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Age of the Joker (Limited Digipack) Doppel-CD, Limited Edition

106 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Limited Edition, Doppel-CD, 26. August 2011
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Produktinformation

  • Audio CD (26. August 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Limited Edition, Doppel-CD
  • Label: Nuclear Blast (Warner)
  • ASIN: B0059DOJGY
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 63.664 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Robin Hood
2. Nobody's Hero
3. Rock Of Cashel
4. Pandora's Box
5. Breathe
6. Two Out Of Seven
7. Faces In The Darkness
8. The Arcane Guild
9. Fire On The Downline
10. Behind The Gates To Midnight World
Alle 11 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. God Fallen Silent
2. Aleister Crowley Memorial Boogie
3. Cum On Feel The Noize(Slade cover song)
4. Standing In The Rain
5. Robin Hood (single version)
6. Two Out Of Seven (single version)

Produktbeschreibungen

Von allem mehr!

Edguy Mastermind Tobias Sammet wirft man ja gerne mal vor, wahnsinnig zu sein. Genau das und nichts anderes ist Age Of The Joker, der pure Wahnsinn. Schon bei den ersten Tönen des grandiosen Openers "Robin Hood", das mit Hammond Orgeln und Siebziger Flair beginnt, stellt sich die Gänsehaut ein. Stellvertretend für das gesamte Album macht das Quintett hierauf deutlich, wo anno 2011 der Hase läuft: in langen, epischen und teils progressiven Tracks, inklusive einer gesunden Dosis Classic Rock der Marke Uriah Heep und Magnum – zu deren Hochzeit. Dabei haben auch Avantasia ihre Spuren hinterlassen, denn die Chöre und Refrains sind unheimlich bombastisch und besitzen den Fantasy Charm besagten Projekts – was Edguy jedoch hervorragend zu Gesicht steht.

Vielseitigkeit ist dabei angesagt, "Nobody’s Hero" ist eine harte Uptempo Nummer mit straightem, großartigem Refrain, in dem unheimlich viel Gefühl steckt. Gleiches trifft auf den melodisch, progressiven Ohrwurm "Rock Of Cashel" zu, dessen zahlreiche Tempiwechsel die Nummer frisch hält und unheimlich viel Spannung erzeugt. Einmal mehr wächst Tobias Sammet hier über sich hinaus und untermauert warum er einer der besten Sänger Deutschlands ist. Überraschend ist das Folk-lastige Ende des Tracks, bei dem das Gefühl aufkommt, dass gleich Hansi Kürsch um die Ecke springen müsste – großartig. Vom Folk Einfluss geht es weiter zu Country Elementen, diese stecken in dem atemberaubenden "Pandora’s Box", einem unheimlich fesselnden, hymnischen Track, der Edguy von einer vollkommen neuen Seite zeigt. Spätestens ab dem Refrain muss man die Freudentränen zurückhalten – denn man schwebt unweigerlich auf dieser Glückswolke mit. Klassisch wird es auf "Breathe", einer typischen Edguy Nummern inklusive sämtlichen Stärken der Formation. Es folgt die kommerziellste Nummer der Scheibe: "Two Out Of Seven", das Erinnerungen an "King Of Fools" aufkommen lässt und Live zum sicheren Stimmungs-Garant werden wird. "Faces In The Darkness" kippt die bis dato durchweg positive Stimmung und zieht einen in ein groovendes, dunkles Loch. Das abermals mit Hammond Orgeln beginnende, schnelle "The Arcane Guild" bringt einen wieder auf Spur, ehe das gefühlvolle "Fire On The Downhill" Tobi’s Vorliebe für AOR und melodischen Hard Rock der Achtziger durchschimmern lässt. Wie so oft: Gänsehaut pur. Das große Finale läutet das düstere, mit fetten Metallica Riffs ausgestattete "Behind The Gates Of Midnight World" ein, mit knapp neun Minuten der längste und dramatischste Track der CD. Zum Abschluss wird es nochmals melancholisch und kuschelig, "Every Night Without You" ist die Nummer, bei der die Feuerzeuge gezückt werden und ähnlich wie bei "Save Me" sich all die tausenden Edguy Fans in den Armen liegen und die Welt für einen Moment stillsteht.

Fazit: Age Of The Joker zeigt Edguy von vielen verschiedenen Seiten und enthält elf wirklich durch die Bank fantastische Songs, die eigentlich bereits mit dem Erscheinen als Klassiker bezeichnet werden müssen; denn eines ist sicher: dieses Meisterwerk wird Geschichte schreiben.

Leopold Lukas, Blast


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von holgermanowar am 26. August 2011
Format: Audio CD
Nachdem ich den musikalischen Werdegang von Tobias Sammet seit 1995 interessiert verfolge, sämtliche Studio-, Live-, EP- und Singleveröffentlichungen von Edguy und Avantasia erstanden und mich des öfteren gefragt habe, wie so ein fantastischer kreativer und vielseitiger Output OHNE schwache Veröffentlichung möglich ist, wurde nun mit "Age of the Joker" ein Werk veröffentlicht, daß nicht großartig, sondern eben "nur" gut ist. Neben der ersten Single "Robin Hood", die in einer strammen 8:24 min. Version enthalten ist und, obwohl anders als früher instrumentiert, aufgrund seiner epischen Teile und Chöre überzeugen kann, sind in Form des zweiten Longtracks "Behind the gates to midnight world", diversen Balladen sowie der tempomäßig einzigen (!) Reminiszenz an frühere (ehrlich gesagt: bessere) Zeiten, "The Arcane guild", ohne Fragen starke Tracks vertreten. Im Gegensatz zu früher jedoch auch etliche Stücke, die wirklich abfallen (Sorry Tobi, aber die Blues-Gitarren bei "Pandoras Box" kommen echt nicht gut). Besonders auffallend ist jedoch die nahezu völlige Abkehr von früheren Power Metal-Tagen hin zu Hard Rock/Melodic Metal-Stoff. Das muss prinzipiell nicht schlecht sein und wird von den Jungs vermutlich, wie in der Musikszene üblich, mit "musikalischer Weiterentwicklung" (sic!) erklärt werden, nur sollte jeder Edguy/Avantasia-Fan vor dem Blindkauf dringend mal in die CD reinhören, um sich eine böse Überraschung zu ersparen. Auf der Bonus-CD der (wie üblich astrein aufgemachten) limitierten Version befinden sich übrigens überraschenderweise klasse Songs, die einige der regulären CD-Version klar hinter sich lassen.
Fazit: Wahrlich kein schlechtes Album, von den Klassiker-Alben früherer Tage aber meilenweit entfernt und musikalisch wirklich gaanz anders...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rock Tullie am 16. September 2011
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es ist immer schwierig, wenn man an eine Band eine gewisse Erwartungshaltung hat, insbesondere dann, wenn man von Anfang an dabei war. Oft ist es auch so, dass gerade die Fans der ersten Stunde leicht zu enttäuschen sind, da sie am Anfang die Band gepusht und zu Erfolg verholfen haben. Stellt sich der Erfolg dann ein und verändert sich der Stil, fühlt sich der Fan der ersten Stunde ein wenig verraten und verweist darauf, dass es nicht mehr dem entspricht, was eine Band groß gemacht hat, eine Größe, zu denen ihnen nicht zuletzt diese Fans mit verholfen haben. Eine der krassesten Entwicklungen in der Musikgeschichte ist für mein Dafürhalten Genesis mit einem meiner Lieblingsalben "The Lamb lies down on Broadway". Der spätere Megaseller "We can't dance" im Vergleich dazu ist grauenhaft, obwohl es für sich ein gutes Album ist. Ich akzeptierte diesen Weg, so weh es im Vergleich halt tut.

Edguys Weg ist in etwa vergleichbar, wenn auch bei weitem nicht so krass. Wir unterhalten uns immer noch über Hardrock/Metal. Und so ganz verleugnen sie ihre Vergangenheit nun auch nicht, da sollte man schon fair bleiben. Vielleicht hilft mir tatsächlich mein später Quereinstieg und dass ich mir ihren Backkatalog rückwärts erschlossen habe. Wegen meines nicht mehr ganz taufrischen Alters bin ich mit der Zeit auch etwas sturer geworden, was neue Bands betrifft und wahrscheinlich wäre ich ohne meinen Sohn nicht auf Edguy gestoßen. Inzwischen kenne ich alles, was man offiziell erwerben kann und ich habe meine Lieblingsalben. Age of the Joker ist in meiner Top 3 von Edguy, übertrifft aber selbstverständlich meinen Favoriten "Hellfire Club" nicht. Dieses Album ist Edguys bisheriges Meisterwerk, keine Frage.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rockin' R. am 7. Oktober 2011
Format: Audio CD
Auf diesem Album kehren Edguy weiter dem Powermetal vergangener Tage den Rücken zu (schade) und führen ihren Stil konsequent weiter in Richtung gemäßigtere und seichtere Rock-Gefilde. So sind auf "Age of the Joker" auffallend viel Stücke mit Piano/Orgel unterlegt und vor allem dominieren hier längere Songs (jenseits der 5 Minuten-Grenze). Die kurzen und druckvollen Kracher älterer Alben sucht man auf diesem Album nahezu vergebens. Prinzipiell ist "Age of the Joker" zwar kein schlechtes Album geworden, in meinen Augen aber leider nur Mittelmaß, da die meisten Songs einfach nicht so richtig in Fahrt kommen wollen. Klar kann man jetzt argumentieren,dass Tobias Sammet und seine Mannen sich eben weiterentwickeln und neue Dinge ausprobieren. Das ist ja auch alles nicht verkehrt, aber muss man deswegen immer seine Wurzeln ganz verlassen? Ich finde einfach die Mischung machts und hoffe, dass auf dem nächsten Album wieder mal ein paar schnellere Powermetalgranaten wie auf Hellfire-Club dabei sind und man sich auf ältere Zeiten zurückbesinnt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manwe am 12. August 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Viel muss zu der, mittlerweile schon jahrealten, Scheibe "Age of the Joker" wohl nicht mehr gesagt werden. Eine 4.5 Sterne-Bewertung bei 105 Rezensionen spricht eigentlich für sich, und doch habe ich als innbrünstiger Avantasia-Fan lange gebraucht, um endlich zuzugreifen. Von Edguy hatte ich bisher die Scheibe "Tinnitus Sanctus" (einst günstig erstanden im Dussmann Berlin), die ich auch durchaus mochte, doch wie ich einst las, war das ein, für Edguy eher untypisches Album. Ausserdem kannte ich von AotJ den Track Robin Hood, der ja auf Youtube als Musikvideo zu finden ist. Und der vermochte mich nicht zu überzeugen. Jetzt, da ich die Platte eher aus einem unstillbaren Verlangen nach irgend einem Werk aus Sammets Feder (Mystery of Time war zuvor Monatelang rauf und runter gespielt worden) endlich gekauft, und innig zu lieben gelernt habe, muss ich nach wie vor sagen, das dies keiner meiner Lieblingstracks ist. Na der Rest ist dafür umso besser. Sammet vermag es, ein wahnsinnig buntes und variables Album vorzulegen. Da gibt es Keyboard-Spielereien, klassische Tracks wie "nobody's Hero", umwerfende Balladen wie "Every Night without you" oder "Standing in the Rain" und viele, typisch-epische Refrains in "Pandora's Box", "Two out of seven", "Fire on the downline" oder "Faces in the Darkness". Für mich ist das Album in Rekordzeit unverzichtbar geworden. Einspielzeit war praktisch null, einmal aufgelegt und schon zündeten beinahe alle der 15 Songs. Weniger heiss geliebte Kinderchen sind für mich nur "God fallen silent" und der "Aleister Crowley Memorial Boogie".Lesen Sie weiter... ›
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