte verständigen, die für menschliche Nasen wie der Bodensatz von Sickergruben riechen, haben sie beschlossen, ihre friedvolle Kontaktaufnahme gut vorzubereiten, weil die Menschheit sonst verstört reagieren könnte. Und was könnte eine bessere Vorbereitung für den "ganz großen Auftritt" sein als der Rat eines Hollywood-Agenten? Kurzerhand wird Tom Stein Agent der Aliens (und nicht "der Sterne").

Diese Aliens verfügen aufgrund ihrer Struktur - sie sind letztlich aus lauter autarken Zellen zusammengesetzt, die jede beliebige Form annehmen können - über die Möglichkeit, in andere Lebewesen nicht nur metaphorisch einzudringen. Als Tom Steins Star Michelle Beck aus lauter Dummheit fast tödlich verünglückt, reift in Tom eine Idee. Er schlägt Joshua vor, Michelle zu "übernehmen" - um in ihrem Körper schließlich den Menschen gegenüberzutreten.

Viele Motive aus diesem Roman sind bekannt, andere hat Scalzi später selbst wieder aufgegriffen, etwa in "Androidenträume" jenes von der Spezies, die über Gestank kommuniziert. In diesem Buch ist nicht sehr viel wirklich neu, und es ist auch kein echter SF-Roman, sondern eher eine Satire auf Hollywood. Von den viel zu langen Dialogsequenzen abgesehen ist die auch ganz gut gelungen; "Agent der Sterne" ist rechtschaffen amüsant, manchmal sogar richtig witzig, wenn auch hin und wieder sehr klischeehaft, vorhersehbar, irgendwie zu glatt und selbstreferentiell. Am Ende aber ist deutlich zu spüren, dass der Autor gemerkt hat, wie wenig gut die Kernidee letztlich funktioniert, die zudem viele logische Brüche enthält. Folgerichtig stoppt die eigentliche Handlung plötzlich und Sclazi liefert die eigentlich entscheidenden Ereignisse als Auszüge aus Zeitungstexten.

"Agent der Sterne" ist prinzipiell recht herzig und auch kurzweilig, aber insgesamt unausgegoren. Man muss zu viel hinnehmen, das totalem Humbug zumindest recht nahe kommt, was auch die endlosen Dialoge, die das ausbügeln sollen, eben nicht ausgleichen können.

Und übrigens kommt das Raumschiff auf der Titelseite im Buch nicht vor. Dasjenige, das im Buch erwähnt wird, hat die Form eines Asteroiden und schießt auch nicht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr unterhaltsam 10. Januar 2010
Von Saturn
Format:Taschenbuch
Den "Anmerkungen und Danksagungen" am Ende des Buches zufolge hat John Scalzi diesen Roman bereits 1997 geschrieben und im Internet veröffentlicht. Für die Taschenbuchauflage wurden noch einige Dinge aktualisiert, aber im Großen und Ganzen soll dieses sein erster Roman gewesen sein.

Der typische "Scalzi"-Humor ist schon reichlich vertreten. Stellenweise musste ich bei diesem Buch an Douglas Adams denken, auch wenn das beiden nicht wirklich gerecht wird. Aber ein paar einzelne Einfälle hätten auch von Adams kommen können.

Generell wirkt dieses Buch auf mich wie eine bissige Satire auf Hollywood, Hollywood-Filme und das Film-Management. In diese Handlung hat Scalzi einige Science-Fiction-Elemente integriert. Die haben bei weitem keinen so großen Anteil wie bei seinen anderen Büchern, aber die Mischung macht wirklich sehr viel Spaß und liest sich locker weg. Es ist ein typisches "Popcorn-Buch" und hat mir sehr gut gefallen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine gute Satire 14. Januar 2010
Format:Taschenbuch
Wie der Vorrezensent schon schrieb, handelt es sich um eine gute Satire auf Hollywood und den Showbetrieb. Ich habe besonders die pfiffigen Dialoge genossen und die spritzigen Details. Dabei nehmen sich insbesondere die Außerirdischen noch selbst auf den Arm, der Autor spielt hier schön mit klassischen Klischees der SF. Uneingeschränkt empfehlenswert.
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Vor 5 Monaten von Moving Sleepy Fish veröffentlicht
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Vor 9 Monaten von Daniela Bär veröffentlicht
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Das Erstlingswerk Scalzis würde ich nicht als SciFi, sondern als Fantasie... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von C. Krauße veröffentlicht
Lesenswert
Irgendwie hat man bei J.Scalzi das Gefühl bei R.A.Heinlein in die Lehre gegangen zu sein.
Das ist jetzt nicht negativ an sich, aber man muss schon eher längere... Lesen Sie weiter...
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Vor 23 Monaten von Christina Liebeck (Media-Mania) veröffentlicht
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Veröffentlicht am 13. Mai 2010 von Oliver S
gar nicht zu erwarten
John Scalzi hat mich zum positiven überrascht.
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Veröffentlicht am 6. Mai 2010 von F. Schrimm
Nicht schlecht für einen 'Schreibtest' ...
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Veröffentlicht am 7. April 2010 von geeAge
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