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Against the Day
 
 
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Against the Day [Englisch] [Taschenbuch]

Thomas Pynchon
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1104 Seiten
  • Verlag: Penguin (Non-Classics); Auflage: Reprint (30. Oktober 2007)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0143112562
  • ISBN-13: 978-0143112563
  • Größe und/oder Gewicht: 20,7 x 14,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 58.841 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

From Booklist

*Starred Review* Nearly a decade after Mason & Dixon (1997), Pynchon delivers a novel that matches his most influential work, Gravity's Rainbow (1973), in complexity, humor, and insight, and surpasses it in emotional valence. Approaching 70 and as famous for his avoidance of the public eye as for his Niagaras of prose, Pynchon remains profoundly fascinated by light, time, and technology. The improbable action begins onboard a hydrogen skyship, the Inconvenience, manned by the Chums of Chance, a fabled do-gooder aeronautics club on its way to Chicago for the 1893 World's Columbian Exposition. Aside from some Jules Verne-like voyages beneath the earth's surface, the bickering Chums provide an aerial view of the carnivalesque proceedings as this many-voiced saga modulates in tone from cliffhanger jocularity to metaphysical speculation, lyricism, and devilish satire. As Pynchon whirls his way through such milestones as the invention of dynamite, harnessing of electricity, evolution of photography and movies, development of diabolical weapons, and the bloody turmoil in the Balkans and the Ottoman Empire leading up to World War I, his motley characters circle the globe on quests for enlightenment, profit, revenge, romance, and sanctuary. Cartoonish figures vamp and menace, but Pynchon has also created genuinely dimensional and affecting characters, including marvelously tough and witty women, from saloon girls to a magician's assistant, a mathematician, and an anthropologist. By orchestrating fantastic, dramatic, and all-too-real goings-on in the Wild West, the Bowery, London, Gottingen, Venice, Mexico, Bukhara, Albania, and Tuva, Pynchon illuminates the human endeavor in all its longing, violence, hubris, and grace. A capacious, gritty, and tender epic. Donna Seaman
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"[Pynchon's] funniest and arguably his most accessible novel."
-The New York Times Book Review

"Those who climb aboard Pynchon's airship will have the ride of their lives. History lesson, mystical quest, utopian dream, experimental metafiction, Marxist melodrama, Marxian comedy- Against the Day is all of these things and more."
-The Washington Post Book World

"Raunchy, funny, digressive, brilliant."
-USA Today

"Rich and sweeping, wild and thrilling."
-The Boston Globe

"Audacious, bodacious, entropic, synoptic, electric, eclectic, entertaining, hyperbraining, high- roller, tripolar."
-The Philadelphia Inquirer


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ode an den Menschen 29. Dezember 2007
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Am 20. November 2006 hat das schreibende Mysterium namens Thomas Pynchon seinen neuen Roman "Against the Day" veröffentlicht. Dies ist erst der sechste Roman des Autors, der vor gut 40 Jahren die literarische Weltbühne betrat. Verwirrend, chaotisch, unverständlich; Pynchon sprengte und sprengt alle Maßstäbe. Konsequent verweigert er sich den Konventionen des hergebrachten Erzählens und katapultiert den willigen Leser in eine Welt bestehend aus unzähligen Charakteren samt deren Schicksalen, die mal mehr, meist aber weniger miteinander verknüpft sind, verwirrt mit seitenlangen Diskussionen diverser mathematischer Problematiken auf Doktorandenniveau sowie drogengeschwängerten Gesprächen über die Möglichkeiten einer vierten Dimension samt deren Auswirkungen auf unsere als natürlich empfundene Raum-Zeit-Struktur. Mit 1085 Seiten ist "Against the Day" Pynchons bisher längster Roman, deren Inhalt und Charakter kaum im Rahmen einer Rezension adäquat repräsentiert werden kann. Kein Grund natürlich, es nicht trotzdem zu versuchen.

Es gibt sogar so etwas wie einen Plot, der viele der im Roman auftauchenden Figuren, sei es auch noch so periphär, miteinander verbindet. Im Auftrag des grundbösen Großkapitalisten Scarsdale Vibe wird der Anarchist Webb Traverse von den beiden Auftragskillern Deuce Kindred und Sloat Fresno ermordet. Webbs Söhne schwören Rache, was sie im Laufe der Handlung aus unterschiedlichsten Gründen in alle Ecken der Welt und darüber hinaus verschlägt. Kit studiert, auf Kosten von Scarsdale Vibe, Mathematik in Göttingen, bis Vibe sich eines besseren besinnt und Kit auf seine persönliche Abschussliste setzt. Reef gerät auf vielen Wegen und über seinen Bruder Kit in die Gesellschaft der schönen Mathematikerin Yashmeen Halfcourt sowie des Strichers Cyprian Latewood und bereist im Auftrag der geheimen TWIT Organisation die halbe Welt. Zur Entspannung zelebrieren die drei die wildesten Sexorgien. Frank, dem dritten Bruder, gelingt es recht schnell, einen der beiden Killer zu töten, muss dann aber selbst um sein Leben fürchten. Lake, Webbs einzige Tochter, heiratet einen der beiden Mörder ihres Vaters und wird deren beider Sexsklavin.

Das Rachemotiv kommt auch im Titel des Romans zum Ausdruck. Im fünften Buch Mose heißt es: "Is not this preserved in my treausury, Against the day of vengeance and requital, against the time they lose their footing. Close at is the day of their disaster and their fate is rushing upon them" (Deut. 32, 34-5). Doch die Rachestory ist, wie gesagt, nur eines von vielen Thematiken des Romans. Daneben bilden Zeit und unserer Sinn für Geschichte weitere Schwerpunkte: "Your whole history has been one religious war, secret crusades, disguised under false names" belehrt der Engländer Prance den Amerikaner Kit. "You tried to exterminate African shamanism by kidnapping half the continent into slavery, giving them Christian names, and shoving your particular version of the Bible down their throats, and look what happened" (777).

Da sich der Roman zwischen den Jahren 1893 und der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg abspielt, spielt sie "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", so die Bezeichnung des Historikers George Kennan, die Rolle des unfassbaren, unabwendbaren Unglücks im Leben der Charaktere. Nur einige Zeitreisende, die den Horror bereits erlebt haben, wissen ob der Zukunft und fungieren als Propheten des Untergangs der Welt, so wie sie im Roman noch ist: "This world you take to be 'the' world will die, and descend into Hell, and all history after that will belong properly to the history of Hell [...] Flanders will be the mass grave of History" (554). Und auch Cyprian wird auf dem Balkan eines besseren belehrt, was den Sinn der Geschichte angeht: "What North Europe thinks of as its history is actually quite provincial and of limited interest. Different sorts of Christian killing each other, and that's about it. The northern powers are more like administrators, who manipulate other people's history but produce none of their own [...] Lives as they are lived, deaths as they are died, all that is made of flesh, blood, semen, bone, fire, pain, shit, madness, intoxication, visions, everything that has been passing down here forever, is real history" (828). Doch was hat das alles nun zu bedeuten? Vielleicht, dass der einzelne Mensch mit seinem eigenen Leben, von denen es im Roman so viele gibt, hilflos ist gegenüber den großen historischen Entwicklungen, die aber wiederum vom Menschen erst möglich gemacht wurden. So ist der Erste Weltkrieg ohne den menschgemachten technischen Fortschritt nicht zu erklären.

Es bedarf schon einiges, sich auf diesen Roman einzulassen. Bei einigen Kapiteln wusste ich weder, wo und zu welchem Zeitpunkt die Handlung spielt und wer eigentlich die Beteiligten sind. Und irgendwann taucht dann ein Name auf, der vor hunderten von Seiten schon einmal in einem Nebensatz erwähnt wurde. Und wenn plötzlich Hunde anfangen, in alten slavischen Sprachen zu sprechen (vgl. S.784) oder Romane von Henry James zu lesen (vgl. S.5), muss man das auch zuerst einmal sacken lassen. Zentrum der Handlung ist eben nicht der Plot, sondern die Lebensgeschichten der einzelnen Menschen mit ihren Schicksalen, Tragödien, Ängsten, Obsessionen, Sehnsüchten, Mordgelüsten, Geldgier usw. Sie befinden sich in einer Welt, in der Geschichte und Zeit sich dermaßen beschleunigt haben, dass der Einzelne die Kontrolle über sein persönliches Schicksal nicht mehr in den eigenen Händen hält. Die Katastrophe, der Krieg, lauert am zeitlichen Horizont und im Angesicht des industrialisierten Massenmordes erscheint es zunehmend seltsam, was allein der Tod eines einzelnen Menschen, Webb Traverse, für Entwicklungen auslöst. Mehr als 1000 Seiten für einen Toten. Was für ein Buch wäre denn dann zu schreiben, um die Schicksale der Millionen Toten des 20. Jahrhunderts darzustellen? So ein Buch kann es gar nicht geben! Vielleicht liegt allein dieser genuin humanistischer Gedanke dem Roman zu Grunde.

"On this island [...] no one ever speaks plainly [...] - all English, spoken or written, is looked down on as no more than strings of text cleverly encrypted. Nothing beyond. Any who may come to feel betrayed by them, insulted, even hurt, even grievously, are simply 'taking it too seriously'" (224). Es ist, als ob Thomas Pynchon höchst selbst hier auf die Reaktionen auf seine Romane in den vergangenen vierzig Jahren reagiert und der Welt zuruft: "Grämt euch nicht, erfreut euch einfach an meiner Sprache, meinen Charakteren und deren aberwitzigen Abenteuer. Spart euch eure geradezu krankhafte Sinnsuche in jedem Nebensatz." Und in der Tat bietet "Against the Day" zahllose Einzelepisoden, die das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungsmöglichkeiten abdecken. Was bleibt ist ein Leseerlebnis der besonderen Art, auch wenn man "den Sinn" nicht zu entdecken vermag. Einen Stern Abzug gibt es, weil Pynchon sein Meisterwerk "Gravity's Rainbow" von 1974 nicht überbieten kann und nun wohl damit leben muss, immer daran gemessen zu werden. Trotzdem natürlich ist auch "Against the Day" nichts weniger als ein magnus opum der englischsprachigen Literatur.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Take it or Leave It 7. Dezember 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Telling you that this is a whale of a book containing numerous subplots as well as plots to gain power over the whole planet; a book where laws of physics and mathematics are tested; a book full of funny songs, weird sexual encounters, drug use, and goofy names might sound somewhat familiar if you have read Pynchon before.

But Pynchon has topped himself - even if it is just the length of the book, which is, however, quite an accomplishment ;-). But rest assured, as long as your journey with Pynchon might be, it never gets boring as you take an extremely funny trip through the diverse genres of the historical novel, the western, the epic, the picaresque novel etc. which brings the whole world together - quite literally - and ends on a seemingly sentimental note, which, on a closer look, turns out to be the end with a bang, not a whimper.

While Pynchon's last two novels ('Mason & Dixon' and 'Vineland') were somewhat letdowns, 'Against the Day' gets close to Pynchon's masterpiece 'Gravity's Rainbow', but something is missing; I can't quite tell whether the book simply seems too 1960-ish, or I simply don't get so hooked on metafictional plays any longer, or all of it just seems too real ...

Pynchon is correct in the final line of his press release: 'Let the reader decide, let the reader beware,' or, as Raymond Federman once programmatically named one of his novels: 'Take It or Leave It'.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Elusive Pynchon's newest novel is certainly a tour-de-force.
Spanning over roughly a quarter century and more than a thousand pages, the reader finds himself literally overwhelmed by both, thinkess and precision. The spiderweb of correlating plotlines rolls over your mind boulder-like, but paradoxically maintains a lofty grandeur: Against the day is a rock with gems lingering on the inside.
We follow the Traverse family, with patriarch Webb, deeply influenced by Anarchist beliefs, as he lives his rebellious life towards a better America. Upon his assassination by Webb's nemesis Scarsdale Vibe, the plotlines around the rest of the "Dalton's" diverge into a myriad of different destinies, travelling to every part of the world.
Pynchon's extraordinary language that grasps not only landscapes, but also characters and scientifical notions, depicts the modern world of the fin-de-siecle to the pre-WWII period in a dazzling accuracy and deep-reaching sadness.

Stately, bright Pynchon interweaves, it seems compulsory these times, fact and fiction. Yet, may his novel be affilliated to the Postmodern characteristic of historiographic metafiction, as it self-reflexively displays an "other" world as we know it, or should we go for the "change one (or more) variable and see what happens"-definition of science fiction?
A much more fundamental question: Does it matter?

Enjoy the read, and brace yourself for an eternal time.
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