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Agatha Christies Miss Marple Collection (6 Disc Set)
 
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Agatha Christies Miss Marple Collection (6 Disc Set)

Joan Hickson , Donald Pleasance , Norman Stone , David Giles    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 33,98 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Joan Hickson, Donald Pleasance, Michael Culver, Timothy West, Jean Simmons
  • Regisseur(e): Norman Stone, David Giles, Guy Slater
  • Format: Dolby, PAL, Vollbild, Box-Set
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 6
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 6. September 2010
  • Spieldauer: 1372 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003VYDE9G
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.194 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Sie ist die wohl bekannteste und berühmteste Amateur-Detektivin der Literaturgeschichte: Miss Jane Marple aus der Feder der brillanten britischen Krimi-Schriftstellerin Agatha Christie (1880-1976). Gerade die Erfindung der Miss Marple und des genialen belgischen Ermittlers Hercule Poirot brachten Christie bereits zu Lebzeiten allergrößten Ruhm. So erhob sie Queen Elisabeth II. 1971 für ihr Lebenswerk als Dame in den persönlichen Adelsstand. Insbesondere die Figur der Miss Marple - einer älteren, kultivierten, unverheirateten und ein wenig zerbrechlich wirkenden Dame aus dem fiktiven englischen Örtchen St. Mary Mead - erfreut sich bei Krimi-Fans aus aller Welt größter Beliebtheit. In dem keineswegs so verschlafenen kleinen Nest klärt die überaus rüstige und gedankenschnelle Lady sämtliche Morde in der ihr sehr eigenen Ermittlungsart und mit Hilfe ihrer logischen Schlussfolgerungen auf, die die lokale Polizei immer wieder in Erstaunen versetzt. Besonders bekannt - gerade auch im deutschen Sprachraum - wurde die Hobby-Detektivin aus Passion in den 1960er Jahren durch die Darstellung von Margaret Rutherford, die diese in vier Filmen spielte. Rutherford gab der Miss Marple die Züge einer liebenswert-schrullien alten Jungfer, die mit Hilfe ihres scharfen Verstandes und der Hilfe ihres Freundes und Bibliothekars, Mr. Stringer (Stringer Davis), ihre Fälle löste.
Miss Marple
Miss Marple
Miss Marple
Diese DVD-Collection, die die Verfilmung sämtlicher 12 Miss Marple-Romane enthält, entwirft ein abweichendes, stimmigeres Bild der Hauptfigur als die prominente Vorgängerin aus den 60ern. Absolut werkgetreu und mit viel Liebe zum Detail (so fehlt hier z.B. der in den Büchern nicht vorkommende Mr. Stringer) steht weniger der komödiantische Aspekt als vielmehr der bis in kleinste Nuancen dem Originalwerk angepasste Charakter der Jane Marple im Vordergrund. In der für den britischen Fernsehsender BBC zwischen 1984 und 1992 konzipierten Reihe wird die furchtlose Ermittlerin von der englischen Schauspielerin Joan Hickson (1906-1998) verkörpert, die schon zu Lebzeiten Agatha Christies als deren Favoritin für diese Rolle auserkoren wurde, nachdem Christie Joan Hickson in einem Theaterstück gesehen hatte. Wirklich eine vorzügliche Wahl: Joan Hickson gelingt wahrlich eine meisterhafte Leistung in dieser Rolle. Sie wirkt wie direkt aus den Romanen entstiegen. Mehr kann man von einer Darstellerin nicht verlangen. Weniger burschikos als beispielsweise Margaret Rutherford klärt sie alle 12 Fälle in bravouröser Manier auf.

Von unterschiedlichen Regisseuren in Szene gesetzt, sind die jeweils 95 bis 145 Minuten langen Filme in der Nachkriegszeit angesiedelt. Das passt hervorragend zu der Entstehungszeit der Romane (der erste erschien 1930, der letzte 1971), sodass Miss Marples stilvolle, viktorianische Art überzeugend wirkt und keinesfalls nach heutigen Maßstäben deplatziert. Ganz im Gegenteil: Ist es doch gerade die rührige Art Miss Marples, der dieser Reihe ihren besonderen Charme verleiht.
Miss Marple
Miss Marple
Miss Marple
So gibt es auch immer wieder einmal Hinweise auf Lebensmittelkarten und Rationierungen, wodurch es den Machern der Serie gelingt, nicht nur eine bloße Krimihandlung zu erzählen, sondern auch ein nachvollziehbares Sittenportrait einer sich wandelnden Welt zu entwerfen. Ein wesentlicher Aspekt dieser BBC-Verfilmungen liegt auch darin, dass nahezu ausschließlich vor Ort gedreht wurde, was zu großer Authentizität beiträgt. Auf Szenenbauten im Studio hat man soweit wie möglich verzichtet. Stattdessen hat man historischen Gebäuden und Museen den Vorzug gegeben und mit einer schier unglaublichen Fülle von epochegetreuen Möbelstücken, Gemälden und anderen Einrichtungsgegenständen ausgestattet. Fantastische Kostüme, ein Riesenaufgebot an Autos der damaligen Zeit und gut ausgesuchte Schauspieler, die genau so aussehen und agieren, wie man es sich beim Lesen der Romane vorgestellt hat, tun ein Übriges für diese mehr als gelungenen Adaptionen der Agatha Christie-Reihe.

Die Box aus dem Hause NewKSM erhält die Filme Die Tote in der Bibliothek(1984), Die Schattenhand(1985), Ein Mord wird angekündigt(1985), Das Geheimnis der Goldmine(1985), Mord im Pfarrhaus(1986), Ruhe unsanft(1987), Das Schicksal in Person(1987), Bertrams Hotel(1987), 16 Uhr 50 ab Paddington(1987), Karibische Affäre(1989), Mord im Spiegel(1991) und Fata Morgana(1992) auf insgesamt 6 DVDs in deutscher und englischer Sprache inkl. deutscher Untertitel. Zwei der Titel sind damals in Deutschland noch nicht veröffentlicht worden und liegen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln vor. Zudem sind zu vielen Folgen Outtakes vorhanden.

Für alle Fans der liebenswerten Miss Marple ist diese DVD-Box ein Muss. Aber auch für Neueinsteiger in die Welt der Hobby-Detektivin gibt es an diesen Verfilmungen kein Weg vorbei. Denn der Original-Stoff von Agatha Christie ist selten so liebevoll und werkgetreu umgesetzt worden.

Kurzbeschreibung

Miss Marple erscheint auf den ersten Blick wie eine harmlose, kleine, ältere Dame, doch ihr Verstand ist messerscharf. Nichts entgeht ihrem prüfenden Blick. Ihr Wohnort, das kleine englische Örtchen St. Mary Mead in der Grafschaft Downshire, erscheint ebenfalls eher verschlafen, doch unter der sauberen Oberfläche passieren immer wieder rätselhafte Kriminalfälle. Aber Miss Marple kann durch ihre logischen Schlussfolgerungen und ihre ganz eigene Art des Ermittelns nicht nur die örtliche Polizei in Erstaunen versetzen. Werkgetreu und mit viel Liebe zum Detail verfilmte die BBC alle 12 Miss-Marple-Romane der Autorin Agatha Christie. Die großartige Joan Hickson erhielt die Hauptrolle, sie war eine Wunschkandidatin der Schriftstellerin. Die Box enthält die Filme: "Die Tote in der Bibliothek", "Die Schattenhand", "Ein Mord wird angekündigt", "Das Geheimnis der Goldmine", "Mord im Pfarrhaus", "Ruhe unsanft", "Das Schicksal in Person", "Bertrams Hotel", "16 Uhr 50 ab Paddington", "Karibische Affäre", "Mord im Spiegel" und "Fata Morgana". - Enthält die Verfilmungen aller Miss Marple -Bücher von Agatha Christie - Mit Joan Hickson in der Hauptrolle, die direkt von Agatha Christie bevorzugt wurde - Joan Hickson erhielt den Royal Television Society Award sowie 2 BAFTA Award Nominierungen für Ihre Rolle - Inklusive zwei bislang in Deutschland unveröffentlichten Folgen - 6 DVDs inklusive vieler Deleted Scenes

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57 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neuauflage 26. Juli 2010
Von Katzenfreund TOP 1000 REZENSENT
Ich finde es toll, dass die 12 Marple-Filme mit Joan Hickson in der Hauptrolle jetzt endlich wieder in einer Gesamtbox erscheinen. Hatte schon damit spekuliert mir die Einzel-DVDs oder die alte (vergriffene und teuere) Box zu kaufen. Das hat sich nun erledigt.
Besonders gut finde ich, dass man pro DVD jeweils 2 Filme gepackt hat. So entfällt das lästige Wechseln der DVDs, da manche Folgen auch Mehrteilig sind und es vorher sehr störend war, da man mittendrin unterbrochen wurde. Jetzt kann man die Filme ohne Zwischenstörung anschauen.

Die zwölf von 1984 bis 1992 entstandenen Verfilmungen der Agatha-Christie-Romane sind auch heute noch teils köstliche TV-Unterhaltung - obwohl man im einen oder anderen Fall die für heutige Verhältnisse etwas biedere Inszenierung bemäkeln dürfte bzw. die Filme sich stellenweise arg in die Länge ziehen.

Keinesfalls sollte man diese Filme mit derer mit Margareth Rutherford in der Hauptrolle der Miss Marple vergleichen. Zweifelsfrei ebenfalls echte Klassiker und tolle Filme, aber hier liegen eben Welten dazwischen und die BBC-Verfilmung ist wesentlich dichter am Original von Christie als die anderen Verfilmungen.

Joan Hickson ist eine, nein, die Miss Jane Marple und nicht umsonst wollte Dame Agatha Christie selbst sie in dieser Rolle sehen. Zwar entspricht auch Hickson strenggenommen nicht genau der Figur der Bücher - die Miss Marple in den Romanen ist noch älter, noch damenhafter, noch zarter - aber sie kommt den wichtigsten Eigenschaften am nächsten. Sie ist eine neugierige alte Dame und gleichzeitig eine brillante Spürnase - obwohl Miss Marple selbst vor diesem Begriff sicher pikiert zurückschrecken würde. Aber gerade diese auch von Agatha Christie oft hervorgehobene Kombination aus altjüngferlich-schamhafter Neugier und scharfsinnig-gnadenloser Hirnakrobatik nimmt man Joan Hickson Wort für Wort ab.

Zu den zwölf Filmen selbst: Bis auf wenige Ausnahmen schaue ich mir alle immer wieder gerne an, weil sie einen herrlich altmodischen Charme versprühen. Das kippt auch gelegentlich und dann merkt man an den Schnitten und insgesamt an der gemächlichen Inszenierung eben auch, dass das Fernsehproduktionen sind und schon teilweise über zwanzig Jahre auf dem Buckel haben. Wen das aber nicht stört, der ist hier gut aufgehoben. Die Verfilmungen sind größtenteils ziemlich buchgetreu gehalten und verzichten noch - im Gegensatz zu den aktuelleren Filmen mit Geraldine McEwan in der Titelrolle - auf, positiv gewendet, eigene Interpretationen des Stoffes. Ein paar kurze Worte zum Inhalt:

"Die Tote in der Bibliothek":
Eine blonde Leiche liegt in Colonel Bantrys Bibliothek - wer ist sie und wie kam sie dort hin? Miss Marple ist wie immer zur Stelle und deckt einen besonders perfiden Mord auf. - Zählt für mich nicht zu den besten Filmen, da zwischendurch etwas langatmig und, was Tat und Motiv angeht, nicht unbedingt schlagend.

"Die Schattenhand":
Jerry Burton und seine Schwester Joanna ziehen in den kleinen Ort Lymstock. Dort kursieren gerade fiese Rufmord-Briefe. Schließlich stirbt die Ehefrau des Anwalts Symmington kurz nach Erhalt eines solchen Briefs - scheinbar durch eigene Hand. Wie gut, dass Miss Marple schon Witterung aufgenommen hat... - Im Roman ist Jerry Burton der Ich-Erzähler und diese Perspektive fand ich erfrischend, hier ist er immer noch eine Hauptfigur und das tut auch dem Film gut.

"Ein Mord wird angekündigt":
Per Anzeige werden die Dorfbewohner zu einem Mord bei Letitia Blacklock eingeladen - ein nettes Spiel, denken alle. Aber dann fallen Schüsse und ein Gauner liegt tot am Boden, während Miss Blacklock verletzt ist. Wer wollte sie töten - und will es wohlmöglich noch immer? - Vielleicht der beste Film der Reihe mit guten Figuren (Hinch und Murgatroyd etc.), viel Spannung und einer sensationellen Auflösung.

"Das Geheimnis der Goldmine":
Ich gestehe - nur einmal geschaut und deshalb fast alles vergessen. Vielleicht tue ich dem Film unrecht, aber für mich war er der schwächste der zwölf.

"Mord im Pfarrhaus":
Im Arbeitszimmer des Pfarrers wird der ungeliebte Colonel Protheroe erschossen. Seine Ehefrau und ihr Geliebter beschuldigen sich beide der Tat, werden aber ebenso beide entlastet. Wer war es dann? Motive sind reichlich vorhanden. - Schöner Film mit etwas komplizierter Auflösung, dafür aber auch mit einer besonders viel Freude bereitenden Miss Marple.

"Ruhe unsanft":
Die frisch verheiratete Gwenda kauft ein Haus und merkt bald, dass es ihr sehr bekannt vorkommt - als Kind hat sie dort einen Mord gesehen! Nur: Wer waren Täter und Opfer? Sie beginnt nachzuforschen und weckt damit schlafende Hunde. - Netter Film, der etwas abrupt aufs Finale zugeht, dann aber mit einem richtig abgedrehten Täter entschädigt. Dazu gute Darsteller.

"Das Schicksal in Person":
Jason Rafiel (verwirrt vielleicht etwas, weil diese Figur chronologisch erstmals in dem - erst später gedrehten - Film "Karibische Affäre" auftaucht) ist tot. Sein letzter Auftrag an Miss Marple: Sie soll als seine "Nemesis" ein Verbrechen aufklären - es geht um seinen Sohn, der vor Jahren ein junges Mädchen ermordet haben soll. - Einer meiner liebsten Marple-Filme, wegen der herrlichen Szenerie(n) (Miss Marple geht auf Bustour) und der famosen Co-Darsteller, allen voran Margaret Tyzack; die Handlung um den zurückliegenden Mord ist zum Schluss ziemlich psychobeladen und es fehlt ein bisschen die Christie'sche Raffinesse. Trotzdem - ich mag ihn.

"Bertrams Hotel":
Miss Marple kehrt in dem Hotel ein, das sie schon als kleines Mädchen beherbergte. Alles scheint - merkwürdigerweise - noch genauso wie damals. Dann verschwindet erst Hochwürden Pennefather, die berühmt-berüchtigte Lady Bess Sedgwick taucht auf, ebenso ihre ungeliebte Tochter Elvira, auf die ein Mordanschlag verübt wird... und das alles passiert nicht zufällig im "Bertram's". - Viel passiert und sowieso ist der Roman einer der "düsteren" Christies, wo viel von menschlichen Schwächen die Rede ist und eine insgesamt traurige Stimmung herrscht. Der Film fängt das ganz gut ein, zieht sich zwischendurch etwas, punktet aber durch die kniffligen Rätsel und eine charismatische Darstellerin der Bess Sedgwick.

"16 Uhr 50 ab Paddington":
Mrs McGillicuddy beobachtet vom Zug aus einen Mord - in einem Abteil eines anderen Zugs. Niemand glaubt ihr - außer Miss Marple. Die mobilisiert die patente Lucy Eylesbarrow, um bei den Crackenthorpes als Hausdame getarnt herumzuschnüffeln. Und Lucy findet eine Leiche... - Sicher einer der bekanntesten Marple-Krimis, schon durch die Rutherford-Verfilmung, die mal locker Mrs McGillicuddy, Lucy Eylesbarrow und Miss Marple zu einer Art Super-Miss-Marple zusammenbastelte. Nicht ganz ohne Grund, denn dieser Film wirkt etwas zäh, zumal die Darstellerin der Lucy etwas dröge rüberkommt. Dennoch ein guter Film.

"Karibische Affäre":
Schon ein paarmal gesehen und immer wieder vergesse ich Namen und die Details der Handlung: Miss Marple urlaubt in der Karibik, trifft dort einen alten Schwätzer, der von einem Mord erzählt. Kurz darauf ist der Alte tot - irgend jemand fühlte sich wohl auf den Schlips getreten. Miss Marple ermittelt. - Eine interessante Abwechslung, auch weil ein bisschen Lokalkolorit gezeigt wird. Die Nebendarsteller bleiben leider ein wenig blass und die Auflösung kommt nicht vollkommen überraschend (erst recht nicht für - kleiner Augenzwinker - Liebhaber von "Pride & Prejudice"), dafür entschädigt aber der famose Gastauftritt des gut aufgelegten Donald Pleasence, dessen Kabbeleien mit Miss Marple höchst unterhaltsam sind.

"Mord im Spiegel":
Die Schauspielerin Marina Gregg mietet sich im Örtchen St Mary Mead ein. Auf ihrer Einweihungsparty stirbt ein Gast aus dem Dorf durch einen vergifteten Cocktail - offenbar hat der Anschlag Marina Gregg gegolten... - Puh. Der Film macht es auch nicht viel besser als die Hollywood-Version mit Liz Taylor u. a.; irgendwie gerät alles zu lethargisch und nicht einmal der Auftritt des von mir sehr geschätzten John Castle als Inspektor Craddock kann das retten.

"Fata Morgana":
Miss Marple besucht ihre Jugendfreundin Carrie Louise, deren Ehemann Lewis eine Art Besserungsanstalt für jugendliche Kriminelle leitet. Da sagt sich ihr Stiefson Christian Gulbrandsen an, der offenbar etwas Wichtiges auf dem Herzen hat - doch kaum angekommen, ist er schon tot. Warum - und wer war es? - Ich mag den Film weniger wegen der Krimihandlung, sondern aus anderen Gründen: Der erste heißt Jean Simmons. Der zweite besteht in der schönen, wehmütigen Schlussszene. Der Rest ergibt sich aus den unterhaltsamen Nebenhandlungen und insgesamt dem guten Personal.

Im Großen und Ganzen kann man zum Abschluss sagen, dass es wunderbare und recht originalgetreue Verfilmungen der Bücher sind. Joan Hickson spielt ihre Rolle großartig und fügt sich perfekt in die Person der Miss Marple ein. Doch durch meine kleine Kritik zu den Filmen, bin ich der Meinung das 4 Sterne hier genau richtig angebracht sind.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich ist die Joan Hickson Serie auf deutsch verfügbar. Ein Hochgenuß für Fans von Agatha Christie mit der unvergleichen Atmosphäre des englischen Landlebens. Die Verfilmung ist im Unterschied etwa zu den unterhaltsamen Filmen mit Margaret Rutherford sehr literaturgetreu. Lediglich die Bildqualität ist verbesserungswürdig - was aber bei einer derart alten Serie durchaus zu erwarten war. Auf HD-Fernsehern ist das Bild teilweise verrauscht oder unscharf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Miss Marple lebt im (leider sehr fiktiven) St. MaryMead. Ein kleines verschlafenes Dörfchen nicht weit von der Küste entfernt. Sie ist eine nette alte Dame, die gerne strickt, gerne Tee trinkt und ihren Garten mit Ausdauer und Hingabe pflegt. Und genauso ausdauernd denkt sie über ihre Mitmenschen nach, beobachtet mit wachem Auge. Ein Verbrechen und die Hintergründe des menschlichen Charakters die dazu führten aufzudecken sind ihr ein Grundbedürfnis. So vertrottelt ihre Geschichten auch klingen ist Ihr Verstand ein scharfes Schwert.

Die Folgen spielen in einem England der Nachkriegszeit und zeigen einen kleinen Ausschnitt des englischen Lebensstils in dieser Zeit. Typisch BBC, wieder ausgesprochen authentisch und detailverliebt.

Das DVD-Menü ist jeweils sehr übersichtlich, pro DVD sind drei oder vier Folgen der Staffel zu sehen. Die Filme sind alle mind. als Zweiteiler durch die BBC gesendet worden und sind auch so -mit Vor-und Abspann- auf der DVD. Man könnte sich darüber streiten, ob das nervig oder konsequent ist, mir hat es gefallen, da ich die Titelmelodie der Serie ganz gerne hören mag.

Agatha Christie hat noch zu Lebzeiten Joan Hickson als die ideale Besetzung für Ihre Rolle "Miss Marple" auserkoren. Sie hat wohl daran getan. Joan Hickson ist trotz oder gerade wegen ihres hohen Alters erstklassig und läßt keine Wünsche offen. Der Charakter ist von ihr rund erzählt. Da Joan Hickson schon 1996 verstarb gibt es leider keine weiteren Folgen mit dieser netten alten Dame. Aber das was da ist, ist unterhaltsam und schön.
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